1. Update 23.03.2008 - das erste DIY-E-Drum auf Basis von alten Hoshino-Trommeln
2. Update 27.12.2008 - das zweite DIY-E-Drum auf Basis eines TAMA-Sets
3. Update 14.03.2009 - neues Ride, neue Snare
4. Update 24.04.2009 - Aus E wird A und neue Becken
5. Update 06.11.2009 - Neues gebrauchtes Set, reduzierter Aufbau
6. Update 04.12.2011 - neue Band - neue Mikros
Irgendwann ist für jeden (Hobby-)Drummer der Zeitpunkt gekommen, sich hier im Forum vorzustellen.
Ich heiße Uli, bin 45 Jahre alt und seit August Wiedereinsteiger. In meiner Jugend - also vor vielen Jahren - habe ich für ca. 2-3 Jahre mit ein paar Freunden nicht gerade schön, dafür aber laut und mit viel Spaß Musik gemacht. Dann kam der Bund und der Spaß hatte ein Ende und leider auch meine Schlagzeugerkarriere. Danach wurde nur noch auf die Schenkel geklopft!
Aber das Drummen läßt einen nie los, und so wurde immer wieder geguckt und jede Idee wegen der Reihenhausuntauglichkeit auch wieder verworfen.
Bis zum August 2007 ... Die Kinder - schon fast erwachsen - möchten Musik machen. Also ab zu Musik Produktiv und Gitarren und Bässe bewundern. Vater kann sich ja mal bei den Schlagzeugen umschauen. Eine folgenschwere Entscheidung!
In einer kleinen Kammer am Ende des ganzen glitzernden und funkelnden Schlagzeugwaldes waren ein paar wenige E-Drums aufgebaut, mit normalen Fellen hatte ich diese noch nie gesehen. Naja, mal drangesetzt und ein bisschen probiert, der letzte Kontakt lag schließlich über 25 Jahre zurück und als zusätzliches Hindernis bin ich auch noch ein Linkshänder. Pling, Plogg, seltsame Geräusche aber ein realistisches Gefühl auf diesen, wie ich inzwischen weiß, Meshfellen. Also Kopfhörer vom TD12 aufgesetzt, gespielt und oh graus, infiziert!
In den folgenden Tagen habe ich mich im Internet schlau gelesen, bin dann nach Rehren gefahren und habe mir ein TD6KX von Roland gekauft. Bei Drum-Tec sagte man mir, ich sollte meine Adresse hinterlegen, da die meisten Käufer Wiederholungstäter sein. Man hat Recht behalten! Zu Weihnachten habe ich mir eine VH-11 geleistet, eine deutliche Aufwertung für das Set. Das CY-5 konnte ich dann als 2.Crash-Becken einsetzen, was eine klangliche Bereicherung darstellt.
Das 4. Tom ist ein DIY-Tom (8"-Millenium, durchgesägt mit eigenem Trägersystem aus Baumarkt- und Conrad-Teilen, sowie Roland-Cushion), eine weitere Baustelle, die das E-Drumming mit sich bringt. Der Trend geht halt zum Zweit-Set. So habe ich mir ausrangierte Kessel (*Danke Merrel!*) und ein Dixxon-Rack besorgt, und dank der vielen fundierten Ratschlägen der Forumsmitglieder (insbesondere *Kingkiller/Andre*) kommen sogar sehr brauchbare Ergebnisse heraus.
Was meinen Musikgeschmack anbetrifft, so bin ich stark geprägt von der Musik aus den 70er, Eloy, Doors, Genesis, Purple, Police und wie sie alle heißen. Heute höre ich mir fast alles an: Rap, Jazz, Rock, usw. Aber dafür habe ich jetzt weniger Zeit, da ich sehr viel üben muss....
Eingefügt am 23.03.2008 (Start)
Ein paar Bilder meines DIY E-Drums (Toms, BD, Snare), eine detaillierte Beschreibung wird hoffentlich nach Ostern fertiggestellt.
Die Trommeln waren für ein akustisches Set nicht mehr zu gebrauchen, hier erfüllen sie noch sehr gut ihren Zweck!
Folgende Trommeln (Größen und Cushion) werden getriggert:
- Snare (13"; Roland Cushion)
- Toms (8",10"; selbst geschnitzte Kautschuk-Cushions)
- Toms (12",13"; Roland Cushion)
- BassDrum (22" Optisch, 14" getriggert; selbst geschnitzte Kautschuk-Cushion)
Auf den Fellen sind die Design-Felle von DrumTec, als Trigger dient der 35mm-Piezo von Conrad.
Eingefügt am 23.03.2008 (Ende)
Eingefügt am 27.12.2008 (Start)
Da hat sich einiges in den vergangenen Monaten getan: Seit April habe ich Unterricht bei einem professionellen Schlagzeuglehrer, das war die beste Entscheidung, die ich trotz oder gerade wegen meines Alters treffen konnte.
Als Drummer darf ich mich nun auch in einer Band einbringen, die sich überwiegend mit Rhythm & Blues beschäftigt und das ist besser als alle Playalongs und Übungen, die man zu Hause alleine vor sich hin daddelt.
Und da mein Set nun im Übungsraum steht, musste für zu Hause ein Neues her. Ein gutes gebrauchtes wurde komplett aufgefrischt (guckst Du
hier) und elektrifiziert(und das findet man
hier und
hier und
hier). Um das Ganze abzurunden habe ich mir 2 14"-Kittoys (Crash und China) gegönnt.
Die Pads und das Rack meines TD6-Sets habe ich inzwischen hier im Forum in gute Hände gegeben, die größeren Trommeln machen mir einfach mehr Spaß!
Das TD6-Modul wird weiterhin als Trigger2Midi genutzt, dahinter dann einen Laptop mit einem Audiointerface von Tascam (FireOne) und von Toontrack den Superior Drummer 2.0. Im Proberaum beschalle ich meine Mitstreiter mit einem Subwoofer und 2 Satelliten von dB Technologies (S350). Das ist so richtig schön ohrenfreundlich.
Und wie immer die Bilder:
Ja und dann war da noch Weihnachten 2008 und alle haben das Tchibo-Set bekommen, dass ich schon seit ein paar Wochen in meinem Büro stehen habe. Also hat die Verwandtschaft die Augen offen gehalten und folgendes kleines nette Schlagzeug gefunden, das nun einen Ehrenplatz im Regal finden wird.
Eingefügt am 27.12.2008 (Ende)
Eingefügt am 14.03.2009 (Start)
Nachdem ich nun viel ausprobiert habe, bin ich erst einmal bei einem neuen Aufbau gelandet. Ein Hängetom ist vom Set verschwunden, ein Splash wurde integriert. Als Ride fungiert nun ein Roland CY-15R, das CY-12R/C dient jetzt als Crash. Dafür habe ich ein 14" Kittoy aus dem Set genommen.
Darüber hinaus habe ich nach dem Erwerb einer alten Stahlsnare eine weitere Triggerschiene gebaut und in den Kessel eingebaut. Bei der Triggerschiene habe ich kleinere Verbesserungen vorgenommen, darüber hinaus ist der DIY-Cushion in seiner Form und Funktionalität nicht mehr von dem originalen Rolandteil zu unterscheiden. Ein klein wenig fester ist er hingegen schon, was sich aber für mein Empfinden nicht negativ auf den Hotspot auswirkt. Insgesamt ist eine Stahlsnare mit Mesh etwas lauter als eine aus Holz, sie singt halt etwas mit.
Und wie immer die Bilder:
Was mir jetzt noch fehlt ist eine Cowbell und ein zusätzlicher Trigger an der Snare für einen ordentlichen Sidestick. Mehr läßt dann mein Modul auch nicht zu.
Da ich auch nicht mehr der Jüngste bin, mein Rücken auf Grund des Büro-Jobs auch zu zicken anfängt, habe ich mir noch einen
TAMA First Chair gegönnt. Das hätte ich schon viel früher machen sollen!
Eingefügt am 14.03.2009 (Ende)
Eingefügt am 24.04.2009 (Start)
Lange geplant und nun endlich umgesetzt. Aus meinem Wohnzimmer E-Set ist ein A-Set geworden. Es ist nach 20 Monaten E-Drums mein erstes Akustik-Set. Das letzte A-Set hatte ich vor fast 30 Jahren.
Die Beckenfrage war die schwierigste, ich bin einigen Anbietern von Becken hier im Forum gehörig auf den Geist gegangen und insbesondere Kride20 hat eine Engelsgeduld bewiesen. Mein Einstieg habe ich mit folgenden Becken gestaltet:
- Paiste twenty 22" Ride
- Paiste twenty 16" Crash
- Istanbul Mehmet 10" Splash
- Istanbul Mehmet Sultan 14" Hihat
- Platzhalter für ein geplantes 18"-Crash (hier überlege ich ein Diril auszuprobieren), alternativ ein Sultan
Der Umbau war einfach, allerdings ist für einen Laien das Stimmen der Trommeln schon eine kleine Herausforderung. Aber auch hierzu habe ich Hilfe im Forum gefunden, das Buch von "Nils" ist eine super Hilfe gewesen. Das Ergebnis war deutlich besser als erwartet. Für mich. Für meine Mitmusiker, die ein leises E-Set gewohnt waren, war ich trotz sehr verhaltener Spielweise zu laut. Jetzt musste ich dämpfen, jetzt gefällt es meinen Mitmusikern, aber mir nicht mehr so. Das war eine erste bittere Erfahrung für mich am A-Set.
Meinen Walton-Snare-Kessel habe ich mit einem Pro-Strainer ausgestattet und ebenfalls auf akustik umgestellt. Die Entscheidung fiel mir mit am schwersten, da ich ja auch weiterhin zu Hause elektrisch spielen werde und das Teil richtig gut funktionierte. Aber es hat sich gelohnt. Darüber hinaus habe ich einen Schnellschuß für eine Gretsch-Snare hier im Forum gemacht. Obwohl das Teil nicht alt war, habe ich es zunächst mal komplett auseinandergeschraubt, poliert und zusammengebastelt. Die reichlichen Sägespäne im Kessel bleiben mir nach wie vor ein Rätsel
- Walton Snare Stahlkessel 14"x6,5"
- Gretsch Holzsnare Esche 14"x5"
Die Umstellung von E zu A war mit kleineren Anpassungen verbunden. Der Rebound des A-Rides und der Toms ist weniger ausgeprägt, da muss man mehr arbeiten. Die Bassdrum ist viel angenehmer als alles was ich im E-Drum-Bereich ausprobiert habe. Und auf dem A-Set muss man viel genauer agieren, die Fehler kommen viel offensichtlicher zur Geltung.
Und wie immer... ein paar erste Bilder.
Eingefügt am 24.04.2009 (Ende)
Eingefügt am 06.11.2009 (Start)
Eine Reihe von Veränderungen hat es in den vergangenen Monaten gegeben. ein neues gebrauchtes Set (Premier Artist Birch), ein neuer Aufbau (nur noch 2 Toms), eine Bandneugründung (5 Bucks Blues Band) und mein E-Set nutze ich nur noch Zuhause zum Üben (das soll der ganzen Bastelei aber keinen Abbruch tun). Und ein neuer Trommellehrer musste auch her, neben den guten didaktischen Fähigkeiten meines neuen Meisters, ist es insbesondere für mich als Berufstätigen einfach effektiver einmal im Monat 2 Stunden zu nehmen.
Wer mehr sehen möchte, schaut am besten auf meiner Homepage
nach
Eingefügt am 06.11.2009 (Ende)