Ist bei mir auch so.
Ich schreibe mit rechts und zeichne mit links.
Vom gefühl her bin ich koplett umgepohlt, Also linkshänder und rechtsfüßler/träger

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Ich spiele mein set aber als rechsthänder set. Warum weiss ich auch nicht. Es kam mir schon immer komfortabler vor.
Das einzige Problem ist: Ghostnotes fallen mir dafür zwar deutlich leichter, aber dafür lahmt meine HH hand (rechts).
Was soll ich tun?--->nichts. Dann muss ich halt mehr HH üben um die rechte Hand fit zu machen.
Man hat immer irgendwo einen kleinen Nachteil. Dafür aber an anderen Ecken Vorteile.
Ich akzeptiere das dann als meine persönlichen Schwächen und arbeite daran.
Darüberhinaus übe ich alles auch mit der jeweils anderen seite. Das ist auch eine Übungssache. Das einzige was mir an einem Linkshänderset
spontan große Probleme machen würde ist die HH zu öffnen und zu schließen, oder mit dem rechten Fuss die Viertelnoten zu stampfen, wenn die HH geschlossen ist.
Das sind halt Dinge, die man ohne remote HH an einem rechtshänder set ohne Umbau nicht ohne weiteres üben kann.
Trotz der schwäche der rechten hand, ist sie aber versierter bei Moeller-Schlägen generell. Warum?: Es gibt nur eine Erklärung: Da sie meine HH-hand ist hat die rechte Hand durch
jahrelanges viertel akzentuieren den Bewegungsablauf einfach viel besser verinnerlicht und das hat sich auch nach sieben jahren Pause noch bemerkbar gemacht.
Deswegen akzeptiere ich die Gegebenheiten meines Körpers und weiss, dass den Nachteilen auch genauso viele Vorteile gegenüberstehen.
Man arbeitet an seinen schwächen/Nachteilen und zumindest ich hab jetzt die Gewissheit, dass das, was man gut übt auch nach langen Pausen nicht vollständig
verschwindet. Ein großer Teil ist immer noch da und muss nur wieder etwas aktiviert werden. Üben zahlt sich also dauerhaft aus!
Als mein Arm in Gips war, habe ich in der Schule auch mit links geschrieben. Zwar etwas langsamer, aber dafür sauberer. Danach bin ich wieder auf rechts zurück, weil die jahrelange Übung nicht wegzudiskutieren ist. Man ist einfach immer ne idee schneller mit der Art, wie man es gewohnt ist