09.04.2012 +++ Paiste Giant Beats +++
Hallo zusammen,
Mittlerweile 43 Jahre alt (Anm.d.Red. Stand 2010) habe ich mit 14 begonnen Schlagzeug zu spielen. Zuvor hatte ich meine Eltern so konsequent mit meinen Kochtopf-Rudiments genervt, dass meine Mutter mir ein erstes gebrauchtes Set gekauft hat, ein Maxwin war das glaube ich, auf jeden Fall ein Acryl Set, heute ja offensichtlich wieder absolut IN. Das aber nur unter der Vorausetzung, dass ich auch einmal die Woche brav zum Unterricht in die Musikschule gehe. Das empfand ich zunächst als Schikane, bin dann aber doch sehr gerne bis zum Abitur zu meinem Lehrer gegangen und habe in diversen Esembles und Combos unserer örtlichen Musikschule und hin und wieder auch in Schülerbands getrommelt. Mit 18, bei den meisten geht es dann wohl erst richtig los mit der Musiker-"karriere" ist bei mir das Trommeln irgendwie der Ausbildung und später dem Studium und dem Beruf zum Opfer gefallen, bis ich mehr als 10 Jahre später von nem ehemaligen Schulfreund angesprochen wurde, ob ich nicht bei seinem neuem Projekt trommeln wollte, ich haette das ja schliesslich mal "richtig erlernt". Das waren dann Eigenkompositionen so in der Grobrichtung U2, REM und für mich auch mit etwas eingerosteten Drumming gut zu bedienen. Nach mehreren Umbesetzungen und aufgrund chronischen Zeitmangels (Beruf, Familie) covern wir jetzt ausschliesslich, in der klassischen Besetzung Schlagzeug, Bass, Gitarre, quer Beet durch 30 Jahre Pop und Rock Geschichte. Das hier bevorzugt zum Einsatz kommende groove orientierte Rockdrumming macht mir, auch wenn ichs als Konsument eigentlich gerne auch etwas komplexer hab (Zappa, Mahavishnu Orchestra, Miles Davis, King Crimson etc.) sehr viel Spass, und es hat den riesigen Vorteil, dass ich es ohne zu üben auch leidlich bedienen kann

. Zum Üben fehlt mir nämlich leider gänzlich die Zeit, auch wenn ich schon eines Tages gerne mal wieder mit Jon Rileys "Art of (Be)Bop Drumming" weiterarbeiten würde um auch im fortgeschritteneren Alter noch mal "zu neuen Ufern" aufzubrechen.
Derweil komm ich mit unserer Väter-Combo so auf 4 bis 7 Auftritte im Jahr, nicht gerade wilder Rock n' Roll Betrieb, aber wir sehen das ganze eh in erster Linie als Ausgleichbeschäftigung und sind froh wenn wir denn dann unserem Stammklientel auch immer wieder "neues Material" liefern können, wenn wir denn mal wieder auf der Bühne sind. Wichtig ist uns möglichst 3 bis 4 mal im Monat im Proberaum ordentlich die Sau rauszulassen und "Luftmoleküle zu bewegen"
So und jetzt (endlich) für die Equipment Interessierten unter Euch eine Auflistung meines aktuellen "Fuhrparks" ( keine Zeit mehr zum Üben, aber doch hin und wieder ein Scheinchen für unser schönes Hobby

) Ich habe so einiges gespielt, bin aber irgendwie seit ca. 2006 bei der Marke mit dem roten P aus England hängengeblieben.
Trommeln:
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Premier Series (Ahorn Kessel 6 Lagen ohne Verstärkungsringe) in Red Sparkle
22 x 18
12 x 8
16 x 16
Premier Series (Gen-X Kessel 4-Innenlagen Ahorn 2- Aussenlagen Birke)
in Black Sparkle
22 x 18
12 x 9
16 x 16
Pemier Genista (Birke Kessel) in Vintage White Marine
20 x 16
( 10 x 8 )
12 x 8
14 x 14
Premier Genista (Birke Kessel) in Cobalt Blue
22 x 18
13 x 8,5 ( "Werkbank- customized")
16 x 16
Snares:
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Premier Modern Classic 14 x 7 Ahorn Kessel
Premier Modern Classic 14 x 5,5 Gen-X Kessel
Premier Modern Classic 14 x 5,5 Messing Kessel
Premier 90s (P badge) 14 x 6,5 Stahl Kessel
Pearl Sensitone Classic 14 x 5 Messing Kessel
Becken:
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Paiste
14" New Signature Dark Energy Mark I HH
16" New Signature Dark Energy Mark I Crash
18" New Signature Dark Energy Mark I Crash
19" New Signature Dark Energy Mark I Crash
22" New Signature Dark Energy Mark I Ride
15" Giant Beat HH
18" Giant Beat Multi
20" Giant Beat Multi
24" Giant Beat Ride
Meinl
20" Byzance Vintage Sand Ride (Benny Greb Signature Ride)
Istanbul Agop
15" OM Series HiHat
18" OM Series Crash
20" OM Series Crash
22" OM Series Ride
Diril
14" Medium HH
17" Thin Crash
18" Thin Crash
21" Heavy Ride
sowie
Hardware:
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Gibraltar Stative sowie
DW 5000 bzw. Tama Iron Cobra Single Pedale
so, nun aber endlich das, was in ner Galerie am meisten zählt, die Bilder:
"Special Sets"
Red Sparkle & Paiste Dark Energy
Red Sparkle & Meinl Byzance Vintage Sand Ride
Red Sparkle & Cindys
Red Sparkle & Diril
Cowbell
Red Sparkle
Black Sparkle
WMP Genista
Cobalt Blue Genista
Hueni Live
Abschliessend ein paar Statements und Bilder zu
meinen absoluten Trommelhelden, bis auf die ersten beiden alles ziemliche "Oldies":
Keith Carlock: Was für ein "Linke"!
Stanton Moore: Mr. Groove from New Orleans
John "Bonzo" Bonham: präzise, brachial, genial
Stewart Copeland: hektisch, treibend, pulsierend ("laid back is not cool")
Bill Bruford: Der Mann, der m.E. das Progressiv-Rock Trommlen definiert hat. Sein Rimshot ist gigantisch und landet meist dort, wo man ihn gerade nicht erwartet. Trotzdem hat es immer Groove. Magisch!
Billy Cobham: "ich habe zwei Bassdrums, 6 Toms und weiss das ganze auch noch sinnvoll einzusetzen"
Ian Paice: Mr. Shuffle, perfektes Rockdrumming mit unnachahmlichem Swing
Phil Collins: Beim dem was der Mann in den letzten 20 jahren gemacht hat vergisst man allzu leicht, welch "unsterbliche" Sachen er Anfang der 70er mit Genesis und Ende der 70er mit Brand X eingespielt hat.
Jaki Liebezeit: teutonischer Ethnogroove in Perfektion
Lenny White: Mal rockig, Mal funky, Mal swingend. Fusion im wahrsten Sinne des Wortes. Sein Spiel auf den ersten Return To Forever Platten. Zeitlos genial
Nick Mason: Sträflich unterschätzt. Kein grosser Techniker, aber mit viel Gespür für den Song und den "grossen Fill In". Mein erster Hero und sein schlichtes Spiel gefällt mir bis heute