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Reed311

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  • »Reed311« ist männlich

Registrierungsdatum: 24. März 2007

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21

Donnerstag, 5. März 2009, 18:05

Zitat

Zu äußern "das ist nicht sinnvoll, wir machen das nur weil du es willst" hört sich dann aber etwas seltsam an.


Wahrscheinlich aber auch nur, weil Sinn bzw. Unsinn im Auge des Betrachters liegt und es da nix allgemeingültiges gibt.

Schliesse mich ansonsten matz und drums an- sehe das genauso!

LG

Wippi

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22

Donnerstag, 5. März 2009, 18:18

Zu äußern "das ist nicht sinnvoll, wir machen das nur weil du es willst" hört sich dann aber etwas seltsam an.
das war sinngemäß gesagt von mir... er meinte das er halt sinnvollere Übungen hätte (seiner Meinung nach) aber wir eben YYZ durchgehen wenn ich das will.

@rest: der song klappt im groben, es mangelt aber halt noch an einigen stellen... ich könnt mal in der Hörzone was hochladen, aber das will keiner hören (wirklich nicht xD). Diese Stellen sind eben die komplexeren Fill´s. (16tel triolen bei 141bpm, die nach allen VIER schlägen das Tom wechseln und auf dem letzten schlagjedes toms einen akzent haben) Ich hoffe aber das wenn ich diese Fills draufhab mir sowas auch einfach mal während dem spielen kommt... (vill nich grad so aber ähnlich komplex^^)

mfg

FCB73

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23

Donnerstag, 5. März 2009, 20:04

Hallo,

persönlich halte ich es nur bedingt für sinnvoll, sich an sowas zu machen.

Das Ganze steht und fällt mit dem, was Du erreichen willst und wo Du aktuell stehst. Aus meiner eigenen Erfahrung und verschiedenen Beobachtungen über die Jahre stelle ich immer wieder fest, daß es eine Sache ist, die Hände und Füße nach einer vorgegebenen Abfolge zu bewegen. Eine andere ist es, daß es auch gut klingt und den richtigen Ausdruck hat. Dafür sind gerade eben die ganzen Kleinigkeiten und Unterschiede entscheidend.

Es wurde ja schon gesagt, daß es nicht falsch sein kann, sich zu fordern und weiterzuentwickeln. Auch ein Blick in die Zukunft ist sinnvoll.

Zum Problem wird es dann (so meine Sicht der Dinge), wenn die Basics nicht stimmen und wenn zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine große Lücke klafft. Das Notenmaterial zeigt eine ganze Menge an Herausforderungen, die solide technische Fähigkeiten voraussetzen. Und nur wenn diese vorhanden sind, wird das Ergebnis gut klingen bzw. dem Original entsprechen.

Ein Kompromiß wäre möglichweise, sich ein paar Licks und Ideen draufzuschaffen und den Song für das eigene Spiel zu vereinfachen. Im Zweifelsfall einfach mal aufnehmen und sich anhören.


Bzgl. der technischen Weiterentwicklung würde ich mich auch an technische Übungen halten. Herr Peart spielt seine Sachen ja auf Basis einer bereits vorhandenen Technik und nicht als zukünftige Herausforderung. Wenn man ein hohes Niveau hat, ist es sicher leichter einfaches zu spielen. Man erreicht aber nicht zwingend ein hohes Niveau mit der dazugehörigen Flexibilität, wenn man (spezielle) schwierige Songs übt.

Gruß

Frank

Beathoven

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24

Donnerstag, 5. März 2009, 20:43

das war sinngemäß gesagt von mir... er meinte das er halt sinnvollere Übungen hätte (seiner Meinung nach) aber wir eben YYZ durchgehen wenn ich das will.

Die Frage ist doch inwieweit der Aufwand ein (in Worten 'Ein') Stueck einigermassen spielen zu koennen,
die Uebungen, die aktuell auf Deinem jetzigen Koennen aufbauen, verzoegern werden - und ob das fuer
Dich akzeptabel ist.

Den Kompromissvorschlag von Frank, ein paar Ideen aus dem Stueck in Dein Spiel zu integrieren finde ich gut.

- Juergen -
Gaffatape und Chewing Gum kleben die halbe Welt zusamm'

Wippi

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25

Donnerstag, 5. März 2009, 21:12

Wenn ich drüber nachdenke... stimmt das eigent, die Grooves find ich super und die hab ich drauf und wenn ich drüber nachdenke inwieweit die fills mich wirklich weiterbringen... kein plan hmm^^, andererseits macht es mir einfach tierisch Spaß mich an so schweren Sachen zu versuchen...

drumsandbeats

Drumming, Aufbauing, Notenguru

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26

Donnerstag, 5. März 2009, 21:52

Zu äußern "das ist nicht sinnvoll, wir machen das nur weil du es willst" hört sich dann aber etwas seltsam an.


Auch das ist richtig. Ich gebe meinen Schülern dann schon zu verstehen, was drin ist, und was nicht; was sie kurzfristig erreichen können, und was länger brauchen wird. Mir geht es in erster Linie darum, die Schüler dort abzuholen, wo sie stehen, und dazu gehören auch deren Lieblingssongs.
Der Anspruch dabei muss ja nicht unbedingt sein, das Ding dann im Originaltempo spielen zu können. Vielen reicht dann schon, die Grooves überhaupt zu verstehen und langsam spielen zu können.
Einen Punkt muss man aber immer im Auge behalten: Es sollte kein Frust dabei aufkommen.

• "If you don't feel it, don't play it." James JamersonTraumjob • "Nomen est omen, wie der Grieche sagt."

arud

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27

Donnerstag, 5. März 2009, 22:40

ich finds in ordnung sich an extrem schweren sachen zu probieren. Mehr als scheitern kann man ja nicht.
ich würd den normalen lernprozess fortführen und das experiment nebenher machen.
außerdem ist es wichtig mit dem schweren zeug sehr langsam anzufangen und sich dann im tempo zu steigern. wenns mal net schneller geht hat man es zumindest bis zu einem bestimmten grad geschafft, was schon ein erfolg ist und außerdem wird der person die grenzen seiner fähigkeiten gezeigt.

Rockpommel

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28

Freitag, 6. März 2009, 07:47

Für alle, die sich näher für das Thema "Verhältnis zwischen Anforderungen und Fähigkeiten" interessieren, sei hier der Beitrag Üben im Flow empfohlen, der hier irgendwo schonmal (von Trommelmann?) gepostet wurde.
Tolle Lektüre!

Ich bin /root, ich darf das!
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Ajj89

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29

Freitag, 6. März 2009, 10:05

Perfekt, danke dafür! Das ist genau das, was ich in den letzen Wochen (wirklich intensiven Übens) erlebt habe... Dass so ein Zustand Hand und Fuß zu haben scheint freut mich. :)
"Jazz ist swingend notwendig!"
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"Dat mystisch üben!"