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De_Schumi

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1

Freitag, 12. Mai 2017, 10:34

Setup für Kurzauftritte

Hallo Zusammen,

ich möchte mir ein Drumset für Kurzauftritte zusammenstellen.

Die Idee:
Das Set soll auf einem Brett, Riffelblech, oder sonst was zu stehen kommen in Verbindung mit einem Rack.

Aber schon bei der Auswahl der Bodenplatten bin ich mir unsicher...Was nehme ich denn da? Holz (welche dicke?) Riffelblech (welche dicke?). Dann würde ich gerne meine 16" Floortom zur Bassdrum umbauen. Wie bekomme ich das Floortom denn auf der Bodenplatte zum halten? Wie bekomme ich das Rack auf der Bodenplatte zum halten?
Vielleicht hat schon mal jemand so etwas gemacht und kann mir Tip´s und besser noch Bilder geben!

Vielen Dank
De_Schumi

Daniel S

Dauergast im Streichelzoo

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2

Freitag, 12. Mai 2017, 10:39

Schonmal überlegt, wie du das transportieren willst? Hast du einen Gabelstapler?

De_Schumi

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3

Freitag, 12. Mai 2017, 10:47

Das soll ein kleines Setup werden. 16" Bassdrum, 12" Tom, 14" Floor, 14" Snare, Hihat, 1 Crash und Ende. Das Teil soll im Anhänger transportiert werden.

Trommel

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4

Freitag, 12. Mai 2017, 11:13

Schonmal überlegt, wie du das transportieren willst? Hast du einen Gabelstapler?
Das habe ich auch sofort gedacht.

@De_Schumi
Das Teil muss ja nicht nur transportiert werden, sondern eben auch aus dem Anhänger raus, zur Bühne und zurück. Da brauchst Du viele Muskeln und Arme. Mir reicht es schon, wenn ich die Trommeln, Becken und Hardware einzeln schleppe. Aber zusammen? Puh...

Hast Du schonmal an ein Cocktail-Set gedacht? Ggf. wäre das etwas für Dich. Dabei kommt es natürlich auf die Mucke an.

Korki

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5

Freitag, 12. Mai 2017, 11:22

Hi,
ich habe das eigentlich genauso gebaut, wie du es dir vorgestellt hast.
Die Holzplatte ist 2 cm dick. Darauf springe ich rum und es hält seit 5 Jahren.
Statt Bassdrumfüßen habe ich Gewindestangen gebogen, so dass ich die Stangen mit Muttern an den Standtomfuß-Haltern der Trommel und auf der anderen Seite an der Platte befestigen kann.
In den dritten Standtomfuß-Halter habe ich einen kleinen (Percussion) L-Winkel gesteckt und ihn zusätzlich an der Rack-Frontstange befestigt. Das gibt etwas mehr Stabilität. Die Fußmaschine habe ich mit Pearl ISS und dem Jungle Set Adapter an der Bass befestigt. Statt der Pedalspitzen habe ich Gewindeschrauben genommen und die durch die Holzplatte gebohrt. Damit ist die Fußmaschine fix und hält zusammen mit der Bass bombenfest.

Als Rackfüße habe ich umgedrehte Tischbeine aus dem Baumarkt genommen. Die kann man leicht mit der Platte verschrauben. Wenn das Rack am Ende etwas Spiel hat, sind die Befestigungen nicht für die Ewigkeit gemacht. Aber die kann man ja prophylaktisch verstärken.
Frontstange ist eine normale Rackstange von Dixon mit normalen Rackklammern. Seitenstangen (aus Stabilitätsgründen ist es eine U-Form) sind Rohre aus dem Baumarkt. Zur Befestigung habe ich Klammern von Millenium genommen, deren Durchmesser genau zu den Tischbeinen passen. Allerdings scheint es die DRS-3 Klammern nicht mehr zu geben. Schade. Bevor ich die hatte, habe ich das mit Multiklammern gemacht. Geht auch.

Unten drunter noch Bluewheels und los geht's.
Aber denk bei den Planungen daran, dass du mit dem Ding durch alle Türen passen möchtest. Außerdem bietet es sich an, den Aufbau dann auch wirklich auf das Wesentliche zu reduzieren. Beim Treppenraufschleppen werden es dir deine Kollegen danken. ;-)
"Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke."

De_Schumi

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6

Freitag, 12. Mai 2017, 11:41

Hallo Korki,

das hört sich doch super an! Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung!
Hast Du evtl. ein paar Bilder on Deinem Set?

Korki

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7

Freitag, 12. Mai 2017, 12:00

Da muss ich mal schauen.
Ansonsten könnte ich spätestens nächste Woche sicher ein paar machen.
"Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke."

De_Schumi

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8

Freitag, 12. Mai 2017, 12:19

Das wäre super! Vielen Dank!!

MS-SPO

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9

Freitag, 12. Mai 2017, 12:33

Ich weiß ja nicht, ob ich's richtig verstehe: Ein fest montiertes Set, das als Ganzes hin- und hergetragen wird?

Falls ja, dann werden alle Verbindungen des Sets bei der Fahrt ziemlich durchgerüttelt werden ... ob die Schrauben usw. auf Dauer diesen Belastungen standhalten? Stell's Dir einfach einmal auf dme Rütteltisch vor, statt auf dem Anhänger 8|

Das sieht dann nicht viel anders aus, als hier, denn die Physik ist dieselbe ... Schaden durch Vibrationen
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De_Schumi

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10

Freitag, 12. Mai 2017, 12:47

Hallo MS-SPO
fest verschraubt, sollte alles halten ;-)

trommla

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11

Freitag, 12. Mai 2017, 14:42

fest verschraubt, sollte alles halten

Wenn alle Schrauben, Gussteile etc. ausreichend dimensioniert sind für die entstehenden Belastungen, möglicherweise ja. Allerdings gibt es auch noch andere kritische Punkte. Ich hätte zum Beispiel keine Lust, dass mir das Standtombein aus dem Holz ausbricht. Auch nicht, wenn Beschlag und Schrauben danach noch intakt sind ;)

Hätte nicht Korki genau so etwas selbst in Nutzung, hätte ich jetzt wohl einfach gesagt "Schnapsidee". So stelle ich nur fest, dass der Nutzen für mich höchst fraglich erscheint. Wenn ich Vor- und Nachteile aufliste, sähe es bei mir in etwa so aus:

Plus:
- kurze Auf- und Abbauzeiten

Minus:
- enorm hohes Gewicht
- nicht ohne fremde Hilfe handlebar
- nicht ohne Spezialgerät (Hänger) transportierbar
- anfällig für Beschädigung
- unflexibel, wenns eng zugeht
- (rückenunfreundlich)

Für ganz kleine Gigs nehme ich ggf. 18er Bass Drum, Snare und HiHat (alles einzeln), und gut is. Zur Not sogar ohne Bass Drum
Transportfreundlich, schnell aufzubauen, und funzt in jeder Situation, auch alleine. Was will ich mehr?

Jürgen K

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12

Freitag, 12. Mai 2017, 14:58

Hallo,

die Idee ist prima,
auch die Industrie bastelt ja auch immer mal wieder an kompakten Lösungen,
es scheitert in der Praxis.

Neben dem Gewichtsproblem halte auch ich das Rüttelproblem für vernachlässigt.
Mir sind selbst am fest stationierten Gerät schon Schrauben heruntergefallen, die
mal fest waren, einschließlich einem Gewindeschaden.

Wenn man alles festschweißt und einen Gabelstapler hat, der auch bis zur Bühne
kommt, ist das eine tolle Sache, ansonsten finde ich sie eher theoretisch, auch
wenn es Ausnahmen gibt, die die Regel bestätigen wollen.

Was mich aber auch stören würde, ist, dass solche Bauten dann fix sind, ich
ändere gerne mal das ein oder andere Detail, je nach Wetterlage.

Grüße
Jürgen

Das Honk

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13

Freitag, 12. Mai 2017, 16:39

Setup für Kurzauftritte

Ich sehe das mit dem Gewicht und der Transportproblematik auch wie die anderen. Das tolle am Schlagzeug ist doch, dass ich jedes Teil einzeln noch alleine tragen kann. Das geht mit einem 45kg 4x12 Gitarrenstack nicht mehr (Ausnahmen mit dicken und langen Armen bestätigen die Regel). Mich würde aber trotzdem mal interessieren wie Korki das gelöst hat.

MS-SPO

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14

Freitag, 12. Mai 2017, 18:42

Hallo MS-SPO
fest verschraubt, sollte alles halten ;-)

Die Kette reißt immer am schwächsten Glied. Ist es nicht der Bodenbolzen, dann eben die Halterung am Kessel. Ist die stark genug, dann reißt eben dessen Holz. Usw. Bei 'nem 100 Euro Set mag das vernachlässigbar sein ...

Einmal anders gefragt: Würdest Du Dein Set absichtlich aus 1 m Höhe oder mehr auf harten Boden fallen lassen? Das in etwa tummelt sich auf Deinem Anhänger an Kräften und Beschleunigungen, wenn Du Pech hast.

P.S.: Du must es natürlich sowohl stehend wie liegend seitlich fallen lassen, denn auf dem Anhänger gibt es ja auch Querkräfte (Schaukeln, Kurven, ...)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MS-SPO« (12. Mai 2017, 18:45)


MS-SPO

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15

Freitag, 12. Mai 2017, 18:44

Für ganz kleine Gigs nehme ich ggf. 18er Bass Drum, Snare und HiHat (alles einzeln), und gut is. Zur Not sogar ohne Bass Drum
Transportfreundlich, schnell aufzubauen, und funzt in jeder Situation, auch alleine. Was will ich mehr?

:thumbsup: Pragmatisch alternativlos ...
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Beeble

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Freitag, 12. Mai 2017, 19:30

16" Bassdrum, 12" Tom, 14" Floor, 14" Snare, Hihat, 1 Crash und Ende.
ich sehe Null Vorteil das fest zu montieren.

die 2 Leute die du brauchst um den Krempel auf einer Platte montiert zu schleppen,
können mit ihren 4 Armen den Krempel auch bequem aus einem Kofferaum auf die Bühne tragen,
sogar wenn der Zugang nur eine 80er Tür ist.

Alternativ lässt sich das ja auch direkt auf dem Hänger montieren.
Den rollt man dann nur auf die Bühne. ;)
All the gear, no idea

Drumstudio1

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17

Freitag, 12. Mai 2017, 20:22

Ich finde fast alles ist an Experimentgeist erlaubt... solange die Grundplatte nicht aus Elefantenstoßzähnen gefertigt ist. ;-)

Trotzdem mal eine mögliche Alternative:
Vor Dekaden sägte ich mir ein (ehemals handelsübliches) Drumrack zurecht.

Meine Ziele waren damals:
- Alles sollte so kompakt wie möglich sein (für unkomplizierten Transport)
- Das Drumset nebst Rack sollte eine möglichst kleine Grundfläche auf Bühnen beanspruchen sollte aber noch (annähernd... hahaha) normales :D Drumming erlauben.
- Hauptziel war aber: ultraschnelle Aufbauzeit nebst wenig manueller und zeitlicher Beanspruchung des Drummers vor dem Gig (durch Schlepperei oder Schrauberei).

Das Rack wurde so klein (durch Modifizierung genau auf die Setgröße), dass es weitestgehend fertig montiert zu den Gigs transportiert wurde. Nur die Toms wurden noch über die L-Stücke gestülpt und 1-2 Galgen eingeführt. Bei der Bassdrumrosette wurde ein Metalrohr eingeführt,so dass diese fest und stabil am Rack fixiert war. Das Ding konnte man nun (wenn man es denn wollte) mit 2 Leuten locker! hochheben. Pragmatischerweise wurde es aber so nie geschleppt, Sondern Toms, Kick und Becken vor und nach dem Gig am Rack angebracht bzw. abmontiert.

Dies war für mich die pragmatischste Lösung die ich jemals hatte. Wenige! Minuten Aufbauzeit. Niemals zurvor war für mich Livespiel angenehmer weil so viel Zeit eingespart wurde und nicht fünfundreissigtausend Flügelschrauben angezogen wurden, bevor der erste Flam auf der Snare erfolgt ;-) Und nun waren auch kleinste Irish-Pub-"Bühnen" bespielbar ohne Einschränkung (da immer noch 3 Toms und diverse! Cymbals montiert waren).

Dein Projekt ist ein anderes, das habe ich schon verstanden ;) ... möglichwerweise ist Deine Lösung auch die bessere.
Mein Hinweis ist lediglich ein Alternativansatz.


Korki

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18

Samstag, 13. Mai 2017, 15:02

Plus:
- kurze Auf- und Abbauzeiten


Insbesondere im Karneval ist das eben das relevanteste Kriterium: Da hat man maxinmal 2 min für Auf- und Abbau der Band. Das funktioniert nur, wenn man das Schlagzeug fertig mikrofoniert auf die Bühne rollt. Dann noch Multicore einstecken und los geht's.

Da ist aber natürlich auch alles darauf ausgelegt. Man fährt mit entsprechendem Fahrzeug von Auftritt zu Auftritt und jeder weiß, wann er wo anpacken muss.

Aber es macht wirklich Spaß, einfach spielen zu können, ohne langes Schleppen, Aufbauen und Soundchecken. :-)
"Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke."

frenkie

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19

Samstag, 13. Mai 2017, 22:50

Zum Stichwort Karneval fällt mir Alex Vesper ein.

Bei der Micky Brühl band , mit der er Karneval mal des Öfteren am Tag spielt, hat er so ein Kompaktsystem, mit einem Rack, kann mich nicht mehr erinnern ob Rack mit Rollen oder auf einer Platte. (Bei Gibraltar gibts fürs Rack Rollen- ist auch interessant, da kann man am Rand aufbauen und braucht nur mehr hinfahren)
Es waren alle Mikros montiert und es war nur mehr das multicore zum anschließen. Auf Facebook hat man das mal bei denen auf Fotos gesehen, is schon länger her.

Aber eigentlich suchst du ja genau das oder? :D Transportabel
:D

Mfg frenkie

Korki

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20

Samstag, 13. Mai 2017, 22:55

Hier die Version von Kasalla, Priorität auf Funktionalität.
https://m.youtube.com/watch?v=JGmBk0kEVec
"Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke."

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