Hallo Leute,
hier noch die alte Vorstellung:
Das Wichtigste über mich:
Ich heiße Marvin, bin momentan 19 jahre, besuche die 13. Stufe des eines Gymnasiums in Moers (NRW - in der Nähe von Düsseldorf, Duisburg) und spiele seit Weihnachten 2006 Schlagzeug.
Meine Musik:
Mein Musikgeschmack ist wohl einer der breitgefächertsten die es gibt, wage ich zu behaupten. Ich höre einfach
Alles (was man als Musik bezeichnen kann, anderes gilt nicht). Hauptsächlich alles in der Richtung Rock und Metal.
Meine Lieblingsband ist seit ich 13 oder so bin, und bleibt bis ans Lebensende, HIM. Fragt nicht warum, aber die wirklich wunderschönen Balladen mit dem markanten Gesang, als auch die rockigen Songs mit düsterem Touch habens mir einfach angetan.
Ansonsten mal ein wenig Brainstorming: RHCP, Incubus, Turbonegro, the 69 Eyes, 30 Seconds to Mars, Sunrise Avenue, Nirvana, Foo Fighters, Bad Religion, Mighty Mighty Bosstones. Aber auch härtere Vertreter wie Dimmu Borgir, Cradle of Filth, Metallica, Children of Bodom, Slayer, Iced Earth, Blind Guardian, In Flames, Sepultura, Three Inches of Blood, Before the Dawn, Samsas Traum, Eisregen, Dornenreich und so weiter sind dabei. Das ist aber nur ein Bruchteil von dem, was ich sich alles in meiner Playlist befindet.
Im Gegensatz dazu allerdings auch ein wenig HipHop. Ich kenn mich mit dieser Musik nicht wirklich aus, höre mir aber sowas wie Outkast oder Swollen Members sehr gerne an. Bloß wenn es in die Richtung von Sido, Bushido oder Vergleichbares geht ... nunja, jedem das seine.
Was man mir überhaupt nicht zutrauen würde ist Disco. Nicht dieser neumodische House-Quatsch, sondern 70'er und 80'er. Boney M, KC & and the Sunshine Band oder Sister Sledge fallen mir da ein. Auf solche groovigen Sounds fahr ich total ab, deshalb find ich auch Austin Powers gut.
Der Rest ist ein wildes Durcheinander. Sogar Jazz und Blues sind vertreten (seit es mal im Musik-Unterricht dran war), zwar nicht übermäßig, aber wenn ich die Playlist durchwühle und mal wieder auf Canned Heat stoße, finde ich auch daran wieder Gefallen.
Zwar fällt mir jetzt nicht mehr ein, aber da ist noch mehr. Egal aus welcher Schublade, hauptsache es klingt gut. Was man ja oft nicht weiß, dass es eigentlich in jeder Musikrichtung irgendwo ganz versteckt tolle Bands/Künstler gibt.
Wie bin ich zum Drummen gekommen?
Das Schlagzeug hat mich schon immer fasziniert. Nicht schon als Baby, aber eben seit dem Alter, in dem man anfängt sich für Musik zu interessieren. Ich habe schon immer versucht genau hinzuhören und mir vorgestellt: was und wie spielt der da eigentlich?
Im späten Kindesalter, als ich mit Bands wie Slayer etc. von meinem Bruder konfrontiert wurde, fing ich an mich fürs Schlagzeugspielen zu interessieren, da mein Bruder sich ebenfalls dafür interessierte und mir viel davon erzählt hat - auch wenn er selber gar nicht spielt.
Jedoch war der Gedanke "Schlagzeug" eben immer nur ein Gedanke, da ich es aus Finanz-, Platz- und Lautstärkegründen immer für unrealisierbar hielt. Habe auch nie mit meinen Eltern darübergesprochen, weil ich die Antwort eigentlich schon wusste.
Dann war auch schon Frühjahr 2006.
Da haben einige Freunde, darunter zwei Drummer, und ich einen Ausflug nach Köln gemacht und waren unter anderem erstmal im berühmten Musicstore.
Dort habe ich zum ersten mal "richtig" Schlagzeug gespielt. Natürlich wusste ich nicht, wie das geht. Aber ihr wisst schon, kennt ihr ja alle von früher. Auf jeden Fall hat das so unglaublich Spaß gemacht und ich hab mich richtig geil gefühlt. Immer wenn ich einen Fill gespielt habe, welcher in Wirklichkeit nichts anderes, als planloses Rumgekloppe war, hörte ich in den Kopfhörern jedes mal ein jubelndes Publikum. Also ehrlich, das E-drum hatte wohl so eine Funktion, dass nach irgendwelchen bestimmten Figuren ein Jubeln ertönt. Aber auf jeden Fall hieß dann: das ist mein Ding.
Wir fuhren also Abends Heim und ich hab natürlich sofort mit meinen Eltern gesprochen. Es kam besser als ich erwartet hatte, meine Mutter hat einfach genickt. Jedoch musste ich bis Weihnachten warten, weil ich nämlich Zeit zum Nachdenken haben sollte. Denn nicht, dass ich nach einem Monat wieder aufhören will (von wegen). Ich habe die Zeit dann auch genutzt, aber das war gar nicht nötig, weil die Entscheidung sowieso klar war.
In diesem halben Jahr bis Weihnachten habe ich gespielt wo ich nur konnte. Ich bin extra 3 Minuten früher zum Musik-Unterricht gegangen, um mich an das Schlagzeug im Musikraum zu setzen, oder ich habe Drummer-Freunde angesprochen.
Mitte Dezember sollte mein Schlagzeug, wie versprochen, für Weihnachten 2006 bestellt werden.
Aber natürlich sollte es (leider) kein Schlagzeug der Oberklasse sein, so bekam ich irgendeins aus der Einsteigerklasse: das Platin Solid, dessen Grundgerüst in stark abgewandelter Form heute noch hier steht. Mehr dazu aber weiter unten.
Aber ich habe den Spaß nie verloren.
Zu Beginn meiner Schlagzeuger-Karriere (

) habe ich auch sofort angefangen mit einem sehr guten Freund, von dem ihr in ein paar Jahren mit Sicherheit was im Fernsehen hören werdet sag ich euch, zu jammen. Er spielt Gitarre. Ich hatte zwar leider nie Unterricht (einfach zu teuer), aber das permanente Zusammenspielen mit anderen Musikern, insbesondere mit ihm, hat einen unglaublich gefördert und mutiviert. Nach einem ganzen Jahr zogen wir dann auch endlich mal unser langes Vorhaben durch, eine richtige Band zu gründen. Es fehlten allerdings Bass, Gesang und eine zweite Gitarre.
Dann lernte ich in der Oberstufe einen Typen kennen, der mich im Englisch-Kurs permanent mit seiner Gitarre und Chor-Gruppe vollschwafelte. Aber ich fands gut, weil wir ja dann schonmal einen Mann gefunden haben, der die zweite Gitarre und den Gesang übernimmt. Es fehlte nur noch Bass, aber Bassisten sind leider nicht wie Gitarristen. Bass will ja auch keiner spielen. Ein paar fanden wir dann doch, aber erst der dritte hatte wirklich das Talent und das Interesse und mit ihm waren wir dann komplett.
Way to Oblivion (Hier ist noch der Thread dazu:
klick) war der Name, er entstand rein zufällig, da unser erster Song schon so hieß.
Unseren persönlichen Höhepunkt erreichten wir dann auch ende 2008 - Anfang 2009. Wir gingen ins Studio (
redroom recording in rheinberg, war das ein Wochenende!), alles wirkte so professionell und es war unbeschreiblich cool, erstmalig sowas live zu sehen und seine Songs in so einer Qualität zu hören.
Im Dezember bewarben wir uns dann auch noch bei einem Bandabend eines anderen Gymnasiums, welcher jährlich stattfindet. Eine alte Freundin von mir war dort im Komitee und lud uns ein.
Wir waren natürlich erfreut und mussten dann kurz vor Weihnachten zum Casting. Dort saßen ca. 30 Leute und man sollte (unter sehr bescheidenen Bedingungen) vorspielen. Da wir uns sehr unsicher fühlten, weil die Atmosphäre so komisch war, und unser Bassist auch noch unter Zeitdruck stand und nach dem 1. Song auch schon gehen musste, war das ganze sehr wackelig. Ich war mir ehrlich nicht sicher, ob wir reinkommen, obwohl da vor uns schon so viel Müll präsentiert wurde.
Anschließend wurden wir dann noch gefragt, wieviele Songs wir fürs Konzert parat hätten. Mein Gitarrist sagte 8, dabei hatten wir zu dem Zeitpunkt grade mal 3. Falls wir also genommen werden, müssten wir in 4 Wochen 5 Songs schreiben.
Die Ergebnisse sollte es dann nach 2 Wochen geben, also längst nach Neujahr, aber weil ich so unruhig war, verriet diese Freundin mir schon nach einem Tag heimlich und im Vertrauen, dass wir auf jeden fall aufgenommen sind und sogar als Headliner geplant sind, weil die Jury uns so gut fand.
Das Konzert, ende Januar 2009, stand dann vor der Türe. 8 Songs waren fertig und das Konzert war der Hammer.
Auf der Bühne stand ich zwar schon ein paar Mal, aber für uns war es das erste "richtige" Konzert und es war eine Erfahrung, an die ich mich noch ewig zurückerinnern werde.
Seit dem Frühjahr 2009 ging es mit der Band leider langsam aber sicher zu Ende. Gegen meinen Willen. Aber auf den Sänger/Zweitgitarristen war nur selten Verlass, eigentlich hat er nur im Studio und beim Konzert Einsatz gezeigt, und der Hauptgitarrist, und mit mir gleichzeitig Mitgründer der Band, stand kurz vor seinem Musikstudium wofür er nicht mehr weiter hier wohnen kann.
Ich bin mir zu 99,9% sicher, dass er eine Legende unter Gitarristen wird, ähnlich wie Buckethead o.ä., deswegen freue ich mich für ihn. Aber dennoch traurige Geschichte, da ich doch sehr an unserer Band hing, und einen meiner besten Freunde nur noch selten sehen werde - ich denke, bei euch war es ähnlich.
Nur der Bassist und ich sind zusammengeblieben und haben mittlerweile eine neue Band gestartet. Von der werdet ihr im Forum noch was hören, wenn wir die ersten Songs fertig haben.
Bla, Bla.
Schlagzeug:
Das Grundgerüst ist noch immer das Platin Solid, allerdings ist an vielen Stellen nachgerüstet worden:
22"x16" Bassdrum
12"x10" Tom
13"x11" Tom
16"x16" Standtom
14"x5,5" Tama Swingstar Stahl-Snare (ich glaube aus den 80ern noch, aber der Sound ist echt supi dupi)
14" Hats Paiste 502
16" Power Crash Paiste 502
14" Thin Crash Paiste PST5
8" Splash UFIP experience
10" Splash Paiste 502
20" Ride Paiste 502
und eine von Kollege Collector stammende
Pearl P-122TW (danke an dieser Stelle fürs Geschäft und schöne Grüße!)
Die Felle wurden natürlich auch ersetzt. Auf der Snare ist ein REMO Ambassador drauf, auf den Toms die
REMO Pinstripes (ich finde es wirklich positiv überraschend, was unscheinbare Felle noch aus dem Sound rausholen können).
Außerdem sieht man meinen neuen Aufbau des Sets. Wollts einfach mal ausprobieren, mal sehen.
Beachtet den Hintergrund nicht. Der Keller, in dem mein Set momentan steht, befindet sich grade noch im Umbau! Der eigene Musikraum für mich allein folgt aber noch, und das ist schön. Davon wird es dann auch aktuellere Bilder geben.
Die Front mit
Pearl P-122TW
Tama Swingstar Snare (Stahl)
Planschbecken
und hier noch alles
Grüße