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die feder ist der grund dafür, dass die spannung sich erhöht, d.h. der kraft aufwand sich erhöhen muss, je näher der beater ans fell kommt. ich empfinde das als unnatürlich. diesem phänomen kommen die dezentralen (Edit: gemeint ist exzentrisch) pedale etwas entgegen, da die gegen ende beschleunigen. also hebt sich das etwas auf. aber im endeffekt kommt es auf dasselbe hinaus und ist nur gewöhnungsache. dann habe ich noch festgestellt, dass es so etwas wie einen toten punkt gibt. irgendwie ist die beschleunigung nicht einfach linear, sondern irgendwo gegen ende wird das pedal ausgebremst. dies ist aber eher bei einstellungen der fall, wo der beater sehr weit zurückkommt bzw. das pedal relative weit weg ist vom fell. oder täusche ich mich?
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »groovinHIGH« (4. Februar 2012, 18:57)
und spiele öftermal auf verschiedenen pedalen mit irgendwelchen einstellungen. aber ich schaue dann doch nicht so genau nach, weil es dann doch ums spielen geht. für mich habe ich ein DW 9000er und verschiedene 5000er single turbo (TD) pedale. es stimmt, das 9000er hat bei der feder ein gelagerter sockel, der physikalisch der dehnung der feder entgegenkommt. normalerweise habe ich die feder ganz locker eingestellt, gerade so, dass die kette nicht springt. aber praktisch macht dieser gelagerter sockel nicht viel aus. zudem kommt der beater bei meinem pedal sehr steil zurück in die ruheposition (wie bei elvin etwa). nun erlebe ich drei abstufungen bis der beater das fell berührt. die erste stufe ist das freie spiel (fast) ohne federdehnung. das pedal schaukelt mit etwas schwung hin und her. dieses schaukeln überträgt sich leicht auf den fuss und es bereitet etwas übung, dies unter kontrolle zu haben. die zweite stufe ist die erste stufe mit federdehung. die ist relativ leicht und der widerstand geht in etwa proportional nach oben bis zu diesem toten punkt, den ich im anderen thread beschreibe, wo der schwung ausgebremst wird. geht die beschleunigung über diesen punkt hinaus, nimmt der widerstand durch den schwung nicht weiter zu. aber diesen punkt im feinen artikulierten spiel zu überwinden ist nicht ganz einfach. ich glaube, das hast du oben auch beschrieben. man kann aber diesen toten punkt etwas entgegenwirken, indem man das pedal so einstellt, dass die grundposition mit fuss, das pedal schon etwas leicht runter drückt, also schon etwas unter spannung steht, aber der beater trotzdem das fell nicht berührt und ganz allgemein, dass dieser tote punkt nicht zu extrem ausfällt. das hat aber auch mit der stellung der bassdrum zu tun. so genau habe ich es auch noch nicht raus. Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »abbot« (3. Februar 2012, 23:10)
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Genau, dass ist ja das Ziel! Und das sollte man bei allem detaillierten Grede auch nicht vergessen. Ich denke der Eindruck könnte sonst leicht entstehen, dass sich 2 Technikfreaks hier austoben.aber ich schaue dann doch nicht so genau nach, weil es dann doch ums spielen geht.
aber praktisch macht dieser gelagerter sockel nicht viel aus. zudem kommt der beater bei meinem pedal sehr steil zurück in die ruheposition (wie bei elvin etwa).
Ja, wir reden über das gleiche Pähanomen und weil es störend ist kann man ja mal schauen wie man damit umgehtaber diesen punkt im feinen artikulierten spiel zu überwinden ist nicht ganz einfach. ich glaube, das hast du oben auch beschrieben.
. Bei solchen Dingen immer der Extreme bedienen: Setz dich mal auf den Hocker und strecke das Bein ganz aus und versuch aus dieser position den Fuß auf den Boden zu tippen (also wie heel down, nur ohne Pedal). Das wird ziemlich schwer sein und schnell zum ermüden führen, da der Fußrücken komplett durchgesreckt ist. Umgekehrt, wenn du den Fuß zu stark anwinkelst (nah am Hocker) dann ist es schwer den Fuß überhaupt von Boden zu heben. Es ist also auch eine Suche nach de persönlichen Sweet Spot. An diesem hat das Fußgelenk eine Stellung aus der heraus es locker agieren kann.das hat aber auch mit der stellung der bassdrum zu tun. so genau habe ich es auch noch nicht raus.
.Das ist auch mein Ziel. Ich könnte dir da Matt Ritters "unburying the beater" (DVD) empfehlen. Die habe ich mir neulich ausgeliehen und dirket wieder zurückgegeben. Kein Wiederspruch, denn er geht da auf die selbe Art und Weise ran und wenn ich meinen jetzigen Kenntnisstand auf eine DVD bannen müsste, dann würde da das gleiche auf deutsch rauskommen. Er macht das gleiche wie wir: mit offenen Augen hinschauen und hat da gute Ansätze den beater Heel up aus dem Fell zu holen. Wir waren an dem Punkt schon als du mich nach Heel Toe und Constant Release gefragt hast. Vor allem interessant ist es da wie man es schafft die veschiedenen Techniken im Beat zu kombinieren....aber das geht jetzt etwas zu weit...weil ich gemeint habe, die grund position beim heal up sei, wenn der beater am fell ist und dass sei das, was ich nicht möchte, weil ich meist einen offenen klang bevorzuge.
Das Springen wirst du abstellen können und ich weiß was du meinst. Man kann die Bewegung so anpassen, dass das weggeht und es fordert einen die Bbewegung sauberer auszuführen. Ich würde das als Feedback nehmen...sozusagen als Lehrer, der sagt: du musst noch eine wenig an der Ausführung feilen. Die Feder kannst du nicht schlaffer einstellen als bis zu dem Punkt wo sie gerade so auf spannung ist....sonst schlackert der Beater. Das ist beim Direct Drive wie beim Kettenantrieb das gleiche. Das wär jetzt kein Grund ein Direct Drive zu kaufen IMHO.ob man vielleicht bei einem direct drive die feder noch lascher einstellen könnte, da es keine kette gibt und daher auch kein problem mit dem springen über den zahnkranz? aber ich kann mich in allem auch täuschen, was ich jetzt gesagt habe.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »groovinHIGH« (4. Februar 2012, 18:42)
und jetzt nochmals zum springen der kette:als ich etwas herumprobiert habe, merkte ich plötzlich, dass die DW 9000 gar keinen zahnkranz für die kette hat?!?Das Springen wirst du abstellen können und ich weiß was du meinst. Man kann die Bewegung so anpassen, dass das weggeht und es fordert einen die Bbewegung sauberer auszuführen. Ich würde das als Feedback nehmen...sozusagen als Lehrer, der sagt: du musst noch eine wenig an der Ausführung feilen. Die Feder kannst du nicht schlaffer einstellen als bis zu dem Punkt wo sie gerade so auf spannung ist....sonst schlackert der Beater. Das ist beim Direct Drive wie beim Kettenantrieb das gleiche. Das wär jetzt kein Grund ein Direct Drive zu kaufen IMHO.ob man vielleicht bei einem direct drive die feder noch lascher einstellen könnte, da es keine kette gibt und daher auch kein problem mit dem springen über den zahnkranz? aber ich kann mich in allem auch täuschen, was ich jetzt gesagt habe.
darum gibt es da auch kein problem mit dem springen der kette. bei der 5000er, die einen zahnkranz hat nämlich schon. da genügt es glaube ich nicht, die feder so einzustellen, dass sie gerade nicht mehr schlackert. wenn dort ungenügend spannung herrscht, kann es sein, dass die kette kurz vom kranz springt. so habe ich das zumindest beim einstellen beobachtet. ich war erstaunt, dass die 9000er gar kein zahnkranz hat, weil ich immer dachte, dass dadurch die übertragung auf die welle gleichmässig übertragen werden könne und dass das einen enormen vorteil ist. bei der 9000er ist die kette einfach an einem punkt angeschraubt (dafür lässt sich der verschieben). aber die 9000er soll doch die besseren laufeigenschaften haben als die 5000er? bei der 9000 hat die kette also mehr oder weniger die funktion eines bandes? dann ist kette oder nicht nur marketing?Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »abbot« (5. Februar 2012, 15:00)
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Wohnort: Frankfurt am Main
Willkommen an Bord Jürgen!Lustigerweise kommt mir ein und dieselbe Maschine je nach Tagesform mal extrem blöd eingestellt und mal sehr leichtgängig vor. Je mehr ich übe, umso weniger interessiert mich der ganze Quatsch.
Übe ich nicht, stört mich jedes Staubkorn, das an der falschen Stelle liegt.
Ich glaube du hast einen Denkfehler. Natürlich kann es sein, dass der Schlegel wegen einer höheren Federspannung schneller beschläunigt als die trägere Trittplatte. Bei einer Cam ohne Zähne passiert das aber genauso wie bei einer mit. Die kette ist die einzige knautschzohne und verliert Spannung und knäult sich etwas zusammen. Tama hat mit der cobra coil versucht das Auszugleichen, also auch der Trittplatte eine Federunterstützung zu geben. Das stellt das Springen vielleicht ab, aber es erfordert auch mehr Kraft beim treten. Nicht alle werden damit glücklich sein.da genügt es glaube ich nicht, die feder so einzustellen, dass sie gerade nicht mehr schlackert. wenn dort ungenügend spannung herrscht, kann es sein, dass die kette kurz vom kranz springt. so habe ich das zumindest beim einstellen beobachtet. ich war erstaunt, dass die 9000er gar kein zahnkranz hat, weil ich immer dachte, dass dadurch die übertragung auf die welle gleichmässig übertragen werden könne und dass das einen enormen vorteil ist. bei der 9000er ist die kette einfach an einem punkt angeschraubt (dafür lässt sich der verschieben). aber die 9000er soll doch die besseren laufeigenschaften haben als die 5000er? bei der 9000 hat die kette also mehr oder weniger die funktion eines bandes? dann ist kette oder nicht nur marketing?
. Üben z.B