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pbu

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81

Dienstag, 10. Mai 2011, 09:48

Wenn ich bei Wikipedia zu einem Schlagwort 10x so viel Information bekomme wie hier, lese ich doch gleich da, oder?

Das stimmt zwar, allerdings muss sich das WIki ja noch entwickeln. Momentan herrscht dort doch noch Alpha-Test-Phase und die Autoren machen sich mit der Technik vertraut.
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Ob man lieber eigene Texte benutzen sollte, oder das Wiki zu einer Wikipedia-Kategorie-Kopie werden soll, ist wahrscheinlich eine uneinheitlich beantwortete Frage.
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »pbu« (10. Mai 2011, 09:54)


trommla

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82

Dienstag, 10. Mai 2011, 10:44

Super, danke dir für den Verweis, ich hatte mich noch nicht eingehender eingelesen.

Ich bin auch nicht der Meinung, dass wir einen Wikipedia-Clone aufbauen sollten. Mir ist nur vorher die Relation aufgefallen, als ich mal spaßeshalber nach HiHat geforscht habe.
Eine gute und interessante Aufstellung schlagzeugerischer Inhalte lebt m.E. schon von einer gewissen Tiefe, die von Anfang an angestrebt werden sollte. Dass auch diese mit der Zeit noch wächst bzw. wachsen sollte, ist klar.

Wenn ich ein Thema neu aufmache, sollte ich aber vorher schon etwas genauer recherchiert haben, das wäre jedenfalls mein persönliches Ziel. Ob ich dann allerdings Textpassagen einfach kopiere oder umformuliere und mein eigenes Ding daraus bastle, darüber kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein. Das hängt nicht zuletzt ja auch vom Zeitaufwand ab, den man investieren möchte bzw. kann.

Aber dass so schnell die ersten Artikel geschrieben worden sind, find ich eh toll, bei mir hätte das sicher länger gedauert. Immerhin hab ich schon mal was ergänzt ;)

Grüße
Jan

Blueflame

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83

Dienstag, 10. Mai 2011, 10:50

Hab mich auch mal angemeldet und warte auf Freischaltung :P
Man muss dafür ziemlich bekloppt sein - also hab ich das mal gemacht.

May the force be with you!
Snare selbst bauen!

pbu

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84

Dienstag, 10. Mai 2011, 12:07

Eine gute und interessante Aufstellung schlagzeugerischer Inhalte lebt m.E. schon von einer gewissen Tiefe, die von Anfang an angestrebt werden sollte. Wenn ich ein Thema neu aufmache, sollte ich aber vorher schon etwas genauer recherchiert haben, das wäre jedenfalls mein persönliches Ziel.

Das unterschreibe ich auch so und würde mir wünschen, dass es möglichst viele so sehen.
-
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Reed311

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85

Dienstag, 10. Mai 2011, 13:47

Das zieht zum Teil aber auch einen Rattenschwanz nach sich.

Da ich mich hauptsächlich mit der Literatur und/oder Dvds herumschlagen will, stehe ich bereits vor dem Dilemma;: Ausführlich im Sinne einer Rezension (blöd, weil man da nix fragen oder diskutieren kann), oder halt knapper Verweis auf das Lehrwerk, mit ausführlichem Thread im DF.

Ich würde das zweite vorziehen...

LG

trommla

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86

Dienstag, 10. Mai 2011, 14:55

Mmm, bislang habe ich angenommen, wir reden von einem Art Lexikon für alle Fragen rund um Schlagzeug und Percussion. Ich habe noch nie mit einem Lexikon diskutiert ;) .

Mein Anspruch an ein Lexikon - egal ob Print oder Online - ist eher: Aufschlagen, ohne viele Querverweise oder gar Nebenliteratur möglichst schnell ausführliche Informationen zum gesuchten Thema finden, und dann zufrieden wieder zuklappen. So stelle ich mir eigentlich auch Drumipedia vor. Sonst tuts auch eine Linksammlung wie z.B. die DIY-Links, die ich super finde.
Geschrieben wurde ja vermutlich schon (fast) alles über Schlagzeug, man muß nur wissen, wo man suchen muß.

Grüße
Jan

Huginho

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87

Mittwoch, 18. Mai 2011, 21:30

Wasnhierlos?

Es ist gerade ziemlich ruhig geworden.
Schaut mal oben in die Liste und bestaunt den neuen DP-Button! (Dank an unsere Doppel-Null an dieser Stelle)

Wir haben schon 22 Mitglieder! Da sollte doch mal mehr möglich sein, oder was?
>>I hope, I didn't forget my groove. Nope, it's in the pocket.<<

Dynamo für alle Kinder!

Der_Lichti

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88

Mittwoch, 18. Mai 2011, 21:38

Ich bin dabei!
Ich habe auch schon ein bisschen gestöbert und kann die Idee nur unterstützen!
:thumbup:
Quantität, Qualität, Relevanz und Modalität!

Huginho

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89

Donnerstag, 19. Mai 2011, 00:46

Sehr schön :thumbup:
Ich begrüße hiermit Der_Lichti und HeavyHitter!
>>I hope, I didn't forget my groove. Nope, it's in the pocket.<<

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trommla

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90

Donnerstag, 19. Mai 2011, 09:33

Schon was neues mit den fehlerhaften Links? Wenn ich in der Rubrik Trommel auf Snare klicke, loggt es mich immer noch automatisch aus. Geht das noch wem so?

Luddie

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91

Donnerstag, 19. Mai 2011, 10:04

Ich hoffe, jetzt werden nicht gleich alle böse aber irgendwie ist das sehr banal. Auch wenn es die bisherigen Schreiber gut meinten, ist es so nicht sinnvoll. Wer soll denn der Adressat davon sein? Leute, die noch nie ein Schlagzeug gesehen haben?

Wenn bereits in der Beschreibung des Stimmschlüssels Fehler auftauchen (und beim Schlagzeughocker das g schon in der Überschrift fehlt), frage ich mich, wie das wird, wenn hier Leute versuchen, die Möllertechnik schriftlich zu erläutern oder wenn gar versucht wird, unterschiedliche Sounds oder Tuningtechniken zu beschreiben. Und ich würde vermuten, da sitzen schon welche dran... Das Internet ist voll von halbgaren Infos, vielleicht sollte man das hier irgendwie anders aufziehen.

Interessanter wäre eher eine fundierte Erklärung von Herkunft der einzelnen Teile des Drumsets oder eher eine Linksammlung, die auf hochqualitative, schon bestehende Infos, Videos etc. verweist. Aber ganz ehrlich: wer wirklich interessiert ist, findet solche Sachen relativ zügig über Google.

lg
max

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Luddie« (19. Mai 2011, 10:08)


trommla

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92

Donnerstag, 19. Mai 2011, 10:39

Hallo Luddie,

genau in dieser Frage ist sich das "Team" selbst noch nicht ganz klar bzw. kollidieren Wunsch und (terminliche) Wirklichkeit, wenn es dann ums fundierte Schreiben geht.
Ich gebe dir völlig recht (s. meine vorherigen Posts), dass 2-3-zeiliges allgemeines Blabla niemanden vom Hocker haut. Die Beteiligung der letzten Tage - nach meinem Eindruck tendierte die gegen 0 - läßt mich auch erneut zweifeln, ob eine Drumwiki dieser "Ausführlichkeit" ;) irgend wen begeistern wird.

Wenn wir so eine Seite aufziehen, dann m.E. nur mit dem Anspruch, ein wirklich umfassendes Nachschlagewerk für Trommler aufzuziehen, welches das Nachschlagen auf diversen Plattformen mehr oder weniger erübrigt, weil man (fast) alles hier findet. Und an diesem Punkt fehlt vielen vermutlich die Zeit, zumindest kann ich das für mich derzeit klar so formulieren.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir unser gesammeltes Fachwissen lieber in den Dienst von Wikipedia stellen sollten, denn die Plattform ist etabliert und wird von vielen Menschen genutzt. Aber diesbezüglich gab es von den meisten eher Vorbehalte.

Man darf gespannt sein, wie es weiter geht.

Grüße
Jan

Luddie

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93

Donnerstag, 19. Mai 2011, 11:17

Ok, ich drück das jetzt mal etwas hart aus, in der Hoffnung, dass es im Sinne guter DF-Qualität richtig verstanden wird.

Wer wirklich am Schlagzeugspielen interessiert ist, hat einen jahrelangen Lernprozess vor sich, der gerade davon lebt, dass nicht alle Infos an einem Ort zu finden sind. Davon abgesehen, ist das ja auch das Tolle am Internet: viele Infos, die mit geduldiger Suche zu einer unglaublichen Sammlung an Wissen und Können zusammengebaut werden können.

Wer wissen will, wie eine Snare aussieht, geht zu youtube und checkt eines der millionen Snaretuningvideos. Wer nicht weiß, dass eine Bassdrum liegt, hat wohl noch nie eine Drumset gesehen, wird sich ergo auch nicht hierher verirren.

Und mein Ansatz ist, dass ein Beitrag für etwas, was im Internet Relevanz haben soll, immer so gut sein muss wie irgend möglich. Ich habe jetzt mal fast alle Beiträge im Drumipedia gelesen und finde in jedem gravierende Fehler. Sprachlich, vom Aufbau, vom Inhalt.

Hier ein Beispiel:




"Aufhängung:
Obwohl die Hats Becken sind, hängt man sie normalerweise nicht auf einen Beckenständer, sondern auf eine spezielle Hihatmaschine
Es ist möglich, die Becken mit dem Fuß zu öffnen oder zu schließen.
Es entstehen drei Spielweisen:

Geschlossen halten + Mit dem Stick spielen: Ein Klicken ist zu vernehmen.

Offen halten + Mit dem Stick spielen: Eine Art Rauschen ist zu vernehmen.

Mit dem Fuß treten ("Chick"): Ein (meist etwas leiseres) Klicken ist zu vernehmen, während man eine Hand mehr für andere Aktivitäten frei hat.

Die Spielweisen können beliebig Kombiniert werden.

Verwendungszweck:
Die HiHat wird beim Spielen als rhythmische Begleitung benutzt.
Akzente sind ebenfalls möglich, durch den Wechsel zwischen offener und geschlossener Spielweise."








Meine erste Frage war, ob das für Taube geschrieben ist. Natürlich ist es aber für Leute geschrieben, die noch nie eine Hihat gehört, gesehen oder von ihrer Existenz gewusst haben. Diejenigen, die sich mit dem Spielen auskennen, wundern sich allerdings über die inhaltlichen Fehler und die Oberflächkeit in der Beschreibung des Einsatzgebietes.

"Die HiHat wird beim Spielen als rhythmische Begleitung benutzt." Nein. Die Hihat begleitet nicht, sie ist DAS zentrale Instrument zur Verdeutlichung des in moderner Musik allgegenwärtig vorhandenen Pulses!

"Akzente sind ebenfalls möglich, durch den Wechsel zwischen offener und geschlossener Spielweise." Das stimmt zwar auch, allerdings können auch auf der geschlossenen Hihat Akzente gesetzt werden. Das passiert sogar bedeutend häufiger.

Das sind jetzt nur kleine Dinge, man könnte jetzt ausholen und erklären, wann die Hihat zum Set gekommen ist, in welchen Musikrichtungen sie welche Bedeutung hat, Videos mit Spielbeispielen, usw.

Ich möchte mit der Kritik niemanden angreifen aber so etwas sollte wirklich gut sein. Ich weiß nicht, wer das geschrieben oder verändert hat, aber so finde ich das eher irreführend. Entweder wirklich hochqualitativ in die Tiefe gehend, mit Infos, die es woanders nicht gibt oder gar nicht.

lg
max

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Luddie« (19. Mai 2011, 23:39)


trommla

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94

Donnerstag, 19. Mai 2011, 11:22

Entweder wirklich hochqualitativ in die Tiefe gehend, mit Infos, die es woanders nicht gibt oder gar nicht.

:thumbup:

Huginho

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95

Donnerstag, 19. Mai 2011, 11:44

Das war ein guter Beitrag Luddie. Allerdings musst du natürlich sehen, dass es die Drumipedia erst seit einer Woche gibt. Du bist herzlich eingeladen, mitzuarbeiten und selber hochwertige Beiträge zu schreiben. Dein Snare-Stimmvideo könnte ich mir auch sehr gut vorstellen, sobald das Datei-Mangement funktioniert.

Die Gedanken, alles in die originale Wikipedia zu schreiben kann ich definitiv nachvollziehen, allerdings denke ich, dass es genügend Vorteile für eine eigene Drumipedia gibt: Zum Beispiel müssen wir nichts mit Fußnoten belegen, die Teamarbeit ist deutlich einfacher und ich denke, dass viel Wissen durch die Kommunikation mit dem Forum beigetragen wird, was sonst nicht erreichbar wäre.
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Two

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Donnerstag, 19. Mai 2011, 12:34

Huginho, ich weiss, Du hast es gut gemeint und auch Arbeit reingesteckt. Aber wenn man sich die Drumipedia anschaut und ganz ehrlich in sich hineinhört, dann weiss man, dass das Projekt überflüssig und zum Scheitern verurteilt ist.

pbu

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97

Donnerstag, 19. Mai 2011, 15:16

Ich finde auch nicht gerade toll, was da bisher geschrieben steht.
Durch die Qualität der Beiträge werden aber mehrere Wiki-eigene Phänomene deutlich:
1. Ein Wiki lebt davon, dass Beiträge ständig von möglichst vielen Bearbeitern verbessert, erweitert, raffiniert werden.
2. Da die Expertisen der Bearbeiter variieren, ist die Verlässlichkeit von Wiki-Informationen immer zweifelhaft.

Zu 1. muss man sich im Klaren darüber sein, dass Beiträge, die man erstellt, editiert werden werden [sic] und ein Fehlerfinder nicht zögern wird, Beiträge zu editieren. Zu jedem Beitrag gibt es eine Versionshistorie und einen Diskussionsbereich. Selbstverständlich soll z.B. der HH-Artikel nicht so stehenbleiben, sondern sich ständig entwickeln.
Zu 2. kann jeder Korrektor wissenschaftlicher Arbeiten ein Lied singen. Und sich den Mund fusselig reden. Zwar werden Wiki-Informationen mit der Zeit immer fundierter (das ist der Sinn der Sache), aber es ist ihnen gleichsam immanent, dass sie per definitionem keinen anerkannt wissenschaftlichen Rang erreichen können.

Es dürfte absolut üblich sein, dass jedes Wiki anfangs inhaltlich eher schlecht ist. Auch ist zu erwarten, dass es ständig Streitigkeiten über Wahrheitsgehalt und Qualität von Beiträgen und Änderungen geben wird, aber auch, dass es immer besser wird. Der umsichtige Wiki-Editor stellt verschiedene Meinungen im Beitrag dar, kommentiert seine Änderungen und weist ggf. auf Grundlegendes im Diskussionsbereich hin.

Da muss man natürlich auch Bock drauf haben. ;)

Vor dem Hintergrund nur weniger tausend Begriffe, die im D&P-Bereich erheblich sind, bin ich von der Überflüssigkeit und dem Scheitern noch nicht ganz überzeugt. Ob es funktioniert, hängt von nichts anderem als der Teilnahme ab.
Ein Wiki ist nicht, ein Wiki wird ;)
-
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trommla

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Freitag, 20. Mai 2011, 09:21

Ein Wiki lebt davon, dass Beiträge ständig von möglichst vielen Bearbeitern verbessert, erweitert, raffiniert werden.

Genau setzen momentan meine Zweifel an. Wie viele aktive User gibt es hier im Forum? Das sind maximal ein paar Hundert, wenn man die Karteileichen, die sich irgendwann mal registriert haben, ohne je wirklich aktiv geworden zu sein, außen vor lässt. Die im Wiki registrierten User sind bislang gute 20. Auch wenn die Zahl vielleicht noch etwas steigen wird, sind DAS sicher nicht die Zahlen, die erforderlich sind, um auf dem o.g. Weg Qualität zu erreichen. Dann sind es eben doch die "Einzel-Aktivisten", auf deren bewundernswertem Einsatz die inhaltliche Qualität vielleicht irgendwann mal aufbaut.

Wenn man also wirklich was fundiertes mit echtem Mehrwert aufbauen möchte, gibt es also m.E. zwei grundlegende Herangehensweisen:

a) man hängt sich an eine JEDERZEIT von JEDERMANN zugängliche Plattform, nutzt also die existierende Verbreitung und läßt die Inhalte langsam wachsen (z.B. Wikipedia)
oder
b) man beschränkt sich auf einen initial überschaubaren Userkreis, schiebt inhaltlich GEWALTIG an und erreicht dadurch ein Alleinstellungsmerkmal, wodurch die Userzahlen langsam wachsen.

Sowohl Userzahl und Inhalt langsam wachsen lassen zu wollen, kann m.E. nicht klappen. Da beißt sich die Katze nämlich mal eben mächtig in den Schwanz.
Denkt mal drüber nach.

Grüße
Jan

Edit:
Zu 2. kann jeder Korrektor wissenschaftlicher Arbeiten ein Lied singen. Und sich den Mund fusselig reden. Zwar werden Wiki-Informationen mit der Zeit immer fundierter (das ist der Sinn der Sache), aber es ist ihnen gleichsam immanent, dass sie per definitionem keinen anerkannt wissenschaftlichen Rang erreichen können.
Prinzipiell wohl richtig, aber diverse vergleichende Tests von Printlexika und Wikipedia haben gezeigt, dass Wikipedia qualitativ inzwischen sogar vor den bekannten Lexika
rangiert. Und auch wissenschaftlich wird heute meist ohne große Vorbehalte auch mit Wikipedia gearbeitet.
Gründe sind, dass zum einen Wikipedia eine Art Tagesaktualität hat, während man bei der Printversion nur von Auflage zu Auflage Änderungen und Ergänzungen einarbeiten kann. Zum anderen scheint die oft herbei geredete Gefahr, dass falsche Inhalte unkontrolliert veröffentlicht werden, in der Praxis nicht zu bestehen, da bereits nach kürzester Zeit andere Leser solche Fehler finden und eliminieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »trommla« (20. Mai 2011, 09:32)


pbu

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Freitag, 20. Mai 2011, 11:18

In der Zeit hättste jetzt schon wieder einen der bescheuerten Beiträge verbessern können ;)
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trommla

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Freitag, 20. Mai 2011, 12:06

Wohl wahr, aber da hätte ich im Gegensatz zu meiner persönlichen Meinung erst mal recherchieren müssen. Selbige konnte ich doch glatt aus dem Stegreif niederschreiben. ;)