Proberaum Monitoring

  • Moin, liebe Community.


    Die Suche (Monitoring) führte mich auf threads, die mir alle zu speziell auf anderen Fragen/Probleme zugeschnitten erscheinen... für mein Anliegen schien aber nichts so recht dabei zu sein. Bitte belehrt mich ggfls. eines besseren!! :)


    Also. Standardproblem: Proberaum, ich drumme laut, also sind die Gitarren laut, also ist ein riesen Krach im Raum. Alle kommen damit einigermaßen klar (stehen direkt vor ihrem Marshall), nur ich als Drummer höre kaum was außer drums.
    Die Gitarristen sind (aussch.) mit ihren Amps und Boxen verbunden. Der Sänger kommt irgendwie über PA.
    Idee: Ich hätte gern die anderen (die Band außer Drums) auf Kopfhörer. Wie stellt ich das an? Kann ich die Amps meiner Leute über 3 lange Kabel mit nem kleinen 100€- Mischpult verbinden, Kopfhörer anschließen, zack? Oder gibt es da pfiffigere Methoden? Ich plane hier erstmal nur für mich, da der Rest der Band mit dem Sound wohl gut zurecht kommt...


    Danke im Voraus!


    Tünk

  • Warum habt ihr eine PA im Proberaum?
    Eine PA (= Public Adress) ist für´s Publikum gedacht, nicht für die Musiker. Die Anforderungen an beide Anlagen/Boxen-Typen sind ziemlich unterschiedlich.
    Besorgt euch eine gute Monitoranlage (die ihr auch live verwenden könnt) und spielt darüber. Hat auch den Vorteil, dass ihr euren Bühnensound schon kennt.
    Ja, dafür benötigt man einen Mischer.
    Haben die Amps deiner Leute Direct Outs? Wenn nicht, benötigst du Mikrofone und dann wird´s noch komplizierter ...

  • Warum habt ihr eine PA im Proberaum?
    Eine PA (= Public Adress) ist für´s Publikum gedacht, nicht für die Musiker. Die Anforderungen an beide Anlagen/Boxen-Typen sind ziemlich unterschiedlich.
    Besorgt euch eine gute Monitoranlage (die ihr auch live verwenden könnt) und spielt darüber. Hat auch den Vorteil, dass ihr euren Bühnensound schon kennt.
    Ja, dafür benötigt man einen Mischer.
    Haben die Amps deiner Leute Direct Outs? Wenn nicht, benötigst du Mikrofone und dann wird´s noch komplizierter ...


    Hallo,


    wir spielen im Proberaum auch über die PA, funktioniert einwandfrei.
    Der Name legt ja nicht den ausschließlichen Zweck oder Gebrauch fest.
    Das man mit Monitorboxen vielleicht bessere Ergebnisse erziehlt bezweifle ich aber nicht.


    Gruß
    Fit

    Wenn bei Stiftung Wahrentest ein Dildo mit Befriedigend bewertet wird, ist das dann Sehr Gut?



    Suche 24"x16" BD Tama Granstar II mit Rosette

  • Gitarrenamps musst Du mit jeweils einem Mikro abnehmen, die klassischen Marshall Topteile haben keinen Direct Out. Den Bass könntest Du ggf. am Amp abzapfen, wenn der einen DI-Out hat. Ansonsten nimmt man dafür eine kleine DI-Box. Beim Sänger kommt es drauf an, was das PA-Pult für Möglichkeiten bereit stellt: Wenn dort ein Direct Out im Kanalzug vorhanden ist oder aber eine Gruppe bzw. ein Auxweg frei ist, kannst Du das Signal dort abgreifen. Zur Not auch am Insert des Kanals.


    Eine Sache solltest du bedenken: Wenn Du einen geschlossenen Kopfhörer auf hast, ist der Sound Deines Schlagzeugs dahin. Und um das auch noch mit in das Monitorsignal zu bekommen, sind mindestens nochmal drei bis vier Mikros und Kanäle am Pult notwendig und die Sache wird zunehmend komplexer.


    Vielleicht wäre ein erster Ansatz daher erstmal die Neuausrichtung der Amps, so dass Du mehr davon hören kannst. Wenn die beiden Stacks dir gegenüber stehen und die Gitarristen zwischen Dir und ihren Amps, dann sollte das bei Dir am Set deutlich hörbar sein... Dann würde vielleicht eine zusätzliche Monitorbox bei Dir für die Vocals reichen.

  • wir spielen im Proberaum auch über die PA, funktioniert einwandfrei.
    Der Name legt ja nicht den ausschließlichen Zweck oder Gebrauch fest.
    Das man mit Monitorboxen vielleicht bessere Ergebnisse erziehlt bezweifle ich aber nicht.


    Je nach Qualität der Anlage, den räumlichen Gegebenheiten und der Gesamtlautstärke kann man natürlich eine PA im Proberaum verwenden.
    Man wird dabei zu mehr oder weniger guten Ergebnissen kommen.
    Mit einer Monitoranlage tut man sich halt wesentlich leichter.
    Außerdem: Eine Monitoranlage benötige ich live immer, den Sound und die Möglichkeiten kenne ich dann schon aus dem Proberaum.
    Eine PA ist nach meiner Erfahrung in mindestens 50 % der Anwendungen entweder zu klein oder zu groß.
    Deshalb mein Rat (aus eigener Erfahrung): Monitoranlage kaufen, PA fallweise mieten.

  • Meiner Meinung nach ist die Hauptursache bei zu hoher Lautstärke im Proberraum die schlechte Aufstellung der Amps/Boxen. Sehr häufig beschallen die Gitarristen und Bassisten ihre Knie in ca. 1m Abstand. Dass sie dann wie blöd aufdrehen müssen, um sich ausreichend selbst zu hören ist klar. Also als erstes alle Boxen auf Ohrhöhe der Gitarristen und Bassisten bringen (ca. 3 Cola- oder Bierkästenhöhe bei den üblichen 4x12er, 4x10er Boxen). Dann kann man schon ziemlich mit der Lautstärke runter. Als nächstes sehen wie der Gesang (ggf. Keys) zu allen Beteiligten ohne Feedback kommen kann. Bei mir im Proberaum haben sich zwei kleine (80Watt) Gesangs/Keybord/Gitarrenverstärker dafür angeboten. Einer beschallt leicht quer durch den Raum mich und ein wenig die anderen. Einer beschallt seitlich den Bassisten, Gitarristen und Sänger. Dann kümmert man sich um die Raumreflexionen. Wenn es hallt wie Sau, dann gibt es eben auch Soundbrei.
    Zu der Idee dein Monitoring über einen Kopfhörer zu machen: Das wird nichts bringen, solange die Grundlautstärke nicht runter geht. Grund: Die Kopfhörer dämmen den Schall im Raum in der Regel zu wenig. Dann hast du Soundbrei im Raum + Schall auf dem Kopfhörer. Das wird nicht leiser und nicht besser für dich.

  • Also ich muss sagen, ich bevorzuge auf jeden Fall Monitoring über Kopfhörer. Die Gitarristen drehen die Boxen einfach zur Wand und nehmen das Signal mit Mikros ab. Bass läuft über DI Box, Gesang direkt in den Mixer, Drumset mit 5 Mikros abgenommen. Das ganze wird über den Sub Kanal auf einen günstigen Kopfhörerverstärker gelegt, wo jeder seinen Kanal lautstärketechnisch regeln kann. Vor allem hört man meiner Meinung nach so jeden sehr gut.


    LG

  • Meiner Meinung nach ist die Hauptursache bei zu hoher Lautstärke im Proberraum die schlechte Aufstellung der Amps/Boxen.


    Meiner Meinung nach ist die Hauptursache bei zu hoher Lautstärke im Proberaum die zu hohe Lautstärke, dann kommt aber auch schon die Aufstellung. ;)


    In jungen Jahren hatte ich gelegentlich ähnliche Probleme, je älter ich werde, umso weniger spielt das noch eine Rolle. Da auch meine Mitmusiker älter werden, spielen inzwischen alle auf einem gut verträglichen Lautstärkelevel, welches Monitoring völlig überflüssig macht und dem lästigen Tinnitus vorbeugt.


    Vorteil: man hört auch die Feinheiten noch raus, was der Gesamtdarbietung zugute kommt.


    Für die Herangehensweise, im Proberaum annähernd so laut wie live zu spielen und dies mit dem Spaßfaktor zu begründen, konnte ich allerdings noch nie viel abgewinnen. Ein Toningenieur sitzt auch nicht am Pult und mischt bei 120 dB, weil ja die Musik nachher Dancefloor-geeignet sein soll.


    Um nicht ganz OT zu bleiben, möchte ich es mal kontruktiv formulieren und den TS nebst Band ermutigen, tatsächlich mal an den Reglern zu drehen, ehe man am Rad dreht. Mit durchdachter Aufstellung kommt man nämlich auch als lautere Band tatsächlich oft ohne Monitoring aus, da man ja im Gegensatz zur Bühne vor den PA-Boxen stehen kann.

  • Hallo,


    Der Name legt ja nicht den ausschließlichen Zweck oder Gebrauch fest.


    Doch.
    Wenn wir deutsch und neutral von "Beschallungsanlage" reden, kommen wir automatisch zur Frage, für wen wir beschallen und danach richten wir die Anlage aus.


    Ich bin ein großer Verfechter der Variante, mit dem vorhandenen Material optimal zu arbeiten:

    Vielleicht wäre ein erster Ansatz daher erstmal die Neuausrichtung der Amps, so dass Du mehr davon hören kannst.


    Meiner Meinung nach ist die Hauptursache bei zu hoher Lautstärke im Proberraum die schlechte Aufstellung der Amps/Boxen.


    Eine zusätzliche Abnahme mit Monitoring kostet nicht nur Geld und Zeit, sie ist auch nicht notwendigerweise leiser. Auf jeden Fall klingt sie anders und trägt daher zu einem dritten Sound bei, was die Sache nicht vereinfacht.


    Das erste Problem ist der Raum, der sollte möglichst groß sein.
    Wenn man dann weiß, wer und was wie hinein soll (Schallquellen), dann kann man den Aufbau planen.


    Boxen immer in Ohrhöhe, Gitarristen und Bassisten immer mit Abstand zur Box sind die Faustregel.
    Spielkreis oder Schallwand sind gute Ideen, ob machbar, hängt von den konkreten Verhältnissen ab.


    Grüße
    Jürgen

  • Standardproblem: Proberaum, ich drumme laut, also sind die Gitarren laut, also ist ein riesen Krach im Raum.


    Das ist in @Tünks Proberaum das eigentliche Kernproblem. Was sollen da die GTRs drehen, außer lauter?


    Ich habe mal eine Band gesehen, die haben entsprechend deiner Beschreibung gerockt. Fast alle hatten Hearsafes in den Ohren. Dazu gibts versch. Filter/Dämpfungseinsätze.


    Ein Floormonitor (damit du die anderen Musiker hörst) neben dir, benötigt eine "Abnahme" des Instrumentariums der Bandkollegen. Alles wird für dich noch lauter.


    Ein kleines Mischpult, entsprechend deiner Fragestellung, hat nur 2-4 Mikrofoneingänge. Du könntest versuchen, mit 2 pfiffig im Raum positionierten Mikros für dich ein Monitoring zu erstellen. Was du dann unbedingt benötigst ist ein geschlossener Kopfhörer oder InEars. Ob der Kopfhörerverstärker im Minimixer genügend Druck macht, ist auch eine Frage der Impedanz (Eingangswiederstand) der verwendeten Lauscher. So ein Mix kann helfen, wird aber sicher nicht geil klingen. Ob dir Proben dann noch Spaß macht, ist eine Frage deines Anspruches. Und wie gesagt "geschlossen", sonst musst du wieder laut drehen.


    Rods sind auf Trommeln und Cymbals leiser, klingen aber auch anders. Ob du dich an sowas gewöhnen könntest, kann ich nicht beurteilen.


    Ein Vollmonitoring über Lauscher erfordert zusätzlich eine "Abnahme" des Drumsets. Dieser Aspekt wurde bereits in einem vorangegangenen Post angeschnitten.


    Fazit: zu laut geht auf Dauer auf die Ohren. Das ist ungesund und sollte beachtet werden. Aber dafür hast du ja den Startpost geschrieben. ;)

  • Moin. Danke scbonmal für die rege Diskussion, geil!


    Leiser spielen. Dazufällt mir jetzt viel Kontra ein, spare ich mir aber. Jeder Heavy Drummer weiß doch, das ist nur in minimalen Grenzen möglich.


    Ich spiele viel über InEars bspw. am Handy/ mp3 Player und finde das egtl. sehr angenehm. Die Schalldruck- Spitzen (wenn man so will) der drums sind abgeschnitten, insges. lässt sich das für meinen Geschmack einfach mittels Lautstärkeregelung sehr gut einpegeln. Insofern: Zitat Eine Sache solltest du bedenken: Wenn Du einen geschlossenen Kopfhörer auf hast, ist der Sound Deines Schlagzeugs dahin. ... teile ich überhaupt nicht!
    Auch Zitat Die Kopfhörer dämmen den Schall im Raum in der Regel zu wenig. Dann hast du Soundbrei im Raum + Schall auf dem Kopfhörer. Das wird nicht leiser und nicht besser für dich. ...hä?! Basiert diese Aussage auf Erfahrung oder ist das eher eine Theorie?! Für mein Empfinden dämmt alles, was ich mir ins Ohr stecke, den Raumsound erheblich, bzw. doch mehr als ausreichend. Und wenn ich die Gitarren direkt aufm Ohr hätte , wäre es doch definitiv eine soundliche Verbesserung. Das ist ja die Idee.


    Wenn ich das richtig sehe, sind der kritische Aspekt die Ausgänge der Amps meiner Mitstreiter, richtig? Gotarren- und Verstärkertechnik sind natürlich nun garnich meine Stärke :D ...Aber... es müsste sich doch irgendwo am Gitarrenturm der Sound abgreifen und weiterschleifen lassen??! Aber ok... wenn nicht, per Verstärkermikro wäre auch ok. Nehme mal an, es muss dafür nicht das Modell "Unbezahlbar" sein.


    Was ist eine "DI- Box"?


    Zitat Sehr häufig beschallen die Gitarristen und Bassisten ihre Knie in ca. 1m Abstand ...sehr guter Gedanke. Hätte man drauf kommen können :) ...werd ich umgehend mal anregen.


    Eine zusätzliche Abnahme mit Monitoring kostet nicht nur Geld und Zeit, sie ist auch nicht notwendigerweise leiser. Auf jeden Fall klingt sie anders und trägt daher zu einem dritten Sound bei, was die Sache nicht vereinfacht. Auch interessant. Stimmt. Aber... 1.) Geld spielt keine Rolle ;) Und: wenn der dritte Sound besser, klarer ist, dann wär das doch gut!


    Hearsafes / Ohrschutz habe ich auch in diversen Spielarten getestet. Dämpft natürlich die Lautstärke, wirkt sich aber meines Empfindens nach in keinem Fall positiv auf den Sound aus. Die Lautstärke ist nicht mein Problem! Bzw. das kriege ich mit einfachen Mitteln in den Griff - mir reichen InEar- Kopfhörer.


    Ein Floormonitor (damit du die anderen Musiker hörst) neben dir, benötigt eine "Abnahme" des Instrumentariums der Bandkollegen. Alles wird für dich noch lauter. ...genau, deshalb ja der Kopfhörer- Plan.

    Burned destroyer, darf ich Dich mal per Privatchat belästigen? Würde mich sehr interessieren, wie ihr das genau realisiert habt.


    Hoffe, ich hab keine Gedanken zu arrogant abgeschmettert ;) Vielen Dank dafür schonmal!! Wäre schön wenns hier noch etwas weitergeht. Interessant sind Eure Gedanken und Ansätze dazu auf jeden Fall...!! Auch wenn ich nicht EINEM der hier anwesenden Leiserocker glaube, dass er SO leise trommeln kann, dass er hinter seinem 18" Metal Crash irgendeine Feinheit raushört ;) ;)


    RockON!

  • Leiser spielen. Dazufällt mir jetzt viel Kontra ein, spare ich mir aber. Jeder Heavy Drummer weiß doch, das ist nur in minimalen Grenzen möglich.

    Meinst du mit Heavy Drummer die Musikrichtung oder einen Drummer, der mit vollen Körpereinsatz stark zu haut? Wenn letzteres, dann etwas leichter zuschlagen, wenn erstes, dann... keine Ahnung :D
    Was gibt es denn für Kontra beim leise spielen? Ich kenne erstmal nicht viele.

  • Ich erkenne keine klare Zitate. Daher weiss ich nicht, wen du mit deinen einzelnen Statements angesprochen hast.
    Die von dir gestellte Frage beantwortest du dir in deinem Post, entgegen den Tipps bzw. gut gemeinten Ratschlägen der Forenteilnehmer, im Kontra zum Gesagten selbst.


    Zusammenfassend stelle ich fest:
    - einiges was gesagt wurde hast du nicht richtig verstanden, oder es war von uns nicht gut erklärt.
    - du weisst schon alles (besser).
    - bei Metal ist generell alles anders und weil ich kein Metal spiele, bin ich nicht der richtige "Berater". ;)

  • Zitat

    ...Aber... 1.) Geld spielt keine Rolle ;)


    Geld bringt dir nichts, wenn du keine Ahnung hast.


    Zitat

    Zitat Eine Sache solltest du bedenken: Wenn Du einen geschlossenen Kopfhörer auf hast, ist der Sound Deines Schlagzeugs dahin. ... teile ich überhaupt nicht!


    Das ist persönliches Empfinden. Für meinen Geschmack dämpft kein auf dem Markt erhältlicher Kopfhörer gut genug um meine Ohren zu schonen. Ich bevorzuge In Ears mit zusätzlichem Gehörschutz für drüber.


    Zitat

    Auch Zitat Die Kopfhörer dämmen den Schall im Raum in der Regel zu wenig. Dann hast du Soundbrei im Raum + Schall auf dem Kopfhörer. Das wird nicht leiser und nicht besser für dich. ...hä?! Basiert diese Aussage auf Erfahrung oder ist das eher eine Theorie?! Für mein Empfinden dämmt alles, was ich mir ins Ohr stecke, den Raumsound erheblich, bzw. doch mehr als ausreichend. Und wenn ich die Gitarren direkt aufm Ohr hätte , wäre es doch definitiv eine soundliche Verbesserung. Das ist ja die Idee.


    Ein Köpfhörer dämpft meist nur recht viel in den hohen Frequenzen. Den ganzen dumpfen Matsch von Bass und Gitarren bekommst du auch mit Kopfhörer noch gut rein.
    Plus den Sound der von den Kopfhörern kommt. Von deiner Bass Drums hörst du auch nur noch ein dumpfes *umm* *umm *umm* statt einem präzisen Kick.
    Wie gesagt Geschmackssache. Ich würde sowas nicht wollen.


    Beherzige erstmal die Tipps bezüglich Raumoptimierung bzw Ampposition. Damit lässt sich viel erreichen.
    Und erfahrungsgemäß machen sich Bands da meist überhaupt keine Gedanken.


    Leiser spielen kann man natürlich. Den druckvollen Sound den man bei Metal gerne möchte kann man sich dann aber abschminken.

  • Du meinst es sicher gut, aber lass es uns nicht vertiefen :) ...Meiner Ansicht nach lässt sich die Musikrichtung Heavy Metal nicht unterhalb einer bestimmten, wenn auch nicht klar definierbaren Lautstärke proben, selbst wenn man möchte. Betrachte das in diesem Thread bitte einfach als gegeben ;)
    (@ curby)

    Einmal editiert, zuletzt von Tuenkone ()

  • Das ist persönliches Empfinden. Für meinen Geschmack dämpft kein auf dem Markt erhältlicher Kopfhörer gut genug um meine Ohren zu schonen. Ich bevorzuge In Ears mit zusätzlichem Gehörschutz für drüber.


    Ich denke, nur sehr hochwertige InEars bringen den korrekten musikalischen Genuss in die Ohren.
    Bei Kopfhörer geht guter Sound auch bereits ein wenig preiswerter.


    Und für mich:
    InEars = Live
    Kopfhörer = Studio, weil präziser


    Inzwischen glaube ich den Themenstarter so verstanden zu haben:
    1. es muß extrem laut sein, weil Metal
    2. wie ist egal
    3. die Instrumentierung muß glasklar, differenziert hörbar sein. Am besten ein CD Mix. Aber unter Beachtung von Position 1+2. ;)

  • Burned destroyer, darf ich Dich mal per Privatchat belästigen? Würde mich sehr interessieren, wie ihr das genau realisiert habt.



    Klar!
    Im Prinzip wird bei uns jedes Instrument abgenommen, das ganze läuft in ein Mischpult. Das heißt die Gitarristen haben ihre Boxen alle Richtung Wand gedreht, das bedeutet der Raumsound wird etwas leiser und weniger vermatscht. Vor der Box ist das Mikro, mit dem die Gitarristen abgenommen werden, was in den Mixer läuft. Gesang läuft direkt in das Mischpult. Der Bass geht aus dem Amp raus in eine DI Box (sowas zB http://www.thomann.de/at/dibox…cfW8SX-l2FXd04aAsnt8P8HAQ )und wieder in den Mixer. Schlagzeug ist nur mit Bassdrum, Snare Drum, 3x Toms abgenommen (die Becken kommen gut über die Gesangsmikros rein, bzw. auch durch die close mikrophone), das auch in das Mischpult. Das wird dann eingepegelt, und beim Equalizer angepasst.
    Das Ganze geht dann vom Mischpult aus dem Sub Out in einen Kopfhörerverstärker (wir verwenden den hier: http://www.thomann.de/at/behri…lay_pro8_headphoneamp.htm ), an dem jeder seinen Kopfhörer anschließen kann. Hier kann auch jeder selbst seinen Pegel regeln.


    Falls noch etwas unverständlich ist, einfach nachfragen. :D


    VG

  • Der Bass geht aus dem Amp raus in eine DI Box


    Der Themenstarter könnte die Amps seiner Mitmetal(er) untersuchen. Oder deren Bedienungsanleitung googlen.
    Unser Bassmann hat hinten am Amp einen DI-Out. Daher ist keine separater DI Box erforderlich.
    Da wir aber kein Metal spielen, ich daher auch davon keine Ahnung habe, nutze ich den DI-Out für Multitrack-Proberaummitschnitte. ;)


    Wir haben aber auch kein kleines Mischpult mit Metalgehäuse für 100 Euro, welches hier bereits angesprochen wurde.


    Daher: erstmal gucken. ;)

  • Hallo,


    es müsste sich doch irgendwo am Gitarrenturm der Sound abgreifen und weiterschleifen lassen


    Ja, das geht zwar theoretisch bei modernen Geräten (weil die so eine DI-Box schon drin haben), aber der Klang ist halt ein anderer, weil über Membran und Luft eben etwas anderes läuft als über Kupferdraht im Plastikmantel.

    Geld spielt keine Rolle


    Na, dann: alles direkt und per Mikrofon abnehmen, alles in Mischpult mit so vielen Monitorwegen, wie Musikanten vorhanden und dann jedem sein Monitormix auf die Ohren.
    Viel Spaß!


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Wie groß ist doch gleich der Raum und wie viele Leute tummeln sich darin mit welchen Geräten?

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!