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tibin

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  • »tibin« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 13. November 2011, 14:31

Suche Noten für Drum

Hallo Leute,

Die Frage wurde bestimmt schon einige male behandelt ich habe aber in der Suche nichts brauchbares gefunden.

Ich suche für meine Tochter (10) Noten oder Tabs für ein Lied von Selena Gomez "Shake it up". Leider
habe ich nichts gefunden.

Hat irgend einer von Euch eine Idee wo man generell Noten käuflich erwerben kann ?

Wer blöde Antworten geben will sollte sich das lieber verkneifen.

Vielen Dank
Tibin

  • »Erhardt-Heinz« ist männlich

Registrierungsdatum: 21. Dezember 2010

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2

Sonntag, 13. November 2011, 14:35

Selena Gomez...........*verkneif*
"Schlagzeuger sind hyperaktive Epileptiker, welche meist an ADS leiden. Ihr Haupt Werkzeug ist ein hölzerner, ellenlanger Schläger."

huhu stgt

Schwäbischer Acryltrommeljunkie

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3

Sonntag, 13. November 2011, 14:38

Ich will dir jetzt keine blöde Antwort geben, aber die Kacke hast du in 20 Sek.(inkl.Vorspulen) ausnotiert...Natürlich wenn man überhaupt Noten benötigt um das nachzustampfen.

Jalokin_b

grob unfugige Randgruppe

  • »Jalokin_b« ist männlich

Registrierungsdatum: 23. Juli 2011

Wohnort: Helmstedt

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4

Sonntag, 13. November 2011, 18:35

Es fällt mir schwer, meine Antwort nicht als blöden Kommentar erscheinen zu lassen, obwohl ich es wirklich nicht so meine... äh...

Also der Groove, auf dem der Song basiert, ist wirklich sehr leicht. Einfach mal reinhören, das schaffen auch Anfänger.

Die Bassdrum auf alle Viertel, die Snaredrum auf 2 und 4 dazu und die Hihat auf die Achtel-Offs dazwischen. Pausen, Fills und Songstruktur kriegt man auf die Reihe, wenn man es ein paar mal zur Musik mitspielt.
Soweit der notenbezogene Teil.

Aber mal ernsthaft - wenn ich Gitarre lerne, spiele ich Songs in denen eine Gitarre etwas zu spielen hat. Wenn ich Violine lerne, spiele ich Violinenstücke. Wenn ich KLavier lerne, spiele ich Klavierwerke. Als Organist versuche ich mich an Orgelmusik. Du verstehst worauf ich hinaus will? In dem Song spielt niemand Schlagzeug.

Ok, da sind Rhytmen, aber die sind nicht für Schlagzeug gedacht sondern für eine Drummachine. Ja, das kann man natürlich mit nem Schlagzeug spielen, wenn man will. Orgelmusik geht grundsätzlich auch am Klavier... irgendwie... Nur ist es schon etwas anderes. An vielen Musikschulen gibt es übrigens auch sehr gute Kurse für Musik am PC. Wenn deine Tochter diese Musik mag (was reine Geschmackssache und ihr sehr gutes Recht ist), dann wäre das möglicherweise passender.

Noten kann man übrigens in einem Musikalienhandel, bzw. Musikgeschäft kaufen. Es wird sich aber vermutlich niemand ernsthaft die Mühe gemacht haben, den Song für Schlagzeug druckfertig zu machen, da der Groove echt extrem billig ist und für die Interpretin samt ihrer Werke eine zu geringe Halbwertszeit zu erwarten ist. Klingt hart, ist auch so. Thats (music) buissiness...
Der Rhythmus geht so: *clap*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jalokin_b« (13. November 2011, 18:46)


tibin

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  • »tibin« ist der Autor dieses Themas

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5

Montag, 14. November 2011, 12:27

Erstens vielen Dank an all die, die sich zurückgehalten haben.

Besonderen Dank an Jalokin_b. Dein Beitrag ist der einzigste der mich etwas weiter gebracht hat. Im Grunde bin ich auch deiner Meinung, was die Ansprüche an einen Schlagzeuger betrifft, aber wenn Meine Tochter (10 Jahre alt) das jetzt mit spielen will muss ich Sie doch unterstützen. Ich kann die einzelnen Instrumente nict so gut raushören, darum wäre ich bereit für die richtigen Tabs auch Geld auszugeben, aber wo ?

Bei der Gelegenheit, vielleicht kann mir einer mal erklären wie man an das "rausschreiben der Noten" sich rantastet.

Vielen Dank noch ein mal

filL

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  • »filL« ist männlich

Registrierungsdatum: 27. Oktober 2007

Wohnort: Oberzell

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6

Montag, 14. November 2011, 12:43

Dafür würde ich niemals Geld zahlen / verlangen ;)
Wenn ich die Wahl zwischen Noten und Tabs hätte, würde ich eindeutig die Noten nehmen!!
www.iron-force.de
Das beste aus 3 Jahrzehnten Hard Rock & Heavy Metal
"For most people, challenge is to play. For us the challenge is to not play" Mike Portnoy | Mein Set

kride20

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  • »kride20« ist männlich

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7

Montag, 14. November 2011, 13:07

Zitat

Bei der Gelegenheit, vielleicht kann mir einer mal erklären wie man an das "rausschreiben der Noten" sich rantastet.


Also mein Weg war nicht der Allerkürzeste... Mei, erstmal Noten lernen - sich erklären lassen - rausschreiben versuchen und ggf. jemanden Korrektur lesen lassen.

ich selbst bin da auch mathematisch rangegangen... Hab versucht mir was rauszuschreiben und dann am Ende die Werte zusammengezählt und geschaut, ob ich bei nem 4/4 Takt auch auf 4/4 komme, was natürlich keine Garantie sein muss, weil wenn man 1/8 + 1/16 schreibt, isses von der Dauer dasselbe als andersrum, aber eines is dennoch verkehrt.

Fazit: (Sofern nicht vorhanden): Notenwerte lernen - jemanden zu Hilfe holen, der das kontrolliert... wenn dann ne angehende Sicherhait festzustellen ist, selbst rausschreiben, weil man dann ja auch Fehler selbst erkennt. Evtl. mal paar Stunden bei nem Lehrer nehmen, gute Starthilfe, später kannst dann selbst weitermachen.

vg

Edith meint: Wenn Dein Töchterchen generell auf solche Mucke abfährt würde ich generell empfehlen, dass sie sich mal "4 on the floor" aneignet, das kommt nicht arg selten vor.

Was zur Hölle isn "4 on the floor"? Du spielst auf jede Viertel nen Bassdrumschlag. In diesem Fall, wie schon angedeutet, die Snare auf 2 + 4. Hihats? Empfehl ich mal die Achtel zu spielen und später mal nur die offbeats (die, die NICHT auf den Vierteln liegen), also so:

Zähle "1 und 2 und 3 und 4 und..." und von vorne):

BD: 1, 2, 3, 4
Snare: 2 und 4
Hats: Erstmal auf alle Silben, später die angesprochenen "offs", also auf die "unds"... also da, wo keine BD ist.

Schadet nix, wenn sie beides macht ;-)
Was ist ein TEUFELSKREIS?

Wenn User, die den 100. Thread zu einem Thema aufmachen, jammern, dass es zu diesem Thema via Suche schon 99 Threads gibt!!!"


Meine Spielsachen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kride20« (14. November 2011, 13:13)


freak-928

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  • »freak-928« ist männlich

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8

Montag, 14. November 2011, 14:03

Mitleid bekommt man geschenkt,
Neid muß man sich erarbeiten.

Jalokin_b

grob unfugige Randgruppe

  • »Jalokin_b« ist männlich

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Wohnort: Helmstedt

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9

Montag, 14. November 2011, 14:04

Zuerst muss man Noten können und die Instrumente am Schlagzeug erkennen. Man
muss zumindest wissen wie Bassdrum, Snaredrum, Hihat und Ridebecken
klingen um den/die Basisgrooves zu verstehen. Die grobe Songstruktur
(Strophe/Refrain...), irgendwelche Pausen, Wirbel, Fill ins.. sind dabei
zunächst zweitrangig.

Dann achtet man drauf, in welchem Abstand
sich der Rhytmus wiederholt, das ist dann auch das, was man sich als
Groove aufschreibt. Kann ein einzelner Takt sein, können mehrere Takte
sein. Man sollte dafür natürlich das Metrum erkennen können (also 4/4,
6/8, 3/4,... usw.). Bei "Radiomusik" ist es fast immer 4/4, um
Weihnachten auch oft 6/8... :D

Sonst...
naja... ich höre Grooves meist komplett als Melodieverlauf. Als
Anfänger fängt man vielleicht erst mit einzelnen Instrumenten an - also
erstmal auf die Bassdrum achten, dann die Snare, dann die Hihat, usw.

Grundsätzlich
hilft es einen Musikstil zu erkennen und etwas Erfahrung zu haben, was
man in dem Stil normalerweise an Noten vorfindet. Wenn es eine
Dancefloornummer ist (wie hier) dann erwarte ich etwas, was mit deutlich
betonten Vierteln gespielt wird (klarer Tanzbarer Beat). Bei nem Blues
erwarte ich einen mehr oder weniger triolischen Shuffle. Bei nem Rock 'n
Roll die Backbeat-Betonung auf 2 und 4, bei düsterem Heavy Metal
irgendwelche 16tel mit der Doublebass und Blastbeats... um einfach mal
irgendwelche Beispiele zu nennen.

Wenn ich weiß, was für Noten ich erwarten kann, muss ich das nur mit dem
vergleichen, was ich tatsächlich höre, dann die Besonderheiten DIESES
Songs ergänzen... das wars im Wesentlichen. So kommt man recht zügig
durch so ne Notation durch.

Dafür braucht man eine gewisse
musikalische Allgemeinbildung - Es hilft, irre viel Musik zu hören!
Sowohl viel Musik pro Tag, als auch viele unterschiedliche Stile. Wenn
man nur "täglich mal im Auto etwas Radio hört", lernt man dabei nur die
Songs kennen, die gerade in dem Sender auf Heavy Rotation laufen. Das
hilft nicht.

Gemein ist übrigens, dass es leider kein
verbindliches allgemeingültiges Notationssystem für Schlagzeug gibt.
Viele Noten werden deshalb mit ner Legende abgedruckt und viele Noten
sind glücklicherweise simpel genug, dass man sich aus dem Notenbild
erklären kann, was genau dargestellt wird...



Der Basisgroove für deinen Song (in der mir geläufigen Notation - sorry, hab kein Programm zum Notenschreiben):









so,... und nun will ich diesen Song nie wieder hören!
Der Rhythmus geht so: *clap*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jalokin_b« (14. November 2011, 14:07)


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