Moin Drumsbauer.
das Problem kennt vermutlich praktisch jeder. Mir jedenfalls ging es auch ganz dicke so. Strukturell seh´ich grad drei Möglichkeiten, mit denen du auch dein Ziel, v.A. sauber und "in time" zu spielen erreichen müsstest:
-Klar, wie schon geschrieben ist die Routine das, was dich letztlich dadrüber bringt. Der Weg dahin lässt sich aber auch gestalten

In der Probe bitte vllt. die Musiker -ob ihrer christlichen Nächstenliebe, oder einfach, weil sie verständnisvoll sind und vllt. sogar Musik lieben

-, dass ihr den ein oder anderen schwierigen Part in Schleife spielt, so dass du Übergänge mehrmals hintereinander probieren kannst!
- Spiel so einfach als möglich! (und übe auch so -natürlich nicht nur, bloß nicht- aber auch beim Üben den Song im Kopf mitspielen und wirklich, wirklich einfach spielen). Außerdem würde ich mir ein paar Fills wirklich festlegen, und wenn´s nur drei erstmal sind. Die übst du viel und DIE spielst du dann auch in der Probe, sie müssen halt sitzen (so doof es klingt)
-Wenn du den Song im Kopf oder per CD (am besten beides) spielst, sieh es wie einen Auftritt -Selbstsuggestion ist erstaunlich wirkam-. Das heißt, du stellst dir vorm Set ein Publikum vor, deine Mitmusiker usw. Und wenn du spielst und Fehler machst, spiel einfach weiter, wie eben beim Auftritt. Der "Zwang" plötzlich in einem Rutsch gut zu spielen brignt dich schon ein wenig in so eine Live-Situation. Auch ein Kassettenrecorder der läuft, kann einem ein ähnliches Gefühl bescheren
Viel Glück.
Uli.