

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nephente« (8. September 2009, 21:03)
). Die meißten benutzen Singlestrokes und keine Doublestrokes (also Heel-toe), es funktioniert allerdings auch. Es führen halt immer viele Wege zum Ziel.
).
) Es klappt nichts von Heut auf Morgen. Das was der Typ da am set macht (das langsame schneller werden), machst du auch. Nur über Monate und nicht Sekunden verteilt
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donatis bester1!!!111
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/edit: Hat jemand ne Ahnung warum die Lehrzeilen die ich gemacht habe automatisch entfernt werden wenn ich was poste?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bamanaym« (8. September 2009, 22:59)
Übe viel, langsam und zielstrebig, dann wird das eines tages gehen, ob du willst oder nicht. Gut ding will weile haben, und wenn du zu schnell auf speed willst, dann dauert es noch länger bis zur perfektion.....

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nille« (9. September 2009, 16:06)
Also meine Stärke sind Schneckentempo und Geduldüben auch nicht gerade. Und Fortschritt kommt tatsächlich nur mit kontinuierlichem Üben mit ganz sachter Steigerung der Schwierigkeit (in dem Fall z.B. die Geschwindigkeit).
Aaaber: Was ICH glaube bei dir zwischen den Zeilen gelesen zu haben, dass du grundsätzlich koordinativ auch noch gar nicht so fit bist.
Bei mir war und ist das auch so. Mir haben Koordinationsübungen in vielerlei Hinsicht geholfen. Einmal, dass ich durch die neu gewonnene Koordinationsfphäigkeit natürlich schneller Sachen lernen kann, dann aber auch dass sich mein Timing verbessert hat (dadurch, dass die Gliedmaßen nicht mehr so voneinander abhängig sind und alle Gliedmaßen gut beweglich sind, nicht rumstümpern) und letztlich, dass man einfach ein besseres Gefühl am und fürs Set bekommt.

Zitat
Nun schreibst du, dir fallen einfachste Double Bass Grooves schwer. Oder sagen wir so: Ich behaupte jetzt mal, dass es nicht die schwierigste Koordinationsübung ist, die man sich zumuten kann. Wenn du zusätzlich auf das Pferd "Koordination" setzt und da ein par grundsätzliche Übungen machst, könnte das vielleicht schon mal helfen solche eher simplen Grooves leichter zu erlernen. Wie gesagt, eine gute Koordination hilft dir beim Trommeln in allen Bereichen weiter.
Mir selbst hat das auf jeden Fall viel mehr gebracht, als sich Derek Roddy mäßig hinzusetzen und zu sagen "jetzt den rechten Fuß 16tel für eine viertelstunde auf Tempo 100, danach 2 Bpm schneller und noch eine Viertelstunde, bis die Waden brennen". Dieser ganze Geschwindigkeitskram kommt meiner Meinung nach auch gleichzeitig mit den Koordinationsaufgaben. Außerdem: was nützt dir hohe Geschwindigkeit, wenn nachher alles Unsauber klingt.
Wenn du wie schon erwähnt auf bequemen Tempi übst und aber gleich z.B. Grooves, dann lernst du Geschwindigkeit, Timing und Koordination gleichzeitig, während du nach der Roddy-Manier Geschwindigkeit und ein wenig Timing erlangst, nicht aber das, was du eigentlich willst.
Zitat
Nur mal EIN konkretes Beispiel für dich:
Wie ich sie schon oft empfohlen habe: die allzweckübung von Rene Cremers. Du spielst mit allen 4 Gliedmaßen Viertel. Dann fängst du aber mit der rechten Hand an Achtel zu spielen für ein oder zwei Takte, danach die linke Hand, dann der rechte Fuß und dann der linke, während die anderen Gliedmaßen weiter die Viertel spielen. Das ganze mit Klick. Dann kannst du anfangen in der Dynamik zu variieren, Triolen zu spielen, Gliedmaßen zu kombinieren, oder die Übung umzudrehen, sodass alle Gliedmaßen bis auf die eine Achtel spielen und die eine Viertel usw.
Einfache Übung, schwer zu erklären merk ich grade. Vielleicht hast du es ja ansatzweise verstanden.
Hallo Neph,
mir kommt es so vor, als hättest du ein sehr gutes und kritisches musikalisches Gehör, mit dem deine Trommelkünste allerdings noch nicht mithalten können.
Bei mir war es andersherum. Für mich klang immer alles super als ich mit Doublebass spielen angefangen habe. Heute weiß ich, dass es alles andere als gut war, aber mein diletantisches Gehör hatte den Vorteil, dass es mir nicht die Motivation genommen hat.
Ich würde dir empfehlen, die Sachen die du so spielst mal aufzunehmen um die wahren Fehlerquellen rauszuhören und dennoch nicht so superkritisch mit dir selbst zu sein.
Auch deinen Übungsansatz halte ich für zweifelhaft. Wenn du zu einem Doublebass-Beat noch nicht sauber 8tel auf dem Ride und 2+4 auf der Snare spielen kannst, sind Derek Roddy und George Kollias Workouts und Fuß-Paradiddle Übungen einfach fehl am Platz.

Zitat
Meine zwei Vorschläge hierfür wären:
Auch wenn es super-ätzend ist: Noch langsamer zum Metronom üben.
Und damit dir der Spaß am Trommeln nicht vergeht: Einfach mal zu Songs spielen auch wenns am Anfang noch wie Kraut und Rüben klingt. Wenn du mal 2 Wochen lang jeden Tag zu den selben Songs spielst wirst du den Unterschied bald merken.
Der Grund warum ich mittlerweile eine einigermaßen funktionierende Fußtechnik besitze war einfach, dass ich jeden Tag das Gateways-Album von Morbid Angel durchgespielt habe.
Klang am Anfang zwar noch furchtbar, aber da ich dieses Album liebe hat es mich nicht gejuckt es jeden Tag anzuhören und ein wenig dazu zu spielen.
Such dir doch mal ein paar langsamere Songs raus mit Doublebass passagen und übe diese über ein paar Tage. Ich bin sicher dein Spiel wird davon profitieren.
Zudem habe ich mir Bands gesucht, die technisch eine Herausforderung waren. So MUSSTE ich ja jeden Tag üben, sonst würde ich ja aus der Band fliegen oder mich live eben blamieren.

Zitat
Wie Trommelfreak schon sagte würde ich mich, um die allgemeine Koordination zu fördern, auch mindestens genauso viel mit normalen Grooves beschäftigen.
Realistic Rock Drumming von Carmine Appice kann ich hier empfehlen, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.

Zitat
Zu Punkt 1:
Man lernt Paradiddle Übungen auf dem Pad, da man sie wunderbar für Grooves und Fills verwenden kann. Klar ist das nochmal eine Umstellung aber die technische Basis ist dann schon einmal verinnerlicht und man kann sich am Set auf den kreativen Aspekt konzentrieren.
Singlestrokes sauber zu spielen halte ich vor allem für Fill-Ins über die Toms für nützlich, da diese mit Doublestrokes meistens eher mau klingen.
Und ja, man kann bei solchen Tempi noch mitzählen. Auf Geschwindigkeit kommt man auch hier wieder mit Üben zum Click und das langsame Erhöhen des Tempos.
Zitat
Noch etwas:
Darf ich fragen, welchen musikalischen Background dein Lehrer hat?
Ich habe mit meinen Schülern das erste halbe Jahr nur Grooves und eben die Basics auf der Snare gespielt (Ein bisschen Singlestrokes, Doublestrokes und Paradiddle. Alles sehr langsam um überhaupt ein Gefühl für die Sticks, den Rebound und den Takt zu bekommen).
Schlagzeug sollte immer Spaß machen, da klingen irgendwelche 220 bpm Übungen mit den Füßen, Portnoy-Rolls auf den Toms und auf Speed getrimmte Singlestrokes mit den Händen irgendwie komisch.
Zitat
Edit: Zur Heel-Toe Technik: Du meinst du machst am Anfang 3 Schläge statt 2, da deine Ferse ja bereits auf dem Pedal liegt. Ich lasse normalerweise den vorderen Teil des Fußes auf dem Pedal (Heel-Up eben) und so funktionierts wunderbar. Vielleicht hilft dir ja dieses Video.



Daher ist der linke Fuß nicht so fitt wie der rechte. Das wissen, oder haben die meißten hier bestimmt schon gemerkt
Das ist auf jeden Fall mal ein geiler Tip.Bewegungsabläufe müssen sich im hirn abspeichern, und das funktioniert langsam am allerbesten. Versuchst du schnell zu spielen obwohl du es eigentlich noch gar nicht kannst, dann erhält dein hirn qualitativ nicht so saubere informationen und du lernst langsamer. Verschenkst also zeit.
