...halte diese Spannung, nimm sie wahr und warte ab, was der Körper von ganz alleine macht...
Ich hab mir diesen Satz heute beim Proben mal zu Herzen genommen und bin zum Schluss gekommen, dass das die richtige Ausdrucksweise für das ist, was ich mit "Gegensteuern" und " oft ist weniger nötig, als die Worte implizieren ist" meinte.
Wenn ich Gegensteuere, dann ist es im Grunde ein passives Gegensteuern, dass so funktioniert wie du beschrieben hast.
Allein dadurch, dass man sich während des probens durch verschiede perspektiven auf seine finger schaut wird eine Gegensteuerung von selbst in Gang gesetzt... ganz automatisch.
Mann registriert beispielsweise lediglich was der Daumen tut und schenkt ihm für eine gewisse Zeit die Aufmehrsamkeit und der Körper ist in der Lage von selbst das richtige zu tun damit der Daumen im Bewegungsablauf seinen optimalen Platz findet. Und so geht man durch die Perspektiven. Am Ende findet alles einen Weg seine Aufgabe optimal auszuführen.
Das ist in sofern auch Sinnig, dass man so nicht dinge tut, die der eigenen Phsysis widersprechen.
Jetzt klingt es Rund für mich.
Danke für die Anregung!