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Registrierungsdatum: 13. März 2005
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Endorsements: Agner, Cympad, Masterwork, Sonor
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Für selbstständige Musiker mit ungeregeltem Einkommen gibt es die Künstlersozialkasse zur (zumindest partiellen) Rentenvorsorge!
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Registrierungsdatum: 28. Juli 2007
Wohnort: Münster / Bad Essen
Zitat
Ich wollte nur sagen, dass dieser Thread zum Besten gehört, was in diesem Forum jemals publiziert wurde.
wir wärs denn, den Threadtitel dahingehend zu ändern, dass man sofort sieht, dass der thread wichtig und richtig ist?! Benutzerinformationen überspringen
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Registrierungsdatum: 2. Januar 2003
Wohnort: Berlin/Germany
Wenn ich das lese, ist es als würde ich in einen Spiegel schauen. Genau so ist es bei mir. Nur, dass ich noch nicht ganz 40 bin.Hallo Cedric,
gute, wichtige und v.a. durchaus berechtigte Fragen, die Du da anbringst.
Kurze Zusammenfassung meines bisherigen Musiker- und Privatdaseins:
Schlüsselerlebnis gegen eine Vollzeitbeschäftigung als Schlagzeuger war im Alter von 25 die Frage meines damaligen Lehrers: "Was machst Du mit 45?"
Ich hab dann jobmäßig alles Mögliche gemacht und bin jetzt in der IT-Branche beschäftigt. Darüber bin ich zwar manchmal recht unglücklich, kann aber davon meine Familie mit Frau und zwei Kindern ernähren. Und für sie tu' ich das gerne. Ich will und kann keinesfalls behaupten, dass das als Vollzeit-Musiker nicht geht.
Es gibt sicher sehr viele Randbedingungen, die eine Entscheidung für oder gegen eine Laufbahn als Vollzeit-Musiker sprechen. Meine Randbedingungen lassen mir aus finanzieller Sicht im Moment keine andere Möglichkeit. Um mein derzeitiges Gehalt beispielsweise mit Schülern und/oder Gigs zu kompensieren (und dementsprechend meinen Lebenstandard halten zu können), müßte ich 40-50 Schüler unterrichten und trotzdem 2-4 mal im Monat einen entsprechend bezahlten Gig haben. Ich bezweifle, daß ich unter jenen Umständen mehr Zeit für Projekte hätte, die mich musikalisch wirklich interessieren.
Ich habe viel mit Vollzeit-Musikern zu tun. Die wenigsten davon befinden sich in einer Situation mit Familie. Aber auch hier muss man mit Pauschalisierungen vorsichtig sein. Falls die Ehefrau z.B. voll im Berufsleben steht, Eigentum vorhanden ist, usw.
Auch die Hinweise auf einen zunächst zu erlernenden "Beruf" sind nur bedingt sinnvoll: ohne Berufserfahrung wirst Du nach 10 Jahren Beschäftigung als Vollzeit-Musiker wohl kaum einen Job in Deinem erlernten Beruf kriegen.
Bei mir persönlich bestimmen also wie Du siehst reichlich Gefühlsschwankungen sowohl mein Leben als "normaler" Angestellter als auch mein Leben als Musiker. Ich schwanke ständig zwischen dem Frust, den Fähigkeiten, die ich am besten beherrsche nicht mehr Aufmerksamkeit widmen zu können und der Erleichterung darüber mich in einer sicheren finanziellen Situation zu befinden.
Das war jetzt alles nur Brainstorming. Vielleicht konnte ich Dir ja schon was "mitgeben".
Gerne kannst Du mich anrufen und/oder mir Fragen per PM stellen.
Gruß
Daniel
P.S. Ich bin jetzt 40...![]()
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Registrierungsdatum: 2. Dezember 2008
Wohnort: Niedersachsen
Nun von mir auch mal etwas Ausführlicheres zum Thema.
Vorneweg: Ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl, Musiker zu werden. Wie bei vielen anderen auch hatte ich zuvor auch Bedenken und Zweifel, ob ich überhaupt das Zeug dazu habe und ob ich mich mit der Entscheidung nicht letztlich meinem Hobby versklave. Doch die Rechnung ging auf und ich könnte mir nichts anderes mehr als Beruf vorstellen.
Ich bin sicher kein großer Fisch im Musikbusiness und mir würde es davor grauen, eine Soloperformance auf der Musikmesse spielen zu müssen. Meine Fähigkeiten am Instrument würde ich als "solide" einstufen - nicht mehr und nicht weniger.
Meine Brötchen verdiene ich mit einer Basis aus Unterricht (derzeit 3 Nachmittage mit insgesamt etwa 25 Schülern), Auftritten und verschiedenen Projekten, in denen ich nicht unbedingt als aktiver Musiker beteiligt bin (aber dafür z.B. als musikalischer Leiter). Zu solchen Projekten bedarf es eigene Kreativität und Kontaktfreudigkeit. Man muss sich als Musiker einen Teil des Betätigungsfeldes selbst schaffen und gucken, wo z.B. Gelder für welche Projekte verfügbar sind. Im Sektor Jugendförderung geht da z.B. einiges. Natürlich muss auch der Bedarf daran bestehen.
So habe ich eine für mich gesunde Mischung aus festem Einkommen (Schüler) und beruflicher/ künstlerischer Freiheit gefunden, wobei ich versuche Dienstleistung und Kunst nicht getrennt zu betrachten. (Ok, manchmal ist es schwer einem "Song wie Marmor, Stein und Eisen bricht" die Kunst einzuhauchen, doch das kommt bei mir auch nur extrem selten vor.) Im Unterricht könnte ich keine Musik vermitteln, wenn ich nicht selber auch Musik aktiv spielen würde, denn der Unterricht kann sich nicht selbst befruchten. Der Unterricht kann mich aber dazu beflügeln, neue Projekte ins Leben zu rufen, wenn ich z.B. nachforsche, wie sich meine Schüler eine musikalische Umgebung in ihrer Stadt vorstellen. Als Lehrer sitzt man da direkt an der Quelle.
Zum Finanziellen sei gesagt, dass ich gut über die Runden komme. Eine Familie zu ernähren fiele mir zwar gerade schwer, doch auch das ist zu bewerkstelligen, wenn man bedenkt, dass man ja nicht alles Geld alleine erwirtschaften muss. Außerdem kenne ich einige Musikerehepaare, bei denen es tadellos funktioniert. Ansonsten achte ich darauf, die monatlichen Fixkosten gering zu halten (ich brauche kein teures Auto, wohne etwas außerhalb der Stadt...) und kann mir so den Luxus leisten, auch mal in den Urlaub zu fahren, gutes Essen zu kochen, lecker Wein zu trinken etc. (In Maßen natürlich.)
Ab und zu rutscht mein Kontostand natürlich auch mal gefährlich in Richtung Dispogrenze, und ein dickes Sparguthaben kann ich auch nicht vorweisen. Was ich mache, wenn ich keinen Stock mehr halten kann, weiß ich auch noch nicht - beruhige mich aber damit, dass heute sowieso kaum jemand weiß, wie er als Rentner dastehen wird...
Natürlich tauchen immer wieder mal Zweifel auf. Vor allem, ob ich hier, in der Provinz, dauerhaft als Musiker glücklich bleiben kann. Da schiele ich dann schon gelegentlich etwas neidisch auf die Vita einiger meiner Studienkollegen und frage mich, was ich nun wohl machen würde, wenn ich z.B. in Amsterdam geblieben wäre. Doch letztlich habe ich hier ein für mich gutes Umfeld gefunden: Ein gesundes soziales Netz, immer wieder neue und interessante Betätigungsfelder, eine Stadt, die viel Lebenskomfort bietet und ein Einkommen, mit dem ich nicht darauf angewiesen bin, auf jeder Hochzeit spielen zu müssen.
Ich habe Spaß!
Beste Grüße
Sven

Hi,
ich zitiere mal fwdrums aus einem anderen Thread : Da fehlt noch Senf!
Ich denke mal, dass wir hier die Frage der richtigen Altersvorsorge nicht lösen können, uns aber alle einig sind, dass man in der Richtung unbedingt tätig werden sollte- gerade als Selbstständiger (zu denen Musiker zählen)- damit die Altersarmut nicht ganz so extrem ausfällt.
Es gilt also, bei der Berufswahl mehrere Dinge mit einfließen zu lassen.
Fakt ist: Als Berufsmusiker musst Du dafür sorgen, dass der Rubel rollt. Dazu gehört viel Klinkenputzen und Networking, man muss seinen Namen immer wieder ins Spiel bringen und dafür ist nicht jeder geboren. Es reicht definitiv nicht aus, ein toller Schlagzeuger zu sein, selbst wenn Du menschlich auch total am Ort bist- Posten werden meist durch Vitamin B besetzt. Also musst Du sehen, dass Du in der Beziehung genügend Reserven hast.
Aprospos Reserven: Die musst Du natürlich in den Monaten, wenn es gut läuft, zurücklegen für die Zeiten, wenn es mau ist. Das heisst, die Finanzplanung muss stimmen. Geld macht zwar nicht glücklich, aber es beruhigt doch ungemein. Und ich kann Dir aus Erfahrung sagen, dass Schlaf ein Luxus ist, den Du meist nicht hast, wenn sich die Miesen auf Deinem Giro anhäufen. Je höher Deine Verpflichtungen dann sind, sprich hast Du eine Frau, Kinder, ein Haus, ein Auto etc., umso weniger Schlaf wirst Du finden.
Aprospos Frau: Aus meinem Bekanntenkreis sind die wenigsten Berufsmusiker noch verheiratet, zumeist, weil die Damen keine Lust mehr hatten von der Hand in den Mund zu leben, mit einem Mann, der ständig weg ist und alle wichtigen Ereignisse im Familienleben verpasst. Da gibt es natürlich Ausnahmen- falls Du so eine mal finden solltest, halte sie fest!

Wenn man sich dann das Musikerdasein der meisten Leute so betrachtet, so stellt man fest, dass sie oftmals eher Lehrer als Musiker sind. Das heisst, um ein einigermassen geregeltes Einkommen zu haben, mit dem sich monatlich rechnen lässt, "müssen" sie Unterricht geben. Und dieses "müssen" ist öfter auch schon mal wirklich ein Zwang- eigentlich würden sie gerne vom Mucken leben, aber da die Kohle nicht reicht, werden Schüler aquiriert und dann wird mehr oder weniger lustlos der Lehrer rausgekehrt. Die Qualität des Unterrichts ist dann auch dementsprechend. Um jetzt bösen Gegenkommentaren vorzubeugen: DIES IST NATÜRLICH NICHT BEI ALLEN SO! Manche finden auf diesem Weg auch zu ihrer eigentlichen Berufung.
Dies sind Punkte, die mir auf die Schnelle einfallen ud die es bei Deiner Entscheidung zu bedenken gilt. Ich bin mir bewusst, dass ich jetzt hauptsächlich die negativen Seiten skizziert habe und man mir das als "Mach doch nicht alles schlecht" auslegen kann. Aber da man dazu neigt, eher das Positive zu sehen, muss leider auch mal ein Spielverderber da sein.
Fazit: Wenn Du mit den genannten Problemen nicht klarkommst und auf Sicherheit bedacht bist, lass die Finger davon und schau Dir den Ingenieur genauer an.
LG

).
Ich mach den Job jetzt über 20 Jahre und geb mal meinen Senf dazu:
Erst mal zu deinem "Masterplan" Cedric:
Den kannst du getrost vergessen! Das ist nicht negativ oder abkanzelnd gemeint, sondern es ist einfach so, das die Realität komplett anders läuft.
Man kann eigentlich alles auf den einen Punkt bringen, indem man nüchtern feststellst, du kannst nur dann professioneller Musiker werden, wenn du dein Geld damit verdienen kannst.
Der Weg dahin, ob Studium oder nicht etc., ist so hochgradig individuell und von absolut nicht planbaren und zum Teil auch nicht beeinflussbaren Faktoren abhängig, das es unterm Strich eigentlich schon fast Glückssache ist, ob es funktioniert.
Da gibt es auch keinen Plan oder keine Regel, an die man sich halten oder an der man sich orientieren könnte, weil eigentlich jede Entwicklung zum Profi höchst individuell ist.
Für mich gilt z.b. verrückter Weise, das ich bis zu meinem 20. Lebensjahr gar nicht nie und auch unter keinsten Umständen vorhatte, noch drüber nachgedacht hätte, Trommeln zu meinem Beruf zu machen.
Es ist einfach (mit mir) passiert. Es öffnete sich eine Tür und ich hab sie gesehen und bin mutig durchgegangen. Was ich da getan hab bzw. welche Konsequenzen das für mich hatte, hab ich dann eigentlich erst in den folgenden 10-15 Jahren begriffen.
Ich antworte eigentlich immer, wenn mich jemand fragt, ob er diesen Berufsweg einschlagen soll, grundsätzlich mit nein!
Und warum tue ich das?
Tue ich das, weil ich meinen Job nicht mag und es heute für einen Fehler halte, durch diese Tür gegangen zu sein?
Nein! Ganz und gar nicht! Ich bin grundsätzlich im Reinen mit dieser Entscheidung und mag meinen Lebenstil ! (denn Musiker sein ist kein Beruf sondern ein Lebensentwurf meiner Meinung nach)
Ich sag das deshalb mit grosser Überzeugung, weil nur die Leute diesen Weg gehen sollten, die wirklich nicht anders können bzw. einfach den "Arsch in der Hose" haben, das einfach zu machen.
Die werden es tun, egal was andere Leute (die Eltern, Freunde, das Umfeld) sagen!

Mein damaliger Schlagzeuglehrer hat mir auch immer abgeraten, seinen Beruf zu ergreifen.
Damals fand ich das total komisch, aber heute versteh ich ihn![]()
Am wichtigsten finde ich, das man sich ehrlich entscheidende Fragen stellt, die meines Erachtens darüber entscheiden, ob man das Leben eines Musikers leben kann.
Dazu gehören für mich folgende Fragen:
Bin ich von meiner persönlichen Struktur ein Mensch, der ohne Anweisung eigeninitiativ und eigenverantwortlich durchs Leben gehen kann?
Bin ich ein Mensch, der von seiner Persönlichkeitsstruktur so stabil ist, das ich mit Rückschlägen, Seitenhieben umgehen kann? (Denn das Musikerleben ist kein Streichelzoo)
Bin ich ein Mensch, der sich unter schwierigen Situationen durchsetzen kann?
Habe ich kaufmännisches Geschick, kann ich mich selbst vermarkten?
Kann ich u.U. ein Leben mit hohem finanziellen Risiko und der möglichen Perspektive von Altersarmut leben, falls es nicht so dolle läuft?
Kann ich wirklich über Jahrzehnte ein unstetes Leben, ständig auf Achse, mit möglichen sozialen Folgen im Freundeskreis und innerhalb von Liebesbeziehungen leben? (Gilt für als überwiegend Lehrende nur zum Teil)
Wie gross ist mein Wunsch nach Familie, Häuslichkeit, dauerhafter Beziehung und was macht das mit mir, wenn das möglicherweise im Laufe des Lebens in Konflikt zu dem "Traumberuf" Musiker steht?
Bereits genannt: "Muss" ich ein Leben als "Künstler" leben, um die Befriedigung zu finden oder werde ich auch als "Dienstleister" genauso gut leben können?
Damit auch direkt verknüpft die Frage nach der Option, als Lehrender seine Brötchen zu verdienen und ob das ok für einen ist oder nur ein Notnagel. Notnagel ist nämlich als Lebensperspektive ganz schlecht!
Bin ich ein Mensch, der immer dazulernen will und auch bereit ist, jederzeit den gewohnten Pfad zu verlassen, um neue Wege auszuprobieren oder brauche ich grosse Kontinuität, um mich ausgeglichen zu fühlen?
Kann ich gut damit umgehen, ständig beobachtet, bewertet, kritisiert zu werden?
Das wäre mal so ein kleiner Katalog an Fragen, die ich recht aufschlussreich finde, wenn man sie sich ehrlich beantwortet.
Und warum keine Frage wie, bin ich als Trommler/Musiker hinsichtlich meiner spielerischen/kreativen Fähigkeiten gut genug?
Weil es eigentlich selbstverständlich ist, das man so gut wie irgendwie möglich und so kreativ wie irgendwie möglich sein sollte.
Ein Trommler, der sein Instrument mit allen Facetten nicht gut bis sehr gut beherrscht, keine Notel lesen kann und sonstiges Handwerkszeug nicht am Start hat, wird, wenn er nicht gerade das "unverschämte" Glück hat, in einer Band zu landen, die ein Chartstürmer ist und über viele Jahre einen grossen Erfolg verbucht, eher nicht so gut fahren.
Musiker mit Alkoholproblemen und am Existenzminimum lebend gibt es wahrlich genug und bei denen würde, bei einer Entsprechenden Auswertung meines oben angeführten Fragenkatalogs, so manche Frage negativ beantwortet werden, was letztlich zu besagtem Ergebnis führen kann.
Abgesehen davon gibt es auch einfach Glück und Pech, die völlig unkalkulierbar, selbst bei besten Vorraussetzungen, den Ausschlag in die eine oder andere Richtung bringen können.
Deshalb ist der Schritt in eine selbständige Tätigkeit und im speziellen in die Richtung freiberuflicher Musiker ein so grosses Risiko, dem man sich sehr genau überlegen sollte,
Ist halt nicht wie BWL oder Lehramt studieren und dann einen Job suchen..![]()
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hallo,
ein sehr interessantes thema hier, macht echt Spaß zu lesen...
ich war selber auch mit der Frage des Studiums des Schlagzeugspiels konfrontiert. Ich habe selber viel herumgefragt bei mehr oder weniger professionellen, und bin damals zu dem Schluss gekommen, das ein Studium des Schlagzeug in seiner " reinen " Form, ein immenses finanzielles Risiko in sich birgt, mal ganz abgesehen, von dem hohen anspruch des Studiums im Allgemeinen. Es gehört wie viele schon sagen hier, nicht nur können und davon sehr viel dazu, sondern auch viel Glück udn Beziehungen. Ich habe dann lange darüber nachgedacht und habe eine alternative für mich gefunden: ich beabsichtige nun ein Studium der Musik mit hauptfach schlagzeug (jazz)im bereich lehramt und arbeite bereits 1 1/2 jahre speziell draufhin. auch dieses Studium hat seine tücken, und ich weiß nicht ob ich je die aufnahmeprüfung bestehen werde, aber es bietet eine Alternative, mit der sofern man es schafft ein einigermaßen sicheres berufsfeld hat udn gleichzeitig eine sehr gute ausbildung am instrument und eine sehr gute allgemiene Musikausbildung bekommt. Natürlich bekommt man lange nicht so eine intensive ausbildung am instrument , wie im reinen Instrumentalstudium, und man muss auch was am lehrerberuf haben, aber es ist denke ich eine überlegung wert. Man bleibt beruflich auch mit der Musik verbunden, wird gut am instrument ausgebildet, und kann vielleicht später immer noch über andere wege in die semi professionalität oder gar die professionalität kommen.
ich weiß selber nicht ob ich je die prüfung bestehen werde, aber ich arbeite daraufhin und sollte ich dann später auch nach dem zweiten anlauf nicht schaffen, werde ich umlenken, die musik zu meinem wichtigsten hobby machen und doch wissen: die 3 jahre hartes arbeiten haben mich nicht zum ziel gebracht, aber mich doch in meinem liebsten hobby ein ganzes stück weitergebracht.
Gruß gouvi
) und weil ich trotzdem das schlagzeugspiel studieren und mein leben auf die musik ausrichten könnte (zB mit mit musik AGs wie es sie bei uns an der schule gibt (big band, rockband, fusionband, percussionband,...)
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Cedric,
ich stelle fest, dass ich mit 16 Lenzen (und auch noch später) sehr ähnlich gedacht habe wie Du.
Der Wunsch nach Häuslichkeit, Ehe, Kinder usw. kam sogar erst mit Ende 20.
Viele der überaus wichtigen von Drumdidi gestellen Fragen zur Selbstbearbeitung wirst Du garantiert mehrmals in Deinem Leben anders beantworten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »drumdidi« (16. April 2009, 18:11)
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