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Reener

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1

Mittwoch, 18. Juli 2007, 22:51

Motivation

Naja, mal schauen, ob dieser Thread offen bleibt :(

Ich habe manchmal ziemlich Probleme mit der Motivation. Wie motiviert ihr euch tagtäglich zu spielen?
Ich bin leider ein sooo ungeduldiger Mensch, ich wollte am liebsten sämtliche Sachen spielen können, die sich toll anhören, aber das funktioniert nicht...

Also, was könnt ihr dazu sagen?

Xian01

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2

Mittwoch, 18. Juli 2007, 22:57

RE: Motivation

Geht es Dir denn gut wenn Du am Set sitzt? Für mich war das immer der schönste Platz...

Reener

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3

Mittwoch, 18. Juli 2007, 23:04

Ja doch schon, aber wenn ich zB Sachen lernen 'muss' und es einfach ewig lange nicht hinbekomme, das ist furchtbar. Oder wenn mir Sachen keinen Spaß machen zu spielen :/
Naja, ich muss anmerken dass ich erst seit 9 (?) Monaten Schlagzeug spiele. Kommt da noch mehr Spielspaß oder sowas auf mich zu?

Xian01

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4

Mittwoch, 18. Juli 2007, 23:07

Ob es Dir mehr Spaß machen wird kann ich natürlich nicht vorhersehen, aber Du mußt Geduld haben! 9 Monate sind echt keine Zeit.... Hast Du einen Lehrer? Einen der versucht Deine Schwierigkeiten zu erkennen und einen für DICH passenden Weg zu finden?

travis06

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5

Mittwoch, 18. Juli 2007, 23:09

Manchmal hat man solche Tiefpunkte...

Ich lasse dann das Ganze einfach ne Woche oder zwei liegen und dann brennts mich wieder so richtig unter den Fingernägeln. Nach so einer Pause bin ich dann auch immer wieder überrascht, was ich eigentlich schon so alles intus habe.

Mach mal Urlaub :D
Pa - ra - di - dl

grilled

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6

Mittwoch, 18. Juli 2007, 23:13

Ich persönlich hatte nach so ca. der selben zeit wie du auch ein 'loch'. Nach einem guten halben jahr verlässt man sozusagen das erse level, die einfachsten sachen hat man gelernt und man orientiert sich in seinen zielen neu. Leider neigt man dazu, sich -speziell als anfänger- zu überschätzen und setzt eben jene ziele zu hoch an. Man erlernt neues nicht mehr so einfach und erfolgreich wie die ersten grundlagen und ist frustriert, weil scheinbar nichts mehr klappt.

Fazit: bleib dran und setz dir kleine ziele, baue auf mehrere, kleine erfolgserlebnisse. Das mag jetzt ausgelatscht klingen, aber es ist was dran!

grilled
Die Gans erwacht' im fremden Forst,
sie lag in einem Adlerhorst.
Sie sah sich um und sprach betroffen:
Mein lieber Schwan, war ich besoffen!


Superstar MYspace

Reener

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7

Mittwoch, 18. Juli 2007, 23:18

Zitat

Original von grilled
Ich persönlich hatte nach so ca. der selben zeit wie du auch ein 'loch'. Nach einem guten halben jahr verlässt man sozusagen das erse level, die einfachsten sachen hat man gelernt und man orientiert sich in seinen zielen neu. Leider neigt man dazu, sich -speziell als anfänger- zu überschätzen und setzt eben jene ziele zu hoch an. Man erlernt neues nicht mehr so einfach und erfolgreich wie die ersten grundlagen und ist frustriert, weil scheinbar nichts mehr klappt.

Fazit: bleib dran und setz dir kleine ziele, baue auf mehrere, kleine erfolgserlebnisse. Das mag jetzt ausgelatscht klingen, aber es ist was dran!

grilled


Du sprichst mir aus der Seele :/

@ Xian: Ja, ich finde meinen Lehrer sehr gut, komme mit ihm super aus und ist auch ziemlich gut :)
Nur, ich weiß nicht, ich glaube ich kann ihm das wohl noch nicht so nach ERST 9 Monaten näherbringen, dass ich eher in eine Metalrichtung gehen möchte, da ich doch erstmal die Grundlagen erlernt bekomme oder?
Was vielleicht ungewöhnlich ist, dass ich bereits Doublebass spielen kann, da ich unbedingt haben wollte, wobei ich auch Noten und Übungsblätter von meinem Lehrer bekam.

8

Donnerstag, 19. Juli 2007, 00:09

Lernen ist Arbeit, Fleiß und Anstrengung, da kann man nix machen. Gut, es gibt auch noch den "Talent-Faktor", aber selbst talentierten Kids muss erst gezeigt werden, wie die richtige Technik funktioniert. Das ist ein langwieriger Prozess.
Damit das Üben nicht zu langweilig wird, belohn dich doch einfach mal, sag dir, heute spiel ich 20min einfach mal so drauf los. Du wirst sehen, auch dabei lernst du was. Oder du kannst plötzlich vor kurzer Zeit gelerntes anwenden. Das sind dann die kleinen Erfolgsmomente, die einem zeigen, daß man auf dem richtigen weg ist.

Ich spiele z.b. in der Band Rockmusik, privat am Set spiel ich auch gern mal was funkiges oder hiphoppiges. Wobei ich sagen muss, es gibt nichts besseres als mit Musik zu spielen. Sei es als Playalong oder, noch besser, mit ner Band. Ich freue mich z.b. wie doof auf den wöchentlichen Probetermin. Das ist für mich eine Art Motivation.

Zu deinem Lehrer (den ich sicher nicht kritisieren will!!): lass dir gesagt sein, daß "gut spielen können" und "gut miteinander auskommen" keine ausreichende Charakterisierung eines guten Lehrer ist. Dazu gehört ganz sicher und hauptsächlich nämlich auch noch die von Xian01 genannten Punkte. Indiviualität beim Lehren ist gefragt.
Du schriebst, dir machen manche zu lernenden Sachen keinen Spass - red mit deinem Lehrer drüber. Vielleicht hat er noch andere Übungen in Petto, die zum Thema passen und dir mehr liegen.
Aber am wichtisten: dranbleiben!
Schießbude
In meinem Herz schlagen zwei Brüste.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Burning« (19. Juli 2007, 00:11)


svään

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9

Donnerstag, 19. Juli 2007, 00:51

Ich würde auch sgaen, dass sowas gnaz stark vom Lehrer abhängt.

Ich lerne seit 4 Jahren mit untericht, und hatte noch nie so eine Krise, und ich rechne das meinem LÖehrer hoch an.

Wenn was kommt, was mir nicht gelingt, schiebt der was dazwischen, was wieder besser geht, und irgendwie schafft er's dann, mich langsam wieder an die Sache ranzufphren, die nicht so gut lief, und meistens schaff ich dass dann auch.

Vor allem am Anfang, wenn es darum ging, kleine Trommel übungen zu machen, die ja in erster Linie zum Technik trainieren sind, finde ich dass es eien guten Lehrer auszeichnet damit nciht zu übertreiben, und trotzdem konstant dran zu bleiben.

Mittlerweile weiß ich ja, dass es gut für mich ist, aber früher wusste ich das nicht, und da ist der Punkt an dem der Lehrer richtig wichtig wird.

Finde ich.
Diplomatie ist die Kunst mit eintausend Worten zu verschweigen, was man mit einem sagen könnte.

Real- ( ;) ) Satire vom Feinsten gibt es hier

Drumtheater

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10

Donnerstag, 19. Juli 2007, 02:00

wenn du generelle motivationsprobleme hast, dann stell dir frage wieso du angefangen hast zu spielen und welche erwartungen du damals hatest und was jetzt noch davon übrig ist. vielleicht ist das drummen garnicht das richtige hobby für dich.

sicher gibt es immer wieder momente wo man weniger lust hat, dann ist es am besten auch mal nix zu machen, denn wenn du es aus zwang machst, bist du eigentlich garnicht wirklich bei der sache und nimmst die sachen die du übst garnicht richtig an.


Lg
dreamtheater

Bumu

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11

Donnerstag, 19. Juli 2007, 07:27

Hi,

solche Tiefs kann man immer mal haben.
Man sollte nur versuchen, deswegen nicht alles gleich hinzuschmeißen. Und wie ein Vorposter schon geschrieben hat, mach erstmal mit etwas anderem weiter .. was übst du denn eigentlich zurzeit, was dir so schwer fällt?
Wenn du erstmal andere Sachen übst, fällt es dir sehr wahrscheinlich danach auch wieder leichter dein Problem zu dem speziellen Übungsthema zu lösen, weil du ganz einfach auch wieder besser geworden bist.

lg Thomas
Eat all the grass, eat all the grass that you want .. mow down the sexy people!

drummertarzan

reist gern mal etwas weiter an

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12

Donnerstag, 19. Juli 2007, 07:44

RE: Motivation

Ach ja, das kenn ich. Hab ich auch ab und zu. Nicht das mit der fehlenden Motivation, aber dass das nicht so geht, wie ich es gern haette.

Wenn Du gern hinter dem Set sitzt, dann ist das doch erstmal ok, dann lass Dich einfach gehen und spiel das fuer Dich, worauf Du einfach Bock hast und was Du kannst. Oder eben voellig falsch, muss nur Dir gefallen. Der Ehrgeiz, das dann besser zu koennen und dafuer ein paar Sachen zueben, kommt dann von ganz alleine....
"Bilder von E-drums sind so nötig wie ein Keyboarder in einer Band." (by Oaky) Gegenbeispiel 8)
My Drumset is my castle (by Juergen K)

Tarzan verkauft...
:thumbsup:

Onkel Tona

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  • »Onkel Tona« ist männlich

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13

Donnerstag, 19. Juli 2007, 10:12

Geduld Du lernen musst, junger Padawan. ;)

Kennen wir, glaube ich, alle.
Ist weniger die Motivation zu spielen, als die Frustration etwas noch nicht zu können. Und da ist meine Erfahrung, daß man Dinge, die man noch nicht beherrscht, einfach mal ein bischen "sacken" läßt, sich mit anderen beschäftigt und später überrascht ist, daß sie plötzlich viel leichter fallen.
Das Hirn muss sich schließlich auf die neuen Bewegungsabläufe einstellen ;).

Es gilt allerdings auch: Ohne Schweiß kein Preis.
Je nachdem welche Ziele Du Dir selbst setzt, muss Du auch mit den Konsequenzen leben.
Willst Du der beste Schlagzeuger der Welt werden, ist das wohl mit viel "Arbeit" verbunden.
Aber wer will das schon :)

Immer dran denken: Trommeln macht unglaublich viel Spaß!!!!!! =)
Menschliche Intelligenz ist eine frühe Beta

Paiste

Suchmaschinen- ergebnisverlinkungswahn

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14

Donnerstag, 19. Juli 2007, 10:16

Weitere nützliche Tipps auch über die Suche, z.B. hier:

http://www.drummerforum.de/forum/thread.php?threadid=3984

  • »Sire Thomas Ash« ist männlich

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15

Donnerstag, 19. Juli 2007, 11:49

Ich würde aber auch ein büschn äußere Umstände abklopfen. Vielleicht hat dich irgendwas anderes demotiviert.

Bei mir kann das alles sein: Arbeit, Hitze, Kälte, Persönliches, eine zu gutes youtube Video eines Drummers. Fast immer bin ich mit dem Sound meines Sets zufrieden, irgendwann mal nicht.

Dann köntest du noch überlegen (ist aber recht radikal), ob du wirklich Metaldrummer wirst. Vielleicht steckt doch ein Jazzer in dir, oder ein Funker.

Ich liebe z. B. progressivem Metal, werde es am Set aber nicht versuchen.
Gerade in den letzten paar Wochen hab' ich gemerkt, wie sich meine Einstellung was ich spielen möchte oder noch nicht kann, verschoben hat.

Bei jeder kleinen oder grossen Krise: In dich reinhochenen, deine Position zum Problem herausarbeiten uuund nicht lange mit dir rumschleppen. Jedenfalls mein Rat.

Hat dein Lehrer was von deiner schwindenden Motivation mitbekommen?
~Sire Thomas Ash~
***********************************************
Warum soll ich präzise wie ein Drumcomputer spielen,
wenn Drumcomputer Shuffle- und Swingfunktionen haben?

Slay

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  • »Slay« ist männlich

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16

Donnerstag, 19. Juli 2007, 11:59

ohje... wie gut ich das kenne :D
ging mir am anfang auch häufig so... habe sogar mal 2 monate mein set nicht angerührt, nur wöchentlich der unterricht...

bei mir hat's mit den problemen aufgehört als ich zu Musik gespielt habe!
Probier's mal aus... ist am anfang erstmal ungewohnt (sofern du's noch nicht gemacht hast?) aber mit der zeit macht's einfach nur noch spaß... doofe übungen, die einfach nicht klappen wollen, kannst du dabei auch probieren... manchmal geht's dann :)

Music makes life live!

The FloW

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17

Donnerstag, 19. Juli 2007, 12:03

Lust darauf Technik zu üben oder stundenlang genau mit Metronom Timing zu üben habe ich auch keine...
Aber wenn ich dann mit meiner Band oder bei Jam Sessions meine Fortschritte bemerke und ich auf einmal viel freier spielen kann oder total excact spiele dann merke ich immer dass es das wert war...
und dann bin ich wieder motiviert zu üben
Verkaufe
alte Paiste 505 Hi Hat Becken, Preis nach Vereinbarung
Bei Bedarf gibts auch Bilder

Tama Rockstar Snare die bei mir seit ca. 3 Jahren im Keller liegt

  • »Sire Thomas Ash« ist männlich

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18

Donnerstag, 19. Juli 2007, 12:06

Stimme ich zu. Manchmal macht's auch richtig Spass die Musik einfach als unterstützung zu haben. Ich nehme da gern dachen die manchmal auch kein oder sehr wenig Schlagzeug haben.

Wollte in nächster Zeit mal versuchen wie weit mir am Schlagzeug etwas zur "Revolutionsetüde" von Chopin einfällt. :D

Oder sing doch mal beil spielen. Hört ja Keiner. ;)
~Sire Thomas Ash~
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Thommes7

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19

Donnerstag, 19. Juli 2007, 12:15

Zitat

Was vielleicht ungewöhnlich ist, dass ich bereits Doublebass spielen kann, da ich unbedingt haben wollte,


dazu sage ich jetzt mal nichts :rolleyes:

kann das gut nachfühlen, grade nach 9 Monaten hat man ja wie schon gesagt die basics gelernt, aber jetzt sieht man erst mal wieviel es noch zu lernen/ausprobieren gibt.
diese masse an dingen, grooves, techniken, fill ins, einfach alles erdrückt einen am anfang (jedenfalls war das bei mir so), aber da darf man nicht den kopf in den sand stecken, einfach drauf los, das lernen was dir gefällt/dir oder deinem lehrer nützlich erscheint und dann wird das schon,
man kan sowieso nich alles lernen was es gibt, also das beste und produktivste raussuchen.

das läuft schon, einfach weitermachen
grüße

  • »Sire Thomas Ash« ist männlich

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20

Donnerstag, 19. Juli 2007, 12:20

Lernen was gefällt klingt gut. Vielleicht kommst du durch Dinge die dir leichter von der Hand gehen auch zu Dingen die für dich vorher schwerer oder nicht nachvollziehbar waren?

Ganz zu Anfang waren z. B. 16tel auf der HiHat ein Graus für mich. Dann machte ich irgendwann Rechte-Linke-Hand Kombinationen auf der Snare. hatte grad' gute Tage, es klang gut, ging leicht von der Hand.

Monate später hat sich das dann plötzlich auf der HiHat eingeschlichen. Ohne den Zwischenstep auf der Snare wär das nicht so passiert.

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Ok Edith, schreib ich dir halt nich mit ie...
~Sire Thomas Ash~
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sire Thomas Ash« (19. Juli 2007, 12:21)