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matzdrums

drumming&technique

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41

Dienstag, 9. September 2008, 12:42

nur nebenbei: für mich ist das fördern und entwickeln der selbstständigkeit des schülers ein wichtiges pädagogisches ziel. spielt man einem schüler zunächst mal das vor was auf dem zettel steht, kann der das i.d.r sofort nachspielen. nur zuhause weiss der nicht mehr worums ging. das bedeutet das der schüler auf den lehrer angewiesen ist, das ist meiner meinung nach nicht sinnvoll. bestes beispiel sind die zahlreichen klavierspieler die kein stück noten lesen können weil sie einfach ihrem leher auf die finger geguckt haben. die haben x jahre unterricht gehabt und können sich nicht selber weiterentwickeln.

kride20

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42

Dienstag, 9. September 2008, 13:42

@matz:

Es war natürlich nicht so gemeint, daß ich es richtig fände, dem Schüler alles in den Mund zu legen. Ich denke aber dennoch, daß den meisten das 1-2mal vorspielen hilft, das schneller umsetzen zu können, denn 45 Minuten sind ja fix rum. All das schließt nicht aus, ihm das Notenlesen beizubringen, so daß er das dann daheim nachvollziehen kann. Aber ich glaube, daß sich der Schüler GRAD dann leichter tut, wenn er in der Stunde diese oder jene Figur gespielt hat, als wenn er sich 45 Minuten quält, um rauszubekommen, was aufm Blatt steht und die Stunde rum ist. Ich glaube, da tut er sich daheim dann eher noch schwerer, sich zu erinnern...



Wie immer: Die goldene Mitte macht´s...
Was ist ein TEUFELSKREIS?

Wenn User, die den 100. Thread zu einem Thema aufmachen, jammern, dass es zu diesem Thema via Suche schon 99 Threads gibt!!!"


Meine Spielsachen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kride20« (9. September 2008, 14:26)


matzdrums

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43

Dienstag, 9. September 2008, 14:00

natürlich machts die goldene mitte.

miette

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  • »miette« ist männlich

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44

Dienstag, 9. September 2008, 18:18

Notenlesen ist sehr wichtig, klar. Aber nach Gehör spielen und kreativ sein ist sicher genauso wichtig. goldene Mitte halt. Deswegen denk ich, dass es sehr wichtig ist dass auch der Lehrer im Unterricht spielt, am besten zusammen mit dem Schüler nicht alleine.

Und jop, ein Lehrer ist auch für die persönliche Entwicklung mitverantwotlich. Mein Lehrer hat manchmal gesagt ich soll doch mal versuchen wärend ich spiele irgendwas, was mir so spontan einfällt mitzusingen, was ich mich garnicht getraut hab. Doch irgendwann gings, hat auch mein selbstbewusstsein gestärkt. Und es geht beim Schlagzeugspielen ja nichts übers selbstbewusstsein, zumindest bei Auftritten. Jemand der großen Müll spielt, aber es authentisch rüber bringt steht meist sogar besser da als der ders echt gut kann, aber sich nix zutraut.

matzdrums

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45

Dienstag, 9. September 2008, 18:34

öhm, nö? wenn man sellbstbewusst müll spielt fehlt eine andere, ganz wichtige komponente: selbstwahrnehmung und -reflektion vs. aufgepumptes ego. kann man hier gelegentlich ganz gut studieren :thumbsup:

miette

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46

Dienstag, 9. September 2008, 19:07

öhm, nö? wenn man sellbstbewusst müll spielt fehlt eine andere, ganz wichtige komponente: selbstwahrnehmung und -reflektion vs. aufgepumptes ego. kann man hier gelegentlich ganz gut studieren :thumbsup:
en bissl anders hatte ichs schon gemeint. eigentlich passt die goldene Mitte überall.^^ Ein gesundes Selbstbewusstsein, ohne das gehts halt garnicht. Und ich hab mich eben garnix getraut anfangs, was mein Lehrer im Nachhinein gesehen wunderbar ausgebügelt hat.

wie auch immer. Ich denk halt ohne vorspielen und gemeinsam spielen gehts nicht. Und das ist halt dann die Schwierigkeit die sich dem Lehrer stellt, genau die richtige Mischung zu bieten. Es gibt nunmal leider auch viel zu viele Lehrer die keine sein sollten.

edith fällt grad noch ein, dass mir mein Lehrer das mal gezeigt hat und mit absicht fast alles vergeigt hat, aber er saß halt dabei da mit ner Mimik als wär alles beim besten, hat zielsicher getrommelt, nur halt den totalen Müll. Und ich dacht mir. wow hat was^^