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Gerd2

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  • »Gerd2« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 5. Februar 2009, 14:13

Hot Rods

Hallo!

Hat jemand Erfahrung mit Hot Rods zu spielen? Die sind eigentlich zum leise spielen gemacht.Verwende die öfters im Proberaum mit der Gruppe beim üben.
Vorwiegend beim Jazz.
Jedoch wenn ich die Hot Rods verwende ist meine Technik fast um die Hälfte weniger :huh:

Das heißt der Rebound ist natürlich nicht mehr so gut (schnell) wie bei normalen Sticks. Man muß fast alle Doppelschläge aus dem Gelenk direkt spielen.

Habt ihr auch solche Sticks im Einsatz?

Gruß Gerry

FaTTonY

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  • »FaTTonY« ist männlich

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2

Donnerstag, 5. Februar 2009, 14:41

RE: Hot Rods

Hallo!

Hat jemand Erfahrung mit Hot Rods zu spielen?

Habt ihr auch solche Sticks im Einsatz?

Gruß Gerry
Ja!
Ja!

derBoeler

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  • »derBoeler« ist männlich

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3

Donnerstag, 5. Februar 2009, 14:46

ich würde mal sagen Sticks/Hotrods/Besen sind so die Standartausrüstung...

aber bei Jazz mit Rods zu spielen ist weniger empfehlenswert... entweder gleich mit Besen oder Versuch dir leises spielen mit normalen Sticks anzueignen... dadurch wird dein feingefühl ziemlich gut gefördert...

eisenkarl

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  • »eisenkarl« ist männlich

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4

Donnerstag, 5. Februar 2009, 14:59

die werden sehr häufig bei Single Stroke Roll Grooves im Country Bereich verwendet. Da geht es weniger um laut/leise, sondern um den Mischsound aus Besen und Sticks

chicotarde

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  • »chicotarde« ist männlich

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5

Donnerstag, 5. Februar 2009, 15:21

Ich habe noch nie jemanden gehört, der mit diesen Klöppeln einen vernümftigen Sound hatte. Fürchterliche Scheissdinger.

Sirom

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  • »Sirom« ist männlich

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6

Donnerstag, 5. Februar 2009, 15:27

Ich habe noch nie jemanden gehört, der mit diesen Klöppeln einen vernümftigen Sound hatte. Fürchterliche Scheissdinger.

je nach momentanem bedürfnis bringen die teile den idealen sound. mach mal deine scheuklappen ein wenig zur seite.

Matzete

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  • »Matzete« ist männlich

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7

Donnerstag, 5. Februar 2009, 15:52

hallo!

Ja, ich kenne Hot Rods und ja, ich benutze sie auch regelmäßig.
Es stimmt, dass das Spielgefühl ein wenig flöten geht. Allerdings kann man sich auch mit Rods ein solches antrainieren, sodass einem das Spielen damit nicht so befremdlich vorkommt. Ich benutze sie in kleinen Lokalitäten, wenns eben nicht so laut werden darf, wobei ich immer erst teste, ob es nicht mit Sticks und gleichzeitig leise spielen geht.

Was den Sound betrifft: Der ist mit Rods anders und dünner als mit Sticks. Das kann gewünscht sein. Will man mit Rods trotzdem einen fetten Sound, muss man ein wenig umstimmen. Ich habe bei Rods gute Erfahrungen damit, die Snare tief und bauchig zu stimmen, denn das "Snap" kommt vom Schlaggeräusch der Rods selber. Die Toms mache ich dann auch immer sehr tief und vor allem mit langem Sustain. Diese Einstellungen hören sich mit Sticks mega scheiße an (finde ich), aber kompensieren imho ein wenig den Umstieg von Sticks auf Rods.

Und was das Spielgefühl angeht: Einfach dran gewöhnen.

Are

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8

Donnerstag, 5. Februar 2009, 15:59

Hallo,
ich kann mit dem Sound und Feeling von Rods relativ wenig anfangen, aber der eine oder andere wird die Dinger sicher gern für leise Spielsituationen verwenden. Muss man testen. Einfach mal im Musikladen auf ein paar Trommeln hauen mit den Teilen...

LG
"Man findet Dinge immer dort, wo man sie zuletzt gesucht hat."

RAMA

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9

Donnerstag, 5. Februar 2009, 15:59

Ich finde, dass gerade der Snaresound sich richtig schön verändert wenn man mit Rods spielt. Passt sicher nicht zu allem, aber das ist ja nicht schlimm. So kann man einfach auch mal ohne Umstimmen live den Klang für entsprechende Songs anpassen.

  • »Trommelfreak« ist männlich

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10

Donnerstag, 5. Februar 2009, 16:11

Ich habe noch nie jemanden gehört, der mit diesen Klöppeln einen vernümftigen Sound hatte. Fürchterliche Scheissdinger.


dann schau dir das mal an:

http://www.drummerworld.com/Videos/Carte…ordgoodbye.html

Hajo K

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  • »Hajo K« ist männlich

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11

Donnerstag, 5. Februar 2009, 17:05

Ich habe noch nie jemanden gehört, der mit diesen Klöppeln einen vernümftigen Sound hatte. Fürchterliche Scheissdinger.


;) <ironie an> ;)
Stimmt, ich hab neulich so einen Anfänger (hieß Manu Katché oder so) im Fernsehen gesehen.*
Voll peinlich. Für mich gibt's 5b und Abfahrt.
</ironie aus>

Mal im Ernst: Ich hab anfangs damit auch keinen Sound hinbekommen. Aber hast Du mal überlegt, wie lange Du gebraucht hast, einen guten Sound mit Sticks hinzubekommen? Auch Besen klingen ja erst mal nach nix. Man muss sich das halt erst erarbeiten.

No pain, no gain, remember? ;)

Also: Give peace äh rods a chance.
Hajo K

* Ganz großartige Sendung übrigens: One Shot Not (mit Manu als "Host" und großartiger Live-Atmosphäre im Studio).
Halbwegs regelmäßig am letzten Samstag des Monats so gegen 22:30. Mehr auf
Artes Website.

Edith meinte noch stilistisch sei der Beitrag noch nicht so hot 'n' rod.
Mein Rotwein (NEU: Ludwig Black Beauty) :) | DF-Suche mit Google - so geht's
Mein POTM-Kandidat: "Also ich hab jetzt nur den Startpost gelesen. Ich finde ..."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hajo K« (5. Februar 2009, 17:39)


Gerd2

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12

Donnerstag, 5. Februar 2009, 17:14





Ich habe noch nie jemanden gehört, der mit diesen Klöppeln einen vernümftigen Sound hatte. Fürchterliche Scheissdinger.


dann schau dir das mal an:

http://www.drummerworld.com/Videos/Carte…ordgoodbye.html

Oh, bei dem klingen die Hot Rods super! Hat aber auch eine gute Technik das auf die Rods umzusetzen.

Gruß Gerry

Deichgraf

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13

Donnerstag, 5. Februar 2009, 18:51

Hallo Gerd2!

Wenn Dir das Spielgefühl mit den Hot-Rods nicht so zusagt (was ich gut verstehe), dann schau Dich mal um was es noch für andere Modelle gibt. Es gibt welche mit Kunsstoffkern und welche aus Buchenholz und und und und! Einige Modelle haben deutlich besseren Rebound und/oder Tom-Sound als die Hot Rods.

Eine kleine Übersicht bekommst Du hier: Lots about RODS...

Ich verwende im Moment am Meisten die Cool-Rods vom gleichen Hersteller. Vorteil: Sehr dünn und daher für relativ schnelle Spielweise gut geeignet. Nachteil: Schneller Verschleiß*) und magerer Sound bei den kleinen Toms. Ich habe meinem 10'er Tom jetzt ein dünnes Fell aufgezogen (Evans Genera Resonant) damit bei den dünnen Dingern noch ein guter Ton raus kommt.

Gruß,

<>< Daniel


*)
Edit: den Verschleiß bei Rods kann man über Gummibänder reduzieren die man straff 5-7 cm unterhalb der Spitze platziert. Dadurch spreizen sich die Stäbchen nicht so und brechen weniger. Auch den Sound kann man dadurch nach Wahl etwas knackiger machen wenn man das Gummi weiter vorn platziert.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GrafDaniel« (5. Februar 2009, 18:56)


Oddjob

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14

Freitag, 6. Februar 2009, 10:52

Bei diesem Kommentar zu "Rods klingen scheiße" ist mir auch sofort Manu Katché in den Sinn gekommen. Wenn das hier scheiße klingt, weiß ich auch nicht:
http://www.youtube.com/watch?v=KNu_1ogabZk


Auch an das Video von Carter Beauford musste ich denken, wobei mir da der Sound durch die Rods nicht ganz so zusagt.

premier_drummer

Bob der Baumeister

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15

Freitag, 6. Februar 2009, 13:11

Mit Rods spiele ich - wie andere Kollegen hier auch - in kleinen Lokalitäten sehr gerne.

Zu beginn hatte ich das Problem, Rimclicks hinzubekommen - bis mir diese hier über´n Weg gelaufen sind:

Zultan Rods

Durch den massiven Griff kann man mit denen die auch gut hinbekommen.

Guckst du hier, das ist mit den Zultan-Teilen gespielt. Scheiße klingt das - glaube ich - nicht.
___________________________
Groovy Greetz

Enso

Meine Bande Was auf die Ohren? Schallschutz entkoppelt

fwdrums

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16

Freitag, 6. Februar 2009, 14:07

Man sollte bei den Zultans vielleicht noch erwähnen, daß sie sich deutlich massiver als die normalen Rods anfühlen.

fwdrums
die Website meiner Bänd: nontoxic & nontoxic@myspace Nächster Gig nontoxic am kurze lange CD-Pause

premier_drummer

Bob der Baumeister

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17

Freitag, 6. Februar 2009, 14:34

Man sollte bei den Zultans vielleicht noch erwähnen, daß sie sich deutlich massiver als die normalen Rods anfühlen.

fwdrums


Das stimmt. Trotzdem kann man damit (fast) den gleichen Dynamikumfang hinbekommen wie mit den normalen Rods. :)
___________________________
Groovy Greetz

Enso

Meine Bande Was auf die Ohren? Schallschutz entkoppelt

BuddyRoach

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18

Freitag, 6. Februar 2009, 17:16

Zu beginn hatte ich das Problem, Rimclicks hinzubekommen - bis mir diese hier über´n Weg gelaufen sind:


Also zunächst einmal muß man nicht mit jedem Werkzeug alles spielen können: Ein gewischter Besengroove läßt sich einfach nicht mit Paukenschlägeln umsetzen!
Und Rimclicks nicht mit Rods.

Falls ich aber doch mal das Bedürfnis habe, mit Rods zu klicken, dann baue ich mir an strategisch richtiger Stelle einen Jamblock (LP, rot) auf.
Außerdem mag ich das Eckige von "normalen" Rods lieber, als diesen megadicken Holzgriff bei den Justins Balbex Zultans. Das ist jedoch eine reine Geschmacksfrage.
Le roi - c'est moi!
Je üppiger die Pläne blühen, um so verzwickter wird die Tat. (Erich Käsnter)

Psycho

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19

Samstag, 7. Februar 2009, 03:28

das drummer nicht gerade flexibel sind, wenns um ihre Trommelgewohnheiten geht, ist ja bekannt. Und ich war auch so. Über Rods habe ich früher nur die Nase gerümpft, aber mittlerweile spiele ich sie öfter und sogar lieber. man muss sich nur trauen, zumindest wenn man keine Tinnitusmucke macht, sind sie definitv, auch soundmäßig, die allererste Wahl


edith, sagt ich muss ins bett. halb vier ohweh :(

Iceman

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20

Samstag, 7. Februar 2009, 05:27

Ich spiele auch recht häufig und gerne mit Rods.

Als ich mich vor geraumer Zeit mal so richtig mit Rods im Spiel beschäftigt habe, hatte ich den Eindruck, dass sich das positiv auf mein ganzes Spiel ausgwirkt hat, da man gerade durch die passiveren Rods mehr über die Technik arbeiten muss.

Seitdem spiele ich mich eigentlich immer mit Rods warm und mache meine Technikübungen damit bevor ich dann auf die Stöcke umsteige.