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Fl0gging

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1

Freitag, 20. Juli 2007, 11:45

Verschiedene Stockhaltung an den Händen

Hi,

mir viel auf das ich beim Spielen mit jeder Hand den Stock etwas anders halte. Während bei der linken Hand eher der Daumen schief nach oben schaut ist er bei der rechten Hand fast waagerecht...

Hat das irgendwelche nachteile beim Spielen oder sollte ich mir das abgewöhnen??


hab nach langer pause das spielen wieder angefangen und weiß eben nicht mehr so genau wie das früher bei mir war....
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Steve Miller

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2

Freitag, 20. Juli 2007, 12:05

RE: Verschiedene Stockhaltung an den Händen

Das ist ja merkwürdig. Am besten mal bebildern.

  • »Sire Thomas Ash« ist männlich

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3

Freitag, 20. Juli 2007, 12:08

RE: Verschiedene Stockhaltung an den Händen

Wie lange Pause? Ich hatte die nämlich auch. ;)

Also ich hab' das auch bewußt nach der Pause bei mir beobachtet, habe zufällig ne ältere Chester Thompson DVD wiederentdeckt. Da sieht man das auch.

In wie weit das "begründet" richtig oder falsch ist, weissich nicht.
~Sire Thomas Ash~
***********************************************
Warum soll ich präzise wie ein Drumcomputer spielen,
wenn Drumcomputer Shuffle- und Swingfunktionen haben?

Xian01

Drumming, Drumteching

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4

Freitag, 20. Juli 2007, 12:18

RE: Verschiedene Stockhaltung an den Händen

Zitat

Original von Fl0gging


Hat das irgendwelche nachteile beim Spielen oder sollte ich mir das abgewöhnen??


Solange Du auf zwei verschiedenen Instrumenten spielst (z.B. RH Hihat, LH Snare) ist es nicht ganz so tragisch. Die frage ist ob alles in beiden Händen gleich gut funktioniert, wenn Deine Haltung so variiert. Schwierig wird es wenn Du auf einem Instrument glieche Sounds brauchst, wie etwa bei Double-Strokes, wo alle Noten möglichst exakt gleich klingen sollen, damit es schön rollt. Da kann allein die unterschiedliche Haltung zu großen SOundunterschieden führen, da der Stock anders auftrifft und mitschwingt....

Insofern: An der Technik arbeiten und das abstellen! Das man nach einer langen Pause aber etwas "eingerostet" ist bzw. nicht alle Details stimmen finde ich normal.....

martinelli

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5

Freitag, 20. Juli 2007, 13:04

RE: Verschiedene Stockhaltung an den Händen

Zitat

Original von Xian01
Schwierig wird es wenn Du auf einem Instrument glieche Sounds brauchst, wie etwa bei Double-Strokes, wo alle Noten möglichst exakt gleich klingen sollen, damit es schön rollt. Da kann allein die unterschiedliche Haltung zu großen SOundunterschieden führen, da der Stock anders auftrifft und mitschwingt....


Kann, muss natürlich nicht. Bei traditioneller Stockhaltung werden die Stöcke immer ungleich gehalten. Wenn ich mir einen Wirbel von Vinnie Colaiuta, Thomas Lang, Dave Weckl etc. anhöre, dann rollen die trotz unterschiedlicher (trad.) Stockhaltung aber doch sehr schön.

Aber im Prinzip hast Du natürlich recht: Ein Vorteil des "Matched Grip" ist die Symmetrie (der Name sagt das ja schon) und deshalb würde auch ich daran arbeiten, dass beide Hände gleich sind. (Ok, derzeit arbeite ich wieder mehr am trad. Grip.)

Englishman

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6

Freitag, 20. Juli 2007, 13:59

solange es dich nicht behindert und alles so klingt wie es sein soll ist doch alles in ordnung.
beim traditional grip hält man die sticks ja auch leeeeicht unterschiedlich und es klingt auch.

Wenn du auf dem Level angekommen bist, dass sich eine unterschiedliche Daumenhaltung von wenigen Grad, schon sehr merklich auf dein Spiel auswirkt, dann kannst du dich Profi nennen :-)

Xian01

Drumming, Drumteching

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7

Freitag, 20. Juli 2007, 14:16

Beim Traditional hält man die Sticks völlig unterschiedlich und es sind andere Muskelgruppen im Einsatz. Und man muß den Aufwand betreiben, eben zwei Abläufe zu üben. ABer auch dann muß eben alles da sein wo es hingehört und darf nicht hin nd her schlabbern.... insofern ist das Problem dort das gleiche.

The FloW

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8

Freitag, 20. Juli 2007, 17:43

es ist eigentlich manchmal wichtig 2 verschiedenen Stockhaltungen zu haben.
aber du solltest eigentlich alle mit beiden händen beherrschen...
wenn man auf hi hat snare spielt ist so eine stockhaltung wie du sie beschreibst angebracht.
Verkaufe
alte Paiste 505 Hi Hat Becken, Preis nach Vereinbarung
Bei Bedarf gibts auch Bilder

Tama Rockstar Snare die bei mir seit ca. 3 Jahren im Keller liegt

Fl0gging

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9

Montag, 23. Juli 2007, 11:00

ah ok,


die pause dauerte so ca. 4 Jahre =)

da ich linkshänder bin, bin ich natürlich aufm linken arm (noch) viel schneller, aber klangliche auswirkungen hat das bei mir keine. ich versuch ja auch immer so zu spielen das beides gleich klingt. :)
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Xian01

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10

Montag, 23. Juli 2007, 11:10

Zitat

Original von Fl0gging
, aber klangliche auswirkungen hat das bei mir keine. ich versuch ja auch immer so zu spielen das beides gleich klingt. :)


Auch bei Double-Stroke-Rolls nicht? ;)

  • »Broadkaster82« ist männlich

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11

Montag, 23. Juli 2007, 11:28

Wer es schafft mit dem Traditional-Grip flüssige Wirbel zu spielen, sollte sich nicht wundern, wenn es auch mit Matched-Grip gelingt, gleichmässigen Klang mit zweierlei Stockhaltungen zu erzielen.

Ich habe - als Vergleich - in einer Gitarrenzeitung heute ein Interview mit deinem großartigen Jazzgitarristen gelesen, der auf Wes Montgomery angesprochen wurde. Dabei kam zur Sprache, dass Wes Mongomery wohl so ziemlich gegen jede Lehrmeinung verstoßen hatte, was seine Spieltechnik anging. Trotzdem war es immer locker und cool, was er spielte.

So ist es mit dem Drumming auch. Und noch viel schlimmer. Ein Freund von mir ist an der Musikhochschule zur Änderung seiner Stockhaltung gezwungen worden, weil der Professor diese für falsch erachtete. Das Ergebnis war eine Sehnenscheidenentzündung und das Ende der schlagzeugerischen Karriere.

Fazit: es gibt keine allgemeingültig richtige Technik - jeder muss die finden, die zu ihm passt.
That great Sound :-)
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Drumtheater

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12

Montag, 23. Juli 2007, 11:48

Zitat

Original von Broadkaster82

Fazit: es gibt keine allgemeingültig richtige Technik - jeder muss die finden, die zu ihm passt.


ha wäre das so einfach, gäbe es nicht soviele klagen von drummern die balsen an händen und finger haben oder auch sehnscheidentzündungen etc.

es gibt schon gewissen punkte die man beachten muss um a. ) keine blasen zu bekommen und b.) mit wenig aufwand das optimale zu ereichen.

anfänger werden den stock immer zu verkrampft halten, weil noch keine kontrolle über die schläge haben und angst haben den stock zu verlieren.

wenn man von anfang an weiss um was geht vermeidet man fehler die oft gerade bei falscher stockhaltrung schmerzhaft sein können.

Lg
Drumtheater

Fl0gging

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13

Montag, 23. Juli 2007, 14:09

Blasen hatte ich bisher noch keine... jedoch merke ich das ich langsam ne Hornhaut kriege :)

da ich noch keine Cymbals habe sondern bis jetzt nur nen Tama Superstar blieb mir bis jetzt eh nur das Übungspad in meinem Zimmer zur Auswahl und da trommle ich jetzt seit 3 Wochen täglich min. 60min drauf rum :)

Paradiddle, double-strokes etc....
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Fl0gging« (23. Juli 2007, 14:16)


  • »Broadkaster82« ist männlich

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14

Donnerstag, 26. Juli 2007, 13:00

Zitat

Original von Drumtheater
ha wäre das so einfach, gäbe es nicht soviele klagen von drummern die balsen an händen und finger haben oder auch sehnscheidentzündungen etc.

es gibt schon gewissen punkte die man beachten muss um a. ) keine blasen zu bekommen und b.) mit wenig aufwand das optimale zu ereichen.
(....)
wenn man von anfang an weiss um was geht vermeidet man fehler die oft gerade bei falscher stockhaltrung schmerzhaft sein können.(.....)

Und wäre das so einfach.......
Das mit den Blasen, den Hornhäuten usw. das sind für die meißten sehr guten Drummer Phasen ihres Lebens gewesen, die mit ihren seinerzeitigen musikalischen Erfahrungen einhergehen. Ich habe es hier schonmal gesagt und hier auch: Es ist nicht jede musikalische Aufgabenstellung mit eitel guter Technik zu meistern. Hugh!
That great Sound :-)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Broadkaster82« (26. Juli 2007, 13:02)