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Moe Jorello

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41

Donnerstag, 19. Juni 2014, 16:47

Okay.... doch nicht fertig. Mann, bin ich inkonsequent. :wacko: Die neueste "Errungenschaft" ist eingetroffen:

Tama Artwood Maple 14x5,5" Snare.


Und dazu gleich noch eine weitere Tama Metalworks, diesmal in 14x5,5.


Ich sehe mich schon kommen, wie ich irgendwann doch wieder einige Snares verkaufe. Aber wenn andere die für'n Appel und n' Ei weggeben, dann juckt's halt in den Fingern. :whistling:
“A drummer doesn’t need to think about what he’s doing. He just does it.” – Keith Moon | "You don't have to show off" - Peter Erskine

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Moe Jorello« (6. Juli 2014, 13:18)


redsnare

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42

Donnerstag, 3. Juli 2014, 09:49

Ein sehr schöner und interessanter Vorstellungsthread. Dein TAMA Set gefällt mir! Dein Profilbild auch, das wirkt saucool!
Viel Freue beim Spielen und im df wünscht redsnare
Kashooga
...ich...
OUT NOW: Kashooga "Street Prose" - AUDIO CD (erhältlich exklusiv bei uns) oder DOWNLOAD (erhältlich in den gängigen Portalen)

Moe Jorello

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43

Dienstag, 8. Juli 2014, 19:27

Danke für das Lob. Liest man immer wieder gerne, dass man andere nicht doch "nur" langweilt.

Vielleicht mal ein kleiner Bericht, was sich in all der Zeit getan hat, seit ich den Eingangspost verfasst habe - abgesehen von dem ganzen Gerödel, dass ich mir besorgt habe. :whistling: Technisch habe ich erstaunlich schnell wieder meine Gliedmaßen und meinen Kopf "entrostet", viel, viel schneller, als ich selbst erwartet habe. Einst dachte ich, dass ein 6/4, 5/4 oder 11/4-Takt mich vor richtig große Herausforderungen stellen würden, doch die gehen mir inzwischen recht locker aus der Hand. Klar, ein Drumsolo in 11/4 ist wieder schwer, aber kleinere Taktvariationen sind in dem Taktschema inzwischen gut zu machen. :thumbsup:

Diddls der diversen Sorten (Nein keine Diddlmäuse) habe ich geübt und geübt und auch hier geht vieles inzwischen dermaßen locker von der Hand, dass ich selbst überrascht bin. Ein Roll mit 32stel Noten in hohem Tempo über das Set - jo. Wilde fills in Memoriam Keith Moon? Aber sicher doch. :thumbup:

A propos Keith Moon: Ich habe die letzten Wochen recht viel zu den guten alten Who-Platten gespielt, insbesondere die Alben Quadrophenia, Who's Next, Tommy und Who are you. Die Alben non-stop von vorne bis hinten durchzuspielen hat meine Kondition ordentlich verbessert und insbesondere meine Sicherheit, meine Feinmotorik. Wer also umfangreiches Training haben will, das einen auch technisch voranbringt, ohne schnöde Übungen vom Blatt einzustudieren, dem kann ich die Who-Scheiben nur empfehlen. ;) Eine schöne Herausforderung, die zumindest mich echt weiterbringt (andere vielleicht auch...). Mein Set ist zwar viel kleiner als das von Moon um 1970, aber das reicht eigentlich auch, um die Rolls und Fills zu spielen - wenn man sich nicht ganz ungeschickt anstellt.

Nun bin ich soweit, dass ich mich eigentlich wieder Bühnenreif fühle. Dieses Wochenende wird daher erstmals mit anderen Musikern gemeinsam eine schöne Improvisations-Session gemacht. Da zeigt sich dann, ob mich mein Gefühl trügt oder ob ich tatsächlich wieder gut in Form bin nach der überaus langen Pause. 8)

Von meinem Set bin ich nach wie vor sehr überzeugt. Super verarbeitet, Klang ist eine Wucht, der knackige Klang der Toms haut mich immer wieder um. Es hat was 60er-Jahre mäßiges an sich, was mir gefällt. :thumbsup: Ich habe nun auch die Snares so gestimmt bekommen, dass der Buzz absolut minimiert ist und ich fröhlich Snares und Toms ohne Moongel nutze (Bis auf meine beiden Metalworks, deren Obertöne mit je einem Moongel-Pad ein wenig heruntergedämpft werden). Das war echt eine Frickelarbeit, weil es um minimale Frequenzänderungen ging, aber Ende gut alles gut. Und die Becken - tja, was soll ich sagen? Nach wie vor ein herrlicher Klang, den die Becken produzieren. Insbesondere das 18" Crash überzeugt mich immer wieder.
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Jarrek

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44

Dienstag, 8. Juli 2014, 19:50

Das macht ja schon Spaß es nur zu lesen.. ;) hört sich gut an. Mit anderen Musikern zu spielen macht doch am meisten Spaß, wobei ich selber für diese Erkenntnis ganz schön lange gebraucht hab.

Viel spaß bei der Session ^^

Gruß,
Jarrek

°_° MAD

unregistriert

45

Dienstag, 8. Juli 2014, 21:08

Nimmst du da Keith´s Moongel?
:D

Moe Jorello

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46

Dienstag, 8. Juli 2014, 22:53

*Brüll* Der war gut! :D
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Moe Jorello

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47

Dienstag, 29. Juli 2014, 23:18

Mal ein kurzes Update.

Neu hinzugekommen ist endlich ein vernünftiger Stickhalter (Meinl ... endlich was stabiles) sowie ein Masterwork 14" Resonant Series Crash. Ist bei mir so 'ne Art "Mega-Splash" im Set. Klanglich etwas brillianter, heller als die anderen Becken, dennoch passt es in dem Kontext hinein. Das Becken dient mir insbesondere dazu, akzente bei Tempo-, Muster- bzw. Rhyhtmuswechseln zu geben. Klanglich ist das Becken irgendwo zwischen Chrash und Splash angesiedelt, daher ist es für einen lauteren Akzent besser als das 10er Splash zu brauchen.

Da war ich nun mit dem neuen Becken und dachte mir, klar, einfach da ranbappen und los geh'ts. Denskte. Weil es 14 und nicht 11 oder 12" sind, passte es so nicht ohne weiteres in mein Setup hinein. Ich habe also alle Becken neu arrangieren müssen. Hat mich mehr als eine Stunde gekostet, bis das alles gepasst hat. Das 10er Splash ist nun links neben der Hihat gelandet, gefolgt vom 16er Crash (nach vorne links gewandert), 14er Crash (Mittig mehr nach rechts, an dem Halter, der einst das 10er beherbergte), 18er Crash (mehr gen Mitte gewandert), 20er Ride (nach oben und nach vorne - das war Frickelarbeit, weil überall irgendeine Schraube im Weg war) und abschließend dem 19er Crash/Ride (deutlich nach vorne gerückt, damit besser zu spielen).

So schaut es nun aus:



(Aktualisierte Bilder auch im Eingangsbeitrag.)

Meine Standard-Snare ist momentan die Tama Artwood Maple, gerne auch gespielt: Tama Metalworks 14x5,5. Die habe ich günstigst ersteigert (nicht mal 60 Euro). Wobei: Die kam mit neuem Remo Coated Pinstripe-Fell geliefert. Ganz ehrlich: Das klang sowas von deprimierend, als wenn auf einen Eierkarton gehämmert wird. Also gleich runter mit dem Murks und ein Ambassador aufgezogen. Siehe da: Klingt plötzlich wie 'ne eins, hat Dynamik, Fülle und Wärme. Da schon die Metalworks mit dem Pinstripe nichts anfangen konnte, frage ich mich ja ein wenig, welche Snare mit diesem Fell bloß gut klingt. Ich kann mir da jedenfalls nicht vorstellen, dass das Fell mit irgendeiner Snare gescheit klingt.
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48

Donnerstag, 4. September 2014, 00:49

Irgendwie hasse und liebe ich das Internet. Begehrlichkeiten werden geweckt, dann geht man in den Laden, testet aus, worüber man gestolpert ust, und findet es auch noch gut. So'n Schiet. So gibt's keinen Grund, die Brieftasche doch nicht zu zücken.

Da stößt man auf eine kleine Holzsnare, die noch dazu günstig ist und auch noch gut klingt ... und schon fliegen die ersten Geldscheine davon. Dann sieht man einen ultra-günstigen Beckensatz ... und wieder ist Geld weg. Naja... was solls. Also, was ist Geschehen?

DIe 10" Snare des Rhythm-Traveler wird eingemottet und mit der in diesem Jahr neu erschienenen und just erworbenen Tama 12" Limited Edition WBP125T ersetzt. Passt. Für 9 Euro noch 'nen Pearl Beckenhalter abgegriffen, der in RTG vorne eingebaut wird. Dann für nicht mal 400 Euro einen kompletten quasi-neuen Satz Masterwork Custom Becken (14" HH, 16" CR, 18" CR, 20" R) ergattert (also zum Preis des identisch dimensionierten aber deutlich niedriger angesiedelten Troy-Sets!). Der wird am Tama die Troys ersetzen (bis auf das Splash). Die Troys dürfen dann am Pearl RTG dranbleiben.

Und ich hab' irgendwie doch zuviel Snares. Ich glaub' zwei müssen irgendwann mal gehen... nur welche?...

Bilder werde ich dann später mal reinstellen.
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De Maddin

Müder untoter Staubsauger

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49

Donnerstag, 4. September 2014, 07:50

Solange Du spielst, wird das der (teure) Weg sein :D
Grüße,

De' Maddin Set
________________________________

Dängdäng-Dängdäng-Dängdäng
Bababababaaa-baba - Brack........Meet you all the way....dadadab...usw.

Moe Jorello

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50

Donnerstag, 4. September 2014, 13:00

Ich lege mich mal selbst an die Kette und kaufe nix großes mehr. Das einzige, was noch in Frage käme, wäre 'ne Hihat für das Pearl und noch ein/zwei Beckenhalter mit Multiclamp. Das wäre es dann aber auch. Hätte' ja dann zwei Komplettsets, so dass nicht mal mehr ein Beckenständer von A nach B wandern müsste.
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51

Samstag, 27. September 2014, 19:18

Sch.... man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.... 10er und 8er Splash aus der Custom Serie geholt, das 6er war gerade nicht da, wird aber definitiv kommen, denn ich will jetzt lieber mehr Splashes als Alternative/Akzente einsetzen können, statt zuviele Crashes (zwei plus ein Crashride muss reichen). Die drei Custom Splashes kommen ergo ans Tama, das 10er Troy Splash und das 14er Resonant kommen dann erstmal runter (Das Troy darf ans Pearl zu den anderen Troys). Dazu Sonor Doppelbeckenständer und Yamaha Hihat fürs Pearl geholt.... mein Konto hasst mich. Meine Frau zum Glück noch nicht. :D

Was mach ich nun mit dem Resonant?... *grübel*
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Moe Jorello« (10. November 2014, 22:19)


Moe Jorello

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52

Samstag, 11. Oktober 2014, 00:27

Ich geb's zu, ich bin völlig beknackt ... aber ich konnte ja doch nicht anders ... irgendwie... oder? :wacko: :S

Bin über ein schönes Sonor Force 2007 Studio in Blue Fade gestolpert. Kesselkonfiguration 20"x17,5" Bassdrum, 10"x8" und 12"x 9" Toms, 14"x14" Floortom und 'ne 14"x5,5" Set-Snaredrum, dazu gutes und gepflegtes fünfteiliges Sonor Hardwareset, alles sehr, sehr gut in Schuss bis auf ein paar klitzekleine Chrompickel an zwei Hardwareteilen, auszutauschendem Snareteppich und Resonanzfell bei der Snare. Aber das ist eh egal, die Snare soll gar nicht zum Einsatz kommen (Habe ja andere, bessere Snares). Die Felle werden generell alle ausgetauscht, da ich (wie immer) coated Ambassadors aufziehen werde, statt der China-Emperors, die noch drauf sind. Das alles für schlappe 300 Euronen, für ein quasi neuwertiges Set, das bei der Markteinführung fast 1000 Tacken gekostet hat und fast die ganze Zeit ungespielt in einem Proberaum herumstand. Laut dem Vorbesitzer hat er nur vielleicht drei, vier Monate drauf gespielt, dann hatte sich sein Band-Projekt in Luft aufgelöst und das Set stand einfach nur da. Insofern ein ganz passables Schnäppchen, finde ich. :)



So, warum hab' ich das gekauft? Gute Frage eigentlich... :S Die Farbe fand ich einfach total schön :thumbsup: , nette Lackierung, bei der die Maserung des Holzes noch zu sehen ist. Zum anderen ist die 20er Bassdrum einfach angenehm zu spielen, nicht ganz so aufdängend, wie bei meinem Tama. Das Set bildet insofern ein schönes Mittelding zwischen meinem Tama mit 22er Hupe und dem winzigen Pearl mit 16er Hupe. Irgendwo zwischen: "Achtung, hier kommt Tama!!!!" und "Das kleine Pearl möchte im Smaland von seinen Eltern abgeholt werden" bin ich jetzt zusätzlich zu Hause. Und ich habe was mit Standard-Kesselgrößen neben den knackigen Hyperdrive-Kesseln.

Der Hintergedanke ist aber auch, dass ich nicht unbedingt Lust habe, das Tama immer auf- und abzubauen, wenn mal irgendwo ein Gig ansteht. Mit dem Sonor habe ich nun ein brauchbares Set, das von den Größen gut transportabel ist und dass ich bei Bedarf immer parat habe, um es schnell in den Kombi zu packen. ;) Naja, wie dem auch sei. Erst mal wird es noch ein geputzt/entstaubt und ordentlich gestimmt (ist noch gruselig verstimmt, Stimmen war definitiv nicht des Vorbesitzers Stärke :whistling: ). Ich glaub' das wird auch nur mit einem Tom + Floortom zum Einsatz kommen. Dazu dann ein/zwei Rides oder ein Ride + ein Crash, das reicht für 'n Jazzgig.

Echt bescheuert... da habe ich 15 Jahre nicht mehr gespielt, und nach einigen Monaten haben ich dann drei Sets im Proberaum stehen... Ich bin reif für die Klapse.... und der Proberaum ist rappelvoll... Messi-Alarm! :D :D :D
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Schattinho

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Samstag, 11. Oktober 2014, 01:54

Wieso ich mich hier noch nicht verewigt habe ist mir zwar ein Rätsel, aber nun habe ich es ja bemerkt... :rolleyes:

Schöne Geschichte die Du da niedergeschrieben hast, von wegen musikalischem Lehrweg bis (und vor Allem zurück) zum Schlagzeug.

Dein Equip lässt sich auch mehr als sehen, bei den regelmässigen Zugängen. :thumbsup:
Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass es mir seit der Anmeldung in diesem Forum bis heute nicht anders erging. Das Internet (oder dieses Forum 8|) ist wirklich ein Werk des Teufels... :D

Zusätzlich kann ich dein Faible für Coated Felle auf den Toms nur allzu gut verstehen, ich spiele auf drei von vier Drumsets auch solche. :thumbup:


Viel Spass beim Musizieren!
Gruss Roli
Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher. - Albert Einstein

Meine Lieblinge: Schattinho's Arsenal...

Moe Jorello

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54

Mittwoch, 15. Oktober 2014, 19:23

So, jetzt habe ich ein paar Tage geputzt, wie blöd. Finger schmerzen, es hat sich aber wohl gelohnt. Als ich das Set bei Tageslicht gesehen habe (vorher nur in 'ner spärlich beleuchteten Garage nachts begutachtet), ist mir klar geworden, dass da doch ordentlich geputzt werden muss. Die Farbe der Toms war wg. festsitzenden Staubablagerungen ziemlich matt, teilweise war da auch klebriges Zeugs drauf. Die Hardware war voll von Flecken (Cola, Kaffee oder so'n Kram), hatte hier und da noch diverse kleinere Chrompickel und Fettspuren noch und nöcher. Es sah bei Tageslicht betrachtet also doch sehr verdreckt aus, viel schlimmer als zunächst gedacht. In den Toms hatte Spinnen Netze gebaut, die verhunderten Spinnen lagen am Rand der Gratungen. Also alles auseinandergenommen und geputzt, wie ein Weltmeister. Nun ist alles soweit wieder gesäubert, poliert, Chrompickel sind fast alle futsch. Kann sich, glaube ich, durchaus sehen lassen.








Jetzt nur noch neue Felle besorgen, neuen Snareteppich montieren und dann geht der Spaß los. :thumbup:

Zitat

Dazu sollte ich vielleicht erwähnen, dass es mir seit der Anmeldung in diesem Forum bis heute nicht anders erging. Das Internet (oder dieses Forum 8|) ist wirklich ein Werk des Teufels... :D
Du sagst es. Ohne Internet hätte ich jetzt nur ein statt drei Drumsets. :D
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55

Montag, 10. November 2014, 20:12

Jetzt kommen mal ein paar Erfahrungsberichte mit all dem Zeugs. Vielleicht nützt es ja dem einen oder anderen. :)

Zum Tama Superstar: Nach all den Monaten bin ich nach wie vor sehr zufrieden mit dem Set. Gerade für Funk & Rock ist es ein Spaßgarant. Die Toms sind schön punchy, haben eine schnelle Ansprache und die Resonanz ist - zur Musik passend - gut. Die Toms klingen schließlich nicht ewig nach, wie diese monsterlangen Teile aus den 80ern (Erinnert sich noch jemand an "Helloween", "Europe" und Co.?). Das Set hat eine starke klangliche Anlehnung an die kurzkesseligeren Toms der 60er Jahre, wie sie damals u.a. von Premier produziert wurden. Der Klang ist sehr gut kontrollierbar, Moongel ist unnötig, wenn man nicht ganz unfähig beim Stimmen ist. Überhaupt ist das Stimmen des Sets sehr schnell zu bewerkstelligen. Einziges Manko: Das 12er-Tom verstimmt sich bei mir schneller als die anderen Toms. Ist aber nun auch nicht so, dass ich alle 4 Wochen stimmen muss. :rolleyes: Positiv gefällt mir, dass ich dank der kurzen Kessel die Toms trotz 22er Bassdrum recht niedrig positionieren kann. Es ist nicht viel anders, als wenn ich mein kleineres Sonor spielen würde.

Ich habe mit dem Set neben Rock, Soul & Funk so einiges an Jazz gespielt. Das kann man, davon bin ich nach wie vor überzeugt, ruhig machen. Nur bei der Bassdrum muss man dann echt aufpassen, dass man nicht zu stark aufs Pedal tritt, denn der Kessel produziert mächtig Wumms, wenn er ordentlich getreten wird. Ich habe die Bassdrum (Ambassador coated Schlagfell) mit etwas Schaumstoff gedämmt und ein Moongel angebappt um die stärksten Obertöne zu dämpfen. Dann ist der Brummer im Grunde Jazztauglich, wenn auch ungewöhnlich für das Genre. Für Rock und Funk, wenn etwas trockenerer, obertonärmerer Sound gewünscht ist, bapp ich einfach zwei Moongels zusätzlich rauf und schon ist alles wieder im Lot. Aber: Für Clubs ist das Set so ganz und gar nichts. Dafür wummst es doch viel zu stark. :cursing: Aber auf 'ner großen Bühne kann man damit gut musizieren. (Und ja, es gibt andere Sets, die eher nach "Jazz" schreieb, als das Tama, das sich im Rock- und Funkgefilde wohl am wohlsten fühlt) ;)

Das Sonor-Set, dass ich inzwischen auf Herz und Nieren testen konnte, ist dagegen eine ganz andere Nummer. Es sind zwar auch Birkenkessel, doch aufgrund der anderen Gratung und des größeren Kesselvolumens ist es - sagen wir mal - melodischer, was aber auch zu erwarten ist. Das Mehr an Resonanz bei den Toms ist, so denke ich, selbst für musikalisch unbewanderte sehr deutlich spürbar. Mit Ambassador bzw. Evans G1 coated-Fellen sehe übrigens ich nicht so ganz, wie man mit diesem Sonor sinnvoll Rockmusik machen will... Beim Tama mit Ambassador ist Rock kein Problem, beim Sonor klingt das gar nicht gut, viel zu offen - da ist ein Emperor clear oder coated u.ä. notwendig, um druckvollen Klang zu erzielen. Da merkt man, das Sonor hat eigentlich ganz andere Stärken als Rockmusik. Und das ist das Jazz-Metier. :thumbup:

Ich habe das Set also mit G1 coated bestückt (weil Ambassadors gerade nicht in 12" im Laden da waren), die Bassdrum mit 'nem Ambassador coated Schlagfell versehen und sauber gestimmt und war dann überaus überrascht vom Gesamtklang. Auf einmal hatte ich das Gefühl, auf einem alten Set von Art Blakey zu spielen. Jazziger geht es nicht. Wer einmal Art Blakey & the Jazz-Messengers in den Studio-Recordings gehört hat, weiß, welchen Klang ich meine. Diesen warmen, wohligen, überaus kontrolliereten Sound hatte ich wahrlich nicht von diesem Set erwartet, das einst für 'nen Tausender verkauft wurde (und das für 300 Euro in meine Hände wanderte), sondern eher von einem deutlich teureren Set mit dünneren Ahornkesseln. Bin daher also überaus zufrieden mit dem Sonor. 8o Wer ein 2007er Studio gebraucht ersteigert, hat ein also durch und durch jazzfähiges Set in seinen Händen, dass ihn, bei entsprechender Pflege, wohl ein Leben lang begleiten wird. Denn die Hardware ist auch sehr gut (wenn auch nicht ganz auf dem Niveau von Tama Roadpro), so meine bisherige Einschätzung.

Selbst die Snare ist gar nicht mal so schlecht, wenn sie mit guten Fellen und 'nem ordentlichen Teppich von Puresound ausgestattet wird. Nur der Drehknopf am Abheber wirkt auf mich unterirdisch... es gibt aber schlimmeres. :whistling: Und da der Drehknopf für die Spannung eh nicht ständig benötigt wird, geht die Snare damit in Ordnung.

Zum dritten Set gibt es auch kurz was. Das kleine Pearl bringt nach wie vor Spaß und erfreut mich immer wieder dadurch, dass ich nur einmal gehen muss, um ein komplettes Set zu spontanen Gigs irgendwo in Hamburg zu transportieren. Der Aufbau ist in Minuten erledigt, der Platzbedarf liegt bei knapp etwas mehr als einem Quadratmeter inklusive Becken. Passt somit in fast jeden noch so vollgestellten Proberaum rein, selbst wenn da schon ein Drumset stehen sollte. :thumbsup: Die Hardware an der Bassdrum ist bislang prima in Schuss, also durchaus Road-tauglich. Die Snare sollte man, finde ich nach wie vor, tunlichst austauschen, die taugt leider nicht so viel :thumbdown: (habe sie durch die kleine Tama-Holzsnare ersetzt). Der Abhebemechanismus der Snare ist so lala, das Volumen, die Dynamik ... überschaubar, die Teppichansprache ist für anspruchslosen Pop und Beat okay, für Jaz, Rock und anderes aber unbrauchbar. Die Stimmvielfalt ist zudem eingeschränkt. Die Kessel sind dagegen ganz okay, sind schnell zu stimmen und erstaublich stimmstabil, sie sollten aber am besten mit Emperors u.ä. befellt werden. Sonst gibt es schwer kontrollierbare Oberton-Probleme. Dafür dass die Toms derart klein und offen sind, können die übrigens ganz gut Wumms produzieren. Von Rock bis Jazz habe ich schon alles damit gespielt. Niemand hat sich jemals beschwert, dass das Set zu leise sei.

Ich glaube zu den Masterwork-Troy und Custom-Serien muss ich hier nichts sagen.... da ist schon genügend Gutes drüber gesagt worden. Oder? 8)
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Moe Jorello« (10. November 2014, 20:17)


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56

Mittwoch, 4. März 2015, 20:44

Es hat sich wieder etwas getan. Musikalisch als auch ausrüstungstechnisch. Zuerst zum musikalischen. Seitnun schon fast einem halben Jahr bin ich ja wieder, nachdem es zuvor (von mir so gewollt) nur Spontan-Gigs mit diversen Musikern gab, in einem festen Musikerkreis etabliert. Meine neuen Bandkollegen hatten sich einst dem Grunge verschrieben, darauf haben sie - vielleicht ein wenig dem Alter geschuldet? - inzwischen keine Lust mehr. Stattdessen sammeln wir seit Monaten neues Material für ein neues Bühnenprogramm. Dabei wird ziemlich viel auf obskuren Youtube-Kanälen 8| nach kleinen Schätzchen gesucht, die keiner mehr so richtig kennt bzw. die in Deutschland wohl nie aufgeführt wurden, wohl aber z.B. in Ozeanien oder US-Clubs.

Es sind also schwerpunktmäßig nicht die großen Hits (einige sind natürlich dabei, aber das meiste ist bislang eher obskures Zeug), die wir herauspicken und nachdüdeln. Es sind musikalisch interessante oder auch einfach nur spaßige Lieder, die uns eine Basis geben, um darauf etwas (stilistisch) konsistentes aufzubauen und das Publikum mit "neuem" zu begeistern - oder zumindest zu irritieren. ;) Musikalisch wird jetzt also statt der 90er die Zeit von etwa 1967 bis 1975 beackert, wobei wir darauf achten, dass die Kompositionen später auch einen guten Groove bieten. Die Lieder werden von uns nach unserem Gusto aufbereitet/interpretiert, d.h. wir bauen nochmal Gesang ein, wenn ein Stück zu instrumentallastig werden sollte und vice versa. Das ist nicht ganz einfach, denn von vielen Sachen gibt es im Internet und sonst auch nicht Tabs, Texte und Drumsheets. Wir müssen es also praktisch von Null auf erarbeiten, wie sich das Lied zusammensetzt. Und aus einigen Youtube-Videos die Texte oder Bassläufe herauszuhören ist teils eine echte Herausforderung. :wacko:

Mein Job ist dabei insbesondere, zu schauen, welche Beats benutzt wurden und ob nicht ein anderer Beat sinnvoller ist - auch vor dem Hintergrund, die verschiedenen Lieder der verschiendenen Jahre und Bands stilistisch irgendwie zu verbinden. Das bringt Spaß, weil die Lieder so eine teils ganz andere Note bekommen (wat'n Wortspiel! 8o ) - teils werden sie sogar besser, wie wir finden, weil eingängiger, grooviger. Unterwegs sind wir mit Gesang, zwei Gitarren, Bass und Drums. Also eine Fünf-Mann-Combo. Das einzige Problem für uns ist: Die Band braucht nun, dank Neuorientierung, einen neuen Namen. Und einen zu finden, der zu einem groovigen Mix aus Rock, Blues und Funk passt, ist gar nicht so einfach...

Und nun - surprise, surprise - macht es wohl die Runde, dass ich wohl "etwas mehr als passabel" spiele. Erneut hat eine andere Band bei mir angeklingelt (zweien habe ich bereits abgesagt, weil es mir musikalisch einfach nicht zusagte), ob ich bei denen nicht auch hinter der Schießbude sitzen möchte. Dort wäre es eher bekanntes Rock-Zeug, dass gespielt würde, mit einer Gruppe alter Musik-Veteranen (alle so um die 60 herum - ich wäre mit großem Abstand der Jüngste in der Band). Bei der Band ginge es um Cream, Hendrix und ähnliches. Ich muss jetzt erstmal schauen, ob ich das zeitlich überhaupt auf die Reihe bekomme, denn meine Jungs sind im Moment immer am drängeln und wollen proben, proben, proben und dann ist da noch Familie und Job... Ein wenig geschmeichelt fühle ich mich ja schon, dass mir ein Ruf als guter Drummer vorauseilt, wo ich mich doch eher als leidlich mittelmäßig betrachte, im Vergleich zu den ganzen Profimusikern. :rolleyes: Meine Frau findet dagegen gut, dass Anfragen kommen und drängelt ein wenig, ich "solle" bei den anderen doch auch mitmischen. Naja, warten wir mal ab...

Ausrüstungstechnisch hat sich auch ein wenig was getan. Ich habe mit der 14" Tama Artwood Maple und der 14" Tama Metalworks ja bereits zwei gute und vielseitige Snares im Repertoire, ich habe aber nicht wirklich Lust, immer die beiden Snares quer durch Hamburg von einem Proberaum zum anderen zu schleppen. Ja, ich bin faul diesbezüglich. :whistling: Daher habe ich "einfach mal" zwei weitere Snares dazugenommen (na okay, mit den beiden Snares habe ich schon länger irgendwie geliebäugelt). So habe ich für meine beiden großen Sets (Tama im Ex-Studio, Sonor im Musikbunker) jeweils eine eigene Maple und eine eigene Steelsnare für den Einsatz parat.

Besorgt habe ich mir nun einmal die 14" Tama Sound Lab Project Vintage Steel Snare und einmal die 14" Tama Sound Lab Classic Maple Snare. Zwei wunderschöne Schätzchen. :thumbsup:







Was, schon wieder Tama? Wie langweilig... :whistling: Mag ja sein, aber die beiden Snares sind eine Wucht. Optisch schön, super sauber verarbeitet, klanglich allererste Sahne. Und ich bin mit Tama einfach bisher sehr gut gefahren - es gab nie was zu bemängeln, daher gab's auch keinen Grund Nein zu sagen.

Die Classic Maple ist etwas dünner als meine Artwood Maple und hat auch andere Hoops, sie klingt daher merklich anders. Mit der Snare geht jedenfalls von rockig bis jazzig alles ganz super, sie klingt hoch-, mittel- und tiefgestimmt sehr gut, also ein schöner Holz-Allrounder mit großer Dynamikbreite, der - schöner Pluspunkt - ein ganz, ganz feines Spiel ermöglicht. Ghostnotes sind Klasse, der Rimclick sehr angenehm. Dass die Verarbeitung 1a ist, muss man bei der SLP-Reihe wohl nicht extra erwähnen.

Die Vintage Steel ist ebenfalls ein herrlicher Allrounder, aber mit den typischen feinen Obertönen, wie sie nur Stahl bietet. Auch diese Snare macht in allen Stimmungen eine sehr gute Figur, wobei sie mir in mittlerer bis hoher Stimmung noch besser gefällt, als ganz tiefgestimmt. Und wenn die mit Moongel gedämpft und ein wenig tiefer (nicht ganz tief!) gestimmt wird, wird sie schön "Furztrocken", wie etwa bei den Studioaufnahmen von Neil Young Anfang der 70er. 8) Kräftig hochgestimmt ist sie recht funkig und mittelhoch macht sie im Jazz eine gute Figur. Das Preis-Leistungsverhältnis ist bei beiden Snares, wie ich finde, jedenfalls enorm gut. Ich hätte die Snares ja gerne gebraucht gekauft, aber niemand hat eine in den vergangenen Monaten angeboten - also war ein Neukauf "muss". Naja, gibt schlimmeres...

Jetzt habe ich für jedes meiner drei Sets eine gute Kombination aus Holz und Stahl zur Verfügung. Vier mal in 14" für die großen, zwei mal in 12" für das kleine Set. Kann sich, glaube ich, sehen und hören lassen. :)
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Schattinho

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57

Donnerstag, 5. März 2015, 01:34

Hey Moe

Schön zu hören, was die Band(s) angeht. Das schreit ja nach ein paar kleinen Musterbeispielen eurer Stücke (sofern und sobald verfügbar)...

Was die neuen Snares angeht, muss ich Dir betreffend Preis/Leistungsverhältnis absolut recht geben. Ich hatte vor Kurzem ebenfalls das Vergnügen, ein paar Modelle der Sound Lab Project-Serie anspielen zu dürfen (Black Brass, G-Maple, Super Aluminium und Big Black Steel), welche mir durchs Band alle auf ihre eigene Art gefallen haben... :thumbup:

Die Super Aluminium scheint aber, gemäss Tama-Homepage, aus dem Programm geworfen worden zu sein. Sehr schade, da sie eigentlich von den Vieren mein Favorit war... :(

Gruss Roli
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58

Donnerstag, 5. März 2015, 21:42

Schön zu hören, was die Band(s) angeht. Das schreit ja nach ein paar kleinen Musterbeispielen eurer Stücke (sofern und sobald verfügbar)...
Wenn wir soweit sind, kommt wohl was. Die Aufnahmemöglichkeiten im Musikbunker sind beschränkt (Zuweilen hört man andere Bands über die Entlüftungsanlage - vornehmlich Metalbands. :rolleyes: ), aber vielleicht lässt sich da was machen. Mal sehen. Unser Ziel ist ganz entspannt: Ein bis fünf Konzerte im Jahr. Und wenn wg. Familie oder Beruf einfach mal keine Konzerte machbar sind, ist das auch kein Beinbruch. Also alles ein sehr entspannter Feierabendspaß von Vätern. :)
Was die neuen Snares angeht, muss ich Dir betreffend Preis/Leistungsverhältnis absolut recht geben. Ich hatte vor Kurzem ebenfalls das Vergnügen, ein paar Modelle der Sound Lab Project-Serie anspielen zu dürfen (Black Brass, G-Maple, Super Aluminium und Big Black Steel), welche mir durchs Band alle auf ihre eigene Art gefallen haben... :thumbup:
Die Super Aluminium scheint aber, gemäss Tama-Homepage, aus dem Programm geworfen worden zu sein. Sehr schade, da sie eigentlich von den Vieren mein Favorit war... :(
Ja, die ist schon ziemlich gut. Da sie für mich aber nach der Classic Maple und der Vintage Steel erst an Position drei kommt, ist die (vermutliche) Rausnahme aus dem Programm (habe da noch keine Ankündigung für gesehen) für mich verschmerzbar, auch weil es mit der Alu-Warlord, der Pearl Sensitone-Alu und der Ludwig Acrolyte ja Alternativen gibt (Alle diese Snares sind, finde ich, klasse) die preislich auch nicht soooo weit weg liegen. Vermutlich hat bei Aluminium die Mehrzahl der Drummer dann doch eher zu den obig genannten Alternativen (Insb. Ludwig - der Klassiker in dem Bereich) gegriffen - oder aber die Produktionskapazitäten wurden bei Tama für die neue Brass SLP gebraucht. Wer weiß?... Aber ein paar Super-Aluminium sind in den Shops ja noch erhältlich. Kannst also noch eine ergattern. Beim großen T gibt es derzeit eine in Retoure im Angebot, die 40 € günstiger ist (also 299 Euronen). Falls du also eine brauchst... ;)

Finde es jedenfalls erstaunlich, was Tama mit den SLPs anbietet. Habe schon deutlich teurere Snares angespielt, die für meine sensiblen Öhrchen viel, viel bescheidener klangen. (Yamahas Premium-Stahlschnarren sind für mich klanglich z.B. eher eine Enttäuschung und auch der teure Lars-Ulrich Eimer von Tama haut mich so gar nicht vom Hocker)
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Schattinho

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59

Donnerstag, 5. März 2015, 22:16

Zitat

Falls du also eine brauchst... ;)
[\quote]

Nicht wirklich, ich hab da noch ein paar...;-)
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Moe Jorello

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60

Donnerstag, 4. Juni 2015, 20:20

Es gibt Zuwachs in meinem Sammelsurium.

Nachdem ein einst für 15 Euro gebraucht erworbener Sonor 400er Drummersitz, der mir für Bandproben zuletzt diente, auseinanderzufallen droht (Das Schraubgewinde wurde vom Vorbesitzer ruiniert. Okay, er fällt nicht auseinander, wackelt mir aber inzwischen zu gefährlich), habe ich mir vor einigen Wochen von Gibraltar den 9608 Drumthrone gegönnt.

Nach einigen Sitzproben auf diversen Sitzen (u.a. Pearl, Ludwig, Tama, Yamaha) bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass der Gibraltar-Hocker für den Preis ein absoluter Schnapper ist. Sehr gut verarbeitet, saubequem - aber auch sauschwer. Vor allem das Memorylock beim Gewinde ist eine kleine aber feine Wohltat (Warum hat das Sonor nicht?). Der Sitz hält vermutlich ewig und er hat mich mächtig ins Grübeln gebracht, denn einen echten Mehrwert habe ich bei teureren Modellen (etwa 1st Chair, Sonor 6000) für mich nicht ausmachen können. Dass der Sitz sogar noch günstiger als ein neuer Sonor 4000er ist (war auch ein Gedanke... ersetze 400 mit 4000), war für mich dann schwer nachzuvollziehen, aber ... gut, wenn der halt nur 'nen Hunni kosten soll - von mir aus. Im Nachhinein frage ich mich, warum ich den nicht auch zu meinem Tama -Set damals dazugekauft hatte. Der (weiterhin heile) Sonor 400er, den ich vor knapp 1,5 Jahren gekauft habe, ist zwar im Großen und Ganzen gut, aber der Gibraltar ist mehr als 'ne ganze Spur besser. Jedenfalls sitzt mein Popöchen nun bequemer denn je bei den Bandproben. 8o

Vor kurzem ist auch das Yamaha FP9500 D Fußpedal bei mir eingetroffen, also das mit dem Direct-Drive-Antrieb. Damit hatte ich ja seit einigen Wochen geliebäugelt, um eine alte Mapex-Fußmaschine zu ersetzen.

Sieht ganz gut aus, gell? Nach den ersten Tests muss ich gestehen, ich bin sehr zufrieden damit. Das glatte Trittbrett gefällt, kein unnötiger Schnickschnack an der Maschine dran, alles mega-robust gebaut. Und an der Bassdrum kommt exakt das an, was ich mit dem Fuß befehle. Und das dann so schön leichtgängig. Das Teil ist zwar, finde ich, nicht für Monsterwumms ausgelegt (Da ist ein Kettenblatt doch sinnvoller), dafür punktet es in Sachen Genauigkeit und Feinfühligkeit. Warum gibt's eigentlich kein Driect-Drive bei Tamas Iron-Cobra-Reihe? Kapier' ich irgendwie nicht. Und dass den Yamaha Fußmaschinen und HiHats eher wenig öffentliche Aufmerksamkeit geschenkt wird, verwundert mich ein wenig. Das sind wirklich hervorragend konstruierte Teile - noch dazu günstiger als 'ne Iron-Cobra oder Speed-Cobra. Bei den Beckenständern muss ich aber gestehen, da ist Tama besser (Ich sag' nur Quick-Set Cymbal Mate). ;)

Gibt's was zu bemängeln? Ein Drumkey ist bei der Fußmaschine nicht dabei. Kurios bei dem Preis. :S Aber da ich eh schon sechs Stück habe, ist das für mich mehr als verschmerzbar.

Und jetzt warte ich nur noch auf ein weiteres Paket, das kommt vermutlich Sonnabend oder am Montag ... dann gibt es neues Blech. 8)

Ach ja... ich habe mich doch lieber erstmal auf eine Band beschränkt. Zwei war mir doch zuviel...
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Moe Jorello« (4. Juni 2015, 20:33)