Oh sorry, ich vergass. Also ich mikrofoniere nicht, sondern nehme direkt über SuperiorDrummer2 auf. Da ich mich in Cubase noch nicht eingearbeitet habe, nehme ich grad noch mit meinem Adobe Audition auf als Wave. Als Interface nutze ich das RME Multiface I, Details über eingesetztes Equipment ist in meiner Signatur zu finden. Kurz gesagt: als Host verwende ich Cubase, darin läuft SD2. Also meine Soundausgabe fängt beim SuperiorDrummer2 an, die erste Signalausgabe findet dort statt. Ich kann schon in SD2 entweder für jede einzelne Quelle (Kick, Snare, Tom, etc...) oder auch im Summensignal dass SD2 generiert, Effekte anwenden. Es gibt einen 5-Band-EQ, Filter, Trans, Compressor und Gate. Diese verfügbaren Effekte die ich in SD2 anwenden kann, verfügen natürlich nicht annähernd soviele detaillierte Funktionen/Optionen, wie die von Cubase. Ich kann ja mal SD2 in Ruhe lassen, und solche Effektfilter über Cubase regeln. Was ist denn eigentlich besser? Die von SD2 nutzen oder die von Cubase? Als letztes landet dann natürlich alles in Adobe Audition wo ich dann als Wave aufnehme. So sehe ich auch deutlich die Dynamik, Spitzen, etc... ich kann natürlich in Adobe Audition im Finale auch etliche Filter durchrauschen lassen. Da gibt's 'nen Haufen unter dem Abschnitt "Amplitude und Komprimierung": Verstärker, Kanalmischer, DeEsser, Dynamikverarbeiter, HardLimiter, Multiband-Komprimierung, Normalisierung, Einzelband-Komprimierung, Sprachaussteuerung, Röhrenmodellierte Komprimierung und Lautstärkenhüllkurve.
Welche Schritte sind die 'richtigen' um so wenig wie möglich Qualität/Dynamik zu verlieren? Ich nehm als Beispiel einfach eine Melodie auf, die ich im Keyboard eingespielt habe und als Loop laufen lassen, und dazu spiele ich Schlagzeug. Die Melodie erscheint mir nicht problematisch, die hat ihre Spitzen höchstens bei ca. -6 dB, da kommt niemals ein Clipping zustande und laut und dynamisch ist das trotzdem zu hören. Ich hab halt das Problem mit dem Schlagzeug. Will ich Clipping vermeiden, so muss ich das Schlagzeug runterregeln. Ich nutze dafür einfach den Output-Regler auf der Hauptseite von SuperiorDrummer2. Normalerweise steht dort 0.0 drin. Ich regle dann runter auf ca. -3 oder -2. Aber trotzdem erscheinen die Drums-Spitzen bei -1 oder 0dB und der Gesamteindruck des Schlagzeugs geht etwas in der Tiefe unter wie ich finde. Ich denke mal, dass ich da jetzt irgendwie diese Schlagzeugaufnahme anpassen müsste. Entweder durch so einen Kompressor, oder nachträglich durch "Normalisieren" vielleicht? Ich schätze und vermute mal stark, dass ich durch so eine Anpassung natürlich an Dynamik verlieren würde, oder? Wie muss ich richtigerweise vorgehen, ich möchte die Basics lernen.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Renegade« (3. Februar 2012, 22:57)