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matzdrums

drumming&technique

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21

Donnerstag, 12. März 2009, 18:09

wers braucht. üben kann man sowas zb. mit " a funky primer for the rock drummer" von charles dowd. der ist zwar total uncrustig und kein stück d-beat aber die ganzen möglichkeiten achtel und sechzehntel zwischen händen und füßen zu verteilen stehen da drin. damit hat man dann womöglich sogar noch etwas mehr auf dem kasten ( ich hoffe, das ist nicht zu un-punk).

maxPhil

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22

Donnerstag, 12. März 2009, 18:14

Was ist schon notwendig? Man kann ja auch einfach mal über den Tellerand schauen, ohne überhebliche Kommentare abzulassen...

matzdrums

drumming&technique

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23

Donnerstag, 12. März 2009, 18:18

ja klar. ich wüsste nicht was daran überheblich ist wenn man einen begriff nicht kennt und sich darüber wundert. meine güte.

Tabris

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24

Donnerstag, 12. März 2009, 18:27

Und warum dem Tier einen neuen Namen geben? Ich hab solche Dinge unter 'Standart Rock Rythmen' kennen gelernt..
Das ist wie Blastbeat, Hyperblast, Macigblast und Wasweisichblast..
Über den Tellerrand schauen wäre doch sich nicht schon längst existente Dinge (schneller spielen ist aus meiner Sicht keine Errungenschaft) an den eigenen Hut zu stecken.. naja lassen wir das..

maxPhil

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25

Donnerstag, 12. März 2009, 18:28

Ich will hier jetzt kein Fass aufmachen, aber auf mich wirkt das überheblich, wenn belehrt wird, obwohl der Gegenstand schon treffend analysiert wurde, und immer alles immer ironisch kleingeredet werden muss.

Man muss ja nicht immer alles kommentieren, wenn man vom Gegenstand keine Ahnung hat. Sicher sind das Standardrockrhythmen, aber die nehmen im Crust eine zentrale Rolle ein. Einen Hyperblast/ Gravityblast gabs vorher so auch nicht, also warum nicht? Klar, man könnte auch einfach "extrem schnelle Polka" sagen, aber wenn man alles deart dekonstruiert, bleibt am Ende nicht Vieles, was bestand hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »maxPhil« (12. März 2009, 18:32)


Fl0gging

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26

Donnerstag, 12. März 2009, 18:43

also,

ich hab da heim auch nen haufen bands die definitiv auf dem ride, bzw. auf BD Triolen durchspielen....
auf copyrightgründen kann ich hier wohl leider keine hochladen :(
Lies die FAQ und benutze die Suchfunktion!

maxPhil

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27

Donnerstag, 12. März 2009, 19:13

Findet sich davon nichts auf myspace oder youtube?

Witzigerweise hatten wir die Diskussion schon mal, kanns leider nicht finden.

Edit: Ganz allgemein ist das natürlich gut möglich, dass auch mal triolisch gespielt wird, aber dieser typische D-Beat ist eben nicht triolisch.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »maxPhil« (12. März 2009, 19:36)


matzdrums

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28

Donnerstag, 12. März 2009, 19:39

Man muss ja nicht immer alles kommentieren, wenn man vom Gegenstand keine Ahnung hat. Sicher sind das Standardrockrhythmen, aber die nehmen im Crust eine zentrale Rolle ein. Einen Hyperblast/ Gravityblast gabs vorher so auch nicht, also warum nicht? Klar, man könnte auch einfach "extrem schnelle Polka" sagen, aber wenn man alles deart dekonstruiert, bleibt am Ende nicht Vieles, was bestand hat.


am ende bleibt in der tat bloss musik übrig. natürlich kann man auch alles noch und nöcher definieren und in irgendwelche subschubladen von untergenres stecken. ist das aber nicht viel zu kompliziert? wie gesagt, wers braucht. nur passt in dem zusammenhang dann die sache mit dem tellerrand aber so gar nicht, weil den hat man sich ja dann schön selber gebastelt. aber, wie du so schön schriebst: ich habe davon eh keine ahnung. entschuldigt die störung.

blenderhead

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29

Donnerstag, 12. März 2009, 20:09

Ich versuch jetzt mal den Missverständisse entgegen zu wirken. Der vom Threadstarter benutzte Begriff D-Beat wird meines Wissens nicht für eine rhythmische Figur verwendet, sondern bezeichnet den Sound der Anarcho-Punk-Band Discharge. Der Ausdruck leitet sich vom Anfangsbuchstaben der genannten Band ab und dient als Genrebezeichnung. Viele Nachfolgebands, die sich an Discharge orientieren verwenden in ihrem Namen als Refferenz die Buchstaben "Dis" (siehe Disfear).
Nach meiner Erfahrung werden Triolen im D-Beat/Crust-Bereich kaum verwendet. Diese Musik ist aus einem starken anrachistischen Do-it-yourself-Gedanken hervorgegangen, da hat so arty-farty Kram wie Triolen nichts zu suchen. ;)

Wie spielt man D-Beat? Basic Buff-tschack triffts ziemlich gut. Aus Crust-core ist Grind-core entstanden. Dort werden Blatbeats gespielt. Somit sind Blastbeats schnelle Crust-beats. Matz hat mal gesagt, dass ein Blastbeat nichts anderes ist, als schnelle Polka. Klingt für Punk ziemlich unmotivierend. Aber wenn die Polka schnell, laut und etwas holprig gespielt ist, wird daraus Crust/D-Beat. Und nicht vergessen, das Ganze muss sich so X( anhören.

Übrigens Disfear sind klasse.

Grüsse
Zurück in die 70er mit Ludwig und Paiste

"Wer ist Ihr Lieblingsschlagzeuger?" "Der heißt Roland." "Roland 808?" "Genau." / Jaki Liebezeit in "Süddeutsche Zeitung Magazin" 2011

flowdrums

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30

Donnerstag, 12. März 2009, 20:53

Blenderhead hat das ziemlich cool und richtig auf den Punkt gebracht - danke! Ich bin in dem Genre kein Experte, denke aber, dass einer meiner Gitarristen (Jahrgang '67 und old-school Thrash- & Crustfan) es auch so oder ähnlich formuliert hätte :thumbup:

Außerdem finde ich, dass maxphil sich nicht so auf den Schlips getreten fühlen sollte. Matz kennt eben dasselbe Kind unter einem anderen Namen, na und? Es gibt für so viele Dinge tausend verschiedene (und immer wieder neue!) Namen, das ist nunmal so. Leute aus ner bestimmten Szene verwenden halt gerne "ihre" Bezeichnungen.

Am Ende steht, wie schon richtig bemerkt wurde, die Musik - und darauf kommt es an!

Flo

alge77

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31

Donnerstag, 12. März 2009, 21:03

Ich versuch jetzt mal den Missverständisse entgegen zu wirken. Der vom Threadstarter benutzte Begriff D-Beat wird meines Wissens nicht für eine rhythmische Figur verwendet, sondern bezeichnet den Sound der Anarcho-Punk-Band Discharge. Der Ausdruck leitet sich vom Anfangsbuchstaben der genannten Band ab und dient als Genrebezeichnung. Viele Nachfolgebands, die sich an Discharge orientieren verwenden in ihrem Namen als Refferenz die Buchstaben "Dis" (siehe Disfear).
Nach meiner Erfahrung werden Triolen im D-Beat/Crust-Bereich kaum verwendet. Diese Musik ist aus einem starken anrachistischen Do-it-yourself-Gedanken hervorgegangen, da hat so arty-farty Kram wie Triolen nichts zu suchen. ;)

Wie spielt man D-Beat? Basic Buff-tschack triffts ziemlich gut. Aus Crust-core ist Grind-core entstanden. Dort werden Blatbeats gespielt. Somit sind Blastbeats schnelle Crust-beats. Matz hat mal gesagt, dass ein Blastbeat nichts anderes ist, als schnelle Polka. Klingt für Punk ziemlich unmotivierend. Aber wenn die Polka schnell, laut und etwas holprig gespielt ist, wird daraus Crust/D-Beat. Und nicht vergessen, das Ganze muss sich so X( anhören.

Übrigens Disfear sind klasse.

Grüsse
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IN BATTLE THERE`s NO LAW !
Schlagzeuger haben die Schnauze und den Takt zu halten :D

32

Donnerstag, 12. März 2009, 22:06

hab nicht alles gelesen.....wie wärs denn mit Vierteltriolen......

tapioca

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33

Freitag, 13. März 2009, 21:28

wenn du dein beispiel üben willst dann würde ich das so aufdröseln:


entweder den Puls auf dem binären Feel spielen (also Bassdrum und Snare triolisch fühlen):

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
|x-------x-------x-------x-------x-------x-------|
|------o-----------o-----------o-----------o-----|
|o--------------o--------o--------------o--------|
-1 t l + t l 2 t l + t l 3 t l + t l 4 t l + t l 

oder auf den Triolen basiert spielen (die Hihat binär fühlen)
|x-------x-------x-------x-------x-------x-------|
|------o-----------o-----------o-----------o-----|
|o--------------o--------o--------------o--------|
-1 e + a 2 e + a 3 e + a 1 e + a 2 e + a 3 e + a


ich persönlich würde mich der zweiten Variante anschließen, oder gleich maxPhils Antwort.