Hallo,
mein Forennick ist Seven (frühere Trikotnummer beim Handball) und ich bin seit August 2003 hier zu Gast im Drummerforum. Dieser Thread soll mich, meine Trommeln sowie ein wenig Entwicklung bis zum heutigen Tage darstellen. Mittlerweile ist bereits dieser erste Post sehr stark angewachsen, so dass ich hier kurz erläutern möchte was im folgenden an Informationen wartet:
1. Historie der Posts in diesem Thread die sich auf Änderungen/Neuanschaffungen beziehen.
2. Auflistung des aktuellen Materialparks
3. Aktuelle Einkaufsliste
4. Bildmaterial
5. Soundfiles
6. Lange Geschichte über "Die Trommelei und ich"
1. Historie der Drum-Updates:
- Crash Update I
- New China & The Stagg Splash Experience
- Zwischenstand 25.08.2006
- Zwischenstand 25.08.2006 / Live-Bilder vom Sommer 06
- Crash Update II oder "Wie man die Sabian 25% Aktion ausnutzt"
- Einige neue Kleinigkeiten und erste Bilder der Crashes
- Fetter neuer Aufbau

- 16er Standtom ist da. Einige neue Bilders
- Neue Taschen, neue HH Maschine, neues Hihat, neues Splash, neue Snare
- Bilder von vor 15 Jahren...
- Neu: Pearl Ian Paice Signature Rasseltrommel
- Ab 3.3.09 erstmalig mit 18er Floortom
- 3 Soundfiles der aktuell 3 Ridebecken online
- Neues Crashbecken: 18er HHXtreme
- Neue Snare: Pearl Dennis Chambers Signature
2. Aktueller Stand [15.12.2009]:
Main Kit:
DW Collectors Kit in Finish Ply mit Lava Oyster Finish und schwarzer Kesselhardware
- 22"x18" Bassdrum
- 10"x8" Tomtom
- 12"x9" Tomtom
- 14"x11" Tomtom
- 16"x16" Floortom
- 18"x16" Floortom
Zweit-Kit:
Pearl Export Pro in Sheer Blue
- 20x16 Bassdrum
- 8"x8" Tomtom
- 10"x10" Tomtom
- 12"x10" Tomtom
- 14"x12" Tomtom
- 16"x16" Floortom
Snares:
- 14"x5" DW Finish Ply in Lava Oyster Finish
- 14"x5" Pearl Ultracast Aluminium Snare
- 14"x6,5" Pearl Dennis Chambers Signature Snare
- 14"x6,5" Pearl Ian Paice Signature Snare [Sold]
- 13"x3" Pearl Piccolo Maple Snare [Sold]
Cymbals:
- 13" Zildjian Z/K Hihat
- 14" Sabian Paragon Hihat
- 14" Paiste 505 Hihat [Sold]
- div. 8" & 10" Stagg Splashes [Kaputt]
- 8" Sabian AA Splash [Kaputt]
- 10" Sabian AAX Splash
- 10" Sabian HHX Evolution Splash
- 16" Sabian HHX Evolution Crash
- 18" Sabian HHX Evolution Crash
- 18" Sabian HHXtreme Crash
- 17" Sabian AAXplosion Crash
- 19" Sabian AAXplosion Crash
- 17" Zildjian K China Boy
- 20" Zildjian K Custom Ride
- 22" Zildjian A Custom Ride [Sold]
- 22" Zildjian K Custom High Definition Ride [Sold]
- 22" Sabian HHX Legacy Ride
Hardware:
- 5002er DW Doppelfußmasch"ine
- Tama Iron Cobra Junior für Zweitset & Cowbell am Main Set
- DW 9500 Hihatmaschine [Neu am 26. August 2008]
- 855er Pearl Hihatmaschine (1x)
- div. Pearl Ständerunterteile in schwarz und Beckenarme [CH-88B & CH-2000B] in schwarz
- 1x Pearl S-2000B Snareständer
- 1x Thomann Snareständer
- 2x Sitz von Roc n Soc (Einmal für Gigs, einmal für Probe)
- Bags von Gewa SPS Linie für alle Trommel vom DW Kit sowie ein großes und ein kleines Hardware-Bag aus der Serie
IEM & Technik:
- Mischpult Yamaha 01V96 VCM plus Behringer ADA 8000 8-Kanal-Preamp
- 24 Kanal SAC-Rig (3x Behringer ADA 8000 / 1x RME Audio Digiface / 1x RME Audio Expresscard / 1x Macbook Pro / 1x SofwareAudioConsole)
- Mischpult Behringer UB 802 aktuell: The t-mix 802 [immer irgendein Ein-Weg-4 Kanal Pult]
- In Ear Hörer SF-10 Pro Triple.Fi von Ultimate Ears
- In Ear Hörer SF-5 Pro von Ultimate Ears
- Metronom Tama Rhythm Watch
- Div. Kabel und Kiste für IEM
Sticks:
- Vic Firth 5BN
- Vic Firth 5AN
- Vic Firth 7AN
- Pro Mark Hot Rods
Mikrofonie:
- AKG D-112 Bassdrum Kaputt aus Verleih zurück.
- Electro Voice PL-33
- Beyerdynamic Opus 87 Toms (Link zu kleinem Soundbeispiel)
- Shure SM 57 Snare
- AKG C391B Overhead/Hihat
- Adam Hall D-1009
3. Aktuelle Einkaufsliste:
- Snare in 14x8 [noch kein Modell definiert]
- Snare in 14x6,5 (Dennis Chambers ?) Ian Paice Signature gekauft 13.2.2009 & wieder verkauft [DC Signature liegt mir aber noch in der Nase...]Dennis Chambers Signature als Geburtstagsgeschenk erhalten.
- Alu Snare in 14x5 (N&C oder Pearl Ultracast) -->Ultracast gekauft 27.08.2008
- 15er Hihat --> gekauft 14er Paragon Hihat gekauft 26.08.2008
- DW Hihatmaschine --> 9500er gekauft am 25.08.2008
- weitere Pearl Beckenständer und Arme in schwarz
- DW 8x7er Tom
- DW 18x16 Floortom [bestellt: Oktober 2008; geliefert März 2009]
- DW 24x18 oder 26x16 Bassdrum
- Zildjian 16" A-Custom EFX
4. Bildmaterial:
Bild noch mit Paiste Crashes:
Setup Live Sommer 2006:
Setup Sommer 2007:
Set Up Frühjahr 2008
Set Up Herbst 2009:
5. Audio:
Nachfolgend ein kurzer Eindruck, wie das ganze klingen könnte. [Aufgenommen mit den integrierten Mikros eines Zoom H4]:
6. Die Historie an sich:
Ab jetzt wir es sehr textlastig, teilweise lustig aber auch informativ wenn man grade mal wieder nichts besseres zu tun hat

:
Once upon a time....
Die Karriere meines Dad´s begann 1970 im Alter von 15 Jahren als Gitarrist. Regional hatte er sich dann mit seinen Band´s etabliert und auch einige schöne Gigs gespielt. Ich hatte an Musik eigentlich relativ wenig Interesse und verbrachte meine Tage damit, Sport zu treiben und das in möglichst vielen Disziplinen. Es begab sich aber, dass mein Dad so gegen 1992 der vielen und großen Auftritte müde wurde und ein neues musikalisches Kapitel beginnen wollte. Da seine Band aber doch lokal recht erfolgreich war, durfte ich im zarten Alter von 11 Jahren einmal einen kompletten Auftritt miterleben., einfach um einen wichtigen Abschnitt aus dem Leben meines Dads mitzubekommen. Ich hatte vorher zwar auch Interesse an der Musik, aber eher am hören als am selbst spielen. Nun war es mit der mittlerweile 15 Jahre alten Band der letzte größere Auftritt (ca 1800 Besucher) in einem Festzelt. Und ich als unerfahrener Bub durfte mir das von unten und backstage betrachten. Hat viel Spass gemacht und war sehr beeindruckend. Der Gitarrist der befreundeten Band hat im vollen Kopf einige Floorspots umgerissen und das letzte Set ohne Kabel in der Gitarre gespielt, aber trotzdem seine Tretminen und Wah Wah weiter bedient
So einen richtig tollen Ausblick hatte ich, als ich mich mal hinter das große Drumkit setzen durfte und von dort einen Blick auf 1800 Zuschauer hatte. Sogar der Bierzeltgeruch konnte mich nicht abschrecken.
Nun suchte mein Dad eine neue Formation, in welcher der Drummer dieser alten Band auch dabei sein sollte. Bei diesem Drummer war nun auch der Proberaum und auf einen Probesonntag, saßen die Musiker mit Familie im Garten beim Bier und ich bekam im Keller auf einem E-Drum Kit (Simmons) meinen ersten 4/4 Takt gezeigt.
The early years
Ich hatte sofort Blut geleckt und natürlich musste nun ein eigenes Schlagzeug her. Das ist in den meisten Fällen das größte Problem. Da mein Dad aber nun einige Kontakte hatte, konnten wir am nächsten Wochenende in einem Proberaum ein nicht mehr genutztes Ludwig Kit (22/12/13/16) abholen. (Foto folgt...update: Foto folgt immer noch

Foto vorhanden) Das war dann also (m)ein erstes Kit. Mit sehr alten Fellen einer museumsreifen Fussmaschine, gefressenen Gewinden an der Hardware und Bleckdeckeln als Becken. Aber es war mein Set. (Na gut nicht wirklich meins, aber ich durfte drauf rumkloppen)
Die nächsten Basiskenntnisse bekam ich dann wieder im Proberaum des Schlagzeugers aus der Band meines Dad. Ich durfte dann immer am Pearl GLX üben (nach wie vor eine der besten Bassdrums die ich kenne) und dann daheim weitermachen. In dieser Zeit habe ich sehr, sehr viel zu Kassetten gespielt und mir wohl das meiste was ich heute kann selbst beigebracht.
Als nächstes Investment kam dann ein Satz Becken. Ein anderer Bekannter meines Dads stieg grade auf Zildjian K um und hatte einen Satz Paiste zu verkaufen. (17" 3000er Thin Crash / 19" 3000er Thin Crash / 20" 2002er Ride)
Kurze Zeit später bemerkte mein "Lehrer" das er noch ein Zildjian K Hihat übrig hatte. Für einen guten Kurs nahm ich dieses Hihat in meine Obhut auf und hatte ein sehr ordentliches Arsenal an Becken für einen dreizehnjährigen Teenie. Dafür mussten aber auch einige Zeitungen getragen werden...
Die Grundlage zur Band sollte nun der nächste Schritt sein. Mein bester Kumpel aus dem Handballteam hatte Interesse am Musizieren und so legten wir los. Er nahm sich eine Acoustic Gitarre aus dem Archiv meines Dads, dazu ein billigst Tonabnehmer und ab in das Marshall Top mit 4x12er Box. So fingen wir an und spielten zusammen mit Kopfhörern zu Aufnahmen. Davon gibts auch noch Tapeaufnahmen. (Mal sehen ob ich mich durchringen kann, die mal zu veröffentlichen

)
Da sich im Bekanntenkreis meines Dads ein schwarzes Yamaha Power V in 24-12-13-16 auftat, durfte das Ludwig wieder in Ruhestand gehen. Das klang deutlich besser als das Ludwig, aber ich merkte auch, dass ne 24er Bassdrum nix für mich ist. (Ich glaube ich hab leider keine Bilder von dem Kit

) --> Mittlerweile steht die 24er auf ner Einkaufsliste. Wie sich Einstellungen ändern im Zeitablauf hab ich im Rahmen meines Studiums auch erfahren...
Nicht allzulange sollte dieses Set den heimischen Keller schmücken. Meine Konfirmation stand ins Haus. Und während andere ihr Geld für riesige Fernseher, Videorekorder und Stereoanlagen ausgaben, war bei mir von Anfang an klar, was mit dem Geld passiert. Lange wurde überlegt was ich denn nehmen sollte und erfahrene Drummer wurden konsultiert. Am Ende kristallisierte sich ein Pearl Export Pro heraus. Dieses hatte die "neuen" ISS Halterungen und kam in einem richtig knalligen blau. Die Größen: 20x16/8x8/10x10/12x10/14x12. Dazu kam eine 13x3 Pearl Maple Picollo Snare und ein Dixondrumrack. Ebenfalls einige Beckenhalter und eben Tomarme kamen dazu. Das war also mit 14 Jahren mein erstes eigenes Set, was ich auch immer noch besitze, selten nutze und NIE verkaufen werde.
Nach der Konfirmation gab es auch, den in unserem Dorf traditionellen, "Rundgang". Hierbei war es für die Konfirmanden erstmal im Dorf "legal" Alkohol zu konsumieren, was dann auch umgehend in mehr oder weniger heftiger Weise getan wird. Im Suff fasste ich den Mut und laberte zwei Mädels an, ob sie nicht in unserer Band (die es ja noch gar nicht gab) singen wollten.
Dummerweise erinnerten sich die beiden noch am kommenden Schultag daran und wir fingen an zu musizieren. Schnell war noch ein Keyboarder gefunden und los ging der Spass. Bevorzugt coverten wir Roxette, Bon Jovi und son Krams. Ein Lead-Gitarrist fand sich auch in der Schule. Der erste Gig fand in einem Hof in unserem Ort statt. Ich stand einen Samstag morgen beim Dad am Bett, der noch von der langen Nacht gezeichnet sich den Kopf hielt und fragte, ob wir denn am Abend seine Anlage haben dürften für den Auftritt. Wir durften und der Auftritt konnte stattfinden. Das war auch das erste und letzte Mal, dass ich live einen Song gesungen habe.

Nach dem Gig stieg der Keyboarder aus und wir fanden in unserer Schule einen Neuen.
Nun kam die Zeit, dass die Kiste immer weiter ausgebaut wurde. Ich hatte eigentlich schon mit 12 Jahren diverse Jobs und besonders in den Ferien wurde viel gearbeitet. Am Ende der Ferien fuhren mein Kumpel und ich immer nach Frankfurt und kauften ein. Er immer Gitarrenkrempel und ich eben immer was neues fürs Drumkit. Lustige Anekdote hierzu: Ich kam ins Drums Only in FFM zum Mingo (Wer kennt ihn noch?) und wollte mein Pearl Bassdrumpedal zum Doublebassdrumpedal erweitern. Aus Spass fragte ich, was denn ein Pearl Export Pro Tom in meiner Farbe kosten solle. Da lacht mich der gute Mann aus, denn er hatte grade eins zurückgenommen in der Farbe und ich bekam zum super Preis ein weiteres Tom. Abenteurlich war auch, als wir erstmals in der Nähe vom Cream Music (übelstes Bahnhofsviertel) als 15jährige die Stadtkarte ausgepackt und uns offensichtlich als ortsunkundige Teenies geoutet hatten. Son bissi Angst hatten wir dann schon...
Viel mehr zur Bandhistory will ich eigentlich gar nicht erzählen, kann man auch unter
www.who-else.de nachlesen. Nur soviel. Die Startbesetzung ist immer noch dabei (beide Gitarristen, der Keyboarder und ich eben). Was ich eigentlich sehr genial finde. Update: Ein Gründungsmitglied hat aus beruflichen Gründen leider 2008 die Band verlassen
Mit 16 began ich dann Unterricht zu nehmen. Das ganze hat aber nur 2 Jahre angedauert. Das Programm war leider nicht auf die individuellen Wünsche eines sechzehnjährigen abgestimmt und bestand hauptsächlich aus Notenlesen, Rudiments und Jazz. Damit lockt man keinen 16jährigen hinter dem Ofen hervor, der davon träumt mit langer Mähne Stadionrock zu spielen, viel Bier zu trinken und an jedem Finger zwei Frauen zu haben. Also hatte ich nur gute 2 Jahre Unterricht in denen ich zwar weitergekommen bin, die aber nicht wirklich richtungsweisend oder prägend waren. Was ich mitgenommen habe aus dieser Zeit ist das Ridebecken. Das Zildjian K Custom im Unterrichtsraum fand ich so klasse, dass ich es mir auch zugelegt habe und es immer noch mein absolutes Favourite Ride Cymbal ist. Im Nachhinein betrachtet hätte ich den Krams doch besser ernst genommen und auch Jazz, Noten und den Mist gemacht. Aber erzähl das mal nem 16jährigen...
Nächste wichtige Investition war eine Pearl Dennis Chambers Signature Snare. Ansonsten gabs immer mal neue Becken. Wobei ich Paiste bei den Crashes immer treu geblieben bin. Die DC musste ich leider bei einem "Set-Komplett-Verkauf" mitabgeben. Ich finde die nach wie vor sehr genial und deswegen steht sie auch auf der EInkaufsliste.
1998 bin ich dann einer lokal bekannten Hardrockcoverband beigetreten und habe dort ca. 2 Jahre lang Rock n Roll gemacht. War auch eine sehr coole Zeit.
Gecovert wurde: Van Halen, Bon Jovi, Journey, Aerosmith und son Krams.
Ausgestiegen bin ich aufgrund einer neuen musikalischen Herausforderung. Die Band die mein Dad 1993 gegründet hatte, stand vor dem Aus. Der Drummer wollte die Band verlassen. Ich hatte bei größeren Gigs immer Tontechnik für diese Kapelle gemacht und kannte entsprechend das Programm. Also hab ich den Job dann auch übernommen. Dies hat mich musikalisch unglaublich weitergebracht. Mit erfahrenen Musikern die alle mehr als doppelt so alt waren hats auch richtig Spass gemacht und wir haben auch quer durch Europa gespielt, wobei natürlich die meisten Auftritte im heimischen Raum stattfanden. Gecovert haben wir in der Zeit: Beatles, Santana, America, Eagles etc. Also hauptsächlich dieMusik der 60er und 70er Jahre von der amerikanischen Westküste.
Zu dieser Zeit war es dann soweit, dass Export durch ein "erwachsenes" Kit zu ersetzen. In die engere Wahl kamen dann ein Pearl MMX, ein DW Finish Ply und ein Ayotte. Am Ende hat, auch aus preislichen Gründen, das Ayotte das Rennen gemacht. Der Verkäufer (Kontakt wie immer über meinen Dad) hatte eine neue Frau kennengelernt, wollte die Gegend verlassen und anfangen mit Steptanz (is ja auch viel toller als trommeln

). Also musste das Kit weg. Es waren sogar zwei Bassdrums dabei (eine "entschwamm" mir durch die Bucht), sowie 2 Racksysteme, Becken Snares etc.
Das DW sollte "nackt" soviel kosten wie das MMX nackt und das Ayotte kam zu dem Preis halt "all inclusive". Alles überflüssige kam in die Bucht und so war der Preis am Ende sehr, sehr unverschämt.
Am Sound musste ich viel basteln und so richtig zufrieden wurde ich mit dem Ayotte ehrlich gesagt nie. Wobei das relativ zu betrachten ist. Natürlich klingt die Kiste richtig gut, aber von einer Holzkiste in der Preislage erwartet man einfach, dass sie einen vom Sound völlig befriedigt. Kurz umschrieben, war mir die Kiste zu attacklastig, rockig und laut. Erst mit Aquarian Fellen und peinlichst genauem Stimmen kam ich 2005 zu einem wirklich guten Sound. Aber im Hinterkopf war immer schon ein neues Set. Ich hatte einige gute MMX gehört und, dass war wohl ein erstrebenswertes Set. Also überkam es mich seit 2004 alle 5 Monate mal wieder und ich bot mein Ayotte zum Verkauf an. Geklappt hats nie so wirklich, denn verramschen kam für mich nicht in Frage. Nun hat es 2006 doch geklappt und ich konnte mich auf die Suche nach dem heiligen Gr.. äh Set machen. Lieder musste ich das Ayotte "all inclusive" verkaufen. Das heisst, dass ich auch meine geliebte Dennis Chambers Signature Snare sowie das Zildjian 13er K Hihat mit abgeben musste. Mit meinem Leadgitarristen an der Hand zog ich nun durchs Land (reimt sich sogar). Ich hatte ja in meiner "Laufbahn" schon einige Sets bespielt und eingebrannt hatte sich der Klang eines Masterworks, welches mir ein Vertrieb in Österreich mal gestellt hatte. DW hatte ich sehr oft mäßig gehört, lag aber, im Nachhinein betrachtet, wohl mehr an den Drummern, die glaubten ein tolles Set aus Oxnard braucht keine Stimmung und tuts auch so. Ansonsten hatte ich noch MMX in guter Erinnerung und das neue Reference klang auf dem Papier so richtig schön.
Thread zum Kauf des DW
Am Ende wurde es ein DW Kit, weil:
- Es das Set mit dem besten Gesamteindruck in klanglicher Hinsicht war
- Es das schönste Set ist, was
ich je gesehen habe
- Das MMX absolut enttäuschende Tomsounds hatte
- Das Reference zwar tolle Tomsounds, aber einen beschissenen Bassdrumsound hatte
- Das Masterworks zwar eine hammerharte Bassdrum aber deutlich schlechtere Toms als das DW hatte [Masterworks gibts ja in 1000 Varianten, aber die geteste war eben so und neu bestellen kam nicht in Frage]
Das alles waren meine rein subjektiven Eindrücke (aber deckungsgleich in klanglicher Hinsicht mit den Eindrücken meines Gitarristen) aufgrund dessen ich nun Besitzer eines DW Collector Finish Ply bin. Die Farbe flasht mich halt total und die schwarze Hardware macht das Kit endgeil in meinen Augen. Soviel zum Stand bis zum Kauf des Kits.
Was ist seit 2006 passiert? Die meisten Änderungen muss ich leider dem Forum in die Schuhe schieben. Letzten Endes ist alles eine Nummer größer geworden: Die Crashes wurden im Schnitt um 2" vergrößert und es gab zwei Standtoms in 16" & 18" zu dem 2006 gekauften Shellkit in 10-12-14. Einige neue Hardware (schwarze Ständer und Beckenarme), sowie neue Bags für das ganze Material. Ansonsten nichts weltbewegendes neues. Zwischenzeitlich habe ich im Proberaum ein kleines Podest gebaut. Die Beschreibung dazu gibt es
hier.