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Fide

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  • »Fide« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 11. März 2007, 15:13

"Gründliche" Funkgrooves

Hallo miteinander!

Ich hab´mich nach langem einhören und "mitschwoofen" dazu entschlossen
mich erstmal gänzlich dem Funk zu widmen und dessen Rhythmik zu studieren
und zu üben(sei es klassischer oder moderner). Daher richtet sich dieser
Thread auch an alle die Funk trommeln oder einfach einmal damit in
Berührung gekommen sind.


Mein Schlagzeugschule (Buch) gibt nicht viel an Funk Rhythmen her und selbst
kreativ sein ist mangels Erfahrung schwierig. Meine Bitte an euch wäre hier
nach Lust und Laune ein paar grundliege Funkgrooves zu posten die sich mit der
komplexität nach Möglichkeiten in Grenzen halten, also ausbaufähig sind. Sie
sollen mir als Denkanstoß dienen und mri einfach das Gefühl für diesen
Musikstil in Fleisch und Blut übergehen lassen.

Nach Möglichkeit - also wenn ihr selber schon Erfahungen mit dem Takt
gemacht habt, könnt ihr mir ein paar Tips dazu schreiben oder einige
Variationen davon ansprechen.

Ich freue mich auf jeden fall schonmal auf eure Posts und bedanke mich :)

Gruß Fide

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fide« (11. März 2007, 15:16)


pocket

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  • »pocket« ist männlich

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2

Sonntag, 11. März 2007, 15:51

RE: "Gründliche" Funkgrooves

guten tag,
hör dir james brown an, mit clyde stubblefield und/oder jabo starks an den drums. oder dann, etwas moderner tower of power mit garibaldi an der schiessbude.
generell bin ich der meinung das "funk" eher ein feel ist, als ein beat. so gut wie alle grooves können funky gespielt werden, oder nicht. "den" funk beat gibt es nicht. auf das feeling kommt es an. sogar portnoy beats können funky gespielt werden.

Philippe

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  • »Philippe« ist männlich

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3

Sonntag, 11. März 2007, 16:24

Mein Tipp, wenn du dich in Materie einarbeiten willst:

"The Commandments of R&B Drumming - A Comprehensive Guide to Soul, Funk and Hip-Hop" von Zoro. Superbuch über die Evolution des R&B Drumming, Grooves, Plattentips und einer Menge Hintergrundinfos.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Philippe« (11. März 2007, 16:27)


Palme

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Registrierungsdatum: 22. Januar 2006

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4

Sonntag, 11. März 2007, 19:30

RE: "Gründliche" Funkgrooves

Zitat

Original von pocket
guten tag,
hör dir james brown an, mit clyde stubblefield und/oder jabo starks an den drums. oder dann, etwas moderner tower of power mit garibaldi an der schiessbude.
generell bin ich der meinung das "funk" eher ein feel ist, als ein beat. so gut wie alle grooves können funky gespielt werden, oder nicht. "den" funk beat gibt es nicht. auf das feeling kommt es an. sogar portnoy beats können funky gespielt werden.


Ganz genau meine Meinung....
Zufrieden?

chrisgau

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  • »chrisgau« ist männlich

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5

Sonntag, 11. März 2007, 20:42

RE: "Gründliche" Funkgrooves

Zu diesem Thema würde auch wunderbar das Code of Funk Paket (Buch, CD, DVD) von Garibaldi passen. Da klamüsert er einige Songs des Oakland Zone Albums auseinander - inkl. Erklärungen, Playalong etc. Das sollte als Einführung zum Thema Funk ganz interessant sein (bin selbst kurz davor mit das anzuschaffen).

Was ich unter Funk verstehe? Mir fällt dazu die starke Betonung des Grooves ein. Das Schlagzeug steht stark im Vordergrund und treibt den Song an. Betonung fast immer auf die eins, Akzentverschiebungen, sehr lebhaftes Snare-Spiel (Ghostnotes, Rim-Shots, offener Snaresound) und starke Betonung der Hi-Hat durch viele Open-Hi-Hat Akzente.

Edit: Fehlerteufel :evil:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chrisgau« (12. März 2007, 22:22)


  • »MadMetalMatty« ist männlich

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6

Sonntag, 11. März 2007, 22:57

RE: "Gründliche" Funkgrooves

Zitat

Original von chrisgauWas ich unter Funk verstehe? Mir fällt dazu die starke Betonung des Grooves ein. Das Schlagzeug steht stark im Vordergrund und treibt den Song an. Betonung fast immer auf die eins, Akzentverschiebungen, sehr lebhaftes Snare-Spiel (Ghostnotes, Rim-Shots, offener Snaresound) und starke Betonung der Hi-Hat durch viele Open-Hi-Hat Akzente.

genau das hätte ich auch gesagt
Matty und sein Set (Der rote Blitz)

Zitat

Ich wollte eine schreube nach ziehen an meiner fußmaschiene.Als ich sie fest drehen wollte hat es knak gesagt und der schraubenzieger is abgebrochen.

buddler

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  • »buddler« ist männlich

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7

Donnerstag, 15. März 2007, 20:23

Beispielnotenbild für einen Funkgroove (siehe Anhang).

Mehr typische Grooves bzw. Ideen die zu Chrisgaus Aussage passen?
(

Zitat

Betonung fast immer auf die eins, Akzentverschiebungen, sehr lebhaftes Snare-Spiel (Ghostnotes, Rim-Shots, offener Snaresound) und starke Betonung der Hi-Hat durch viele Open-Hi-Hat Akzente
)
»buddler« hat folgende Datei angehängt:
  • funk.png (1,58 kB - 700 mal heruntergeladen - zuletzt: 14. Februar 2012, 19:57)
Meine Beiträge sind maschinell erstellt und ohne Unterschrift gültig.
mein Set

Elu on nagu hernes.

BeetCake

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  • »BeetCake« ist männlich

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8

Donnerstag, 15. März 2007, 20:53

Das hier is aus dem Buch von Garibaldi. Der Rhythmus is tierisch geil.

Man kann die Bassdrumkicks jenach dem noch etwas verschieben, zum Beispiel alle um eine 16tel stelle nach hinten schieben. Da kommen richtig tolle Sachen bei raus.

Latinboy

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9

Donnerstag, 15. März 2007, 22:37

Zitat

Betonung fast immer auf die eins,

Das wäre mir neu!
Ich halte es für einen Fehler, bei Funk gleich mit Garibaldi anzufangen, der aus dem Funkdrumming eine virtuose Spezialtechnik entwickelt hat, die auch nur mit einer entsprechenden Band funktioniert.
Der stünde für mich als letzter auf der Liste.
Sie sollte bei Mowtown beginnen, einen Ausflug ins Secondline drumming von New Orleans machen, wie schon erwähnt James Brown und Marvin Gaye beinhalten, um dann vor allem Jamal Thomas, Drummer von Maceo Parker zu studieren.
Wer sich damit auskennt, kann dann auch Garibaldi spielen.
Gruß Latin
"...ich scheisse schon wircklich bald 22 jahr aus dem nemlichen loch, und ist doch noch nicht verissen!" (Wolfgang Amadeus Mozart)

seppel

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10

Donnerstag, 15. März 2007, 22:48

prince ist, auch wenn er rock spielt, stets funky.
es geht nicht um irgendwelche grooves aus lernheftchen.
welcher fettsack sitzt da eigentlich auf meinem avatar?

BeetCake

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  • »BeetCake« ist männlich

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11

Donnerstag, 15. März 2007, 23:44

Am einfachsten es zu lernen ist denke ich mit nem Gitaristen und nem Basser, einfach n bischen was auszuprobieren.
Macht obendrein auch noch mehr Spass als aus Büchern oder mithilfe dvd's zulernen.

@ Seppel: sollte ja nur ein Beispiel von nem tollen Funkgroove sein.

Paradiddler

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12

Freitag, 16. März 2007, 03:15


Servus,

zum Thema "Funkgroove" finde ich folgende Beispiele sehens- und hörenswert:

- Erster click oder - zweiter click

Hier scheiden sich bestimmt wie bei sovielen Dingen auch die Geister.
Aber ich finde Matt McDonough macht sein Ding prima.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paradiddler« (16. März 2007, 03:16)


Sebomaniac

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13

Freitag, 16. März 2007, 06:54

Moin,

um das zu begreifen musst Du, wie bei allen anderen Stilen auch, hören, hören, hören, spielen....

an Literatur gibt es so einiges..... das Feel musst Du durch hören und spielen lernen....

Standard Werke sind Lathams Bücher und das erste Garibaldi Buch (Future Sounds)

Jim Payne hat noch was nettes rausgebracht vor längerer Zeit......

Ein starkes Buch, welches allerdings nur für Fortgeschrittene User taugt, ist mit Sicherheit Das Buch von
Mike Clark - advanced Funk irgendwas, das hab ich, ist teilweise echt sauschwer.... vor allem in Punkto Unabhängigkeit und Koordination.... denn noch Zoro, Stanton Moore (N´awlins ecke)...

Musikalisch gibt es natürlich viele Quellen...... wilde Aufzählung von Künstlern die sich gerne mal in diesem Metier bewegen...

Brown, Tafkap, Timberlake, Jackson, P-funk, Parker (Maceo), Landgren, Scofield, ........

Auch in D gibs einige Liebhaber und umsetzer dieser Konzepte, wenn auch oftmals mehr im Pop Bereich

Königwerq, Mini Moustache und einige andere.... sobald mir noch wat einfällt editiere ich
Hilf Dir selbst, dann hilft Dir das DF.....

DF-Neulinge lesen ZUERST HIER

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sebomaniac« (16. März 2007, 06:56)


Simon2

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14

Freitag, 16. März 2007, 09:10

Zitat

Original von Paradiddler

Servus,

zum Thema "Funkgroove" finde ich folgende Beispiele sehens- und hörenswert:

- Erster click oder - zweiter click

Hier scheiden sich bestimmt wie bei sovielen Dingen auch die Geister.
Aber ich finde Matt McDonough macht sein Ding prima.

... ich auch !!
Strammes "2+4"-Drumming zu Supermucke !
Kein unnötiges Gefrickel, aber an den richtigen Stellen kurz aufgedreht.
Prima - gefällt mir sehr gut.

Allerdings überlege ich nun wieder neu über das Thema "Sidesnare" ... schon interessant, wie man die einsetzen kann.

Gruß,

Simon2.

Drumtheater

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15

Freitag, 16. März 2007, 18:17

ich denke auch funk kannman nicht so wirklich nach buch üben, klar sind die pattern gute übungen um sein spiel ansich zu verbessern aber der funk hat einen ganz bestimmteneigenen charakter wie eben alles andere auch.


erstmal wird der bass sehr percussiv gespielt, damit meine ich nicht so melodiös sondern abgehackter stellen weise sogar als "slapping", dieser daumenanschlag.zu berwundern bei mark king level 42

die bassdrum spielt oft sycron mit dem bass oder setzt akzente. also bass und schlagzeug geben den groove. aber das ist noch nicht das spezielle am funk.
das sind die scharfen breaks, damit meine ich es darf nicht lange klingen sondern, sind oft abgehackt kurzer klang wie geschlossene hihat oder festgehatenes crashbecken. diese kurzen breaks werden durch keyboard oder besser durch bläser nochmal so richtig herausgehoben.beispiel earth wind and fire.

man muss im funk wirklich nicht viel frickeln nur die breaks die müssen reinhauen, sie geben dem funk eben diese bestimmte eigenheit.

es gibt wirklich gute beispiele vom "disco funk " earth wind and fire über level 42 brecker borothers bis zu frickel frackel alla "defunkt" oder stellenweise "return to foever" eben mit lenny white and den drums, aber das ist mehr jazz mit funkelementen also "funkiger" jazz aber lohnt sich allemal zu hören.

ich hoffe ich habe dir geholfen, also wenn du funk spielen willst tue dich mit deinem / einem bassist zusammen, denn ihr beide müsst perfekt harmonieren
das ist der halbe weg zum funk keyboard guitarre sind natürlich auch wichtig und das salz in der suppe ist wie immer der gesang.

lg
Drumtheater

Bumu

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  • »Bumu« ist männlich

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16

Sonntag, 25. März 2007, 13:52

Hallo,

nur mal aus Interesse: Kommt irgendjemand zu dem Workshop bei justmusic in München (David Garibaldi) ?
Eat all the grass, eat all the grass that you want .. mow down the sexy people!

Fide

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  • »Fide« ist der Autor dieses Themas

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17

Sonntag, 25. März 2007, 22:56

Freunde danke bis hierhin!

Ich werd versuchen einiges zu beherrzigen von dem was ihr gesagt habt.