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Harrybert86

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Sonntag, 1. Februar 2015, 15:07

Alesis Surge Choke Crash DM10 EZDRUMMER 2

Hallo Allerseits,

zu erst einmal das Vorgeplänkel ;) Ich heiße Maik bin 28, komme aus Willich, seit rund 20 Jahren am Schlagzeug und mein können hält sich extrem in Grenzen ;) Angefangen hatte ich mit 7 und hatte seither bis ca. im Alter von 16 Jahren Schlagzeugunterricht. Danach 6 Jahre in einer Band gespielt, hier aber leider die Leidenschaft für Drummen verloren und alles verkauft was ich hatte. Nun packte mich aber nach einem Umzug wieder die Lust und vor allem das Interesse fürs Schlagzeugen. Ich hatte bis dato immer nur auf einem A-Drum gespielt und wegen Platzproblemen mich mal mit dem E-Drum beschäftigt. Nach sehr sehr langem hin und her und auch Welzen dieses Forums hatte ich mir gebraucht ein DDT-Set mit Surge Becken und Trigger I/O zugelegt. Hier habe ich mich sowas von blind in die Materie gestürzt, dass ich erst gar nicht zurecht kam. Auch war ich total von den Socken als es hieß dass ich noch MIDI-fähige Software benötige und gar nicht einfach mal lostrommeln konnte.
Nun gut, dies kurz zu mir und meinem anfänglichen Leid. Nach langen Recherchen und Einarbeiten in die Thematik lief aber schlussendlich alles. Das war vor 6 Monaten. Mittlerweile hat sich einiges angehäuft und ich habe das Set um einiges erweitert und komme auch prinzipiell ganz gut klar mit den Einstellungen etc. Das Set sieht wie folgt aus: Modul ist ein Alesis DM10, 10 Surge Cymbals, Das DDT-Set (3mal Tom, Snare und Kickdrum), Alesis Pro X HiHat und das Trigger I/O für Diverses wie Triggertubes von Drumtec. Gespielt wird mit Doppelpedal und als Software EZDrummer 2 mit Metalhead Plugin
Hoffe ihr habt nun einen kleinen Überblick vom Set. Wie kann es auch anders sein, stehe ich nun an einem Punkt wo ich aber nicht mehr weiterkomme. Und zwar die Choke Funktion des einen Crash Beckens welches ich gerne hätte. Nun habe ich gelesen, dass ohnehin nur eins funktionieren würde, was mir aber auch im Grunde reicht. Aber klappen tut es eben nicht. Sobald ich das Becken abstoppe wird die Kickdrum ausgelöst. Leider habe ich zwar schon davon mal gelesen aber keine Problemlösung gefunden. Kann es vielleicht auch am EZDrummer liegen?

Für Eure Hilfe schonmal vorab tausend Dank!

  • »Pessimist666« ist männlich

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Sonntag, 1. Februar 2015, 17:25

Das klingt für mich nach einer möglichen Lösung:
https://www.toontrack.com/forum/e-drum-w…-choke-cymbals/

Harrybert86

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  • »Harrybert86« ist der Autor dieses Themas

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3

Sonntag, 1. Februar 2015, 22:21

Ich hatte das auch gelesen und nun beim zweiten lesen auch verstanden. .....Danke nochmal für den Tipp. Ich werds morgen mal probieren und gebe dann mal Rückmeldung!

Harrybert86

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  • »Harrybert86« ist der Autor dieses Themas

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4

Montag, 2. Februar 2015, 13:04

Hey,...sooo....gerade mal rumprobiert. Aber schlau werde ich daraus nicht. Sobald ich eben das Becken abstoppe wird die Kickdrum ausgelöst und zeigt mir auch eben diese Midi Note. Ändere ich diese ändere ich die Midi-Note der Kickdrum. Ich finde wie unter dem Link beschrieben keine Möglichkeit der Choke-Funktion als solche eine andere Midi-Note zuzuweisen.....was mache ich falsch?

Dicker Bub

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Montag, 2. Februar 2015, 14:47

In EZ Drummer kannst Du keine Midi-Noten ändern, das geht nur mit Superior Drummer. Du musst am Modul selbt die Belegung ändern.
Gretsch, Ludwig und Toontrack beherrschen mein Leben!

Harrybert86

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  • »Harrybert86« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 2. Februar 2015, 22:15

Genau da komme ich gerade nicht weiter. Ich kann die Note nicht ändern da der Punkt nicht anwählbar ist am Modul. Ich sehe ihn aber kann halt nichts ändern. .....mmmhhh......

fasko

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  • »fasko« ist männlich

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Montag, 5. März 2018, 15:31

Danke (aus wenn der Beitrag schon 3 Jahre alt ist :) )für den Hinweis zur Anleitung vom DM10. Habe dasselbe Problem und hoffen hiermit die Lösung gefunden zu haben. Hab mir bisher im Netz schon nen Wolf gesucht.
»fasko« hat folgende Dateien angehängt:
Alesis DM10; Transformer Kessel von Thomann; Alesis Surge Cymbals; DIY Umbau von akustik HH auf E mit Roland FD8

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fasko« (5. März 2018, 15:45)


fasko

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  • »fasko« ist männlich

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Samstag, 10. März 2018, 08:08

Rückmeldung

Leider brachten die Einstellungen nicht den gewünschten Erfolg.

Habe mir die Demo vom EZ Drummer 2 runtergeladen. Mit der bin ich jetzt schon einen Schritt weiter, aber noch nicht am Ziel.

Nun muß ich noch das mit der Latenz in den Griff kriegen und der Choke Funktion die Richtige MIDI Note zuordnen dann sollte alles funktionieren.

Ich hoffe dann das Set für den Livebetrieb einsetzen zu können und werde weiter berichten.
Alesis DM10; Transformer Kessel von Thomann; Alesis Surge Cymbals; DIY Umbau von akustik HH auf E mit Roland FD8

Nick74

aka Martin6

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Samstag, 10. März 2018, 11:32

der Choke Funktion die Richtige MIDI Note zuordnen

EZDr2 braucht einen Controller-Wert (Poly Pressure) um ein Cym manuell zu stoppen, keine Note ;).

... Und "Latenz in den Griff kriegen" und Alesis Modul ist ähnlich schwierig wie die Quadratur des Kreises, da Alesis-Module eine hundsmiserable Midilatenz haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nick74« (10. März 2018, 11:47)


fasko

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  • »fasko« ist männlich

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Sonntag, 11. März 2018, 07:39

@Nick74, Danke für den Hinweis. Weiß zwar noch nicht genau was ich tun muß um den Poly Pressure vom DM10 zum EZ Drummer zu bringen, aber lesen Bildet ja bekanntlich und trägt zum Gesamtverständnis der Aufgabe bei.

Ich glaube im Softwaredrums Unterforum etwas über ein Testprogramm für Latenzen gelesen zu haben hoffe das taugt was.
Bzgl. Latenz und Alesis DM10 verstehe ich Dich richtig, dass schon vom Modul her keine livetaugliche Lösung möglich ist ?
Allerweil müsste ich mich ja dann nach Alternativen zum DM10 umsehen.
Alesis DM10; Transformer Kessel von Thomann; Alesis Surge Cymbals; DIY Umbau von akustik HH auf E mit Roland FD8

Nick74

aka Martin6

  • »Nick74« ist männlich

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Sonntag, 11. März 2018, 14:00

Normalerweise senden Module diese Controller-Message über Midi - sogar Medeli Module (Fame, Millenium, Xdrum usw.) tun das (wenn auch etwas buggy, will heißen: ohne Release des Wertes beim Loslassen des Pads). Ein Midi-Monitor (-Plugin) gibt jedenfalls Aufschluß, was da so gesendet wird...

Und bezüglich der Latenz:

Was heißt livetauglich? Bei durchschnittlichen Audioausgangswerten (von etwas 5ms) summiert die schlechte Alesis-Midi-Latenz die Gesamtlatenz auf (weit) über 10ms, was für viele Spieler und manchen Anspruch einfach schon wesentlich zu lahm ist. Ich rate immer zu einem logischen und fehlerfreien Test mit Mikro, um es wirklich zu checken (transientenreiches und vor allem richtig geschnittenes Sample ohne Humanizing und Dynamik in einer Sampler-Engine mit latenzfreier Ausgabe, Speaker mit Soundausgabe sowie Gummi-Pad-Aufschlagpunkt mit gleichem kleinen Abstand zum Mikro, dann Mikro recorden und Abstand zwischen "Pock" und Sampleausgabe ms-mäßig untersuchen).
Bei meinen Roland-Modulen und Audio-Interfaces (RME usb oder FireWire; Focusrite FireWire) komme ich auf eine Gesamtlatenz von 7-8 ms, was sehr ok ist (da geht nicht mehr viel weniger). Wenn man allerdings das doppelte hat (also Richtung 15ms), ist das für mich zumindest schon absolutes NoGo (die Ansprache fühlt sich bei einer solchen Latenz halt schrecklich träge an...).

Ich habe noch keinen Hersteller erlebt, der bei der Midi-Ausgabe so lahm ist, wie Alesis; selbst Fame-Millenium ist flotter. Wenn man damit dann z.B. ein Roland-Modul (mit eben guten Latenzwerten) modulsoundsmäßig ansteuert, fällt die Alesis-Latenz nicht ganz so schwerwiegend auf, bei Software-eDrumming wird sie aber schon zum Problem. ;)

Nick74

aka Martin6

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Sonntag, 11. März 2018, 15:00

Mit einer Buffereinstellung im ASIO Treiber von 64 sind einige Songs fast Latenzfrei (zumindest für meine Ohren) spielbar.
Kein Knacken keine Aussetzer.
A B E R bei z.B Shuffle/Train Groove wird die Latenz (vermutlich aufgrund der vermeindlich höheren Signaldichte so groß, daß an einen Livebetrieb nicht
zu denken ist.

...Zur Latenz vom TC Helicon kann ich nichts sagen, da mir hier keine eindeutigen Informationen vorliegen.

Mach einen Test! Die Latenz ändert sich nicht bei Spiel von Noten XY: es fällt dir bloß bei deinem Shuffle wohl mehr auf ;) .



Kann, muß an der aktuellen Konfiguration Hardwaremäßig nachgebessert werden ?
(Ein Mitlied schrieb mir, daß die Alesis Module von Haus aus eine sehr hohe Latenz bei der MIDi überragung haben ;( .)
Da hilfts dann natürlich nicht in ein Audio Interface 500 Euro oder mehr zu investieren :)

Prozessor und Arbeitsspeicher sollten ausreichend sein oder ?
EZDrummer 2 ist auf SSD installiert, von daher (schneller geht nimmer)

Wie sieht Eure Empfehlung für eine livetaugliche(das ist mir wichtig) Konfiguration aus ?

Also ich kann dir sagen, daß der Prozessor entscheident ist, bei wirklich kleinen Latenzen, die auch nur mit richtig tauglichen Audio-Interfaces klargehen (besonders, wenn das Software-Projekt über das evtl. billige Default-Setting hinausgeht).
Ich komme, um den preisgünstigen Fall zu schildern, mit einem Focusrite Saffire Pro - Firewire-Interface (das "Saffire Pro 14" gibt es gebraucht schon für unter 100 Euro) und einem i7 4790k (auch bei komplexeren Projekten mit mehreren Audio-Ausgängen, mehreren VSTi's -darunter auch EZDrummer2- und diversen VST-Effekten) glitchfrei auf unter 2ms Audioausgangslatenz. Wenn ich dann noch ein Roland TD30 (fast unschlagbare 3ms Midi-Latenz - ein TD11 z.B. ist da ca 1ms langsamer, aber immernoch ausgezeichnet) als TriggerToMidi-Device nehme, komme ich auf ca 6ms Gesamtlatenz.

Mit deinem TC Helicon und deinem Alesis hast du schätzungsweise dreimal soviel und bist bestenfalls bei kurz unter 20ms insgesamt.

4GB Ram reicht für EZDrummer2.

Für EZDrummer2-Soft-Drumming empfehle ich dir auch unbedingt einen tauglichen Host wie z.B. Bidule und wenn's ein Sequenzer (z.B. für Spuren-Playback, Spuren-Arranger) sein soll, Cubase ab der Artist-Version. Erklärung: Link + Link

ibins

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Sonntag, 11. März 2018, 15:30

Wieder mal ein schönes Beispiel dafür, dass Software Drums unglaublich leicht einzurichten sind, super stabil laufen und gerade für Live-Anwendungen aufgrund ihrer hohen Ausfallsicherheit tausendfach eingesetzt werden. :D
Wahrscheinlich überlegen die bösen Roland-Verantwortlichen schon, die Modulproduktion komplett einzustellen und gemeinsam Sepukku zu begehen ... ;)

Nick74

aka Martin6

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Sonntag, 11. März 2018, 16:18

Wieder mal ein schönes Beispiel dafür, dass Software Drums unglaublich leicht einzurichten sind, super stabil laufen und gerade für Live-Anwendungen aufgrund ihrer hohen Ausfallsicherheit tausendfach eingesetzt werden. :D
Wahrscheinlich überlegen die bösen Roland-Verantwortlichen schon, die Modulproduktion komplett einzustellen und gemeinsam Sepukku zu begehen ... ;)

Oh je, was für ein dümmlicher Kommentar...

Ist doch klar, für Leute mit der nötigen Kenne läufts, und alle anderen "genießen" ihren Plastikklang. Viel Spaß!

ibins

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16

Sonntag, 11. März 2018, 17:58

Ja, in der Tat, ich poste hier als einer, der nicht die große Kenne hat von Latenzen, Buffergrößen, Portzuweisungen etc.
Ich poste hier als einer mit reichlich Live-Erfahrung, der weiß, wie hektisch es werden kann, was alles schiefgehen kann (und nach Murphy auch schiefgehen wird).
Mir ist schon klar, dass das hier die Spielwiese der Freaks und Nerds ist, da habe ich in der Tat wenig zu kamellen.
Aber solange Software-Drums nicht einfach "Plug & Play" funktionieren bleiben sie für mich genau das: Spielzeug für Freaks und Nerds.

Ich bin aber gespannt und offen für die Erfahrungsberichte der Software-Drummer, die mit ihrem selbst konfigurierten System jedes Wochenende auf die Bühne gehen. Und dabei mit Stromausfällen, Einstreuungen von Licht und Effekten oder versehentlich herausgerissenen Kabeln souverän umgehen ohne dass die Performance darunter leidet.

Ich mag Software Drums sehr. In meiner DAW und in einer kontrollierten Umgebung. Live will ich Ausfallsicherheit und Stressfreiheit. Ich erinnere mich mit leichter Belustigung noch gut an das Eingeständnis von Trommeltotti, das er live niemals sein vehement hier propagiertes Softwaresystem einsetzen würde, das sei ihm dann doch zu unsicher.

Nick74

aka Martin6

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Sonntag, 11. März 2018, 18:42

Live will ich Ausfallsicherheit und Stressfreiheit.

Es kommt doch immer drauf an, was man sich da für ein System herstellt. Die Absturzsicherheit ist heutzutage bei diversen Computer-Sytemen sehr hoch und Computersysteme sind mit SSD-Drives auch durchaus livetauglich geworden. Trommeltottis Eingeständnis kommt aus einer anderen Zeit. Was glaubst du, wieviele Künstler in Elektro-Bereich mit Rechner auf die Bühne gehen? Ich kann dir sagen, es sind viele! Und warum keine Software-Drummer? Kann ich dir auch sagen: weil's kaum welche gibt und auch leider kaum Anwendungsfälle, da durch Konvention und evtl auch durch den Musik-Style meist alles auf Bühne mi A-Set ausgelegt ist (was glaubst du wie viele FOH-Typen e-Drummer feiern, weil damit der Live-Sound in einer kleineren Halle vielleicht nicht ganz so scheiße wird). Und der Gala-Band-Bereich ist mit seinem Roland-Sound bekanntlich hoch zufrieden. Schlagzeuger gehören zu der Gruppe von Musikern, die in der Mehrzahl sehr weit weg sind von der Einstellung zu Technik wie sie bei Elektro-Typen vorherrscht. Deswegen freue ich mich über jeden Schlagzeugspielenden, den ein erweiterter technischer Horizont interessiert, der das Bedürfnis nach gutem eDrum-Sound hat und der bereit ist, dahingehend zu lernen. Nur weil's wenige machen ist von daher doch ein stumpfsinniges Argument ;) . Und hier im Forum gibt es sowieso kaum e-Drummer mit Live-Jobs, geschweige denn Software-Drummer, also würde ich nicht unbedingt hier einen Erfahrungsbericht erwarten...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nick74« (11. März 2018, 18:47)


fasko

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Sonntag, 11. März 2018, 19:42

@Nick74
Werde in den nächsten tagen versuchen einen Testaufbau wie Du ihn beschrieben hast zu machen.
Interessant ist Deine Aussage zum Millenium, da ich noch ein MPS600 von meinem 2. Edrum habe kann ich das dann vergleichen.

Im Bezug Drummer und Edrum bzw. Software Drum muß ich Dir recht geben. Bisher durfte ich noch keinen Schlagzeuger im Livebereich (Party/Fest/Vereinsfeiern) kennenlernen
der sein Edrum wirklich kannte und auch nutzte. Meist gibts nur eine Einstellung und die läuft dann den ganzen Abend.

Mein ehemaliger Mentor (60 Jahre alt, Musik Studiert, Schlagzeuger)sagte mal um alles möglichst orginal nachspielen zu können bräuchte Er alleine 10 verschiedene Snaredrums.
Ich dachte mir in dem Modul hab ich 100 davon, also warum nicht nutzen und den Sound dadurch lebendiger gestallten.

Ich finde es halt schade wenn manche die Möglichkeiten Ihrer Instumente nicht nutzen. Weil z.B. bei der zupfenden Zunft können ja gar nicht genug Bodentreter rum stehen :D
Genauso wenn bei vielen Bands warum auch immer auf mehrstimmigen Gesang verzichtet wird.

Beruflich gehört Messen Steuern Reglen zu meinem täglichen Brot. Daher mein Interesse daran wie die Dinge funktionieren und wie sie zu verbessern wären.

Hab z.B. mit einem MPS100 angefangen, und nach kurzer Zeit, nachdem ich mir angelesen habe (unter anderem auch hier im Forum) wie so ein Edrum funktioniert
Die Mono Gummipads auf Stereo mit Meshhead umgebaut. Auch meine HH ist DIY und kommt optisch glaub ich nicht schlecht.
Und wenn ich so ein Roland Pad (hab mir dafür extra mal ein PD8 gebraucht gekauft) aufschraube und sehe was da drin ist, nämlich nicht viel, dann finde ich die Preise von denen schon etwas überzogen.
Vor allem als ich bei Elektro Pollin die Piezos für die Gummipads für 0,30 Euro das Stüch gekauft habe. ^^

Ich hoffe ich hab kommende Woche die Zeit für ausgiebige Tests und werde dann wieder berichten.
Alesis DM10; Transformer Kessel von Thomann; Alesis Surge Cymbals; DIY Umbau von akustik HH auf E mit Roland FD8

fasko

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Dienstag, 13. März 2018, 17:16

Latenzmessungen

@Nick74 (Ist das so aussagekräftig ?)

So. Ich war fleissig und habe mir mal die mühe gemacht ein wenig zu Messen.

Zum vereinfachtem Aufbau :
Es wurde ein Mikrofon nahe dem Snare Rand aufgestellt und dieses mit Kanal 3 am Mischpult Xair 16 verbunden.
Als Audioeingang der Software EzDrummer wurde Kanal 4 gewählt.

Dem Recorder der Mischpultsoftware wurde Kanal 3 als Links und Kanal 4 als Rechts zugewiesen.

Es wurden mehrere Rimclicks gespielt die sowohl vom Mikrofon als auch vom EZdrummer an das Mischpult und den Recorder gesendet wurden.
Nach erfolgter Aufnahme wurde die Wavedatei mangels anderer Möglichkeiten mit Audacity geöffnet und die Timline entsprechend gezoomt.
Bei allen Messungen war ASIO aktiv. Die Latenz vom Mischpult zur PA wurde außen vor gelassen, da für alle Instrumente nahezu gleich.

Messung 1
EZdrummer Ausgabe über USB Kabel an TC Helicon Voiceliveplay USB In. Von dort zum Mischpult bzw. Recorder. Latenz 29ms

Messung 2
EZdrummer Ausgabe über USB Soundkarte und Klinkenkabel ins Mischpult bzw. Recorder. Latenz 23ms

Messung 3
EZdrummer über interne Soundkarte vom Laptop über Klinkenkabel ins Mischpult bzw. Recorder. Latenz 22ms

Messung 4
Wie Messung 2 jedoch wurden Firewall, Antivir, Wlan usw. deaktiviert. Mischpult wurde über Tablett gesteuert. Latenz 21ms

Dieselbe Messung mit dem MPS600 steht noch aus und wird nachgereicht.

Schlussfolgerung: Mit diesen werten ist wohl eher nicht an einen Livebetrieb zu Denken :huh: :huh:

Mit deiner Aussage das ich bei bestenfalls knapp unter 20 MS liegen werde warst gar nicht so daneben Nick :D
»fasko« hat folgende Dateien angehängt:
  • Latenz_01.jpg (145,17 kB - 12 mal heruntergeladen - zuletzt: 4. Juni 2018, 09:32)
  • Latenz Mikro.jpg (75,47 kB - 8 mal heruntergeladen - zuletzt: 4. Juni 2018, 09:33)
Alesis DM10; Transformer Kessel von Thomann; Alesis Surge Cymbals; DIY Umbau von akustik HH auf E mit Roland FD8

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »fasko« (13. März 2018, 17:28)


Nick74

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20

Mittwoch, 14. März 2018, 00:09

Versuch zumindest auf 10 ms Gesamtlatenz zu kommen; dadrüber wird's unangenehm... ;)

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