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Montag, 9. März 2009, 01:34

Praktikum als Schlagzeuglehrer - Bericht kritisieren/bewerten

Guten Abend die Herren!
Ich hab über die Suche im Bezug auf Praktika nur was zu welchen bei Trommelbauern, Musikläden, Tonstudien, etc. gefunden - nich wirklich was zu "Schlagzeuglehrer" an sich.
Jetzt ist es so, dass ich vor 2 Wochen mein BOGY (Berufsorientierung an Gymnasien) bei meinem Schlagzeuglehrer gemacht hab. Zu der ganzen Geschichte muss man nen ausführlichen Bericht abgeben.
Wär super, wenn jemand Interesse hätte, sich das Ganze mal durchzulesen und vielleicht das ein oder anderen dazu zu sagen. Zitiert ist der eigentliche Hauptteil in dem beschrieben wird, wie das so als Lehrer abläuft, wie ne Stunde funktioniert etc.. Wenn jemand Kommentare dazu hat, ob man dies oder jenes anders schreiben/gar nicht schreiben sollte oder könnte - nur her damit!
Vielen Dank schon mal, hier kommt das Teil:

Zitat

Ablauf und Form der Erkundung
Meine Betreuung erfolgte durch meinen Schlagzeuglehrer. Er war auf der Swiss Jazz School in Bern und arbeitet seit 1975 hauptberuflich als Musiker. Dieses Jahr feiert seine Schlagzeugschule ****** **-jähriges Jubiläum. Sie ist die größte private Musikschule *********.
Im Vorfeld erklärte er mir, dass er mich „einfach unterrichten“ lassen werde. Schon vor einigen Monaten ließ er mich eine Probestunde unterrichten, da er zukünftig Interesse in mir als 2.-Lehrer habe. Daher bekam mein Schlagzeuglehrer aus meiner Praktikumswoche wahrscheinlich ebenfalls ein positives Ergebnis.
Nicht zuletzt weil es aufgrund der Grippewelle zu einigen Schülerausfällen kam und wir dadurch zu einigen „Freistunden“ kamen, in denen wir ausgiebig über manche Schüler und das Unterrichten redeten oder einfach über die Musikwelt diskutierten. Dadurch bekam ich auch interessante Einblicke in die Entwicklung dieser und in das Leben eines Vollzeitmusikers.

Beschreibung der Erkundungsstelle
Aufgrund der Priorität des eigentlichen Unterricht-Gebens bei einer Schlagzeugschule wird im Folgenden eine Einzelstunde exemplarisch beschrieben.

Die Stundenvorbereitung
Im Vorfeld gilt es eine Anzahl verschiedener Vorbereitung zu treffen: zunächst sollte ein ausführliches (allgemeines) Unterrichtskonzept erstellt werden, damit das Unterrichtswesen mit einem roten Faden abläuft. Dieses Konzept kann vorab auf alle Schüler übertragen werden. Geschwindigkeit und Vertiefungen – also die Prioritätensetzung der einzelnen Themen sollte allerdings individuell nach Schüler erfolgen. Nicht zuletzt ist dies von Alter, Talent und Fleiß des jeweiligen Schülers abhängig.
Des Weiteren stellt man vor der Stunde eine grobe Einteilung auf. Wie steigt man ein? Wie und wann werden die Hausaufgaben des Schülers „kontrolliert“? Wie und wann führt man gegebenenfalls in ein neues Thema über? Was für Hausaufgaben bekommt der Schüler für die nächste Stunde?
Sind diese Schritte routiniert und benötigen nur noch kurze Gedankengänge, reichen fastwenige Sekunden aus, eine Unterrichtsstunde vorzubereiten.
Eine genauere Beschreibung verdient hierbei noch das Buch, mit dem in den ersten Jahren hauptsächlich gearbeitet wird. Es trägt den Namen Syncopation und ist bei jedem Übungsabschnitt mit dem gleichen Aufbau versehen. Hierbei wird so vorgegangen, dass zunächst 15-28 Einzelübungen folgen, welche in 5-12 Zeilen „Exercise“ alle eng hintereinander vorkommen. Zunächst beschäftigt man sich mit den Einzelübungen einzeln, danach mit den Einzelübungen hintereinander, später mit einzelnen Zeilen der „Exercise“ und zuletzt allen Zeilen der „Exercise“ hintereinander. Beherrscht der Schüler dies alles, kann der einzelne Themenkomplex als abgeschlossen betrachtet werden.
Hinzuzufügen ist allerdings noch, dass die Übungen selten so gemacht werden, wie sie eigentlich in „Syncopation“ stehen. Vielmehr werden die einzelnen Übungen auf bestimmte andere Anwendungsbereiche übertragen, sodass z.B. nur eine Hand die eigentliche Übung des Buches spielt und die anderen Gliedmaßen etwas Anderes spielen.

Die Stunde an sich
Wenn der Schüler den Raum betritt, beginnt die eigentlich Stunde. Mit einer freundlichen Begrüßung kann man dem Schüler schon mal eine gute Atmosphäre vermitteln um ein angenehmes Lernen herzustellen.
Falls es aufgrund der Schüleranzahl nicht wirklich möglich ist, sich den Stand des Einzelnen direkt ins Gedächtnis zu rufen, ist dies mit einem Blick ins Hausaufgabenheft getan. Um einen eindeutigen Überblick zu schaffen und zu erhalten werden darin die Fortschritte bzw. Hausaufgaben mit Datum festgehalten.
Ist man also mit dem jeweiligen Stand des Schülers vertraut, kann der eigentliche Unterricht beginnen. Dies beginnt meist mit einem kurzen Warmspielen. Hierfür kann beispielsweise das Zusammenspiel (es werden z.B. drei Takte Beat/Rhythmus zusammen gespielt und ein Takt abwechselnd mit einem Fill-in/Break improvisiert) oder eine Hausaufgabe, die der Schüler gut beherrscht genutzt werden. Somit schafft man einen Übergang zur weiteren Kontrolle der Hausaufgaben.
Hierbei spielt man zusammen mit dem Schüler die einzelnen Hausaufgaben durch, weist auf etwaige Fehler und Probleme hin und hilft dem Schüler, diese zu bewältigen. Die Bewältigung kann mit einer Reduzierung des Tempos, einem Rückgriff auf schon behandelten Stoff, einer erneuten Erklärung oder dem eigenen Vorspielen erfolgen. Nachdem der Schüler die Aufgabe bewältigt und auch einige Male hintereinander fehlerfrei spielen kann, wird anschließend im aktuellen Stoff weiter fortgeschritten.
Wenn ein neues Thema angeschnitten wird, baut man am besten „Brücken“ zu vergangenen Themen auf, um dem Schüler den Einstieg zu erleichten. Falls sich weitere Probleme erweisen, wird wie oben beschrieben vorgegangen.
Je nach Erfolg und Anzahl der Fehler (siehe hierzu auch Stundenvorbereitung) erschließt sich Menge der weiteren Hausaufgabe. Diese wird im Hausaufgabenheft notiert und gegebenenfalls mit einer schriftlichen Erklärung versehen.

Die Stundennachbereitung
In den meisten Fällen, die ich erlebt habe, wartet der nächste Schüler bereits als der vorherige den Raum verlässt. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man sich die Vorbereitung erleichtern indem man sich Gedanken über den weiteren Unterrichtsverlauf macht. Dies ist jedoch auch nur bei einer relativ kleinen Schülerzahl möglich.

Anforderungen an den Lehrer
Wegen meiner schon vorhandenen Erfahrung konnte sich mein Lehrer mit Kritik direkt ziemlich zurückhalten.
Zunächst erklärte er mir gewissermaßen die Grundzüge der Pädagogik und wie man den Schülern in den meisten Fällen „über den Berg helfen“ kann (siehe Die Stunde an sich). Außerdem merkte ich recht schnell, dass es einer Menge Konzentration (selbstverständlich auch erst mal das technische Können) bedarf, selber beim Spielen keine Fehler zu machen und gleichzeitig die Fehler der Schüler, bezüglich Rhythmik, Spielfluss, Timing, Technik, Dynamik und Haltung, zu erkennen und anschließend zu bearbeiten. Auch ist es wichtig, durch deutliches Einzählen und eine klare Unterrichtsstruktur eine bestimmte Autorität zu zeigen.
In Verbindung damit gilt es auch, ein selbstbewusstes Erscheinungsbild zu liefern und – wie oben schon mit der „freundlichen Begrüßung“ angedeutet – einen bestimmten Draht zum Schüler herzustellen und somit Vertrauen zu schaffen.
Ferner ist eine Menge Geduld notwenig. Zum einen mit den einzelnen Schülern in der Unterrichtssituation: es muss eine ständige ansprechende Bereitschaft vorhanden sein, sich den Problemen des Schülers zu widmen und diesem freundlich entgegen zu kommen. Zum anderen im Alltag: Stunde für Stunde, Woche für Woche, Monat für Monat – ja sogar Jahr für Jahr muss man den „Kunden“ gegenüber stets freundlich sein und immer den gleichen Stoff vermitteln, vermitteln wollen. So kann aus lockerer Routine schnell ein grauer Alltag werden, in dem sich ein bestimmter Ablauf ständig wiederholt – wenn auch mit anderen Schülern.
Letztendlich kann man also sagen, dass man als professioneller Schlagzeugerlehrer eine Menge Qualifikation und Know-how mitbringen muss. Nicht nur um den Schülern einen angenehmen und erfolgreichen Unterricht zu vermitteln, sondern auch um sich selbst diszipliniert und konzentriert zu halten.
P.S.: So im Nachhinein sieht das dann doch nach wesentlich mehr aus... :S Verschiebung ("notfalls" auch in den Müll) kann ich nachvollziehen!
P.P.S.: Betrachtet es vielleicht unter dem Aspekt, dass das nächste Woche mal der Politik-Lehrer aufm Schreibtisch liegen hat und ne Note drunter setzen muss ;)
(Insb. Member-)Zitate sind für die Regio glutaea!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Drummer-Paule« (9. März 2009, 01:42)


Lite-MB

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Montag, 9. März 2009, 07:27

RE: Praktikum als Schlagzeuglehrer - Bericht kritisieren/bewerten

Nur mal so allgemein gefragt: Du bist Dir wirklich sicher, daß das als Bericht/Referat für ein Gymnasium reicht? Sowas würde meine Frau gerade mal so noch durchgehen lassen, sie unterrichtet allerdings an einer Förderschule in der Oberstufe...

Exemplarisch mal zwei Stellen im Text:
...

Zitat

...
Er war auf der Swiss Jazz School in Bern und arbeitet seit 1975 hauptberuflich als Musiker. ...
...

Wohl zur Ausbildung?! ...oder war er dort Gärtner oder Hausmeister?
Du setzt von deinem Gegenüber (Lehrer=Bewerter) voraus, daß er über spezielles Wissen verfügt, ich habe Deinen Bericht verstanden, will/kann das Dein Lehrer im Gymnasium auch?

...

Zitat

... Daher bekam mein Schlagzeuglehrer aus meiner Praktikumswoche wahrscheinlich ebenfalls ein positives Ergebnis...

...

Ja was..., hat er oder hat er nicht - bzw. wie wichtig ist das?

Insgesamt solltest Du Deinen Text aber nochmals durchsehen, zwecks vollständiger Sätze und gegebenfalls an den passenden Stellen Artikel und Hilfsverben einsetzen.
..."meine" Musik: Jazz (Big Band bis Free), brasil. Musik, Avantgarde, hin+wieder Klassik ->am Drumset, an den Percussions, am Schlagwerk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lite-MB« (9. März 2009, 07:40)


Hajo K

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3

Montag, 9. März 2009, 08:37

Hi Drummer-Paule,

ich vermute einfach mal, dass beim Transfer Realität -> Papier eine gewisse Verzerrung in Deine Darstellung gekommen ist. Es liest sich nämlich so, als hättest Du eine ziemliche triste Erfahrung gemacht, z. B.:
Zum anderen im Alltag: Stunde für Stunde, Woche für Woche, Monat für Monat – ja sogar Jahr für Jahr muss man den „Kunden“ gegenüber stets freundlich sein und immer den gleichen Stoff vermitteln, vermitteln wollen. So kann aus lockerer Routine schnell ein grauer Alltag werden, in dem sich ein bestimmter Ablauf ständig wiederholt – wenn auch mit anderen Schülern.
Ja Himmel! Man *muss* freundlich sein? Ich hoffe, ein Lehrer möchte (zumindest in den meisten Fällen) freundlich sein. Wenn Du da einen Zwang verspürst, bist Du gerade im Begriff, den falschen Beruf zu wählen. "Grauer Alltag", "Immergleicher Stoff"? Wäre es da nicht clever (=zwingend), nochmal auf das eigene Unterrichtskonzept zu schauen (zuviel Schema F?). Routine bleibt nicht aus (ich bin kein Lehrer, doch so etwas gilt für wohl die meisten Berufe), aber gerade von einem Lehrer erwarte ich mehr Flexibilität und Phantasie. Gerade im Einzelunterricht, hast Du doch ein Individuum mit ganz eigenen Stärken/Schwächen und einer eigenen Entwicklung vor Dir. Oder siehst Du da nur ein Figur, die zum Glück ein Hausaufgabenheft dabei hat, damit Du weißt, wen Du da vor Dir hast? (Ich mein's nicht böse, es *klingt* halt so.)

Um ehrlich zu sein: Wenn ich das so lese, freue ich mich aber sehr, *ganz* anders unterrichtet zu werden. Als Erwachsener mag ich schon das Wort "Hausaufgabenkontrolle" nicht (und würde lieber Fortschritts- oder Erfolgskontrolle hören). Der ganze Text liest sich wie die Gleichung Unterricht = Schema F. Das war vielleicht Deine Erfahrung im Praktikum und dann macht das den Bericht ja auch nicht falsch. Nur ... oh jeh, die armen Schüler! Jetzt aber mal konkret zu Deinem Text:
Wegen meiner schon vorhandenen Erfahrung konnte sich mein Lehrer mit Kritik direkt ziemlich zurückhalten.
Damit sagst Du (ungewollt, nehme ich an): Der Lehrer hatte Kritik, musste sich aber wegen irgendeiner Erfahrung (als Profiboxer? ;) ) zurückhalten. Vorschlag: Wegen meiner schon vorhandenen Vorerfahrung, hatte mein Lehrer nur wenig Kritikpunkte an meiner Lehrarbeit. (oder: nur wenig an meiner Lehrarbeit auszusetzen). Dein Text braucht noch Feinschliff! (Zum Beispiel das hochdeutsche "einmal" statt des umgangssprachlichen "mal").

Weiter viel Erfolg und viele Grüße
Hajo K
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Drumstudio1

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Montag, 9. März 2009, 09:11

Die 2 bisherigen Posts sind ja durchaus sehr konstruktiv. Aber zur Sicherheit dass dieser Thread nicht unangenehm ausgeht bzw. sich andere hier einschießen, vielleicht 2-3 Hinweise:

Wir sollten auch das Alter bzw. den Lebensabschnitt des Threadstarters berücksichtigen. Es ist sehr einfach aus der Erfahrung heraus Rookies zu "beobachten", auf Fehler zu lauern um dann zu sagen "Das stimmt nicht", "hier liegst Du falsch", und "das geht schonmal garnicht".

Ich denke das sollten wir nicht tun - bzw. lieber konstruktive Kritik überwiegen lassen, so wie durch die 2 Vorposter größtenteils geschehen.

Die genauen Beweggründe einen Praktikumsbericht (oder eine Betaversion) hier zu posten kenne ich nicht. Trotzdem würde ich bei so jungen Leuten immer etwas Zurückhaltung üben. Was haben wir mit 15-16 geschrieben? Und wie stehen wir heute dazu?

Auch ist ein Praktikumsbericht - keine Doktorarbeit. In aller Regel werden Schüler über den Umfang und den strukturellen Aufbau vom betreuenden Lehrer informiert. Kleine und größere Mängel sind da eher die Regel als die Ausnahme. Viele füllen nicht allzu üppigen Text mit vielen Fotos aus - und manchem Lehrer gefällts! etc. etc.

Wenn man eine tolle Note anstrebt (einen vorsichtigen Hinweis) gibt der Threadstarter, ja dann lohnt erst recht dies hier:
Generell ist es natürlich auch bis ins hohe Erwachsenenlalter immer ratsam wichtige selbst verfaßte Schriftstücke (insbesondere von anderen zu bewertende) nochmal von 1-2 erfahrenen Hasen Korrektur lesen zu lassen. Ob ein Korrekturlesen online, also öffentlich geschehen sollte.... hmmm ich persönlich denke nicht.

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5

Montag, 9. März 2009, 10:03

nur was ganz formelles: das buch heisst nicht "syncopation". vermutlich hat die zuständige lehrkraft bei der lektüre anderes im sinn, aber wenn du schon ausführlich auf die arbeit mit dem büchlein eingehst sollte zumindest autor und titel korrekt genannt werden. zu meiner zeit gabs übrigens sehr strenge anforderungen an die form des praktikumsberichtes, ich hab nur ne zwei gekriegt weil ich farbe und struktur der bodenbeläge sowie art und weise der künstlichen beleuchtung des arbeitsplatzes in dem verlagshaus in dem ich praktikant war nicht ausführlich genug beschrieben habe. vermutlich ist das heute anders.

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6

Montag, 9. März 2009, 10:26

Auch ist ein Praktikumsbericht - keine Doktorarbeit.


Da gebe ich dir völlig recht. Aber trotzdem find ich es im ganzen etwas zu wenig.Ich weis aus eigener erfahrung das am Gymnasium mehr verlagt wird als nur ein einfacher Bericht.

s werden z.B. drei Takte Beat/Rhythmus zusammen gespielt und ein Takt abwechselnd mit einem Fill-in/Break


Hier könnte man zB.mal erklären was ein Break ein Beat ist.Man sollte immer bedenken die Leute die den Bericht lesen sind evtl.keine Musiker,und wollen daher direkt raus lesen worum es sich hier handelt.Außerdem geht es ja um den Job des Schlagzeuglehrers,da hätte ich an deiner Stelle den Ablauf des Unterrichtes etwas ausführlicher beschrieben.Vielleicht hättest du dir hier gezielt eine Stunde raus gesucht und die von Anfang bis Ende genau erklärt wie der Ablauf ist.Da auch hier die wenigsten schon mal so eine Stunde mit gemacht haben.

Stunde für Stunde, Woche für Woche, Monat für Monat – ja sogar Jahr für Jahr muss man den „Kunden“ gegenüber stets freundlich sein und immer den gleichen Stoff vermitteln, vermitteln wollen.

Das ist eh klar. Du möchtest ja durch den Schüler Geld verdienen und dieser möchte dafür etwas vermittelt bekommen.Sprich, es ist ein geben und nehmen.Aber immer den gleichen Stoff vermitteln ist ggf.auch nicht ganz richtig.Da man ja auch individuell auf dem Schüler eingehen sollte.Hier ließt sich das so als wenn du einfach nur dein Programm runter arbeitest und fertig.(Schema F)Hie würde ich schreiben man muss natürlich immer bestrebt sein auf die wünsche des Schülers ein zu gehen, und ihm nach besten wissen das Schlagzeugspielen zu lehren.Dabei sollte man natürlich drauf achten,das man als erstes die Grundkenntnisse wie Schlagzeugaufbau und Sitzhaltung als erstes Thema vermittelt hat.Dann gliedert sich der unterricht hauptsächlich nach dem genannten Lehrbuch ,welches in einzelne Lernabschnitte unter teilt ist. Hierbei kann dann der Schüler aber auch der Lehrer den Lernerfolg sehr gut erkenen.Nicht zu vergessen ist hierbei natürlich die Notenlehre der einzelnen Abschnitte.Hierbei lernt man dann auch die verschiedensten Takt und Rythmen zu spielen.usw.usw.
Hier könntest du evtl noch erklären was ein Takt ist und wie die einzelnen Noten aussehen.
Kurz um ich finde eine DA4 Seite ist etwas wenig.Deshalb würde ich an deiner Stelle das alles noch einmal überarbeiten und auf wenigstens 2-3 Seiten aufteilen.

Sorge dich nicht Lebe!
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matzdrums

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7

Montag, 9. März 2009, 10:30

drewi, es gibt konkrete vorgaben über art und umfang. eine detaillierte tagesbeschreibung gehört zb. dazu. um die gehts hier aber gerade gar nicht ;-) lass den jungen man mal machen.

Jörn

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8

Montag, 9. März 2009, 10:34

Hey Drummer-Paule,
Ich kann dir in ca. 1-2 Stunden eine ausführlichen Review über deine Arbeit schreiben. Ich mach sowas normalerweise mit wissenschaftlichen Arbeiten oder Abschlussarbeiten, und ich denke ich kann dir ein paar ganz nützliche Tipps geben. Wir können das Ganze auch per E-Mail weiterführen, oder wir kommunizieren halt über das Forum weiter, liegt ganz bei dir.
Ich editier den Post hier, wenn ich soweit bin :)

Edit:

Ich glaubs nich, jetzt kackt der PC ab, wo ich fast fertig war...
Also nochmal, diesmal leider etwas weniger ausfuehrlich, aber bei Rueckfragen helf ich gerne noch weiter. Die Fragen die im Text stehen deuten an, dass etwas undeutlich ist, deshalb solltest du den Text so umschreiben, dass er die Fragen von selbst beantwortet. Mich interessieren die Antworten nicht wirklich, aber denjenigen, der es liest :)
Das ganze sind auch nur Anregungen, du darfst also selber entscheiden, inwiefern du meine Kritik verarbeitest.


Zitat

Ablauf und Form der Erkundung

[Fang am Besten an, indem du erst erklaerst wo du das Praktikum gemacht hast und beschreibe dann die Eigenschaften der Schule (also Gruendung, Inhaber/Leiter, groesste Schule in Takatukaland). im naechsten Abschnitt gehst du dann auf deinen Lehrer ein. Eine gute Ueberleitung von der Praktikumsstelle zum Lehrer kriegst du hin, wenn du den Abschnitt ueber die Musikschule mit der Erwaehnung des Leiters (welcher, so wie ich verstanden habe, dein Betreuer war). Du kannst dann auch fuer ein Literaturberzeichnis, Verweise auf die Homepage der Schule und des Betreuers machen. Das erleichter dem Lehrer die Suche nach zusaetzlichen Informationen!]


Betreuung erfolgte durch meinen privaten Schlagzeuglehrer Name Nachname. Er war auf der Swiss Jazz School in Bern [Ausbildung oder Putzmann?] und arbeitet seit 1975 hauptberuflich als Musiker. [geh evtl auf ein paar Werke/Arbeiten ein]
Dieses Jahr feiert seine Schlagzeugschule ****** **-jähriges Jubiläum. Sie ist die größte private Musikschule *********. [dieses gehoert dann in den Abschnitt ueber die Musikschule, nicht in den Abschnitt ueber deinen Betreuer.]
Im Vorfeld erklärte er mir, dass er mich „einfach unterrichten“ lassen werde. [Erzaehle am besten erst ueber die Probestunde, dann ueber das evtl Engagement als aushilfslehrer und am Ende des Abschnittest, dass du "Daher" normalen Unterricht geben durftest/solltest] Schon vor einigen Monaten ließ er mich eine Probestunde unterrichten, da er zukünftig Interesse in mir als 2.-Lehrer habe[also ich wuerd erst einmal sagen, dass du schon einmal unterrichten durftest. Danach, dass er Interesse an dir als Aushilfslehrer hat.]. Daher bekam mein Schlagzeuglehrer aus meiner Praktikumswoche wahrscheinlich ebenfalls ein positives Ergebnis. [Das ist sehr unlogisch. Entweder hatte er nach deinem ersten Probeunterricht schon Interesse, und du hoffst, dass der positive eindruck sich bestaetigt hat, oder er hat sich in der Tat bestaetigt. So wie du schreibst, war das "Ergebnis der Praktikumswoche positiv" [wtf?] weil er dich als Lehrer engagieren will]
Nicht zuletzt weil es aufgrund der Grippewelle zu einigen Schülerausfällen kam und wir dadurch zu einigen „Freistunden“ kamen, in denen wir ausgiebig über manche Schüler und das Unterrichten redeten oder einfach über die Musikwelt diskutierten. Dadurch bekam ich auch interessante Einblicke in die Entwicklung dieser und in das Leben eines Vollzeitmusikers.
[Der letzte Teil ist eher eine Anekdote und kein Bericht, in einem Schulpraktikum mit Sicherheit ok, aber formulier es am Besten um, indem du schreibst, dass du privaten Kontakt zu dem Lehrer hast, und ihr in Freistunden daher mit dem Lehrer geredet hast. Am besten einfach einen zusaetzlichen, einleitenden Satz dazu schreiben, dann duerfte das schon klar gehen]


Das ist das aller erste was dein Lehrer liest, daher ist der Anfang von elementarer Bedeutung! Wenn der, wie hier, nicht gut strukturiert und teils unlogisch aufgebaut ist, macht der ganze Bericht einen schlechteren Eindruck. Man sagt nicht umsonst, der erste Eindruck zaehlt! Schreib den also am Besten nochmal um.

Zitat


Beschreibung der Erkundungsstelle
Aufgrund der Priorität des eigentlichen Unterricht-Gebens bei einer Schlagzeugschule wird im Folgenden eine Einzelstunde exemplarisch beschrieben.

Die Stundenvorbereitung
Im Vorfeld gilt es eine Anzahl verschiedener Vorbereitung zu treffen: zunächst sollte ein ausführliches (allgemeines) Unterrichtskonzept erstellt werden, damit das Unterrichtswesen mit einem roten Faden abläuft. Dieses Konzept kann vorab auf alle Schüler übertragen werden. Geschwindigkeit und Vertiefungen – also die Prioritätensetzung der einzelnen Themen sollte allerdings individuell nach Schüler erfolgen. Nicht zuletzt ist dies von Alter, Talent und Fleiß des jeweiligen Schülers abhängig.
Des Weiteren stellt man vor der Stunde eine grobe Einteilung auf. Wie steigt man ein? Wie und wann werden die Hausaufgaben des Schülers „kontrolliert“ [warum in ""?]? Wie und wann führt man gegebenenfalls in ein neues Thema über? Was für Hausaufgaben bekommt der Schüler für die nächste Stunde?
Sind diese Schritte routiniert, benötigt man nur noch kurze Gedankengänge um eine Unterrichtsstunde vorzubereiten.
Eine genauere Beschreibung verdient hierbei noch das Buch "Syncopation" [Titel, Autor in der Literaturliste?], mit dem in den ersten Jahren [welche Jahre?] hauptsächlich gearbeitet wird. Es ist bei jedem Übungsabschnitt mit dem gleichen Aufbau versehen. Hierbei wird so vorgegangen, dass zunächst 15-28 Einzelübungen folgen, welche in 5-12 Zeilen „Exercise“ [Was ist der Unterschied? Excercise heisst doch Uebung? Wenn du dich an die Bezeichnung des Buches haelst, mach das deutlicher] alle eng [wie, eng? es ist halt ein Buch mit Kapiteln, und in einem Kapitel kommen diese Uebungen vor, oder nicht?] hintereinander vorkommen. Zunächst beschäftigt man [wer?] sich mit den Einzelübungen einzeln [Klar, sind ja Einzeluebungen, ueberdenk die Wortwahl, vll "in Isolation"], danach mit den Einzelübungen hintereinander [das wuerd ich deutlicher erklaeren, wenn man selber kein Instrument spielt, weiss man evtl nicht, was das bedeutet] später mit einzelnen Zeilen der „Exercise“ und zuletzt allen Zeilen der „Exercise“ hintereinander [auch das musst du deutlicher erklaeren]. Beherrscht der Schüler dies alles, kann der einzelne Themenkomplex als abgeschlossen betrachtet werden.
Hinzuzufügen ist allerdings noch, dass die Übungen selten so gemacht werden, wie sie eigentlich in „Syncopation“ stehen [warum?]. Vielmehr werden die einzelnen Übungen auf bestimmte andere Anwendungsbereiche übertragen, sodass z.B. nur eine Hand die eigentliche Übung des Buches spielt und die anderen Gliedmaßen etwas Anderes [zusaetzliches] spielen.

Die Stunde an sich [evtl umbennen in "Der Unterricht"]
Wenn der Schüler den Raum betritt, beginnt die eigentlich Stunde [Das klingt sehr rabiat, und eher nach Bundeswehr, der folgende Satz macht da einen anderen Eindruck. Beginn den Absatz daher mit einer netteren Aussage]. Mit einer freundlichen Begrüßung kann man dem Schüler schon mal eine gute Atmosphäre vermitteln um ein angenehmes Lernen herzustellen.
[Fange den Abschnitt am besten mit einem einleitenden Satz an, dass der Unterricht mit dem Hausaufgaben kontrollieren anfaengt, dann weiss man direkt wodrum es geht] Falls es aufgrund der Schüleranzahl [wieviele? war es fuer dich relevant?] nicht wirklich möglich ist, sich den Stand des Einzelnen direkt ins Gedächtnis zu rufen, ist dies mit einem Blick ins Hausaufgabenheft getan. Um einen eindeutigen Überblick zu schaffen und zu erhalten werden darin die Fortschritte bzw. Hausaufgaben mit Datum festgehalten.

Ist man also mit dem jeweiligen Stand des Schülers vertraut, kann der eigentliche Unterricht beginnen [Das ist zB ein sehr guter einleitender Satz eines Abschnittes; man weiss sofort, dass es nun um den Unterricht selber geht]. Dies beginnt meist mit einem kurzen Warmspielen. Hierfür kann beispielsweise das Zusammenspiel (es werden z.B. drei Takte Beat/Rhythmus [ich wuerd Groove benutzen, Beat wird imho eher umgangsprachlich benutzt, aber dazu bin ich zu wenig in der Schlagzeugszene aktiv um zu wissen, welche Begriffe hier am richtigsten sind] zusammen gespielt und ein Takt abwechselnd mit einem Fill-in/Break improvisiert) oder eine Hausaufgabe, die der Schüler gut beherrscht genutzt werden. Somit schafft man einen Übergang zur weiteren Kontrolle der Hausaufgaben.

Beim Kontrollieren der Hausaufgaben, spielt man zusammen mit dem Schüler die einzelnen Aufgaben durch, weist auf etwaige Fehler und Probleme hin und hilft dem Schüler, diese zu bewältigen. Die Bewältigung kann mit einer Reduzierung des Tempos, einem Rückgriff auf schon behandelten Stoff, einer erneuten Erklärung oder dem eigenen Vorspielen erfolgen. Nachdem der Schüler die Aufgabe bewältigt und auch einige Male hintereinander fehlerfrei spielen kann, wird anschließend im aktuellen Stoff [Lernstoff, Lernmaterial, "Stoff" ist zu umganssprachlich] weiter fortgeschritten.
Wenn ein neues Thema angeschnitten wird, baut man am besten „Brücken“ zu vergangenen Themen auf, um dem Schüler den Einstieg zu erleichten. Falls sich weitere Probleme erweisen, wird wie oben beschrieben vorgegangen.
Je nach Erfolg und Anzahl der Fehler (siehe hierzu auch Stundenvorbereitung) erschließt sich Menge der weiteren Hausaufgabe. Diese wird im Hausaufgabenheft notiert und gegebenenfalls mit einer schriftlichen Erklärung versehen.
[achte insgesamt ein wenig dadrauf, wann du neue Abschnitte anfaengst und alte beendest. Allgemein sollte ein Absatz sich auch immer mit einem Thema befassen. Du neigst manchmal dazu, waehrend du ein Thema umschreibst, einen neuen Absatz zu machen, obwohl das Thema noch nicht abgeschlossen ist. Manchmal schreibst du auch in einen Absatz mehrere Themen rein (wie zB am Anfang), und der Ziel, was du in diesem Absatz aussagen willst, ist nicht deutlich.]

Die Stundennachbereitung
In den meisten Fällen, die ich erlebt habe, wartet der nächste Schüler bereits als der vorherige den Raum verlässt. [Du gehst im Folgenden auf den einfachen Fall sein, wenn man viel Zeit hat. Viel interessanter ist aber, was man macht, wenn dies nicht der Fall ist. Geh hierdrauf etwas ein] Sollte dies nicht der Fall sein, kann man sich die Vorbereitung erleichtern indem man sich Gedanken über den weiteren Unterrichtsverlauf macht. Dies ist jedoch auch nur bei einer relativ kleinen Schülerzahl möglich.

Anforderungen an den Lehrer
Wegen meiner schon vorhandenen Erfahrung [von einer Probestunde?] konnte sich mein Lehrer mit Kritik direkt ziemlich zurückhalten. [Kritik ist im allgemeinen positiv und negativ, somit ist die Aussage nicht sonderlich gut. Schreibe am besten, dass dein Lehrer dir Tipps und Anregunden gegeben hat, dann erklaere (also der naechste Abschnitt) was er erklaerte. Als Abschluss schreibst du dann, dass dein Betreuer insgesamt zufrieden war, und du das gut gemacht hast (also das, was du jetzt im ersten Satz sagen wolltest]
Zunächst erklärte er mir gewissermaßen die Grundzüge der Pädagogik und wie man den Schülern in den meisten Fällen „über den Berg helfen“ kann (siehe Die Stunde an sich). Außerdem merkte ich recht schnell, dass es einer Menge Konzentration (selbstverständlich auch erst mal das technische Können) bedarf, selber beim Spielen keine Fehler zu machen und gleichzeitig die Fehler der Schüler, bezüglich Rhythmik, Spielfluss, Timing, Technik, Dynamik und Haltung, zu erkennen und anschließend zu bearbeiten[verbessern? bearbeiten klingt so... unmenschlich]. Auch ist es wichtig, durch deutliches Einzählen und eine klare Unterrichtsstruktur eine bestimmte Autorität zu zeigen. [Erklaer evtl den Zusammenhang zwischen Einzaehlen und Unterrichststruktur hier etwas deutlicher]
In Verbindung damit gilt es auch, ein selbstbewusstes Erscheinungsbild zu liefern und – wie oben schon mit der „freundlichen Begrüßung“ angedeutet – einen bestimmten Draht zum Schüler herzustellen und somit Vertrauen zu schaffen.
Ferner ist eine Menge Geduld notwenig [wenig, jaja]. Zum einen mit den einzelnen Schülern in der Unterrichtssituation: Es muss eine ständige ansprechende Bereitschaft vorhanden sein, sich den Problemen des Schülers zu widmen und diesem freundlich entgegen zu kommen. Zum anderen im Alltag: Stunde für Stunde, Woche für Woche, Monat für Monat – ja sogar Jahr für Jahr muss man den „Kunden“ gegenüber stets freundlich sein und immer den gleichen Stoff vermitteln und vermitteln wollen. So kann aus lockerer Routine schnell ein grauer Alltag werden, in dem sich ein bestimmter Ablauf ständig wiederholt – wenn auch mit anderen Schülern.
Letztendlich kann man also sagen, dass man als professioneller Schlagzeugerlehrer eine Menge Qualifikation und Know-how mitbringen muss. Nicht nur um den Schülern einen angenehmen und erfolgreichen Unterricht zu vermitteln, sondern auch um sich selbst diszipliniert und konzentriert zu halten. [was bedeutet das fuer dich? wie fandest du das praktikum? was hast du gelernt und was heisst das fuer deinen weiteren Lebensweg? Das ist imho das aller allerwichtigste an einem Praktikum, deshalb solltest du dadrueber auf jeden Fall etwas schreiben! Eventuelle in einem neuen Kapitel des Berichts]


Allgemein kann ich dazu sagen, der Bericht ist nicht schlecht, aber so wie es aussieht willst du ja eine besonders gute Note haben, oder? Ansonsten haett ich mir die Muehe ja auch nich gemacht. Also insgesamt: Bau die Absaetze logischer auf, merk dir: fuer jedes Thema einen Absatz. Jedes Thema, also jeder Absatz, sollte auf logische Art und Weise auf den naechsten Folgen, evtl durch einen vorbereitenden Satz des folgenden Abschnittes im vorangegangenen Abschnitt. Zwischendurch machst du das ganz gut, aber dann wieder gar nich gut. Ich denke, beim kritischen Lesen merkst du auch selber, was gut und was nicht gut ist.
Wenn du willst, stell eine neue Version von deinem Bericht hier rein, und wir koennen das Spiel nochmal wiederholen :) Wenn du mit meiner Kritik nichts anfangen kannst, sag aber bitte Bescheid :) Ansonsten wirds beim naechsten Mal dann auch etwas ausfuehrlicher, solang mein Pc nich abstuerzt :)


My Soundcloud:
http://soundcloud.com/megajoern
[Just for keeping track of all my mistakes]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jörn« (9. März 2009, 13:04)


Drumstudio1

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9

Montag, 9. März 2009, 12:28

Wenn man unbedingt eine tolle Note will - dann hilft in aller Regel kein Internet - und auch nicht unsere Meinung.

Dann hilft nur der Einblick in ein oder besser mehrere Vorjahrespraktikumsbericht(e) die vom selben LEHRER als "Sehr gut" bewertet wurden... da kann man dann mal schauen wie da in Sachen INHALT, Struktur, Präsentation etc. gearbeitet wurde. Und selbst dann kann man noch auf die Fresse fallen.

Gleichwohl sind die meisten Schulen (und diverse andere Bildungsinstitute) so weit von standartisierten oder gar objektivierbaren Leistungsbewertungen entfernt - dass wer unbedingt gute Noten will, streng genommen oftmals mit dem Zuschneiden seiner Elaborate auf den individuellen! Lehrer am besten fährt. Was ich von so einem Vorgehen halte, kann man sich denken. An den realen Zuständen ändert es nichts.

lunarsnare

schweigt

Registrierungsdatum: 1. September 2006

Wohnort: Hawaii USA, seit 2006 in Bremen

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10

Montag, 9. März 2009, 13:00

Obwohl ich definitely nicht fom fach bin in dieser bereich und nur von der “stehen weck vom wald” ansicht eine paar comments dazu.

Ein guter schlagzeug lehrer gibt weiter von sich selber aus seiner erfahrungen/ passion als player.
Von seine erfahrungen mit anderen musicians, band and drummer situations.
Concept von der interaction von schlagzeug mit anderen instruments.
Ich finde das ist so viel mehr dazu dann teoretichen noten beibringen und rudiments.
Das ist wichig um vermittlen zu koennen das warum und wie diese theories einzusetzen in der real world.
wie sie zu benutzen als werkzeuge.
Die ability andere zu hoeren und fuehln um eine conduit zu schaffen durch den man information zu lernen vermitteln kann, weil jeder schueler ein individual ist.
So positive lockere umgangs faehigkeit ( social skills) ist ein prerequisite fuer eine guten Lehrer.
Man nimmt ja die jungen unter die fittiche und die sollten sich auch whohlfuehlen.

Nun wie man das vermittlel kann in eine bericht um gute noten von einer schule zu kommen weiss ich auch nicht.
Trotzdem aber Good Luck :)

Jörn

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11

Montag, 9. März 2009, 13:06

Wenn man unbedingt eine tolle Note will - dann hilft in aller Regel kein Internet - und auch nicht unsere Meinung.

Dann hilft nur der Einblick in ein oder besser mehrere Vorjahrespraktikumsbericht(e) die vom selben LEHRER als "Sehr gut" bewertet wurden... da kann man dann mal schauen wie da in Sachen INHALT, Struktur, Präsentation etc. gearbeitet wurde. Und selbst dann kann man noch auf die Fresse fallen.

Gleichwohl sind die meisten Schulen (und diverse andere Bildungsinstitute) so weit von standartisierten oder gar objektivierbaren Leistungsbewertungen entfernt - dass wer unbedingt gute Noten will, streng genommen oftmals mit dem Zuschneiden seiner Elaborate auf den individuellen! Lehrer am besten fährt. Was ich von so einem Vorgehen halte, kann man sich denken. An den realen Zuständen ändert es nichts.


Na, das stimmt nur begrenzt. Wenn man etwas gutes schreibt, kann der Lehrer einem zumindest keine schlechte Note geben. Meine Erfahrung ist auch, dass Lehrer nicht wirklich uebel gesinnst sind, und daher schonmal eine 2 geben, wenn man etwas gut macht. Eine 1 ist immer Auslegungssache, weil viele Lehrer die Note nicht geben wollen, aber eine 2 ist eigtl bei jedem Lehrer drin.
Ich hab meine Bemerkungen oben auch mal rein-geeditet, hf with it


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Lite-MB

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12

Montag, 9. März 2009, 13:21

im Großen und Ganzen hat Drumstudio1 den Nagel auf den Kopf getroffen - ...ich habe inzwischen auch einige Lehrer getroffen, die ganz unverblümt argumentieren: wer eine 1 will, muß besser sein als der Lehrer, und da GRUNDSÄTZLICH NIEMAND besser ist, kann es auch keine 1 geben.

Meine Maschinenbau-Diplomarbeit liegt wirklich schon Jahrzehnte zurück, und hat eine äußere Form, daß ich mich heute noch schäme - aber das war genau das, was der Dozent sehen wollte, also hat er das bekommen und ich eine super Note dafür.


...so, und jetzt fragt mich nicht, was ICH davon halte, daß hier ein zweiter die Hausaufgaben des ersteren macht?!! Hilfe zur Selbsthilfe ist ok, mehr absolut sinnlos, das hilft vielleicht der Faulheit, aber ist sonst zu überhaupt nix nutze!
Und ich denke nicht, daß der Drummer-Paule ein "fauler Hund" ist, er hat was angeleiert, hat das durchgezogen, hat was dazu geschrieben, hat nach anderer Leute Meinung gefragt - zeugt sehr von Eigeninitiative, der bringt auch selber einen guten Bericht aufs Papier.
..."meine" Musik: Jazz (Big Band bis Free), brasil. Musik, Avantgarde, hin+wieder Klassik ->am Drumset, an den Percussions, am Schlagwerk

Drumstudio1

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13

Montag, 9. März 2009, 13:55

Zitat

Na, das stimmt nur begrenzt. Wenn man etwas gutes schreibt, kann der Lehrer einem zumindest keine schlechte Note geben. Meine Erfahrung ist auch, dass Lehrer nicht wirklich uebel gesinnst sind, und daher schonmal eine 2 geben, wenn man etwas gut macht. Eine 1 ist immer Auslegungssache, weil viele Lehrer die Note nicht geben wollen, aber eine 2 ist eigtl bei jedem Lehrer drin.
Ich hab meine Bemerkungen oben auch mal rein-geeditet, hf with it


Ich akzeptiere Dein Statement. Sehe es aber aufgrund jahrlanger Erfahrung und Tätigkeit völlig anders- auch im Zusammenhang mit der Evaluation von Leistungsbeurteilungen etc.

Bred-Ren

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14

Montag, 9. März 2009, 14:52

Ich würde auch eher Drumstudio1 zustimmen ...

und jedem der was über das System von Leistungsbeurteilungen in der Institution Schule wissen will empfehlen, sich mit den Grundprinzipien der Allg. Didaktik und Pädagogischer Psychologie auseinander zu setzen ...
das könnte helfen, das ein oder andere "rosa Brill-chen" abzulegen.

Faire Benotung ist etwas, was es nicht gibt!
Gaus´sche Normalverteilung ist die Norm.
Psychologische Effekte (Halo, etc.) die Regel ...

Das soll jetzt allerdings nicht entmutigend klingen, einfach ein bis zwei fähigen Leuten zum Korrektur lesen geben und sein Bestes geben, mehr kann man eh nicht machen ;) .

Viel Erfolg!!!

Piet1991

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  • »Piet1991« ist männlich

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15

Montag, 9. März 2009, 16:31

Ich halte diesen Praktikumsbericht nicht für gut. Das hat verschiedene Gründe:
Als ich meinen Bericht geschrieben habe, hatte ich ohne Fotos ect. grob geschätzt sechs Seiten mit Word-Standartschrift. Andere Mitschüler hatten teilweise noch mehr. Insgesamt bin ich auf eine Länge von elf Seiten gekommen.
Das beinhaltete Vorstellung der Arbeitsräumlichkeiten(bei dir wahrscheinlich schwierig), Arbeitszeiten, Aufgaben des Schülers im Betrieb, ausführliche Beschreibung von zwei Arbeitstagen in Tabellenform,Berufsbild im Allgemeinen(Welche Kenntnisse/Abschlüsse sind nötig um ... zu werden),Abgabe der eigenen Meinung (was gefiel mir?, was gefiel mir nicht?, was hat mir das gebracht? ect.).
Visuell machen Photos die halbe Miete. Wer also halbwegs gut Bilder in ein Word-Dokument einfügen kann, kann einen (!wohlgemerkt guten!) Praktikumsbericht für den Lehrer gleich viel interessanter machen. Deckblatt, eine ordentliche Mappe(kein Schnellhefter!) verbessern die Note zusätzlich.
Die Struktur fehlt! Inhaltsverzeichnis ist Pflicht, spar nicht mit Absätzen, unterstrichenen Überschriften und Unterpunkten. Nutze die komplette Schriftgrößenpallete aus, die dir zur Verfügung steht.

Das sind Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe. Versuche auf jeden Fall noch mehr herauszufinden, gerade beim Berufsbild kann man sehr gut das Internet bemühen, ich wünsche dir noch viel Glück. ;)

Julian-Hetzmann

unregistriert

16

Montag, 9. März 2009, 16:40

Praktikum als Schlagzeuglehrer

.

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17

Montag, 9. März 2009, 17:33

Zitat

Es liest sich nämlich so, als hättest Du eine ziemliche triste Erfahrung gemacht

Ein Stück weit ist das absolut richtig. Wenn ich mir vorstelle, dass mein Lehrer das nun seit 15 Jahren macht und an einem vollen Tag knapp 20 Schüler hat... Respekt, wenn das manchmal nicht trist ist. Ich stell mir das im Alltag jedenfalls so vor. Dass das bei meinem Lehrer anders ist, weiß ich.
Ja, ich hatte das Gefühl dass da ein bestimmer Freundlichkeitszwang herrscht. Für mich zumindest.

Zitat

Wenn Du da einen Zwang verspürst, bist Du gerade im Begriff, den falschen Beruf zu wählen.

Was? Das war nur en Praktikum, welches ich aus genau dem Grund gemacht habe, zu schauen ob das ein Beruf für mich wäre.
Zum restlichen Post: Wenn's so rüber kommt hast du aber die Stelle "Geschwindigkeit und Vertiefungen – also die Prioritätensetzung der einzelnen Themen sollte allerdings individuell nach Schüler erfolgen. Nicht zuletzt ist dies von Alter, Talent und Fleiß des jeweiligen Schülers abhängig" überlesen. Auch das Wort "Hausaufgabenkontrolle" würde mein Lehrer nie benutzen. Aber wieso? sollte ich das bitte in einem Bericht "freundlich" klingen lassen? Das Teil ist aus meiner (also in dem Fall aus Lehrer-) Perspektive geschrieben und nicht von der anderen Seite.
Grundsätzlich klären sich dann noch eine ganze Reihe von Kritikpunkten, wenn man sich meinen Post nochmal genau durchliest. Da steht

Zitat

Zitiert ist der eigentliche Hauptteil in dem beschrieben wird, wie das so als Lehrer abläuft, wie ne Stunde funktioniert etc
Sprich, mein ganzer Praktikumsbericht ist noch um einiger Kapitel umfassender, die meiner Meinung allerdings nicht so viel hier verloren haben. Sorry, kam wohl nicht so ganz rüber. (z.B. an Julian-Hetzmann & Piet1991)
@Drumstudio1: Danke für deine "Verteidigung", aber mich kann man durchaus hart kritisieren - ich habe ja darum gebeten. Und da ich absolut nicht wüsste, wem ich das in die Finger drücken könnte (und noch dazu die Zeit knapp wird), empfand ich das Forum als gar keine so schlechte Idee. Außerdem kann das vielleicht jemand anderem ganz behilflich sein.
@Matz: Ich glaub dem korrigierenden Lehrer ist sowohl der genaue Titel (sprich - ob "Syncopation" oder "progressive steps to syncopation for the modern drummer") als auch Autor des Buches herzlich egal. Ich denke, dass ich denjenigen durchaus so weit einschätzen kann (er ist da eher... sagen wir "grob").

Zitat

Außerdem geht es ja um den Job des Schlagzeuglehrers,da hätte ich an deiner Stelle den Ablauf des Unterrichtes etwas ausführlicher beschrieben.Vielleicht hättest du dir hier gezielt eine Stunde raus gesucht und die von Anfang bis Ende genau erklärt wie der Ablauf ist.
Ich dachte eigentlich, dass ich das habe. Und statt einer gezielten Stunde, habe ich eben eine allgemeine Stunde genommen (ob da nun "Seite 32 in Triolen" oder "eine bestimmte Übung mit folgendem Schema..." steht... Ich denke zweiteres ist sinnvoller). Oder versteh ich dich da falsch?
Dein konkreter Vorschlag ist gut, aber ich - wie gesagt - wollte ich nicht das Konzept in irgeneinder Form darlegen, sondern einfach eine exemplarische Stunde beschreiben.

Zitat

drewi, es gibt konkrete vorgaben über art und umfang. eine detaillierte tagesbeschreibung gehört zb. dazu. um die gehts hier aber gerade gar nicht ;-) lass den jungen man mal machen.
Genau das wollte ich damit sagen. Und nochmal zu Art und Umfang: Exakt matz, ich habe mich relativ genau an die vorgegebene Form gehalten. Die wird bei jedem anders sein, deshalb relativ schwer zu bewerten.
@Jörn: Wow! Werd ich nacher auf jeden Fall mal durcharbeiten. Vielleicht komme ich auf dich zurück. Danke!
Zur Diskussion über gerechte Noten etc.: Damit ist's immer so ne Sache, da habt ihr Recht. Aber wie schon gesagt behaupte ich von mir sagen zu können, es dem Lehrer schon recht machen zu könen.

Ansonsten nochmal Dankeschön für die vielen Antworten und die Kritik - hätte absolut nicht gedacht, dass ich hier so viel zu hören/lesen bekomme. Mittwoch/Donnerstag ist Abgabetermin. Wenn ich in ein paar Wochen die Bewertung hab, teil ich sie euch mit ;) Und "sorry" für die lange aw.
(Insb. Member-)Zitate sind für die Regio glutaea!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Drummer-Paule« (9. März 2009, 17:37)


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18

Donnerstag, 23. April 2009, 22:44

So, Bewertung ist da.
"[...] Die formalen Kriterien wurden fast vollständig eingehalten. [...] Die Beschreibung des Praktikums selbst sowie des Betriebes sind sehr ausführlich. Die Charakterisierung des Berufs sowie des Berufsfeldes sind gut gelungen. Bei der Darstellung der Arbeitsmarktsituation hätte noch auf die neuere Entwicklung der Ganztagesschule eingegangen werden können. Die Darstellung der persönlichen Erfahrungen und der Schlussfolgerungend sind sehr ausführlich. Der Text ist insgesamt inhaltlich gut gelungen [...]"
Endnote: 2
Zufrieden bin ich nicht ganz, da die 2 aus den angeblichen Rechtschreib- und Grammatikfehlern resultiert... (also inhaltich besser) Allerdings arbeite ich journalistisch, bin bei meinen Deutschnoten so gut wie immer im 1-Komma-Bereich und fühle mich daher mit so etwas ("etliche Fehler"?!) leicht persönlich angegriffen. Und da, wo scheinbare "Fehler" markiert wurden, sind einfach keine. Aber wie das mit (morgens Recht, mittags frei-)Lehrern ist, bezwecken Diskussionen insofern nicht besonders viel. Schade, aber eine 2 ist ja in Ordnung.
Liebe Grüße!
Edit: Es sollte vielleicht noch gesagt sein, dass der Bericht(sauschnitt) hier drin nicht die abgegebene Endversion ist.
(Insb. Member-)Zitate sind für die Regio glutaea!