P.S.: So im Nachhinein sieht das dann doch nach wesentlich mehr aus...
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Ablauf und Form der Erkundung
Meine Betreuung erfolgte durch meinen Schlagzeuglehrer. Er war auf der Swiss Jazz School in Bern und arbeitet seit 1975 hauptberuflich als Musiker. Dieses Jahr feiert seine Schlagzeugschule ****** **-jähriges Jubiläum. Sie ist die größte private Musikschule *********.
Im Vorfeld erklärte er mir, dass er mich „einfach unterrichten“ lassen werde. Schon vor einigen Monaten ließ er mich eine Probestunde unterrichten, da er zukünftig Interesse in mir als 2.-Lehrer habe. Daher bekam mein Schlagzeuglehrer aus meiner Praktikumswoche wahrscheinlich ebenfalls ein positives Ergebnis.
Nicht zuletzt weil es aufgrund der Grippewelle zu einigen Schülerausfällen kam und wir dadurch zu einigen „Freistunden“ kamen, in denen wir ausgiebig über manche Schüler und das Unterrichten redeten oder einfach über die Musikwelt diskutierten. Dadurch bekam ich auch interessante Einblicke in die Entwicklung dieser und in das Leben eines Vollzeitmusikers.
Beschreibung der Erkundungsstelle
Aufgrund der Priorität des eigentlichen Unterricht-Gebens bei einer Schlagzeugschule wird im Folgenden eine Einzelstunde exemplarisch beschrieben.
Die Stundenvorbereitung
Im Vorfeld gilt es eine Anzahl verschiedener Vorbereitung zu treffen: zunächst sollte ein ausführliches (allgemeines) Unterrichtskonzept erstellt werden, damit das Unterrichtswesen mit einem roten Faden abläuft. Dieses Konzept kann vorab auf alle Schüler übertragen werden. Geschwindigkeit und Vertiefungen – also die Prioritätensetzung der einzelnen Themen sollte allerdings individuell nach Schüler erfolgen. Nicht zuletzt ist dies von Alter, Talent und Fleiß des jeweiligen Schülers abhängig.
Des Weiteren stellt man vor der Stunde eine grobe Einteilung auf. Wie steigt man ein? Wie und wann werden die Hausaufgaben des Schülers „kontrolliert“? Wie und wann führt man gegebenenfalls in ein neues Thema über? Was für Hausaufgaben bekommt der Schüler für die nächste Stunde?
Sind diese Schritte routiniert und benötigen nur noch kurze Gedankengänge, reichen fastwenige Sekunden aus, eine Unterrichtsstunde vorzubereiten.
Eine genauere Beschreibung verdient hierbei noch das Buch, mit dem in den ersten Jahren hauptsächlich gearbeitet wird. Es trägt den Namen Syncopation und ist bei jedem Übungsabschnitt mit dem gleichen Aufbau versehen. Hierbei wird so vorgegangen, dass zunächst 15-28 Einzelübungen folgen, welche in 5-12 Zeilen „Exercise“ alle eng hintereinander vorkommen. Zunächst beschäftigt man sich mit den Einzelübungen einzeln, danach mit den Einzelübungen hintereinander, später mit einzelnen Zeilen der „Exercise“ und zuletzt allen Zeilen der „Exercise“ hintereinander. Beherrscht der Schüler dies alles, kann der einzelne Themenkomplex als abgeschlossen betrachtet werden.
Hinzuzufügen ist allerdings noch, dass die Übungen selten so gemacht werden, wie sie eigentlich in „Syncopation“ stehen. Vielmehr werden die einzelnen Übungen auf bestimmte andere Anwendungsbereiche übertragen, sodass z.B. nur eine Hand die eigentliche Übung des Buches spielt und die anderen Gliedmaßen etwas Anderes spielen.
Die Stunde an sich
Wenn der Schüler den Raum betritt, beginnt die eigentlich Stunde. Mit einer freundlichen Begrüßung kann man dem Schüler schon mal eine gute Atmosphäre vermitteln um ein angenehmes Lernen herzustellen.
Falls es aufgrund der Schüleranzahl nicht wirklich möglich ist, sich den Stand des Einzelnen direkt ins Gedächtnis zu rufen, ist dies mit einem Blick ins Hausaufgabenheft getan. Um einen eindeutigen Überblick zu schaffen und zu erhalten werden darin die Fortschritte bzw. Hausaufgaben mit Datum festgehalten.
Ist man also mit dem jeweiligen Stand des Schülers vertraut, kann der eigentliche Unterricht beginnen. Dies beginnt meist mit einem kurzen Warmspielen. Hierfür kann beispielsweise das Zusammenspiel (es werden z.B. drei Takte Beat/Rhythmus zusammen gespielt und ein Takt abwechselnd mit einem Fill-in/Break improvisiert) oder eine Hausaufgabe, die der Schüler gut beherrscht genutzt werden. Somit schafft man einen Übergang zur weiteren Kontrolle der Hausaufgaben.
Hierbei spielt man zusammen mit dem Schüler die einzelnen Hausaufgaben durch, weist auf etwaige Fehler und Probleme hin und hilft dem Schüler, diese zu bewältigen. Die Bewältigung kann mit einer Reduzierung des Tempos, einem Rückgriff auf schon behandelten Stoff, einer erneuten Erklärung oder dem eigenen Vorspielen erfolgen. Nachdem der Schüler die Aufgabe bewältigt und auch einige Male hintereinander fehlerfrei spielen kann, wird anschließend im aktuellen Stoff weiter fortgeschritten.
Wenn ein neues Thema angeschnitten wird, baut man am besten „Brücken“ zu vergangenen Themen auf, um dem Schüler den Einstieg zu erleichten. Falls sich weitere Probleme erweisen, wird wie oben beschrieben vorgegangen.
Je nach Erfolg und Anzahl der Fehler (siehe hierzu auch Stundenvorbereitung) erschließt sich Menge der weiteren Hausaufgabe. Diese wird im Hausaufgabenheft notiert und gegebenenfalls mit einer schriftlichen Erklärung versehen.
Die Stundennachbereitung
In den meisten Fällen, die ich erlebt habe, wartet der nächste Schüler bereits als der vorherige den Raum verlässt. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man sich die Vorbereitung erleichtern indem man sich Gedanken über den weiteren Unterrichtsverlauf macht. Dies ist jedoch auch nur bei einer relativ kleinen Schülerzahl möglich.
Anforderungen an den Lehrer
Wegen meiner schon vorhandenen Erfahrung konnte sich mein Lehrer mit Kritik direkt ziemlich zurückhalten.
Zunächst erklärte er mir gewissermaßen die Grundzüge der Pädagogik und wie man den Schülern in den meisten Fällen „über den Berg helfen“ kann (siehe Die Stunde an sich). Außerdem merkte ich recht schnell, dass es einer Menge Konzentration (selbstverständlich auch erst mal das technische Können) bedarf, selber beim Spielen keine Fehler zu machen und gleichzeitig die Fehler der Schüler, bezüglich Rhythmik, Spielfluss, Timing, Technik, Dynamik und Haltung, zu erkennen und anschließend zu bearbeiten. Auch ist es wichtig, durch deutliches Einzählen und eine klare Unterrichtsstruktur eine bestimmte Autorität zu zeigen.
In Verbindung damit gilt es auch, ein selbstbewusstes Erscheinungsbild zu liefern und – wie oben schon mit der „freundlichen Begrüßung“ angedeutet – einen bestimmten Draht zum Schüler herzustellen und somit Vertrauen zu schaffen.
Ferner ist eine Menge Geduld notwenig. Zum einen mit den einzelnen Schülern in der Unterrichtssituation: es muss eine ständige ansprechende Bereitschaft vorhanden sein, sich den Problemen des Schülers zu widmen und diesem freundlich entgegen zu kommen. Zum anderen im Alltag: Stunde für Stunde, Woche für Woche, Monat für Monat – ja sogar Jahr für Jahr muss man den „Kunden“ gegenüber stets freundlich sein und immer den gleichen Stoff vermitteln, vermitteln wollen. So kann aus lockerer Routine schnell ein grauer Alltag werden, in dem sich ein bestimmter Ablauf ständig wiederholt – wenn auch mit anderen Schülern.
Letztendlich kann man also sagen, dass man als professioneller Schlagzeugerlehrer eine Menge Qualifikation und Know-how mitbringen muss. Nicht nur um den Schülern einen angenehmen und erfolgreichen Unterricht zu vermitteln, sondern auch um sich selbst diszipliniert und konzentriert zu halten.
Verschiebung ("notfalls" auch in den Müll) kann ich nachvollziehen!
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Drummer-Paule« (9. März 2009, 01:42)
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......
Zitat
...
Er war auf der Swiss Jazz School in Bern und arbeitet seit 1975 hauptberuflich als Musiker. ...
...
Zitat
... Daher bekam mein Schlagzeuglehrer aus meiner Praktikumswoche wahrscheinlich ebenfalls ein positives Ergebnis...
...
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lite-MB« (9. März 2009, 07:40)
Ja Himmel! Man *muss* freundlich sein? Ich hoffe, ein Lehrer möchte (zumindest in den meisten Fällen) freundlich sein. Wenn Du da einen Zwang verspürst, bist Du gerade im Begriff, den falschen Beruf zu wählen. "Grauer Alltag", "Immergleicher Stoff"? Wäre es da nicht clever (=zwingend), nochmal auf das eigene Unterrichtskonzept zu schauen (zuviel Schema F?). Routine bleibt nicht aus (ich bin kein Lehrer, doch so etwas gilt für wohl die meisten Berufe), aber gerade von einem Lehrer erwarte ich mehr Flexibilität und Phantasie. Gerade im Einzelunterricht, hast Du doch ein Individuum mit ganz eigenen Stärken/Schwächen und einer eigenen Entwicklung vor Dir. Oder siehst Du da nur ein Figur, die zum Glück ein Hausaufgabenheft dabei hat, damit Du weißt, wen Du da vor Dir hast? (Ich mein's nicht böse, es *klingt* halt so.)Zum anderen im Alltag: Stunde für Stunde, Woche für Woche, Monat für Monat – ja sogar Jahr für Jahr muss man den „Kunden“ gegenüber stets freundlich sein und immer den gleichen Stoff vermitteln, vermitteln wollen. So kann aus lockerer Routine schnell ein grauer Alltag werden, in dem sich ein bestimmter Ablauf ständig wiederholt – wenn auch mit anderen Schülern.
Damit sagst Du (ungewollt, nehme ich an): Der Lehrer hatte Kritik, musste sich aber wegen irgendeiner Erfahrung (als Profiboxer?Wegen meiner schon vorhandenen Erfahrung konnte sich mein Lehrer mit Kritik direkt ziemlich zurückhalten.
) zurückhalten. Vorschlag: Wegen meiner schon vorhandenen Vorerfahrung, hatte mein Lehrer nur wenig Kritikpunkte an meiner Lehrarbeit. (oder: nur wenig an meiner Lehrarbeit auszusetzen). Dein Text braucht noch Feinschliff! (Zum Beispiel das hochdeutsche "einmal" statt des umgangssprachlichen "mal").
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Auch ist ein Praktikumsbericht - keine Doktorarbeit.
s werden z.B. drei Takte Beat/Rhythmus zusammen gespielt und ein Takt abwechselnd mit einem Fill-in/Break
Stunde für Stunde, Woche für Woche, Monat für Monat – ja sogar Jahr für Jahr muss man den „Kunden“ gegenüber stets freundlich sein und immer den gleichen Stoff vermitteln, vermitteln wollen.
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Ablauf und Form der Erkundung
[Fang am Besten an, indem du erst erklaerst wo du das Praktikum gemacht hast und beschreibe dann die Eigenschaften der Schule (also Gruendung, Inhaber/Leiter, groesste Schule in Takatukaland). im naechsten Abschnitt gehst du dann auf deinen Lehrer ein. Eine gute Ueberleitung von der Praktikumsstelle zum Lehrer kriegst du hin, wenn du den Abschnitt ueber die Musikschule mit der Erwaehnung des Leiters (welcher, so wie ich verstanden habe, dein Betreuer war). Du kannst dann auch fuer ein Literaturberzeichnis, Verweise auf die Homepage der Schule und des Betreuers machen. Das erleichter dem Lehrer die Suche nach zusaetzlichen Informationen!]
Betreuung erfolgte durch meinen privaten Schlagzeuglehrer Name Nachname. Er war auf der Swiss Jazz School in Bern [Ausbildung oder Putzmann?] und arbeitet seit 1975 hauptberuflich als Musiker. [geh evtl auf ein paar Werke/Arbeiten ein]
Dieses Jahr feiert seine Schlagzeugschule ****** **-jähriges Jubiläum. Sie ist die größte private Musikschule *********. [dieses gehoert dann in den Abschnitt ueber die Musikschule, nicht in den Abschnitt ueber deinen Betreuer.]
Im Vorfeld erklärte er mir, dass er mich „einfach unterrichten“ lassen werde. [Erzaehle am besten erst ueber die Probestunde, dann ueber das evtl Engagement als aushilfslehrer und am Ende des Abschnittest, dass du "Daher" normalen Unterricht geben durftest/solltest] Schon vor einigen Monaten ließ er mich eine Probestunde unterrichten, da er zukünftig Interesse in mir als 2.-Lehrer habe[also ich wuerd erst einmal sagen, dass du schon einmal unterrichten durftest. Danach, dass er Interesse an dir als Aushilfslehrer hat.]. Daher bekam mein Schlagzeuglehrer aus meiner Praktikumswoche wahrscheinlich ebenfalls ein positives Ergebnis. [Das ist sehr unlogisch. Entweder hatte er nach deinem ersten Probeunterricht schon Interesse, und du hoffst, dass der positive eindruck sich bestaetigt hat, oder er hat sich in der Tat bestaetigt. So wie du schreibst, war das "Ergebnis der Praktikumswoche positiv" [wtf?] weil er dich als Lehrer engagieren will]
Nicht zuletzt weil es aufgrund der Grippewelle zu einigen Schülerausfällen kam und wir dadurch zu einigen „Freistunden“ kamen, in denen wir ausgiebig über manche Schüler und das Unterrichten redeten oder einfach über die Musikwelt diskutierten. Dadurch bekam ich auch interessante Einblicke in die Entwicklung dieser und in das Leben eines Vollzeitmusikers.
[Der letzte Teil ist eher eine Anekdote und kein Bericht, in einem Schulpraktikum mit Sicherheit ok, aber formulier es am Besten um, indem du schreibst, dass du privaten Kontakt zu dem Lehrer hast, und ihr in Freistunden daher mit dem Lehrer geredet hast. Am besten einfach einen zusaetzlichen, einleitenden Satz dazu schreiben, dann duerfte das schon klar gehen]
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Beschreibung der Erkundungsstelle
Aufgrund der Priorität des eigentlichen Unterricht-Gebens bei einer Schlagzeugschule wird im Folgenden eine Einzelstunde exemplarisch beschrieben.
Die Stundenvorbereitung
Im Vorfeld gilt es eine Anzahl verschiedener Vorbereitung zu treffen: zunächst sollte ein ausführliches (allgemeines) Unterrichtskonzept erstellt werden, damit das Unterrichtswesen mit einem roten Faden abläuft. Dieses Konzept kann vorab auf alle Schüler übertragen werden. Geschwindigkeit und Vertiefungen – also die Prioritätensetzung der einzelnen Themen sollte allerdings individuell nach Schüler erfolgen. Nicht zuletzt ist dies von Alter, Talent und Fleiß des jeweiligen Schülers abhängig.
Des Weiteren stellt man vor der Stunde eine grobe Einteilung auf. Wie steigt man ein? Wie und wann werden die Hausaufgaben des Schülers „kontrolliert“ [warum in ""?]? Wie und wann führt man gegebenenfalls in ein neues Thema über? Was für Hausaufgaben bekommt der Schüler für die nächste Stunde?
Sind diese Schritte routiniert, benötigt man nur noch kurze Gedankengänge um eine Unterrichtsstunde vorzubereiten.
Eine genauere Beschreibung verdient hierbei noch das Buch "Syncopation" [Titel, Autor in der Literaturliste?], mit dem in den ersten Jahren [welche Jahre?] hauptsächlich gearbeitet wird. Es ist bei jedem Übungsabschnitt mit dem gleichen Aufbau versehen. Hierbei wird so vorgegangen, dass zunächst 15-28 Einzelübungen folgen, welche in 5-12 Zeilen „Exercise“ [Was ist der Unterschied? Excercise heisst doch Uebung? Wenn du dich an die Bezeichnung des Buches haelst, mach das deutlicher] alle eng [wie, eng? es ist halt ein Buch mit Kapiteln, und in einem Kapitel kommen diese Uebungen vor, oder nicht?] hintereinander vorkommen. Zunächst beschäftigt man [wer?] sich mit den Einzelübungen einzeln [Klar, sind ja Einzeluebungen, ueberdenk die Wortwahl, vll "in Isolation"], danach mit den Einzelübungen hintereinander [das wuerd ich deutlicher erklaeren, wenn man selber kein Instrument spielt, weiss man evtl nicht, was das bedeutet] später mit einzelnen Zeilen der „Exercise“ und zuletzt allen Zeilen der „Exercise“ hintereinander [auch das musst du deutlicher erklaeren]. Beherrscht der Schüler dies alles, kann der einzelne Themenkomplex als abgeschlossen betrachtet werden.
Hinzuzufügen ist allerdings noch, dass die Übungen selten so gemacht werden, wie sie eigentlich in „Syncopation“ stehen [warum?]. Vielmehr werden die einzelnen Übungen auf bestimmte andere Anwendungsbereiche übertragen, sodass z.B. nur eine Hand die eigentliche Übung des Buches spielt und die anderen Gliedmaßen etwas Anderes [zusaetzliches] spielen.
Die Stunde an sich [evtl umbennen in "Der Unterricht"]
Wenn der Schüler den Raum betritt, beginnt die eigentlich Stunde [Das klingt sehr rabiat, und eher nach Bundeswehr, der folgende Satz macht da einen anderen Eindruck. Beginn den Absatz daher mit einer netteren Aussage]. Mit einer freundlichen Begrüßung kann man dem Schüler schon mal eine gute Atmosphäre vermitteln um ein angenehmes Lernen herzustellen.
[Fange den Abschnitt am besten mit einem einleitenden Satz an, dass der Unterricht mit dem Hausaufgaben kontrollieren anfaengt, dann weiss man direkt wodrum es geht] Falls es aufgrund der Schüleranzahl [wieviele? war es fuer dich relevant?] nicht wirklich möglich ist, sich den Stand des Einzelnen direkt ins Gedächtnis zu rufen, ist dies mit einem Blick ins Hausaufgabenheft getan. Um einen eindeutigen Überblick zu schaffen und zu erhalten werden darin die Fortschritte bzw. Hausaufgaben mit Datum festgehalten.
Ist man also mit dem jeweiligen Stand des Schülers vertraut, kann der eigentliche Unterricht beginnen [Das ist zB ein sehr guter einleitender Satz eines Abschnittes; man weiss sofort, dass es nun um den Unterricht selber geht]. Dies beginnt meist mit einem kurzen Warmspielen. Hierfür kann beispielsweise das Zusammenspiel (es werden z.B. drei Takte Beat/Rhythmus [ich wuerd Groove benutzen, Beat wird imho eher umgangsprachlich benutzt, aber dazu bin ich zu wenig in der Schlagzeugszene aktiv um zu wissen, welche Begriffe hier am richtigsten sind] zusammen gespielt und ein Takt abwechselnd mit einem Fill-in/Break improvisiert) oder eine Hausaufgabe, die der Schüler gut beherrscht genutzt werden. Somit schafft man einen Übergang zur weiteren Kontrolle der Hausaufgaben.
Beim Kontrollieren der Hausaufgaben, spielt man zusammen mit dem Schüler die einzelnen Aufgaben durch, weist auf etwaige Fehler und Probleme hin und hilft dem Schüler, diese zu bewältigen. Die Bewältigung kann mit einer Reduzierung des Tempos, einem Rückgriff auf schon behandelten Stoff, einer erneuten Erklärung oder dem eigenen Vorspielen erfolgen. Nachdem der Schüler die Aufgabe bewältigt und auch einige Male hintereinander fehlerfrei spielen kann, wird anschließend im aktuellen Stoff [Lernstoff, Lernmaterial, "Stoff" ist zu umganssprachlich] weiter fortgeschritten.
Wenn ein neues Thema angeschnitten wird, baut man am besten „Brücken“ zu vergangenen Themen auf, um dem Schüler den Einstieg zu erleichten. Falls sich weitere Probleme erweisen, wird wie oben beschrieben vorgegangen.
Je nach Erfolg und Anzahl der Fehler (siehe hierzu auch Stundenvorbereitung) erschließt sich Menge der weiteren Hausaufgabe. Diese wird im Hausaufgabenheft notiert und gegebenenfalls mit einer schriftlichen Erklärung versehen.
[achte insgesamt ein wenig dadrauf, wann du neue Abschnitte anfaengst und alte beendest. Allgemein sollte ein Absatz sich auch immer mit einem Thema befassen. Du neigst manchmal dazu, waehrend du ein Thema umschreibst, einen neuen Absatz zu machen, obwohl das Thema noch nicht abgeschlossen ist. Manchmal schreibst du auch in einen Absatz mehrere Themen rein (wie zB am Anfang), und der Ziel, was du in diesem Absatz aussagen willst, ist nicht deutlich.]
Die Stundennachbereitung
In den meisten Fällen, die ich erlebt habe, wartet der nächste Schüler bereits als der vorherige den Raum verlässt. [Du gehst im Folgenden auf den einfachen Fall sein, wenn man viel Zeit hat. Viel interessanter ist aber, was man macht, wenn dies nicht der Fall ist. Geh hierdrauf etwas ein] Sollte dies nicht der Fall sein, kann man sich die Vorbereitung erleichtern indem man sich Gedanken über den weiteren Unterrichtsverlauf macht. Dies ist jedoch auch nur bei einer relativ kleinen Schülerzahl möglich.
Anforderungen an den Lehrer
Wegen meiner schon vorhandenen Erfahrung [von einer Probestunde?] konnte sich mein Lehrer mit Kritik direkt ziemlich zurückhalten. [Kritik ist im allgemeinen positiv und negativ, somit ist die Aussage nicht sonderlich gut. Schreibe am besten, dass dein Lehrer dir Tipps und Anregunden gegeben hat, dann erklaere (also der naechste Abschnitt) was er erklaerte. Als Abschluss schreibst du dann, dass dein Betreuer insgesamt zufrieden war, und du das gut gemacht hast (also das, was du jetzt im ersten Satz sagen wolltest]
Zunächst erklärte er mir gewissermaßen die Grundzüge der Pädagogik und wie man den Schülern in den meisten Fällen „über den Berg helfen“ kann (siehe Die Stunde an sich). Außerdem merkte ich recht schnell, dass es einer Menge Konzentration (selbstverständlich auch erst mal das technische Können) bedarf, selber beim Spielen keine Fehler zu machen und gleichzeitig die Fehler der Schüler, bezüglich Rhythmik, Spielfluss, Timing, Technik, Dynamik und Haltung, zu erkennen und anschließend zu bearbeiten[verbessern? bearbeiten klingt so... unmenschlich]. Auch ist es wichtig, durch deutliches Einzählen und eine klare Unterrichtsstruktur eine bestimmte Autorität zu zeigen. [Erklaer evtl den Zusammenhang zwischen Einzaehlen und Unterrichststruktur hier etwas deutlicher]
In Verbindung damit gilt es auch, ein selbstbewusstes Erscheinungsbild zu liefern und – wie oben schon mit der „freundlichen Begrüßung“ angedeutet – einen bestimmten Draht zum Schüler herzustellen und somit Vertrauen zu schaffen.
Ferner ist eine Menge Geduld notwenig [wenig, jaja]. Zum einen mit den einzelnen Schülern in der Unterrichtssituation: Es muss eine ständige ansprechende Bereitschaft vorhanden sein, sich den Problemen des Schülers zu widmen und diesem freundlich entgegen zu kommen. Zum anderen im Alltag: Stunde für Stunde, Woche für Woche, Monat für Monat – ja sogar Jahr für Jahr muss man den „Kunden“ gegenüber stets freundlich sein und immer den gleichen Stoff vermitteln und vermitteln wollen. So kann aus lockerer Routine schnell ein grauer Alltag werden, in dem sich ein bestimmter Ablauf ständig wiederholt – wenn auch mit anderen Schülern.
Letztendlich kann man also sagen, dass man als professioneller Schlagzeugerlehrer eine Menge Qualifikation und Know-how mitbringen muss. Nicht nur um den Schülern einen angenehmen und erfolgreichen Unterricht zu vermitteln, sondern auch um sich selbst diszipliniert und konzentriert zu halten. [was bedeutet das fuer dich? wie fandest du das praktikum? was hast du gelernt und was heisst das fuer deinen weiteren Lebensweg? Das ist imho das aller allerwichtigste an einem Praktikum, deshalb solltest du dadrueber auf jeden Fall etwas schreiben! Eventuelle in einem neuen Kapitel des Berichts]
Wenn du mit meiner Kritik nichts anfangen kannst, sag aber bitte Bescheid
Ansonsten wirds beim naechsten Mal dann auch etwas ausfuehrlicher, solang mein Pc nich abstuerzt
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jörn« (9. März 2009, 13:04)
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Wenn man unbedingt eine tolle Note will - dann hilft in aller Regel kein Internet - und auch nicht unsere Meinung.
Dann hilft nur der Einblick in ein oder besser mehrere Vorjahrespraktikumsbericht(e) die vom selben LEHRER als "Sehr gut" bewertet wurden... da kann man dann mal schauen wie da in Sachen INHALT, Struktur, Präsentation etc. gearbeitet wurde. Und selbst dann kann man noch auf die Fresse fallen.
Gleichwohl sind die meisten Schulen (und diverse andere Bildungsinstitute) so weit von standartisierten oder gar objektivierbaren Leistungsbewertungen entfernt - dass wer unbedingt gute Noten will, streng genommen oftmals mit dem Zuschneiden seiner Elaborate auf den individuellen! Lehrer am besten fährt. Was ich von so einem Vorgehen halte, kann man sich denken. An den realen Zuständen ändert es nichts.
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Na, das stimmt nur begrenzt. Wenn man etwas gutes schreibt, kann der Lehrer einem zumindest keine schlechte Note geben. Meine Erfahrung ist auch, dass Lehrer nicht wirklich uebel gesinnst sind, und daher schonmal eine 2 geben, wenn man etwas gut macht. Eine 1 ist immer Auslegungssache, weil viele Lehrer die Note nicht geben wollen, aber eine 2 ist eigtl bei jedem Lehrer drin.
Ich hab meine Bemerkungen oben auch mal rein-geeditet, hf with it
.
Zitat
Es liest sich nämlich so, als hättest Du eine ziemliche triste Erfahrung gemacht
Zitat
Wenn Du da einen Zwang verspürst, bist Du gerade im Begriff, den falschen Beruf zu wählen.
Sprich, mein ganzer Praktikumsbericht ist noch um einiger Kapitel umfassender, die meiner Meinung allerdings nicht so viel hier verloren haben. Sorry, kam wohl nicht so ganz rüber. (z.B. an Julian-Hetzmann & Piet1991)
Zitat
Zitiert ist der eigentliche Hauptteil in dem beschrieben wird, wie das so als Lehrer abläuft, wie ne Stunde funktioniert etc
Ich dachte eigentlich, dass ich das habe. Und statt einer gezielten Stunde, habe ich eben eine allgemeine Stunde genommen (ob da nun "Seite 32 in Triolen" oder "eine bestimmte Übung mit folgendem Schema..." steht... Ich denke zweiteres ist sinnvoller). Oder versteh ich dich da falsch?
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Außerdem geht es ja um den Job des Schlagzeuglehrers,da hätte ich an deiner Stelle den Ablauf des Unterrichtes etwas ausführlicher beschrieben.Vielleicht hättest du dir hier gezielt eine Stunde raus gesucht und die von Anfang bis Ende genau erklärt wie der Ablauf ist.
Genau das wollte ich damit sagen. Und nochmal zu Art und Umfang: Exakt matz, ich habe mich relativ genau an die vorgegebene Form gehalten. Die wird bei jedem anders sein, deshalb relativ schwer zu bewerten.
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drewi, es gibt konkrete vorgaben über art und umfang. eine detaillierte tagesbeschreibung gehört zb. dazu. um die gehts hier aber gerade gar nichtlass den jungen man mal machen.
Und "sorry" für die lange aw. Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Drummer-Paule« (9. März 2009, 17:37)