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Buddy Poor

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Dienstag, 23. Oktober 2007, 01:26

Update: Neuer Tres Lados Percussion - Cajon Test

Updated 03.12.2007: Weiter unten findet ihr einen weiteren test einer anderen Tres Lados Cajon.

Hier nun der woanders im Forum bereits angekündigte Testbericht meiner trE.S. lados Cajon.

Als erstes sieht das Auge das es sich bei dem Modell um ein sehr edles Gerät zu handeln scheint, welches sich dann letztlich auch im Sound der "Kiste" bestätigt.
Eine Besonderheit dieser Cajon besteht darin dass sie von 4 Seiten bespielbar ist, das ist äusserst interessant, ist man doch immer auf der Suche nach verschiedenen sounds....!?
Die Oberflächen der vorderen und hinteren Schlagplatten sind aus Tineo, im deutschen auch als indischer Apfel bezeichnet. Wunderschönes Holz welches das Gerät warm klingen lässt. Der Sound ist weich, trotzdem klar definiert. Der Bass ist tief und fett, mit eher wenigem Mittenanteil. Trotzdem zeichnet er sich klar ab von den restlichen Sounds der "Apfelkiste". Ich habe noch keinen so schönen Cajonbass gehört, sehr resonant als hätte das Ding eine Seele. Der Bass scheint schon fast zu singen, sehr lebendig. Wer jetzt meint das sich diese Resonanz negativ auf etwaiges mitrascheln der Schnarrsaiten auswirken muss, der wird schnell eines besseren belehrt. Die Trennung ist sehr gut. Natürlich schwingen je nach Einstellung einer solchen Cajon die Schnarrsaiten immer mehr oder weniger mit. Bei anderen Cajons fand ich das oft mehr oder weniger störend. Bei dem Tres lados Model ist das irgendwie anders, das entstehende rascheln geht irgendwie Hand in Hand im Sound. Es scheint eher wie ein zusätzlicher Ton der die "Gesamtheit" eines Rhythmus noch vollendet, eine zusätzliche Stimme eben.
"Snareschläge klingen kontrolliert. Durch die Einstellung der Schnarrsaiten lässt sich die Länge des Snare-effekts sehr gut steuern. Das habe ich auch noch bei keiner anderen Cajon so erlebt. Ein gewünschter sound lässt sich leicht erreichen. Oft habe ich es erlebt wenn man die Schnarrsaiten verstellt weil man den Sound ändern möchte, dann entstehen plötzlich irgendwelche komischen Nebengeräusche, Schwingungen die fürchterlich klingen und jämmerlich heulen und kratzen. Nicht so bei der Tres lados cajon, kein störendes klirrendes rascheln, sehr positiv. Das eröffnet die Option auf wirklich viele verschiedene stimmungen der Kiste, sehr wichtig für etwas härtere " Tips" (leichte Anschläge mit den Fingerspitzen ). Gerade bei solchen Tips hatte ich oft Probleme mit dem Klang und dem Schwingen der ansprechenden Schnarrsaiten, bei der Tres lados scheint das aber der Vergangenheit anzugehören. Wie auch der Bass zeigt sich der Snaresound vielschichtig, eine Mischung aus warmen Mitten und klarer Brillianz. Das schnarrt nicht nur und man hört den Holzkorpus, nein... da scheint irgendwie noch mehr zu sein. Das ist wohl das was ein wirklich gutes Instrument auszeichnet. Wahrscheinlich ist es Blödsinn zu behaupten "das klingt eben nach handgemacht und nicht nach maschinell gerfertigt", tja aber anders herum Frage ich mich wo denn diese "Seele" des Instruments herkommt? Wie auch immer....
Die Rückseite der Cajon ist im Gegensatz zur Vorderseite nicht oben verschraubt und besitzt auch keine Schnarrsaiten. Das ermöglicht einen kubanischen Sound der etwas an einen Congaklang erinnert. Warme trotzdem knackige sounds, leicht ansprechend. Eine willkommende Abwechslung zum peruanischen oder flamencomässigen Sound. Das macht Spass ..... und wenn man mal ehrlich ist, bietet sich das doch geradezu an, warum sollte man die restlichen Seiten der Cajon für pures Gehäuse verschwenden ?
Da kommen wir auch gleich zu den Seitenflächen des Instruments, denn die sind auch nicht nur Standard, da hat jemand nachgedacht..... lobenswert. In die Seiten der Kiste sind Klangfelder eingearbeitet die die Kiste ganz anders ansprechen lassen als würde man auf einen einfachen korpus klopfen. Bedingt dadurch das bei den klangfeldern das Holz ( Buche ) wesentlich dünner ist als beim Standardkorpus kann man es wirklich besser und wirklich ins Spiel intergrieren. Da gibts Snaresounds, sogar ein Bass lässt sich spielen, der zwar nicht so fett und tief ist wie auf der regulären Spielfläche ( warum auch ? ), aber eine knackige Abwechslung bietet. Von der Optik her erscheint auch der Buchen - Korpus edler als bei Cajons anderer Fabrikate.
Das Teil ist etwas höher als z.B. die Produkte aus dem Hause Schlagwerk, welches ich als sehr angenehm empfinde und mich gerader und ermüdungsfreier sitzen lässt. Das kommt meinen Rückenproblemen deutlich entgegen.
Volle Punktzahl.

Negativ anzumerken ist lediglich das ich noch eine zweite Tres lados möchte, vor Weihnachten aber zu klamm dafür bin ;-)

Positiv: Alles.
Negativ: Suchtgefahr.

update:
So hier gibts soundschnipsel. Inwiefern das repräsentativ ist, das immer so eine sache. Sehr stark abhängig von Raum mikro und mikroposition. Anyway.... in natura klingts besser, es gibt aber einen eindruck in welche richtund es geht. Die cajon ist mir einer wolldecke eher stark gedämpft, dadurch wird ein cajonsound direkter wenn auch leiser und weniger resonant. Ich bevorzuge einen solchen sound.
Selbstverständlich ist das vollkommen linear aufgenommen mit einem Zoom H4 portable recorder.



Im wohnzimmer.

Rückseite der cajon in meiner studiokabine

UPDATE 26.10.07
Ausschnitt mit tres lados bei live gig in bremen.
Aufgenommen mit zoom H4, ca.10m vor bühne. Gitarre, Cajon; Palmas (handclaps)









Update 03.12.2007 - Cajon Test Tres Lados TRSF 50 in Birkenmaser

So, es musste dann doch noch eine zweite Tres Lados Cajon her. Hier mal mein Eindruck von dem Gerät.
Es handelt sich hierbei um eine TRSF 50 mit Buchenkorpus, bei der Schlagfläche fiel die Wahl auf Birkenmaser. Das Gerät kostet 279 €, ein absolut gerechtfertigter Preis, da die Verarbeitung mal wieder keine Wünsche offen lässt. Man merkt wieder mal dass da jemand Cajons baut der extremen Wert auf Qualität legt. Sowas kann nur gehen wenn noch per Hand gefertigt wird, da können sich keine Fehler einschleichen die nicht bemerkt werden. Bei manchen Firmen muss man ja Glück haben eine Cajon zu erwischen die perfekt funktioniert, seien es die abstehenden Ecken der Schlagplatte die nicht richtig abstehen wollen oder die unsaubere Ansprache der Schnarrsaiten. Von der edlen Optik und dem Sound der Tres Lados mal ganz abgesehen...... Im Gegensatz zu meiner Tres Lados Tineo Kiste die von 4 Seiten bespielbar ist, lässt sich diese Cajon ganz normal von einer Seite bespielen.
Soundmässig gibts von mir wieder mal ganz klar die Note 1. Super Ansprache im Snare und Bassbereich, fantastische Trennung zwischen Snare und Bass. Knackiger straffer Bass, trotzdem weit hinabreichend in die tiefen Frequenzen, das setzt sich gut durch. Bedingt durch die leichte Ansprache des Basses lässt sich die Cajon sehr gut mit Besen spielen. Da kommt Spielspass auf ... Bereits im ersten Test meiner anderen Tres Lados Cajon erwähnte ich dass ich oft Probleme hatte mit dem "unschönen singen" der Schnarrsaiten bei anderen Fabrikaten. Sowas gibt es bei dieser Tres Lados ebenso wenig. Egal wie ich die Saiten spanne, es klingt, ob es meinem Schnarrsoundideal entspricht ist ne andere Sache. Kein Problem den individuellen Schnarrsound für mich entsprechend zu justieren, und dann klingt es "einfach" nur gut. Bei anderen Cajons, die einen hell klingenden Charakter haben, fiel mir auf dass das Verhältnis zwischen Saiten und Korpus zu wünschen übrig lies, bei "Snareschlägen". Ich will keine Kiste wo sich die Trennung dadurch auszeichnet dass die Schnarrsaiten teils penetrant dominieren und dadurch sich der snaresound vom Bass abhebt. Bei den Tres lados stimmt das für mich, mit tadeloser und für mich bislang bester Trennung
Wie bei der anderen Cajon auch, so kann ich auch über diese Birkenkiste nichts negatives berichten. Nun gut ich muss beichten dass mir Cajons aus dunklerem Holz optisch besser gefallen, am erstklassigen Sound ändert das allerdings nichts.
Welche Cajon ist nun besser ? Die Tineo oder die Birkencajon? Die Antwort ist einfach: Keine. Beide Cajons klingen super, jedoch unterschiedlich. Das kommt mir zugute, kann ich doch nun das passende auswählen. Die Birkenkiste klingt von den Schnarrsaiten her etwas heller und aggressiver als die Tineo, aber immer noch warm. Dafür hat der Korpus der Tineo mehr Resonanz, was nicht heissen soll das die Birke keine Resonanz besitzt ! Die Birke erscheint mir persönlich besser in Richtung Popsound., während die Tineo mehr in Richtung Worldmusic geht, um dem mal eine grobe Richtung zu geben. In punkto Qualität nehmen sich die beiden Cajons nichts.

Hat der Percussionist von Sting den Job bekommen weil er eine Tres Lados spielt ? Na gut, wohl eher nicht ..... hehe......
Warum fährt Paco de Lucia nach dem Gig zu Tres Lados und nimmt sich gleich eine Kiste mit ? Die Antwort darauf erscheint mir allerdings relativ simpel ........

OK, genug der Lobhudelei, bevor ich mich ständig wiederhole.....
Wer sich noch ein paar Informationen einholen, oder bunte bilder gucken will:
www.tres-lados.de



Auf der Tres Lados Homepage gibt es jetzt auch Videoclips zu einzelnen cajons zu sehen.
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zwar

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2

Dienstag, 23. Oktober 2007, 01:47

ho buddy

sehr informativer und ausführlicher bericht.

beim flamencoshop hamburg gibts die apfelcajons für 279€

die haben aber kein loch in der seitenwand, so wie ich das sehe.

optisch sehr ansprechend, und wenn s wirklich besser klingt als ein peru macassar könnte ich tatsächlich doch noch schwach werden.

weiß du ob die in frankfurt auf der messe sind?

gruß

zwar
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KingKiller

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3

Dienstag, 23. Oktober 2007, 01:49

RE: Tres Lados Percussion - Cajon Test

Hmm... Das macht Lust auf Cajon spielen! Schade dass ich zu klamm für die Erste bin...

Generell müsste ich dann aber auchmal einen Cajon-Kurs besuchen. Als ich mal im Geschäft drauf sass, war das eher ernüchternd. Da gibts bestimmt viele interessante Techniken.

Gruß
Andre

Buddy Poor

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4

Dienstag, 23. Oktober 2007, 01:52

hi zwar !
Die apfelcajon von der du sprichst ist keine 4-seitig bespielbare soweit ich weiss.

Nee, ich weiss nichts von der messe. Ein anruf bei tres lados wird dir eine freundliche antwort darauf geben.
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Buddy Poor

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5

Dienstag, 23. Oktober 2007, 01:55

ja richtig King killer, die spieltechnik ist wie immer nicht unerheblich.
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heizer

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6

Dienstag, 23. Oktober 2007, 13:16

Hi Buddy,

danke für den Bericht und die Bilder :) .

Dein Bericht deckt sich mit dem Eindruck, den ich von tres-lados gewonnen habe und mit den Klangeindrücken, die mir Stefan Emmerich gestern per Telefon übermittelt hat. Die Klangqualität konnte ich da techn. bedingt zwar nicht beurteilen (kenne ich ja aber schon von der Cajon von David Huertas), aber die Vielseitigkeit kann ich jetzt schon bestätigen.

Wenn Du gestattest, füge ich meine Eindrücke dann hier ein, wenn meine Cajon eingetroffen ist.

Zitat

Original von zwar
beim flamencoshop hamburg gibts die apfelcajons für 279€


Ich habe mich auch gerade ausführlich mit tres-lados beschäftigt, und weiss nun u.a., das die Anzahl der Furniere einen massgeblichen Einfluss auf den Preis hat. Buddy's Cajon hat 2 furnierte Spielflächen, für 279 Euro gibt's nur eine. Meine gestern bestellte Cajon ist rundum furniert und nochmal entsprechend teurer.

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drummertarzan

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Dienstag, 23. Oktober 2007, 13:29

Das ist fein, heizer, die kann ich dann bestimmt mal verpruegeln, oder? :D
"Bilder von E-drums sind so nötig wie ein Keyboarder in einer Band." (by Oaky) Gegenbeispiel 8)
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Tarzan verkauft...
:thumbsup:

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heizer

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8

Dienstag, 23. Oktober 2007, 18:42

Zitat

Original von drummertarzan
Das ist fein, heizer, die kann ich dann bestimmt mal verpruegeln, oder? :D


Hey Tarzan, das ist ein filigranes Instrument für virtuose Musiker und kein Trainingsplatz für Handballspieler mit Oberarmen wie eine 10er Conga ;)
Verprügeln darfst Du sie natürlich nicht, aber anspielen schon :)

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9

Dienstag, 23. Oktober 2007, 19:46

also tarzan würd ich nichts ausleihen :P

drumsandbeats

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Dienstag, 23. Oktober 2007, 20:21

Hi Buddy,

bei dem Testbericht läuft mir ja das Wasser im Mund zusammen (was natürlich auch an meinem Hunger und dem sich noch im Backofen befindlichen Essen liegen könnte...).
Wie sieht es denn mit ein paar Soundfiles aus?

Zu dumm, dass ich mir gerade ein zweites Schlagwerk-Cajon gekauft habe. Aber es ist ja immer gut sich ein paar Wünsche offen zu halten. :)

Gruß,
Sven

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11

Dienstag, 23. Oktober 2007, 21:50

Zitat

Original von new_perc_flo
also tarzan würd ich nichts ausleihen :P


Warum nicht? Ich bin gewandt wie ein Elefant, ruecksichtsvoll wie ein Moskito und zartfuehlend wie ein Tyrannosaurus..... das versteh ich jetzt ueberhaupt nicht..... :(
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Buddy Poor

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Dienstag, 23. Oktober 2007, 23:19

Hallo dab !!
Ich hab was bestimmtes vor. Dann wirds auch ein paar kleine videoschnipsel geben. Wird aber noch ein paar wochen dauern denke ich. Aber vielleicht nehme ich vorher schon ein kleines beispiel auf.......

Zitat

Zu dumm, dass ich mir gerade ein zweites Schlagwerk-Cajon gekauft habe.

ist die rückgabefrist denn schon überschritten ? ;-)
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Mittwoch, 24. Oktober 2007, 00:36

Zitat

Original von Buddy Poor

Zitat

Zu dumm, dass ich mir gerade ein zweites Schlagwerk-Cajon gekauft habe.

ist die rückgabefrist denn schon überschritten ? ;-)


Ja, ist sie.

Bin jedenfalls gespannt, das Gerät mal zu hören.

Wo kann man die Geräte überhaupt mal anspielen? <-- Hat sich nach einem Blick auf die Homepage erledigt...

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Mittwoch, 24. Oktober 2007, 18:45

Update mit soundschnipsel im anfangspost.

Nicht das dab noch anfängt sich im schlaf zu wälzen ;-)
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15

Mittwoch, 24. Oktober 2007, 20:08

Ah, danke schön.
Das klingt schon recht lecker - ziemlich warm und rund, nicht ganz so scharf, wie die Schlagwerk Cajones.
Aber um mich im Schlaf zu wälzen, muss ich schon selber mal auf so einem Gerät gesessen und Bauklötze gestaunt haben... :)

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Donnerstag, 25. Oktober 2007, 00:30

Zitat

ziemlich warm und rund, nicht ganz so scharf, wie die Schlagwerk Cajones.

Ja richtig das klingt wärmer und dunkler als die schlagwerks. Laut tres lados ist das der fall bei diesen "tineo (indischer apfel)" cajons. Die anderen tres lados kisten sollen heller klingen. Du hast das gut erkannt dass das warm und rund ist, obwohl die aufnahme das nicht so wirklich offenbaren kann ( und ich den bass ziemlich beschissen gespielt habe). Ich habe unter anderem eine schlagwerk buche kiste, da fand ich den bass schon richtig tief im vergleich mit anderen kisten. Im direkten vergleich kommt die tres lados einen richtig fetten schlag tiefer. Die "snare" ist unaufdringlich aber gibt tonal irgendwie mehr her als die heller klingenden kisten. Mehr resonanz, das klingt nicht wie "ein schnarrendes brett" mal sehr übertrieben gesagt. Aber da ist was dran. Zumindest ist das mein eindruck.
Als ich die apfelkiste bekommen hatte, war ich mir nicht sicher, ob ich nicht meinen gewohnten etwas helleren snareton bevorzugen sollte. Ich hab jetzt einige stunden mit meinen gitarren-fredi´s gedaddelt und ich muss sagen das der sound sich für mich viel besser einfügt, angenehmer, harmonischer mit nem bisschen mehr magic. Schwer zu begründen, aber es scheint mir authentischer. Wenn man bedenkt das irgendwann mal nägel und schrauben in irgendwelchen kisten gelegen haben ;-) irgendwie klingts nicht so nach "gitarrensaite schnarrt auf holz".
Meine fresse, das ist immer nicht so leicht klang und klangempfinden zu beschreiben......
Nichtsdestotrotz ist auch ein heller sound geil und hat seine berechtigung. ist sicherlich in manchen situationen vielleicht sogar vorzuziehen. Wie gesagt der raum macht nunmal unglaublich viel aus. Ca. 70 % von dem was wir hören sind reflexionen von den wänden. Ich würde gerne wählen können, je nach raum, welchen charakter ich spielen möchte. Und deshalb muss Stefan von tres lados mir auch demnächst noch was anderes bauen.
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Buddy Poor

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Donnerstag, 25. Oktober 2007, 03:58

Kann wieder nicht ins bett finden. Darum ausschnitt von einem konzert letzten samstag mit der tres lados. Gitare, cajon und nervige palmas (handclaps).
Link im anfangspost.
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18

Donnerstag, 25. Oktober 2007, 06:13

Über die Handclaps hast du ja schon alles gesagt. ;)

Nen fitten Gitarristen hast du da dabei, finde ich...
Die Tres Lados Bass kommt von ganz weit hinten... so gefühlt. Find ich cool.

JohnB

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19

Montag, 29. Oktober 2007, 18:30

RE: Tres Lados Percussion - Cajon Test

Ist ein sehr Schönes Instrument

Könnte man mir event. ein Klang ( Klopf) beispiel zukommenlassen.

Kenne nur die Cajon`s von Sela Instrumente und die die ich selber Baue.

Könnt sie unter Percussion Bau

einsehen.

Aber meine meinung ist, Lieber bisle mehr ausgeben und ein Edles Instrument wie zb. das deine zu erwerben.

Denn die ganze ( Made in Germany ) laberei. Schaut euch mal die verarbeitung
an. Könnt ihr vergessen.!

Das meiste ist massen Produktion. Leider

Ps:. Sela empfielt auf seiner seite ebenso Tres Lados :] 8)

Hier könnt ihr euch ein Klangbeispiel einer Sela cajon die einer Bekannten gehört anhören Klangbeispiel


Von den Cajon`s und den Djemben die ich selber Baue folgt auch bald eins. :] 8)

heizer

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Montag, 29. Oktober 2007, 21:25

RE: Tres Lados Percussion - Cajon Test

So, heute ist endlich meine Custom-Cajon eingetroffen :) .

Ich kann Buddy's Worte nur unterstreichen: Mit den billigen Kisten, über die man meist in den Musikläden stolpert, hat dieses Instrument kaum was gemein: Es ist hochwertig verarbeitet, hat eine edle Ausstrahlung und klingt so, wie ich mir das vorgestellt habe.
Bilder davon sind bereits in meiner Galerie zu finden.

Es wird wohl noch einiges an Zeit dauern, bis ich alle klanglichen Möglichkeiten erforscht habe und die notwendigen Schlagtechniken beherrsche. Auf der vorderen Schlagfläche klappte es aber auf Anhieb ganz gut - zumindest bin ich für meine ersten intensiveren Cajon-Erfahrungen schon ziemlich zufrieden.

Ich habe es vor lauter Neugier und Begeisterung natürlich nicht lassen können, und bin damit umgehend in den Proberaum um zu schauen, wie das mit dem Mikrofonieren klappt.
Mit nur einem Mikrofon war das klanglich nicht so die Erfüllung, mit meinem Bassdrum-Mikro (E-Voice PL 20) am Schalloch und meinem Overhead (AT Pro 37R) von vorne auf die Schlagfläche, angeschlossen an ein kleines, billiges Behringer-Pult (das nehme ich sonst für meine Karaoke-Partys) ging's aber auf Anhieb recht gut. EQ ist flat und mitgeschnitten habe ich über den line-in meines Targa MP3-Players, anschliessend am PC ein paar brauchbare Schnippsel zusamengefügt:

heizers trE.S lados TRSA 50 Custom Cajon

Gruss,
Kai