um noch mal zum ausgangsthema zurückzukommen : es gibt einige publikationen die sich recht sinnvoll mit dem thema beschäftigen. lustigerweise keine in der alle möglichkeiten berücksichtigt werden,und das finde ich eigentlich auch gut so.
zunächst mal finde ich "advanced concepts" von kim plainfield schwerstens empfehlenswert. da sind diverse ansätze von kapazitäten wie zb. chaffe oder dawson gut kompiliert. das ding ist aber fürs selbstudium imho nur begrenzt zu empfehlen (wie die meisten bücher). mit dem ding investierst du aber quasi fürs leben.
in die selbe kerbe schlägt "drummer´s inspiration". auch hier wird viel mit systematischem vorgehen in form von leseübungen plus patterns gearbeitet.
und in beiden büchern geht es in erster linie um musik
um ein gewisses spielniveau zu erreichen bzw. zu erhalten oder weiter zu erhöhen sind solche bücher prima. wer systematisch übt und sich auch entsprechend kritisch reflektiert wird nach einiger zeit seine stärken und schwächen kennenlernen und gezielt an diesen arbeiten können. dazu gehört sehr viel motivation und einsatz. und ein entsprechender lehrer, der nicht nach "das hat für mich und den und den super funktioniert"-schema arbeitet sondern zum jeweiligen schüler einen zugang schafft.
auch und gerade bei denjenigen die einfach mit ihrer band song xy spielen möchten.
wenn jemand mit ner cd von gruppe x ankommt und einen song lernen möchte hab ich zig ansätze um den jeweiligen mit den vorteilen vom arbeiten mit leseübungen und rudiments (bzw. stickings) vertraut zu machen.
das bringt denjenigen einfach technisch und musikalischer viel weiter als das eintrichtern von genau diesem song. umgekehrt ist aber das überstülpen eines bestimmten konzepts/systems kontraproduktiv. dieses klugscheisserische "üb das,wofür das gut ist merkst du dann in 5 jahren, guck mich an, funktioniert doch." lehne ich ab.