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groovinHIGH

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Freitag, 3. Februar 2012, 14:49

Technische Features von Fumas und der Bezug zur Spieltechnik - über Sinn und Unsinn des FUMA-Hypes

Hallo,

Ich hab mit abbot schon per pm angefangen die technischen Features heutiger FuMas zu diskutieren.
Es ergab sich aus dem Kontext gewisser Bassdrumtechniken heraus.
Warum sollte man es nicht öffentlich tun?
Dieser Thread sollte idealerweise durch fundierte Aussagen und Beobachtungen sinnvolle Zusammenhänge zwischen
Bassdrumtechnik und technischen Einstellungsmöglichkeiten von Pedalen herausstellen.

Kurz: Was ist sinnvoll? und was ist Hype? Welche Features sind warum nützlich und auf was kann man verzichten?

Im Idealfall hilft es dem Einen oder Anderen die richtige Maschine für seine Füße zu finden und ihn in die Lage zu versetzen bei einer flut von features
die richtige Einstellung für sich und sein Spiel zu finden.

Ich glaub das wir recht interessant...für einige :P :D




Es geht los mit Mit einem Zitat aus einem anderen thread:

Zitat

die feder ist der grund dafür, dass die spannung sich erhöht, d.h. der kraft aufwand sich erhöhen muss, je näher der beater ans fell kommt. ich empfinde das als unnatürlich. diesem phänomen kommen die dezentralen (Edit: gemeint ist exzentrisch) pedale etwas entgegen, da die gegen ende beschleunigen. also hebt sich das etwas auf. aber im endeffekt kommt es auf dasselbe hinaus und ist nur gewöhnungsache. dann habe ich noch festgestellt, dass es so etwas wie einen toten punkt gibt. irgendwie ist die beschleunigung nicht einfach linear, sondern irgendwo gegen ende wird das pedal ausgebremst. dies ist aber eher bei einstellungen der fall, wo der beater sehr weit zurückkommt bzw. das pedal relative weit weg ist vom fell. oder täusche ich mich?


Deckt sich mit meinen Beobachtungen. Das Ausbremsen kommt daher, dass die Federspannung zunimmt je weiter sie gedehnt ist. Je weiter der Beater weg ist, desto mehr Drehbewegung wird an die feder weitergegeben = weitere Dehnung.
Das ist vor allem bei feinfühligem,langsamen Heel-Down-Spiel sehr störend.

Dieser Effekt macht sich in den Füßen zum Ende der Bewegung bemerkbar (heel down) und wird Verstärkt, wenn das Fußgelenk bei Kontakt mit bem Fell zu weit durchgestreckt ist (man kann dem durch ändern des Trittplattenwinkels Abhilfe schaffen oder die Bassdrum neu platzieren).
Am besten fährt man da also, wenn man die Feder schlaff einstellt um von vorneherein wenig Vorspannung zu haben.
Ausserdem kann man das minimieren durch Einstellen des Schlegelwinkels (bis zu einem gewissen Grad). Der effekt wär nicht mehr so störend, wenn der beater in Ruheposition nah am Fell seht (=weniger Drehung bis zum Fellkontakt= weniger Dehnung der Feder). Aber das fühlt sich beim spielen nicht mehr natürlich an. Das ist in etwas so als würde man den Stöcken nicht erlauben mehr als 2-3 cm über dem Fell zu sein.
Zum anderen haben Fabrikate von Sonor (giant step) und DW(9000 und DW 5000 AD4) einen gelagerten Sockel an der unteren Federaufnahme. Dieser Sockel kann frei mitpendeln und reduziert somit die Dehnung der Feder bei Kontakt mit dem Fell. Deshalb haben einige Probleme mit der DW 9000 (zu agil)... dieses Feature erfordert es sich vergleichsweise mehr auf den Rebound zu stützen. Wer das Rückholen des Beaters hauptsächlich der Feder überlässt, der wird hier erstmal seine Probleme haben. Es ist eine Frage der Spieltechnik oder deren Umstellung, führt aber am ende zu einem natürlicheren Spielgefühl, welches dem Treten auf den Boden ohne Pedal ein Stück näher kommt.
Ab einer gewissen Lautstärke kann man damit leben, weil man dann durch Schwungholen Diesen effekt "umspielen" kann. Kurz vor dem Fellkontakt hat der Schlegel dann schon soviel Fahrt aufgenommen, dass im letzten Vietel keine weitere Nachhilfe/Kraftanstrengung durch die Füße mehr notwendig ist.


Warum ist eine Feder am Pedal? :
Nun ja im luftlehren, schwerelosen Raum würde der Beater mit der gleichen Energie wieder vom Fell zurückprallen, ganz ohne Enrgieverlust.
Das ist aber in der Realität nicht der Fall, sodass die Feder einen Teil des Enegieverlusts ausgleichen soll. Ausserdem kann man ohne feder nicht einfach zwischen zwei Pedalen wechseln, sodass der Beater dann ungebremst irgendwo hinfällt, wo man ihn nicht mehr wegbekommt ohne den Spielfuss zu stören. Nichtsdestotrotz gibt es Leute, die ganz ohne Feder spielen/spielten...z.B Buddy Rich.Wie bei den Händen auch wird dort versucht allein auf den Rebound zu setzen und sich nicht auf die Feder zu verlassen.
Ich versuche da durch möglichst geringe Federspannung das Beste aus beiden Welten zu bekommen und verzichte auf die vielleicht 10 bpm extra, die einem eine festere Feder beschert.


LG

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »groovinHIGH« (4. Februar 2012, 18:57)


abbot

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Freitag, 3. Februar 2012, 22:05

ich bedanke mich erstmal für die initiative, groovinHIGH! :thumbup: das könnte wirklich interessant werden. ;)

also ich komme auf ganz ähnliche ergebnisse. ja, ich bin ein so heal down softy spieler mit kleiner bass drum und so. :) und spiele öftermal auf verschiedenen pedalen mit irgendwelchen einstellungen. aber ich schaue dann doch nicht so genau nach, weil es dann doch ums spielen geht. für mich habe ich ein DW 9000er und verschiedene 5000er single turbo (TD) pedale. es stimmt, das 9000er hat bei der feder ein gelagerter sockel, der physikalisch der dehnung der feder entgegenkommt. normalerweise habe ich die feder ganz locker eingestellt, gerade so, dass die kette nicht springt. aber praktisch macht dieser gelagerter sockel nicht viel aus. zudem kommt der beater bei meinem pedal sehr steil zurück in die ruheposition (wie bei elvin etwa). nun erlebe ich drei abstufungen bis der beater das fell berührt. die erste stufe ist das freie spiel (fast) ohne federdehnung. das pedal schaukelt mit etwas schwung hin und her. dieses schaukeln überträgt sich leicht auf den fuss und es bereitet etwas übung, dies unter kontrolle zu haben. die zweite stufe ist die erste stufe mit federdehung. die ist relativ leicht und der widerstand geht in etwa proportional nach oben bis zu diesem toten punkt, den ich im anderen thread beschreibe, wo der schwung ausgebremst wird. geht die beschleunigung über diesen punkt hinaus, nimmt der widerstand durch den schwung nicht weiter zu. aber diesen punkt im feinen artikulierten spiel zu überwinden ist nicht ganz einfach. ich glaube, das hast du oben auch beschrieben. man kann aber diesen toten punkt etwas entgegenwirken, indem man das pedal so einstellt, dass die grundposition mit fuss, das pedal schon etwas leicht runter drückt, also schon etwas unter spannung steht, aber der beater trotzdem das fell nicht berührt und ganz allgemein, dass dieser tote punkt nicht zu extrem ausfällt. das hat aber auch mit der stellung der bassdrum zu tun. so genau habe ich es auch noch nicht raus.

bewusst ist das mir erst durch ein gespräch mit einem heal up spieler geworden. weil ich gemeint habe, die grund position beim heal up sei, wenn der beater am fell ist und dass sei das, was ich nicht möchte, weil ich meist einen offenen klang bevorzuge. der heal up spieler meinte dann, dass bei ihm der beater nicht am fell liegt, sondern die feder so eingestellt ist, dass erst beim treten der beater ans fell geht.

ich glaube jojo hat mal das pedal als eine verlängerte hand erklärt, nämlich, dass eigentlich das gleiche geschehe wie bei den stöcken mit dem rebound. groovinHIGH hat es schon oben engesprochen, dass eigentlich der beater vom aufschlag alleine zurückkommt. und ich möchte noch auch durch das gewicht des beatersanfügen, der nach unten fallen möchte. tony hat die feder auch sehr lasch eingestellt und elvin hat den beater sehr weit nach hinten eingestellt. meine frage wäre jetzt, ob man vielleicht bei einem direct drive die feder noch lascher einstellen könnte, da es keine kette gibt und daher auch kein problem mit dem springen über den zahnkranz? aber ich kann mich in allem auch täuschen, was ich jetzt gesagt habe.

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Theo

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Samstag, 4. Februar 2012, 17:03

Seit etwa 1995 benutze ich ein DW5000 Accelerator Doppelpedal mit locker eingestellter Feder und inzwischen ziemlich ausgeleierter Kardanwelle. Im letzten Jahr dachte ich mir es wäre vieleicht mal Zeit für ein neues Pedal. Spieltechnisch waren durch eine neue Band auch deutlich höhere Geschwindigkeiten (190-200bpm) gefordert als bisher (max. 160bpm) und ich wollte es mal Direct Drive probieren. Mein erster Versuch war ein Yamaha Pedal, leider gab es hier technische Probleme was letzendlich zu einem Tausch zu einem Mapex Falcon Pedal führte. Beim Falcon habe ich alle 3 Antriebe probiert und habe bisher eigentlich noch nicht die optimale Kombination aus Antrieb und Einstellung gefunden. Da es jetzt auch mit dem Mapex Pedal Probleme gab war ich gezwungen mein altes DW zu benutzen und siehe da ich konnte meinen Kram genauso bzw. eigentlich sogar noch besser als mit den anderen Pedalen spielen...

Ich glaube ich habe es hier irgendwann schon mal in irgendeinem Thread gepostet aber es passt hier auch ganz gut. 1996 war ich mit meiner Band Poverty's No Crime mit Virgin Steele auf Tour. An einem Abend der Tour mussten wir auf das übliche Doublebassset verzichten und alle konnten nur mit Doppelpedal spielen. Ich war der einzige der als Ersatz ein schlecht laufendes uralt Pearl Doppelpedal dabei hatte und dies wurde dann von allen benutzt. Bei Virgin Stelle gibt es zwar keine Doublebasspassagen die jenseits der 200 bpm liegen aber um ganze Songs mit 170-180 bpm komplett mit DB zu spielen gehört schon etwas Ausdauer. Frank Gilchriest (Drummer von Virgin Steele) hat es einfach überhaupt nicht gekümmert was er an dem Abend unter den Füßen hatte sondern eine seiner besten Drumperformance der kompletten Tour hingelgt... Auf die Frage ob er mit dem Pedal gut zurechtgekommen ist gab es nur ein "super" als Antwort. So ein schlechtes Pedal wie das hatte ich bisher noch nicht uinter den Füßen...

Für bestimmte Techniken vor allem auch im Highspeedbereich sind manche Pedale sicherlich hilfreich bzw. erleichtern einem die Arbeit aber ich glaube z.B. ein George Kollias wird auch mit einem anderem Pedal ähnliche Tempis erreichen wie sonst mit seinen Axis Pedalen. Dies ist zumindest meine Erfahrung die ich mit meinen Pedalen gemacht habe. Nur allein durch den Kauf eines tollen Pedals wird man nicht schnell aber genau das wird einem durch Werbung oft vermittelt. Man denke nur mal an die jeweiligen Namen "Speed Cobra", "Falcon", "Demon Drive" etc...

groovinHIGH

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Samstag, 4. Februar 2012, 18:10

aber ich schaue dann doch nicht so genau nach, weil es dann doch ums spielen geht.
Genau, dass ist ja das Ziel! Und das sollte man bei allem detaillierten Grede auch nicht vergessen. Ich denke der Eindruck könnte sonst leicht entstehen, dass sich 2 Technikfreaks hier austoben.
aber praktisch macht dieser gelagerter sockel nicht viel aus. zudem kommt der beater bei meinem pedal sehr steil zurück in die ruheposition (wie bei elvin etwa).

Klar, ist ne Tendenzaussage. Es gibt ja noch einige andere Einstellungen, die diesen Effekt abmildern. Gemeint ist von meiner seite da "certeris paribus"... unter sonst gleichen Bedingungen. Deine Schlegeleinstellungen und fußposition können da durchaus zu etwas anderen Eindrücken führen
aber diesen punkt im feinen artikulierten spiel zu überwinden ist nicht ganz einfach. ich glaube, das hast du oben auch beschrieben.
Ja, wir reden über das gleiche Pähanomen und weil es störend ist kann man ja mal schauen wie man damit umgeht ;).

das hat aber auch mit der stellung der bassdrum zu tun. so genau habe ich es auch noch nicht raus.
Bei solchen Dingen immer der Extreme bedienen: Setz dich mal auf den Hocker und strecke das Bein ganz aus und versuch aus dieser position den Fuß auf den Boden zu tippen (also wie heel down, nur ohne Pedal). Das wird ziemlich schwer sein und schnell zum ermüden führen, da der Fußrücken komplett durchgesreckt ist. Umgekehrt, wenn du den Fuß zu stark anwinkelst (nah am Hocker) dann ist es schwer den Fuß überhaupt von Boden zu heben. Es ist also auch eine Suche nach de persönlichen Sweet Spot. An diesem hat das Fußgelenk eine Stellung aus der heraus es locker agieren kann.
Bei leisem Spiel ist hier vor allem der Punkt bei fellkontakt interessant. Wenn man seinen Bassdrumwinkel ändert (vertikal), dann kommt einem die Fellmitte näher und somit vareiert auch die Fußwinkel im Druckpunkt. Man kann den Wohlfühldruckpunkt also entweder duch das ankippen der Bassdrum beeinflussen (was bei ner 18" mir riser sicher mehr Effekt hat weil das Pedal gezwungenrmaßen vor dem Spannreifen an den Riser geklemmt wird) und/oder durch das Verstellen des Trittplattenwinkels (also sofern vorhanden da wo die Kette an der Cam befestigt ist). Das können sich Einstellungen eben überlagern und deshalb ist es verwirrend. Am Einfachten ist es hier immer die Effekte zu isolieren und herausfinden was das setting tendenziell macht (eben c.p.) und dann schauen welche Einstellungen einen zu seinem persönlichen Druckpunkt bringen können. Das kann am Ende auch eine Kombination aus mehreren Einstellungen sein. Hier führt nicht nur ein weg nach Rom =) .

weil ich gemeint habe, die grund position beim heal up sei, wenn der beater am fell ist und dass sei das, was ich nicht möchte, weil ich meist einen offenen klang bevorzuge.
Das ist auch mein Ziel. Ich könnte dir da Matt Ritters "unburying the beater" (DVD) empfehlen. Die habe ich mir neulich ausgeliehen und dirket wieder zurückgegeben. Kein Wiederspruch, denn er geht da auf die selbe Art und Weise ran und wenn ich meinen jetzigen Kenntnisstand auf eine DVD bannen müsste, dann würde da das gleiche auf deutsch rauskommen. Er macht das gleiche wie wir: mit offenen Augen hinschauen und hat da gute Ansätze den beater Heel up aus dem Fell zu holen. Wir waren an dem Punkt schon als du mich nach Heel Toe und Constant Release gefragt hast. Vor allem interessant ist es da wie man es schafft die veschiedenen Techniken im Beat zu kombinieren....aber das geht jetzt etwas zu weit...
Kurz: es funktioniert.
ob man vielleicht bei einem direct drive die feder noch lascher einstellen könnte, da es keine kette gibt und daher auch kein problem mit dem springen über den zahnkranz? aber ich kann mich in allem auch täuschen, was ich jetzt gesagt habe.
Das Springen wirst du abstellen können und ich weiß was du meinst. Man kann die Bewegung so anpassen, dass das weggeht und es fordert einen die Bbewegung sauberer auszuführen. Ich würde das als Feedback nehmen...sozusagen als Lehrer, der sagt: du musst noch eine wenig an der Ausführung feilen. Die Feder kannst du nicht schlaffer einstellen als bis zu dem Punkt wo sie gerade so auf spannung ist....sonst schlackert der Beater. Das ist beim Direct Drive wie beim Kettenantrieb das gleiche. Das wär jetzt kein Grund ein Direct Drive zu kaufen IMHO.


Für alle Anderen:
Damit kein Missverständnis aufkommt. Alles was wir plaudern ist ausgelöst durch den Wunsch besser zu klingen und seine Soundvorstellungen realisieren zu können damit man eben musikalischer klingt. Die Resonanz von anderen Musikern war da immer sehr positiv und mein fester Eindruck ist es, dass es genau diese Dinge sind, die Spreu vom Weizen trennt. Abbot ist z.B originär mit einem anderen iInstrument angefangen und das merkt man positiv an der Herangehensweise und Sichtweise. Es macht einfach Freude sich mit so jemandem auszutauschen, weil es eben aus der sicht der Musik herraus geschiet. Nun ist zwischen uns und dem musikalischen Ausdruck so ein technische Teil mit vielen Schrauben auf welches man am liebsten verzichten würde, wenn es denn möglich wär. Nun geht das nicht und ich denke es ist sinnvoll sich drüber klarzuwerden, wie man dieses Monstrum am besten nutzt, damit man sich am ende in der Musik wiederfindet. Wenn man sich drüber klar wird und die Zusammenhänge versteht, dann ist aus meiner Sicht ein sinvolleres und effektiveres üben möglich. Am Ende schreitet man schneller vorran. So eine Diskussion zahlt sich am Ende aus. :thumbup:

@Theo: genau stimme ich vollkommen überein. Meine Erfahrung ist es, dass Leute, denen das alles egal ist teilweise auch so klingen. Natürlich bekommt man die Tempi hin und gemikt fallen die ganzen Feinheiten beim Sound und Dynamik nicht auf. Aber in nem kleinen Club mit entspechender musikalischer Ausrichtung kann man sich da nicht mehr verstecken. Ich finde, dass Schlagzeuge schnell furchtbar klingen und es ist offensich möglich, dass man durch sein Spiel und seine Herangehensweise die Dinger zum Leben erwecken kann. Das ist eine Kunst. Wer dies beherrscht, der wird auf allem gut klingen.
Ich denke das ist ein diskussionswürdiger Punkt hier. Ich sehe da aber keinen Widerspruch wie vielleicht einge Andere und lasse das auch erstmal offen.
Mein post ist schon wieder zu lang für den Durchschnittsleser :D

LG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »groovinHIGH« (4. Februar 2012, 18:42)


abbot

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Sonntag, 5. Februar 2012, 14:55

danke für die blumen groovinHIGH. hahaha! deine geduldigen erklärungen haben mir extrem geholfen meinen zielen näher zu kommen. danke, danke. :thumbup:

jetzt habe ich mich nochmals mit der feder beschäftigt und mit dieser springenden kette. ich habe verschiede einstellungen mit der feder in kombination mit dem winkel des beaters durchprobiert und festgestellt, dass eine stärkere federspannung auch das unfreiwillige nachschlagen des beaters verhindert. aber das spiel wird mit stärkerer federspannung beschwerlicher. aber das nachschlagen kann man auch mit einem steileren beater winkel verhindern. dann kann man die feder auch lose einstellen. ich glaube diese kombination können die meisten fussmaschinen. aber am meisten hilft wohl immer noch üben. :P und jetzt nochmals zum springen der kette:
ob man vielleicht bei einem direct drive die feder noch lascher einstellen könnte, da es keine kette gibt und daher auch kein problem mit dem springen über den zahnkranz? aber ich kann mich in allem auch täuschen, was ich jetzt gesagt habe.
Das Springen wirst du abstellen können und ich weiß was du meinst. Man kann die Bewegung so anpassen, dass das weggeht und es fordert einen die Bbewegung sauberer auszuführen. Ich würde das als Feedback nehmen...sozusagen als Lehrer, der sagt: du musst noch eine wenig an der Ausführung feilen. Die Feder kannst du nicht schlaffer einstellen als bis zu dem Punkt wo sie gerade so auf spannung ist....sonst schlackert der Beater. Das ist beim Direct Drive wie beim Kettenantrieb das gleiche. Das wär jetzt kein Grund ein Direct Drive zu kaufen IMHO.


als ich etwas herumprobiert habe, merkte ich plötzlich, dass die DW 9000 gar keinen zahnkranz für die kette hat?!? :whistling: :sleeping: darum gibt es da auch kein problem mit dem springen der kette. bei der 5000er, die einen zahnkranz hat nämlich schon. da genügt es glaube ich nicht, die feder so einzustellen, dass sie gerade nicht mehr schlackert. wenn dort ungenügend spannung herrscht, kann es sein, dass die kette kurz vom kranz springt. so habe ich das zumindest beim einstellen beobachtet. ich war erstaunt, dass die 9000er gar kein zahnkranz hat, weil ich immer dachte, dass dadurch die übertragung auf die welle gleichmässig übertragen werden könne und dass das einen enormen vorteil ist. bei der 9000er ist die kette einfach an einem punkt angeschraubt (dafür lässt sich der verschieben). aber die 9000er soll doch die besseren laufeigenschaften haben als die 5000er? bei der 9000 hat die kette also mehr oder weniger die funktion eines bandes? dann ist kette oder nicht nur marketing?

das mit der sitzposition muss ich mal ausprobieren.

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Jürgen K

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Sonntag, 5. Februar 2012, 15:22

Hallo,

alle Theorie ist grau.

Ich habe bei meiner tollen Iron Cobra, die Federn eingestellt und den Pedalwinkel auf die gleiche Höhe. Ansonsten nichts.
Dito bei meinen Cobras.

Bei fremden Maschinen stelle ich gar nichts ein.
Lustigerweise kommt mir ein und dieselbe Maschine je nach Tagesform mal extrem blöd eingestellt und mal sehr leichtgängig vor. Je mehr ich übe, umso weniger interessiert mich der ganze Quatsch.
Übe ich nicht, stört mich jedes Staubkorn, das an der falschen Stelle liegt.

Von Profis hört man immer wieder, dass sie recht entspannt sind im Hinblick darauf, worauf sie treten müssen. Vielleicht haben die weniger eingestellt und dafür mehr geübt.

Grüße
Jürgen

PS
Es gibt Maschinen, die liegen einem einfach nicht, weil sie irgendwie komisch laufen, aber ab einer gewissen Qualitätsstufe ist es fast egal, worauf man tritt. Nach einer gewissen Gewöhnung (bei mir so rund drei Wochen) läuft eigentlich alles. Nur glatte Pedale nerven mich, aber andere machen sie glücklich. Mit Gummischuhen ist das aber auch wieder egal.

groovinHIGH

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Sonntag, 5. Februar 2012, 16:44

Lustigerweise kommt mir ein und dieselbe Maschine je nach Tagesform mal extrem blöd eingestellt und mal sehr leichtgängig vor. Je mehr ich übe, umso weniger interessiert mich der ganze Quatsch.
Übe ich nicht, stört mich jedes Staubkorn, das an der falschen Stelle liegt.
Willkommen an Bord Jürgen! :D
Das ist ein guter aspekt. Es bringt wirklich nichts bei jedem unwohlgefühl seine Settings oder gar seine ganze FuMa in Frage zu stellen.
Es gibt eben genau diesen effekt, dass die muskulatur vom üben müde ist und überhaupt keine Lust hat zu arbeiten. Da hilft auch rumstellen nicht viel.
Deshalb macht es Sinn diese Dinge langfristig erstmal wirken zu lassen. Solange es Tage gibt, wo es locker funktioniert, kann das alles nicht ganz so falsch sein.

da genügt es glaube ich nicht, die feder so einzustellen, dass sie gerade nicht mehr schlackert. wenn dort ungenügend spannung herrscht, kann es sein, dass die kette kurz vom kranz springt. so habe ich das zumindest beim einstellen beobachtet. ich war erstaunt, dass die 9000er gar kein zahnkranz hat, weil ich immer dachte, dass dadurch die übertragung auf die welle gleichmässig übertragen werden könne und dass das einen enormen vorteil ist. bei der 9000er ist die kette einfach an einem punkt angeschraubt (dafür lässt sich der verschieben). aber die 9000er soll doch die besseren laufeigenschaften haben als die 5000er? bei der 9000 hat die kette also mehr oder weniger die funktion eines bandes? dann ist kette oder nicht nur marketing?
Ich glaube du hast einen Denkfehler. Natürlich kann es sein, dass der Schlegel wegen einer höheren Federspannung schneller beschläunigt als die trägere Trittplatte. Bei einer Cam ohne Zähne passiert das aber genauso wie bei einer mit. Die kette ist die einzige knautschzohne und verliert Spannung und knäult sich etwas zusammen. Tama hat mit der cobra coil versucht das Auszugleichen, also auch der Trittplatte eine Federunterstützung zu geben. Das stellt das Springen vielleicht ab, aber es erfordert auch mehr Kraft beim treten. Nicht alle werden damit glücklich sein.
Ob mit oder ohne Zähne ist eigendlich eher eine Frage des persönlichen Spielgefühls. Bei einer FuMa ist es nicht wichtig ob mit oder ohne Zähne, denn du hast keine durchgängig gleichgerichtete Bewegung wie beim Fahrrad...sondern eine Pendelbewegung, die es erlaubt die Kette irgendwo an der Führung zu fixieren. Eine Kette wird da verwendet, weil sie ein etwas direkteres Spielgefühl bietet und durch ihre beweglichkeit sich gleich zeitig an die Rundungen der Führung anpasst. Ohne diese Eigenschaft funtionieren exzentrische Antriebe nicht. Gleichzeitig kann man etwas mehr Laufruhe reinbringen indem man einen dämpfenden Filzstreifen drunterlegen kann. Von der stufenlosen Einstellbarkeit der trittplatte mal ganz abgesehen.
Das ist bei Zahnkränzen nicht möglich.
Kunststoffbänder kannst du nur bei zahnlosen Antrieben verwenden. Sie fühlen sich etwas weicher an, aber nichts was einen zu einer Technikumstellung zwingen würde....auch diese verhalten sich wie eine Kette, nur macht es keine metallischen Geräusche, wenns etwas springt.

Also: die 9000er wie auch Eliminator, Cobra haben deswegen grundsätzlich kein besseres Spielgefühl. "Anders" ist der bessere Ausdruck.
Bei Zahnkränzen kannst du den trittplattenwinkel nich so komfortabel einstellen. Man hat nur die Wahl stufenweise entweder in die vorherige oder nächste Luke zu gehen. Das sind vieleicht 8mm....die lassen sich aber ggf durch anheben oder absenken der BD(mittels BD füße) ausgleichen.
Es gibt elemente, die sich wesendlich Stärker auf das Spielgefühl auswirken ;) . Üben z.B :D


LG

abbot

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Mittwoch, 8. Februar 2012, 17:08

keine ahnung im moment. ich habe das nur letzthin bei einer 5000er beobachtet und es liess sich mit etwas mehr federspannung beheben. aber rein physikalisch sollte ein zahnkranz, der die zugkraft verteilt auf die achse überträgt, schon vorteilhafter sein, als nur ein einziger zugspunkt, wie bei der 9000er.

dass alles ausser üben nur ausreden sind, beweist benny unzweifelhaft für mich hier:


DerNeue

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Montag, 9. Oktober 2017, 16:20

Ich weiß, der Thread ist alt. Aber interessant ist das Thema schon. Ich will mich auch gar nicht mehr so sehr in Theorie verheddern wie früher. Aber wenn ich nicht vorwärts komme und ich nicht so entspannt spielen kann, hinterfrage ich meine Einstellungen schon.

Ich spiele auch gerne mit einer recht niedrigen Federspannung auf meiner DW5002, die ich schätzungsweise seit 2012 spiele und die immer noch traumhaft läuft. Ich schmiere nur ab und zu mal die Gelenke und befreie die Lager von eingetrocknetem Fett und kontrolliere das, das Spiel in der Kardanwelle möglichst klein ist.

Habe die Meinung, dass man schon eine gewisse Qualität kaufen sollte. Dabei ist Qualität für mich nicht die Anzahl der Einstellmöglichkeiten, sondern die Verwendung von hochwertigen mechanischen Bauteilen. Eben wenig Spiel, keine Nebengeräusche, man kommt an alles gut ran und sie muss sich gut für einen anfühlen. Ich habe auch noch eine DW4002 hier liegen, die ich als mindestens genauso gut empfinde und die wirklich gut läuft. Nur die Federspannung musste ich früher öfters mal nachziehen.
Meiner Meinung nach taugen die Einsteigerpedale der bekannten Hersteller wie Tama, Pearl, Sonor alle was.

Bei der DW ist es allerdings so, dass ich eine Spannung brauche, die so hoch ist, dass der Spannring noch einen guten Kontakt zur Aufnahme des Schlegelhebels hat. Ansonsten schlackert mir das Ding auch zu viel. Und auch so viel Spannung, dass der Kraftunterschied über den Schlagweg für mich nicht spürbar ist.

Ich kann aber auch unterschreiben, dass ich an manchen Tagen keinen entspannten Schlag hinbekomme und schon überlege an dem Pedal etwas zu verändern und auf einmal macht es klick in meinem Kopf und es läuft. Und ich kann nicht sagen, was ich jetzt anders gemacht habe. Hat bestimmt was mit Muscle Memory zu tun.

Auch interessant, was Theo geschrieben hat. Ich glaube auch, dass die Profis einfach schon eine so solide Technik und Spielerfahrung haben, dass sie mit fast jeder Fußmaschine spielen können. Wahrscheinlich macht einem eine gute Maschine (mit wenig Spiel und klappern) das leben spielen einfach nur leichter und sie hält länger, weil sie robuster gebaut ist und nicht an allen Ecken und Enden gespart werden musste. Das entscheidet ja auch, ob die eine oder andere Schraube oder Mutter auch nach Stunden des Spielens noch satt sitzt ohne zu fressen, oder schon alles quietscht und auseinander fällt.

HöHö

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Montag, 9. Oktober 2017, 19:57

Bei den konventionellen Fumas ist es auch so dass nicht nur die Spannung der Feder beim schlag zunimmt, sondern vor allem der Hebelweg auf den die Feder wirkt immer größer wird. In Ruhestellung ist die Beaterwelle, die obere und untere Befestigung der Feder in einer Linie => Wirkender Hebel gleich null. Wenn der Beater das Fell berührt ist der Hebel auf den die Feder wirkt je nach Einstellung mehr oder weniger stark ausgelenkt ( bei den meisten vermutlich zwischen 50-80 Grad)
Das heißt zunehmende Federspannung und zunehmender Hebelweg, der ersteres noch verstärkt, wirken gegen unseren Fuß.
Interessant finde ich in diesem Zusammenhang das Dixon precision Coil Pedal, könnte es leider nochnicht persönlich ausprobieren...
Gruß Matthias

DerNeue

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11

Dienstag, 10. Oktober 2017, 10:06

Das führt mir schon zu weit in die Theorie. Stimmt natürlich. Hilft mir beim üben aber nicht.
Am besten fand ich bis jetzt die Beschreibung von Christian Gerke, dass man sich das Pedal wie ein Pendel vorstellen soll, dem man im entscheidenden Moment den richtigen Stubser gibt.

gsüchd

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12

Dienstag, 10. Oktober 2017, 11:24

danke hö hö
für den tipp mit der Dixon precision coil fuma...
äußerst interessantes konzept,wie ich finde.

wär was für unseren Dennis. rein technisch gesehen... Oder ? 8)

lg jö

arti

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Dienstag, 10. Oktober 2017, 11:35

Moin Gemeinde, mein Lehrer früher klang immer gleich (super), egal ob er meine Pearl P-120 spielte oder, später, die DW 9000. Hab früher auch viiiel rumverstellt, ihm war immer völlig wurscht, wie die Maschinen jeweils eingestellt waren; er machte mit denen, was er wollte; in jeder beliebigen Geschwindigkeit und Lautstärke und mit jeder Fusstechnik. :D Ich find: Haltbar muss sie sein, lautlos, ohne (viel) Wartung muss sie auskommen. Uferlose Einstellmöglichkeiten (wie bei meiner 9000...) halt ich inzwischen für schönen Quatsch für wahrscheinlich 90% aller Trommler. Apropos „schön“: Wie fast alles, dass bei mir mit Musikmachen zu tun hat, dürfen auch meine Fussmaschinen gern mein Herz erfreun! Die 9000er find ich äusserst apart, und sie macht halt was her. Deshalb lieb ich sie heiss und fettig. :D Meine alte Pearl lieb ich auch - weil die so schön simpel und geradlinig ist. :)

Jürgen K

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Dienstag, 10. Oktober 2017, 16:28

Hallo,

@arti: so isses. :thumbup:

Ich selbst habe die Iron Cobra, weil sie schön aussieht und schön (b/h)eißt.
Dann wäre da noch die Camco und noch eine Pearl und noch eine Kombi.
Ich stelle anfangs ein und dann erwarte ich, dass das Ding läuft.
Der Rest ist Üben und zwar mit dem Fuß, nicht mit irgendwelchen technischen
Einstellungen, Schwimmen lernt man ja auch nicht dadurch, dass man ständig
an der Badehose schneidert.

Grüße
Jürgen

Aber wenn ich nicht vorwärts komme und ich nicht so entspannt spielen kann, hinterfrage ich meine Einstellungen schon.

Ich hinterfrage da zuerst meine Einstellungen obenherum, ganz weit oben.
Da liegt vieles begraben, was dann woanders nicht so richtig in Fahrt kommt.

JoergS

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15

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 08:35

Der Rest ist Üben und zwar mit dem Fuß, nicht mit irgendwelchen technischen
Einstellungen, Schwimmen lernt man ja auch nicht dadurch, dass man ständig
an der Badehose schneidert.
You made my Day :thumbsup: :thumbup:
Mein Set
Klick

DerNeue

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16

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 09:16

@arti und Jürgen:
Da bin ich ganz bei euch. Ich war mir nur nicht sicher, ob ihr das auch so seht. :thumbsup: Aber ich finde auch, dass der Großteil aus üben, üben, üben besteht und die Einstellung der Maschine vielleicht hier und da ein bisschen mehr Wohlgefühl aufkommen lässt.

Und Jürgen:

Zitat

Ich hinterfrage da zuerst meine Einstellungen obenherum, ganz weit oben.
Da liegt vieles begraben, was dann woanders nicht so richtig in Fahrt kommt.
Ich eigentlich auch. Stelle jedesmal fest, wenn ich die Einstellung verändert habe, dass ich oft die gleichen Probleme habe wie zuvor. Nur dass ich dann etwas mehr oder weniger Federspannung habe. :D Sehr gute Formulierung.

yenzee

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17

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 12:22

Ich denke da auch wie Jürgen.
Obenrum ist wichtiger...
Ich habe neue DW5000 Single-Maschinen mit Doppelkette und die auch als Doppelpedal. Dann habe ich zwei bestimmt 20 Jahre alte DW5000 Singlepedale mit Einzelkette und eine noch ältere Yamaha-Doppelfussmaschine ebenfalls mit Einzelkette. Wohler fühle ich mich auf den alten Dingern, und schneller bin ich auf den Neuen auch nicht. Und wenn ich sehe, was so manche an Geschwindigkeit auf Fame-Millenium-wasweißich-Pedalen raushauen...

Gruß
Jens

DerNeue

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18

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 15:13

Mal ein Zitat von Thomas Lang. Über die musikalischen Vorführungen auf seinen DVDs kann man sich streiten. Aber seine Technik ist mehr als solide.

Stammt von Drummagazine: http://drummagazine.com/thomas-lang-5-ideas-for-faster-feet/ #mce_temp_url#

3. PEDAL SETUP
I usually take the pedal out of the box and use it just like it is. The factory setting is usually at “medium,” and that works for me. I try to spend the time that I would be fiddling with the pedal on adjusting my foot technique a little, if necessary. Of course, if the pedal is really unadjusted and uncontrollable, then I will adjust the throw, footboard angle, and spring tension to a medium setting. My aim is to be able to play decently on any pedal, no matter how it’s setup, just like I want to be able to play something decent with any pair of sticks, mallets, or
brushes.

Interessant finde ich auch folgendes Zitat im Absatz davor:

2. AVOID UNNECESSARY MOTION
Every pedal has been designed and constructed by professionals who know what they’re doing. Since every pedal has a sweet spot, keep your foot right on that spot at all times. No wiggling, sliding, twitching, pivoting, rocking, or any other herky-jerky foot moves when you practice control. Move the pedal down by stepping on it. That’s it. Don’t try to be all funky by sliding around on the footboard just because you have seen someone do that. They most likely do it to compensate for a lack of power and control, or it’s just a bad habit. So keep it simple and don’t waste time and energy learning irrelevant and inefficient compensation techniques.

Hätte ich jetzt nicht gedacht. Aber leuchtet auch ein. Denke da nur an Jojo Mayer oder George Kollias, die ja auch mit "Nebenbewegungen" arbeiten, oder nicht? Naja. Kommt vielleicht darauf an, bis zu welchen Bereichen man spielt. Viril Donati hat auch in einem Video erzählt, dass das "Swiveln" bei ihm einfach so entstanden ist und er es nicht erklären kann, es aber das Schienbein entlastet.

arti

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19

Donnerstag, 12. Oktober 2017, 23:54

„Move the pedal down by stepping on it. That’s it.“ Amen. :D

JanD

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20

Freitag, 13. Oktober 2017, 17:20



dass alles ausser üben nur ausreden sind, beweist benny unzweifelhaft für mich hier:



Und der Sack spielt auch noch Heel Up und das Set steht auf glattem Untergrund und der schiebt die Bassdrum trotzdem nicht weg (oder nur ganz wenig). Neid! X(
Üben, es gibt keine Abkürzungen.