Zitat
Teil 2: Feststellung der musiktheoretischen Kenntnisse und musikalischen Hörfähigkeiten für die obligatorischen
musiktheoretischen Nebenfächer:
a) Musiktheorie
b) Musikalische Gehörbildung
Zu Prüfungsteil 2:
[B]a) Zur Feststellung des musiktheoretischen Kenntnisstands sind Kenntnisse der Allgemeinen Musiklehre
nachzuweisen.
b) Im Rahmen eines Tests wird die musikalische Hörfähigkeit beurteilt.
Werden keine ausreichenden musiktheoretischen Kenntnisse (Prüfungsteil 2 a) oder keine ausreichenden
musikalischen Hörfähigkeiten (Prüfungsteil 2 b) festgestellt, so gilt insgesamt der für das Studium erforderliche
Prüfungsteil 2 als nicht bestanden. Mit Ausnahme der möglichen Wiederholung des Prüfungsteils
2 unter bestimmten Bedingungen (vgl. §9 Abs.2) gilt damit die gesamte Eignungsprüfung als nicht
bestanden. Das Feststellungsverfahren der künstlerischen Eignung wird in diesem Fall nicht fortgesetzt.
Zitat
§4 Verfahrensgliederung
Das Verfahren gliedert sich in drei Prüfungsteile:
Teil 1: Feststellung der musikalischen Eignung für das angestrebte künstlerische Instrumentalhauptfach
bzw. Gesang:
a) Musikalität bzw. interpretatorisches Gestaltungsvermögen,
b) technisches Können,
c) Stilbewußtsein.
Teil 2: Feststellung der musiktheoretischen Kenntnisse und musikalischen Hörfähigkeiten für die obligatorischen
musiktheoretischen Nebenfächer:
a) Musiktheorie
b) Musikalische Gehörbildung
Teil 3: Sichtung der eingereichten Arbeiten und Feststellung der besonderen künstlerischen Befähigung
zum medienbezogenen Arbeiten durch ein Gespräch mit der Eignungsprüfungskommission.
Zitat
a) Solovortrag eines vorbereiteten Rudimental Stückes auf der Snare Drum. Literaturbespiel: Charley Wilcoxon - All-American Drummer; fünf Kopien der Noten müssen zur Prüfung mitgebracht werden.
b) Spielen mit Clicktrack zu einem einfachen vorgelegten Playback im binären Feeling notiert als Leadsheet.
c) Spielen mit einer Band (bestehend aus Dozenten) Ein Titel (binär oder ternär) nach eigener Wahl z.B.
„ Mercy Mercy“ oder ähnlichem Standard. Im Stück wird ein Improvisationsteil gespielt z. B. Groove /4
Takte Drumsolo (Fours), fünf Kopien des Leadsheets müssen zur Prüfung mitgebracht werden.
d) Vom Blatt-Spiel Snare Drum/Tempo nach eigener Wahl.
Siegfried Fink-Studien für kleine Trommel Heft 1, Elementarübungen ;
oder Morris Goldenberg-Modern School für Snare Drum.
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ajj89« (25. April 2008, 15:34)
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Die Studenten die dort angenommen werden wollen alle hochprofessionelle Musikproduzenten werden. Das heißt, sie kommen dort schon mit einem Stapel eigener Prodktionen an, die sie mit Homerecording-Mitteln, oder sogar als Praktikanten in professionellen Studios in ihrer Freizeit auf dem dortigen Material produziert haben.

Zitat
Tja, das hört sich natürlich nicht so rosig an für mich.. Mit Eigenproduktionen kann ich zur Zeit noch nicht dienen, auch wenn ich selbstverständlich geplant habe mit dem ersten Zivigehalt ins Homerecording einzusteigen - im Hinblick aufs Studium.
Aber ich finds wirklich heftig, was die erwarten.. Ich meine, ich bin jetzt 19 Jahre alt, mache gerade mein Abitur und habe noch nichtmals ein eigenes Einkommen, außer ein bisschen durch kleine Nebenjobs. Eigentlich können die doch nicht erwarten, dass man a) über die finanziellen Mittel verfügt sich Homerecordingequipment während der Schulzeit zu kaufen und b) beim Abiturstress noch etliche Praxiserfahrung sammelt.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mad-drive« (26. April 2008, 02:54)
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Ich vermute, es ist wie in den anderen Bereichen, wo man besondere Eignungsprüfungen ablegen muss (Kunst, Musik etc.) - im Prinzip schaffen das nur die wenigsten direkt nach der Schule.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ajj89« (26. April 2008, 16:05)
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Viele junge Leute machen die Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton heute direkt nach dem Abitur, um gut auf ein Studium an einer technischen Universität oder Fachhochschule vorbereitet zu sein - in sowohl theoretischer als auch praktischer Hinsicht. Derartige Hochschulen erkennen die Ausbildung meist als Vorbildung oder Praktikum an.
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Original von mad-drive
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Tja, das hört sich natürlich nicht so rosig an für mich.. Mit Eigenproduktionen kann ich zur Zeit noch nicht dienen, auch wenn ich selbstverständlich geplant habe mit dem ersten Zivigehalt ins Homerecording einzusteigen - im Hinblick aufs Studium.
Aber ich finds wirklich heftig, was die erwarten.. Ich meine, ich bin jetzt 19 Jahre alt, mache gerade mein Abitur und habe noch nichtmals ein eigenes Einkommen, außer ein bisschen durch kleine Nebenjobs. Eigentlich können die doch nicht erwarten, dass man a) über die finanziellen Mittel verfügt sich Homerecordingequipment während der Schulzeit zu kaufen und b) beim Abiturstress noch etliche Praxiserfahrung sammelt.
Ich vermute, es ist wie in den anderen Bereichen, wo man besondere Eignungsprüfungen ablegen muss (Kunst, Musik etc.) - im Prinzip schaffen das nur die wenigsten direkt nach der Schule.
Zum einen, weil man die Zeit nicht hatte, Material zusammenzukriegen, zum anderen, weil man, wenn man nur die Schule kennt, an sowas anscheinend recht blauäugig rangeht.
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Die Wahl eines solchen im weitesten Sinne "künstlerischen" Berufes muss sogar besonders erschwert bzw. an sehr hohe Anforderungen geknüpft werden, wenn jemand eine Ausbildung in diesem Bereich machen will.
Und warum ist das anders als bei BWL etc. und warum "darf" man nicht erst mit dem Studium anfangen zu lernen und muß quasi schon vor der Ausbildung schon verdammt viel können und Erfahrung gesammelt haben?
Weil der Markt viel härter ist und insgesamt viel weniger Bedarf und Berufschancen bestehen als in den meisten anderen Berufen.
Warum sollte man massenweise Leute ausbilden, die erstens eigentlich nicht gebraucht werden und schon gar nicht eine berufliche Chance haben, wenn sie nicht so gut wie irgendwie möglich sind.
So ein Studium kostet den Staat/die Gesellschaft ne Menge Kohle und deshalb "darf" man schon gar nicht "jeden" studieren lassen, der dazu Lust hätte.
Ich finde es heute schon bedenklich, das man schon an viel zu vielen Stellen junge Menschen für den künstlerischen Beruf ausbildet.
Man kann schon an fast jeder Hochschule irgendetwas mit Musik studieren und Jazzstudiengänge gibt es schon so viele, das man heute schon mehr Arbeitslosigkeit ausbildet als man sich eigentlich leisten kann.
Das führt unter anderem zu einer ständigen Verschärfung der Arbeitsbedingungen, da das Überangebot an Musikern/Tonleuten auf die Honorare drückt...
Die Zunahme an Privatschulen, die dann auch noch gegen hohe Gebühren noch mehr Leute ausbilden, von denen ebenfalls noch mehr nie den Fuß in die Tür kriegen, tut dann noch ihr übriges.