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Registrierungsdatum: 19. März 2003
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solche maßnahmen sind u.u durchaus angezeigt. auch verweigere ich unter gewissen umständen die fortsetzung des unterrichts, idr zu meinem finanziellen nachteil.
Zitat
[also ich für meinen teil ärgere mich über jeden schüler der sein potential nicht nutzt./quote]
Du weisst also genau wie das potential denn so verteilt ist bei deinen schülern? ich glaube kaum das die zum unterricht kommen und mutwillig faul sind. Es wurde ja schon erwähnt dass das leben aus mehr besteht. Wenn ein schüler nichts tut, dann ist das in dem jeweiligen moment genau sein potential, und wenn man es schafft ihn zu bewegen, oder er sich selbst bewegt dann hat sich sein potential verschoben. Das macht durchaus sinn gewisse sachen zu akzeptieren, drüber ärgern weil der schüler vielleicht lieber rumhängt? was weiss ich denn welche erfahrungen dieser mensch braucht. Vielleicht muss er wirklich planlos rumhängen um was zu begreifen für sein leben, da spreche ich aus eigener erfahrung. Das wir immer meinen wir wüssten was richtig oder falsch für jemanden ist, das ist selbstüberschätzung. Was du weisst und was ich weiss, das ist weniger als wir vermuten. Worum geht es denn jetzt wirklich ? Einerseits das gerede das man dem schüler helfen tut und sich seiner sorgen annimmt, sich also für sein leben interessiert, und anders herum sich doch ärgern weil es nicht so läuft bei dem schüler. Wenn es dem selbst erdachten potential nicht gerecht wird, heisst das sich für sein leben und fortkommen (nicht nur beim drummen) zu interessieren ? Wenn jemand nicht übt, dann hat das seine gründe ob ich mich ärgere oder nicht. Was mich ärgert das ist das ich mit solchen schülern wenig spass am unterrichtsstoff habe, da kann der schüler aber nichts für. Ob ich will oder nicht, das ist dann mein problem.....
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Die meisten Menschen können schreiben und lesen. Aber nur wenige können Geschichten erzählen. Und um das aber zu tun, braucht man nicht schreiben zu können.@lunarsnare
Man benutzt die Noten, in dieser Hinsicht, ähnlich wie das ABC. Na ja, was soll's. *seufz*
Genau - ich habe manchmal auch den Eindruck, dass oftmals das Hören und vor allem Empfinden nicht das zentrale bei der Musik ist, sondern die analytische Auseinandersetzung. Aber Musik ist primär ein aurales Erlebnis.Aber egal wie ausfuerhlich du versuchst es zu schreiben, man hoert viel mehr ausfuehrliche detail es zu hoeren.
Weil das die essence von music ist. …..Auditory!![]()
Das erinnert mich, wie ich an meinen letzten Job als Bassist kam: Ich bekam einen Anruf und wurde gefragt, ob ich in die Band als Basser einsteigen wollte. "Hm," sagte ich, "aber ihr habt doch einen Bassisten. Und der ist doch auch wirklich gut." "Stimmt, der ist viel viel besser als Du. Der ist technisch wirklich Klasse. Aber der groovt überhaupt nicht. Du spielst nur ein Viertel der Noten, die aber mit dem Drummer zusammen. Wenn Du willst, hast Du den Job." Darauf ich: "Keine band fuer die du audition machst intressiert sich fuer deine rudiments keonnen, egal ob muelen oder paradiddels.
Ja, Du bist wahrscheinlich ein alter Sack - aber ich bin es halt auch. Früher hat man doch ein Instrument gelernt (oder sich selbst beigebrachtWie ich schon weiter oben mal schrieb, ich halte diese ganze Technik-lastig/rein handwerkliche Sichtweise auf das Schlagzeugspiel für überbewertet und für ein fragwürdiges Phänomen der heutigen Zeit.
Ich finde, das Musik und Musik machen bzw. die Güte von Musikern zu stark über Technik und Virtuosität definiert wird.
Musik ist in vielen Bereich, und leider auch sehr verstärkt bei Trommlern, zu einer Art olympischen Disziplin geworden.
Nur Unterricht und lernen von Noten, Rudiments etc. ist einfach für den Arsch!
Musik machen lernt man primär durch Musik machen und nicht durch Üben.
Die Technik sollte den musikalischen Aufgaben folgen und nicht umgekehrt.
Aber vielleicht bin ich ja auch nur ein alter Sack aus einer vergangenen Zeit, dem einfach andere Sachen wichtiger sind![]()
) um so schnell wie möglich eine Band zu gründen und Spaß zu haben. Ziel war ganz klar Rockstar zu werden. Da konnte es schon mal vorkommen, dass der Gitarrist einem Freund die Grundlagen des Bassspielens vermittelte, weil sonst kein Basser da war. Es gab auch die, die immer das coolste Equipment von ihren Eltern und bei wirklich guten Lehrern Unterricht hatten. Die konnten nach Noten spielen und hatten einen tollen Sound. Heute spielen die nicht mehr - denn es ging ihnen nicht um die Musik.
PD
Zitat
wenn ein schüler seinen von der oma aus ihrer rente bezahlten unterricht nicht wahrnimmt weil er lieber abhängt hat bekommt der von mir aber mal ne ganz gewalltige ansage was abhängen und blau machen so angeht. mit abhängen entwickelt man nämlich nix, und wenn dann soll man das bitte selber finanzieren.
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schweigt
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u kannst und wir koennen niemand anders finden in dieser kurze zeit.
Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »lunarsnare« (16. September 2008, 00:10)
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Zitat
ich bin bis zu einem gewissen grad dazu verpflichtet nachzuweisen was wie wo passiert, ich werde dafür bezahlt. wenn jemand aus welchen gründen auch immer dem unterricht fernbleibt versuche ich zunächst mit dem adepten selbst zu klären was anliegt. ich muss nämlich dem erziehungsberechtigten vermittlen wann und warum der zu erziehende aus welchen gründen dem unterricht nicht folgen konnte. wer abhängen möchte soll bitte abhängen und nicht einen unterrichtsvertrag unterschreiben lassen für dessen erfüllung ich dann haftbar zu machen bin. oder ganz einfach: handlungen haben konsequenzen. nicht handeln hat aber trotzdem konsequenzen.
Wenn einen die schüler wirklich ernst nehmen, will sagen, wenn sie dem lehrer vertrauen, dann macht man das schon irgendwie richtig 
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Ging es nicht darum zu beurteilen, ob eine gewisse Unterrichtsmethode sinnvoll oder nicht sinnvoll ist?
Zitat
Die Technik sollte den musikalischen Aufgaben folgen und nicht umgekehrt.
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Ich habe mit 11 jahren das Trommeln angefangen und war faul, habe einfach nix gemacht... jetz bin ich 15 und spiele täglich einige Stunden, die Lust hat sich bei mir entwickelt, ohne das zutun meiner Lehrer... wäre es schneller gegangen wenn meine Lehrer eine Methode gefunden hätten mich zu motivieren? ganz sicher! Was ich damit sagen will, der Schüler entwickelt sich von selbst, positiv oder negativ (im Bezug auf das Lernverhalten) allerdings hat der Lehrer m.E. nach einen großen Einfluss darauf, wenn der Unterricht so gestaltet gewesen wäre, das ich gewusst hätte worauf ich hinarbeite, nicht nur angemotzt werde das ich zu wenig lerne oder wie seit 3 Jahren bis jetzt, es dem Lehrer völlig schnurz ist, hätte mir das drummen sicher mehr Spaß gebracht... ich war 11, man kann nicht die Disziplin eines Erwachsenen verlangen, man muss, m.E. nach in dem Alter einen Kompromis aus fordern und "spielen" finden aber noch nicht komplett auf die Initiative des Schülers vertrauen...
Ich hoffe der Text macht irgendwie Sinn...
mfG
Zitat
Auch sowas muss man als Lehrer berücksichtigen und sich davor hüten, jemanden gleich als faul und ungeeignet abzustempeln.
Zitat
wenn der Unterricht so gestaltet gewesen wäre, das ich gewusst hätte worauf ich hinarbeite
Genau, wenn meine Lehrer einfach mal etwas aus ihrem Repertoire (?) gespielt hätten und gesagt: wenn du dich reinhängst kannst du das auch mal! (natürlich sollten das auch erreichbare Ziele sein, bspw. für einen Anfänger der gerade seine ersten Grooves lernt, ein paar Takte mit 16teln drin, Akzentuierung etc. etc. ...) Mich hätte das tierisch motiviert, jedenfalls gehe ich jetzt davon aus , dass es das getan hätte.
Zitat
wenn der Unterricht so gestaltet gewesen wäre, das ich gewusst hätte worauf ich hinarbeite
Du meinst kurz- und mittelfristige Lernziele? Das sollte schon Bestandteil des Unterrichts sein. Ansonsten muss der Schüler auch selber wissen was er will. Oder er lässt sich darauf ein auszuprobieren.