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k.drums

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1

Sonntag, 16. April 2017, 17:02

Stereo Pair Overhead-Mikros für Glyn Johns Recording Methode... C214? NT5?...

Hallo,

ich hab schon viel gutes von der Glyn Johns Drum-Recording Methode gehört und auch ganz ordentliche Ergebnisse mit den C1000s von AKG erzielen können.

Für die die die Methode nicht kennen:


hier ein Bild das ich im Netz gefunden habe.

Man ordnet die OH-Mikrofone Eins über dem Set, mittig über der Snare und das andere von vorne Links neben dem Drumset im selben abstand zur Snare an.
Den Pan des linken Mikros dreht man dann nach rechts und den anderen Pan halb nach links. So hat man einen tollen Stereo Sound!

Jetzt aber mal zur Frage, im Original benutzt man Neumann U87 oder U47.
Diese kann ich mir aber nicht leisten... verständlich?!

Was wäre da bezahlbar und brauchbar?

Vielleicht AKG C214
oder Rode NT5
oder Ocatavas

LG

Hajo K

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2

Sonntag, 16. April 2017, 17:24

Hi k.drums,
Was wäre da bezahlbar und brauchbar?

Vielleicht AKG C214
oder Rode NT5
oder Ocatavas
die Frage hatte ich mir seinerzeit auch gestellt, als ich mit Glyn Johns unterwegs war und dazu einen kleinen Test gemacht. Vielleicht ist das Ergebnis auch für Dich hilfreich ...

Viel Erfolg!
Hajo K.

P.S.: Bin mit meiner "russischen Wahl" immer noch hoch zufrieden ...
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"If we surrender the thing that separates us from machines, we will be replaced by machines." -- Jojo Mayer

k.drums

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3

Sonntag, 16. April 2017, 17:37

Hallo Hajo,

sehr interessanter Test!

In deinem Test klingen die Octas sehr gut, hast du das normale Paket, oder noch die Kugel und anderen Charakteristiken.
Wie zufrieden warst du mit den SC450? Ich habe schon ein 450... da könnt ich mir einfach ein zweites zulegen...

Zu den Octas und den Rodes gäbe es auch später die Erweiterungsmöglichkeit durch Oktavamod-Kapseln.
http://www.oktavamod.com Die klingen dann wie die Neumamn KM 184.
Hat das jemand?


LG

digga

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4

Sonntag, 16. April 2017, 19:19

ich nutze gerade AKG C214 als "normale" Overheads in A/B Konfiguration....klingen verdammt gut in meinem Ohren!

Hajo K

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5

Sonntag, 16. April 2017, 19:53

Hi again,
In deinem Test klingen die Octas sehr gut, hast du das normale Paket, oder noch die Kugel und anderen Charakteristiken.
Wie zufrieden warst du mit den SC450? Ich habe schon ein 450... da könnt ich mir einfach ein zweites zulegen...

Zu den Octas und den Rodes gäbe es auch später die Erweiterungsmöglichkeit durch Oktavamod-Kapseln.
http://www.oktavamod.com Die klingen dann wie die Neumamn KM 184.
Hat das jemand?
von den Oktavas hatte ich mir das "Komplettpaket" mit Kugel und Superniere (glaub ich) gekauft, nutze aber fast nur die Niere. Das SC450 ist für sein kleines Geld wirklich großartig, eben weil man's auch schön als Vokalmik einsetzen kann. Aber: Ich würde mit erheblicher klanglicher Streuung rechnen und daher eher noch ein SC450-Paar kaufen, als eine Erweiterung. Ich hab noch ein zweites Oktava-Paar - beide sind prima gematcht aber wenn man die Paare miteinander vergleich hört man schon einen Unterschied - das wird bei den SC450 sicher nicht anders sein.

Von den Oktavamod-Kapseln hab ich auch gelesen ... naja ... ob das für einen Amateur wirklich von Belang ist? Generell sollten wir kritisch auf die ganze Diskussion (ums richtige Mikro) schauen: Bei den üblicherweise bescheidenen Räumen und generell beschdränkten Voraussetzungen für wirklich hochwertige Aufnahmen lohnen sich hier die letzten paar Prozent Qualitätsplus nicht ... finde ich

Viel Erfolg bei Auswahl und Kauf wünscht
Hajo K
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Hajo K

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6

Sonntag, 16. April 2017, 19:55

ich nutze gerade AKG C214 als "normale" Overheads in A/B Konfiguration....klingen verdammt gut in meinem Ohren!
Das glaub ich sehr gern. Die spielen nun aber mit deutlich mehr als doppeltem Preis in einer ganz anderen Liga.

Gruß
Hajo K
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k.drums

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7

Sonntag, 16. April 2017, 20:24

ich nutze gerade AKG C214 als "normale" Overheads in A/B Konfiguration....klingen verdammt gut in meinem Ohren!
Das klingt gut! Gibt es davon auch Hörbeispiele?
Ich habe gehört das man bei Großmembranmikros aufpassen muss,
das die Membranen bei lautem Pegel nicht kaputt gehen.
Must du den Pad schalter benutzen oder wie sieht es bei dir mit der Lautstärke aus?

LG

Nur um das anzumerken:
Ich möchte keine Grundsatzdiskussion zum Thema Großmembran vs. Kleinmembran anfeuern.
Mir geht es einfach darum, welche Möglichkeiten es als OH Mikros in meiner Preisklasse gibt.
Die Oktavas sind mit unter 350€ relativ preiswert,
die AKG C214 sind zwar deutlich teurer, jedoch kann man sie auch als Gesangsmikros benutzen...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »k.drums« (16. April 2017, 20:29)


olly

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8

Sonntag, 16. April 2017, 20:54

Ich benutze für normales Overheadmikrofonieren in AB oder ORTF die Rode M5 MP (hier: https://www.thomann.de/de/rode_m5_mp.htm…e+m5mp_326853_0). Im Vergleichstest mit den NT5 als matched pair in meinem Raum, mit meinem Pult, Rechner, Monitorboxen und (am wichtigsten!) Ohren klangen beide annähernd gleich. Preislich sehr interessant.
Wo Dummheit herrscht, ist das Selbstbewußtsein König.

Mein Krempel

  • »Oliver_Stein« ist männlich

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9

Montag, 17. April 2017, 00:06

ich nutze gerade AKG C214 als "normale" Overheads in A/B Konfiguration....klingen verdammt gut in meinem Ohren!
Das klingt gut! Gibt es davon auch Hörbeispiele?
Ich habe gehört das man bei Großmembranmikros aufpassen muss,
das die Membranen bei lautem Pegel nicht kaputt gehen.
Must du den Pad schalter benutzen oder wie sieht es bei dir mit der Lautstärke aus?

Zu Glyn Johns gibt es hier schon einen umfangreichen Thread. Die 214er sind mehr oder weniger halbe 414er, und von denen gibt es eine Aufnahme in Glyn Johns Technik hier: Glyn Johns Magic ?!? SOUNDTEST

Und ja, man kann extern polarisierte Großmembraner bei extremen Pegeln zerstören, wenn die bedampfte Membran die rückseitige Platte berührt durch die starke Auslenkung. Dann gibt es eine Entladung mit Brandspuren und die Kapsel ist hin. Da Du ja explizit nach den 214ern gefragt hast, hier meine Erfahrung mit den 414ern: deren Kapsel (die sich halbiert in den 214ern wiederfindet), ist "pegelfest". Bei allen Anwendungen am Schlagzeug als entfernte Mikrofone (Overheads, egal in welcher Konfiguration), braucht man den Padschalter nicht, sofern der Micpreamp mit dem Pegel von den Mics umgehen kann. Als Close-Mic in oder vor der BD oder an der Snare, benutze ich meist die -10dB Stufe des Padschalters.
Der Padschalter kann übrigens die mechanische Zerstörung der Membran in keiner Stellung verhindern, berührt sie die Backplate, ist die Kapsel hin, Ende. Der Padschalter schützt primär den internen Vorverstärker im Mikrofon vor dem Clippen.
Ich hatte die 414er bereits in der BD und auch direkt an der Snare - sie haben dabei keinerlei Schaden genommen. Mit einem historischen Neumann würde ich das eher nicht machen... Für Deine angedachte Anwendung kannst Du den Punkt Membranzerstörung durch zu hohen Pegel für die AKG Großmembraner komplett vergessen.

trommla

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10

Montag, 17. April 2017, 09:44

im Original benutzt man Neumann U87 oder U47

Na ja, ich glaube, das war eher Zufall, da diese in professionellen Studios in der Regel vorrätig sind. ;)

Ich hatte mal ein Setting mit NT5 und C414 im A/B-Vergleich und fand die 414er eindeutig "schöner". Trotzdem haben wir uns für die NT5 entschieden, denn der Sound war gefühlt mehr "LoFi", was den Charakter der Musik, die wir aufnahmen, besser unterstützte.

Warum schreibe ich das? Um zum Ausdruck zu bringen, dass es wie so oft kein Richtig oder Falsch gibt, sondern die individuelle Anwendung ebenfalls eine Rolle spielt. Wenn du z.B. planst, die Mikros regelmäßig für Liveabnahme zu verwenden, würde ich eher günstige Kleinmembraner als teure Großmembraner wählen. Wenn die Dinger ausschließlich zuhause neben den Kronjuwelen lagern, können es die teuersten Dinger sein, die ich mir leisten kann.

Für mein Empfinden wären die Oktavas ein guter Kompromiss zwischen Sound und Usability, die du dir näher ansehen solltest.

Hajo K

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11

Montag, 17. April 2017, 11:39

Hi,
Wenn du z.B. planst, die Mikros regelmäßig für Liveabnahme zu verwenden, würde ich eher günstige Kleinmembraner als teure Großmembraner wählen.
da kann ich dem trommla wirklich nur zustimmen: Bis ich mir die Oktavas geleistet hab, mussten die schweren SC450 herhalten oder besser gesagt die darunter befindlichen Mikroständer! Da ächzen selbst solide K&M und die Schraube muss man bis zum geht nicht mehr festziehen. Das noch auf der Bühne mit dem üblichen gelegentlichen "Oh, sorry"-Anrempler ... lieber nicht mehr. Im Studio hingegeben hat man natürlich die Wahl ...

Grüße
Hajo K
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k.drums

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12

Montag, 17. April 2017, 12:31

Die frage ist halt ob in der Glyn Johns Methode, Kleinmembraner weit genug abnehmen oder ob Großmembraner breiter aufnehmen?

trommla

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  • »trommla« ist männlich

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13

Montag, 17. April 2017, 12:57

http://www.soundandrecording.de/equipmen…embranmikrofon/

Vielleicht wird der Unterschied zwischen Klein- und Großmembran dann klarer.

Hajo K

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  • »Hajo K« ist männlich

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14

Montag, 17. April 2017, 16:35

Hi k.drums,

trommla hat die Frage ja beantwortet. Mir scheint aber eher ein anderes Problem vorzuliegen: Du wirst nicht ohne eigene Erfahrungen weiter kommen und das heißt praktisch ausprobieren! Warum bestellst Du Dir nicht einfach zwei Paare und sendest das weniger attraktive zurück? Bei meinem Test waren damals die Meinungen ziemlich klar aufgeteilt: Die einen mochten Produkt A, die anderen B. Schau doch mal, was Dir gefällt. Man kann, wie Du ja sicher im verlinkten Artikel gelesen hast, mit beiden Varianten erstklassige Aufnahmen machen.

Oder Du bestellst Dir eben doch ein weiteres SC450 (im Wissen um mögliche klangliche Streuungen) und legst einfach damit mal los, bis Du klarer hast, was Du suchst.

Und ... ich finde ja, es lohnt sich, nicht zuviel Zeit für einen einzigen Klangfaktor aufzuwenden. Ich hab gerade mal wieder ein bisschen was in Sachen Plug-ins und Kompression dazugelernt ... das Mikro ist ja "nur" ein (wenn auch wichtiger) Teil der Kette.

Viel Spaß demnächst wünscht
Hajo K

P.S.: Wenn Du mal in das exquisite Audio-Beispiel von Xian aus seinem Post zu Glyn Johns reinhörst, dürften auch die letzten Zweifel verfliegen, dass die Membrangröße eine Rolle spielt.
P.P.S.: Leider kann man Xians klasse Sound auch nicht mit teuren Mikros herbeikaufen. Mist. :-)
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digga

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15

Dienstag, 18. April 2017, 11:14

Ja da gebe ich meinem Vorredner vollkommen recht: ohne eigene Erfahrung kommt man nur bedingt weiter und muss sich auf eine nicht ganz objektive Einschätzung anderer einlassen!

Im übrigen für meine C214 hab ich ca 220.- / Stück bezahlt, gebraucht versteht sich!

Meine Erfahrung mit OH im schnell durchlauf: KM sind etwas präziser in den Transienten und daher auch deutlich "schärfer" und etwas knackiger! GM in meinen Ohren besser geeignet um ein ganzes Set im Raum aufzunehmen ohne reine Betonung auf die Becken, Snare, Toms etc. kommen da auch schön mit durch, alles etwas voller und näher "zusammen.

Entscheidend ist für mich auch noch wie man nachher mischt: ich nehmen z.B. gerne die OH-Mics als Basis und mische alles andere leicht dazu...andere mischen gerne wenig OH und viel direktes Signal, ganz andere wollen mit Glyn Zauberformel ein ganzes Set natürlich aufnehmen. Sprich jedes Mic hat auch im Prinzip seine Berechtigung.

Ich habe damals angefangen mit Behringer 20 EUR Condeser (Aiyayayai, die sind echt übel), dann zu Beyerdynamic M201 (ja ein dynamischer Kandidat, der gut funktioniert), weiter zu AT 3525 (nett) im Wechsel mit MXR 604 (gut etwas höhenbetönt), hin zu Shure PG181 (auchnicht verkehrt, nicht so schrill und gut im Gesamtkontext, letztlich ein Album damit aufgenommen) und dann hab ich eigentlich für Gesang ein C214 angeschafft, welches so gut am Drumsset gefiel, dass ein zweites her musste...

Du siehst...it´s a journey!

Viel Spaß dabei!

Jürgen K

PS: Mitglied

  • »Jürgen K« ist männlich

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16

Dienstag, 18. April 2017, 12:00

Hallo,

ich verwende das genannte Verfahren nicht
und ich verwende auch keine Kondensatormikrofone.

Der Grund liegt darin, dass ich die altmodische Wärme
gerne habe und das mit billigen Kondensatoren nicht
machbar ist, dafür fehlt es mir vielleicht ein bisschen
an Schärfe in den Höhen, damit kann ich aber leben.

Das genannte Verfahren verwende ich nicht, weil es mir
zu asymmetrisch ist, ich sehe den Grund der GlyJo-Erfindung
in kleinen Drum-Sets und noch kleineren Mikrofonsets.
Sobald man ein drittes Mikrofon hat und einen anderen
als den üblichen Aufbau werden die Karten neu gemischt.

Für Aufnahmen ist die Richtcharakteristik und die tatsächliche
Charakteristik (jenseits der Theorie) entscheidend, Kugeln kann
man für Richtmikrofonie schon mal ausschließen, es sei denn, man
hat viel Humor. Ob Groß oder Klein wird erst ab einer gewissen
Preisklasse relevant, vorher sollte man auf Qualität achten, das
gilt meiner Meinung nach auch für den festen Glauben an Kondensatoren
im Unterpreissektor.

Letztendlich kann ein billiges Mikrofon sogar besser sein, weil es nicht
jeden schiefen Ton exakt widerspiegelt.

Grüße
Jürgen

jensensen

Mitglied

  • »jensensen« ist männlich

Registrierungsdatum: 20. Juli 2013

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17

Dienstag, 18. April 2017, 13:37

Mit den Shure PGA 181 habe ich auch schon gute Erfahrungen gemacht.
Guter Kompromiss aus Durchsichtigkeit und Wärme.

Beeble

Beckenpolierer

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18

Dienstag, 18. April 2017, 16:46

Für die Entscheidung mit Glyn Johns aufzunehmen gibt es dieser Tage ja nur 2 Gründe:
Einmal zum lernen und einmal weil das Budget für mehr nicht reicht, sowohl was Equipment als auch freie Aufnahmekanäle betrifft.
OK, für richtige Retronerds ist es vielleicht noch interessant mal die
ganze Band mit altem Equipment analog auf 8Spur Tonband aufzunehmen und
sich mit 3 Drumspuren zu vergnügen.

Damals waren unbegrenzte Aufnahmespuren wie heute nicht möglich und alles >16 Spuren für kleinere Studios unbezahlbar. Da musste man sich schon was einfallen lassen.
Ich denke jeder sollte sich damit einmal beschäftigt haben des lernens wegen.
Aber ausreichend Kanäle zum Aufnehmen sind heute ja erschwinglich und zumindest ich nehme so viele wie ich mir leisten will.
Die Bearbeitungsmöglichkeiten sind einfach vielseitiger und einfacher wird es mit Glyn Johns auch nicht.

Ich habe mit den SC450 dabei bessere Ergebnisse erzielt als mit zb. NT5. Warum weiß ich nicht.
Auch denke ich das bei einem kleinen Set mit einem Ride, einer Tom, Snare, BD und HH vielleicht bessere Ergebnisse zu erreichen sind als mit einem 12teiligen Set mit Beckenwald.
All the gear, no idea

Soundclass

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19

Dienstag, 18. April 2017, 19:06

50 Mikrofone im Vergleich als Drum-Overhead! Reinhören! ;)

http://www.soundandrecording.de/tutorial…-drum-overhead/

  • »drummerjoerg« ist männlich

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Wohnort: Witten

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20

Samstag, 3. Juni 2017, 15:40

Wenn wir schon bei den AKG C214 angelangt sind, möchte ich noch die in die Runde empfehlen:

https://www.thomann.de/de/akg_c_451_b_st…g+c451_159411_1

Die "spielen" hervorragend (nicht nur) als OHs, werden in dem verlinkten Kleinmembranertest belobhudelt und sind bei AKG in der Referenzklasse einsortiert.

Aber vielleicht ist bereits eine Entscheidung gefallen?


Und dann noch die Standard-Understatement-Empfehlung LineAudio CM3 für je 130.- + Versand.
Die gibts aber nicht in den einschlägigen Musikhäusern. ;)

Sorry. Ich meinte den Test: https://www.bonedo.de/artikel/einzelansi…rmikrofone.html
ProgRocker in Rente :whistling: