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Shanara

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1

Freitag, 12. Mai 2017, 18:05

PDP Concept maple vs birch

Hi,


Kann mir jemand sagen, ob es zwischen pdp concept maple und pdp concept birch abgesehen vom Holz Unterschiede gibt?
So weit ich das verstanden habe, ist's nur das Holz, Rest gleich. Und genau da verwundern mich dann die Preisunterschiede.


Nach dem was ich aktuell finde, wird das Birke teils deutlich billiger angeboten als das Ahorn Set, dafür gibt's aber kaum Händler die das haben.
Ist es ganz einfach so, dass Birke nicht mehr produziert wird und die sozusagen Restposten verkaufen oder gibt's da noch andere Qualitätsunterschiede? (sieht irgendwie so aus)



Für einen Anfänger wird ein klanglicher Unterschied erstmal wenig ausmachen. Daher würde ich zum günstigeren von beiden greifen, sofern die Konfiguration passt. Es sei denn, jemand kann mir einen guten Grund nennen, das nicht zu tun.



Danke!

Shanara

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2

Freitag, 12. Mai 2017, 18:21

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Drum…-DRU0028059-000

https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Drum…-DRU0026400-000


Da ist mal ein gutes Beispiel des Preisunterschieds. Irgendwas muss es also sein. Ist für mich nur leider nicht herausfindbar wo. Schlechtere Hardware/Spannböckchen etc?

dideldidel

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3

Freitag, 12. Mai 2017, 20:00

Das ist eigentlich ganz einfach.Birke wächst fast überall auf der Welt,aber in unterschiedlicher Dichte ( jetzt nicht Baum zu Baum ) ,sondern Holzdichte.Ahorn wächst aber nicht überall und schon garnicht in der gefragten Dichte für den Instrumentenbau.lg

Shanara

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4

Freitag, 12. Mai 2017, 20:33

http://www.tonundtakt.de/product_info.php?products_id=4789

http://www.tonundtakt.de/product_info.php?products_id=4783


Sicher, dass das schon alles ist? Die beiden Sets da oben unterscheiden sich auch nur im Holz, bei deutlich teureren Drums aber der Endpreis ist faktisch derselbe.
Daher überrascht mich ein Preisunterschied von 33% weniger (oder 50% mehr, je nachdem wie man's sieht) doch sehr und ich argwöhne irgendwo, dass da noch mehr anders ist.

die_happy

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5

Freitag, 12. Mai 2017, 20:50

Die sets unterscheiden sich nur im Holz. Bei birch gibt es auch nur 3 Farben.

HOHK

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6

Freitag, 12. Mai 2017, 21:10

Die beiden Sets unterscheiden sich auch in der Konfiguration (BD + ST).
Ob das den Unterschied ausmacht, glaube ich allerdings nicht.

Wenn das billigere nicht verfügbar ist, spielt der Preisunterschied eh keine Rolle 8)

.
Schöne Grüße - Rainer K. aus B. an der W.

Moe Jorello

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7

Freitag, 12. Mai 2017, 21:10

Beim PDP in Ahorn ist auch noch ein Galgenbeckenständer mehr dabei. Macht schon mal etwa 80 bis 100 Euro, je nachdem welches Hardwaremodell dabei ist. Der Rest des Mehrpreises ein wenig weil Ahorn im Einkauf derzeit teurer ist, ein wenig weil Ahorn gerade "in" ist. Klanglich ist das ziemlich Banane, die Unterschiede sind wirklich minimalst. Würde daher zum günstigeren Birkenkessel greifen. Birke war gut, ist gut, bleibt gut.
"Producers want you to play songs, they want you to play feel and they’re not interested in how fast you can get round the kit." - Ash Soan

Shanara

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8

Freitag, 12. Mai 2017, 22:30

Danke euch allen! Damit ist's klar!

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9

Samstag, 13. Mai 2017, 08:56

Beim PDP in Ahorn ist auch noch ein Galgenbeckenständer mehr dabei. Macht schon mal etwa 80 bis 100 Euro, je nachdem welches Hardwaremodell dabei ist. Der Rest des Mehrpreises ein wenig weil Ahorn im Einkauf derzeit teurer ist, ein wenig weil Ahorn gerade "in" ist. Klanglich ist das ziemlich Banane, die Unterschiede sind wirklich minimalst. Würde daher zum günstigeren Birkenkessel greifen. Birke war gut, ist gut, bleibt gut.
Vor die Auswahl "Ahorn oder Birke" wurde man bei einigen Sets bereits in den 1980-er Jahren gestellt und es war noch nie der Fall, dass bei tatsächlich identischen Kesselmaßen die Variante in Birke teurer war.

Hebbe

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10

Samstag, 13. Mai 2017, 09:35

Das Thema interessiert mich auch, hab deswegen spaßeshalber drei identische Bassdrums im SQ2 Konfigurator zusammengestellt

Birke -> 2.360 €
Buche -> 2.440 €
Ahorn -> 2.580 €

Moe Jorello

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11

Samstag, 13. Mai 2017, 12:04

Vor die Auswahl "Ahorn oder Birke" wurde man bei einigen Sets bereits in den 1980-er Jahren gestellt und es war noch nie der Fall, dass bei tatsächlich identischen Kesselmaßen die Variante in Birke teurer war.
Teurer vielleicht nicht - aber ziemlich gleichauf, oder trügt mich da meine Erinnerung (Die 80er mit den sehnsüchtigen Blicken als Jugendlicher in Kataloge und Schaufenster... das ist schon so lange her...)? :S Birke wurde damals, weil jenes damals das "in"-Holz war, preislich ziemlich punktgenau auf das Niveau von Ahorn hochgezogen, so meine "verwaschene" Erinnerung. Nun ist Ahorn jedenfalls "wieder in", daher wieder spürbar teurer als Birke. Aber vielleicht erinnere ich mich auch ganz falsch... Klanglich ist das bei Toms und Bassdrum aber letztlich auc ziemlich schnuppe, was man nimmt (klingt zwar einen TIcken unterschiedlich, aber das macht den Kohl echt nicht fett), von daher würde ich mir da auch nicht groß den Kopf zerbrechen, sondern das nehmen, was besser ins Finanzgefüge passt. ;)
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Jürgen K

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12

Samstag, 13. Mai 2017, 13:01

Hallo,

ich finde es immer etwas merkwürdig, wenn pauschal zwischen Birke und Ahorn unterschieden wird.
Zunächst mal handelt es sich um Sperrholzkessel, da ist möglicherweise die Konstruktion auch nicht
so ganz unentscheidend und ich meine da keineswegs die Farbe des Leims.

Wenn ich die Birke aus Sibirien beziehe, bekomme ich natürlich einen anderen Preis als in Skandinavien,
möglicherweise ist der Baum auch irgendwie anders, man soll es ja nicht sagen, aber wenn ich in der
Straßenbahn einen waschechten Russen und einen waschechten Skandinavier vor mir habe, dann können
wir drei zwar prima einen zwitschern (Alkohol schmeckt überall), aber die Trinksprüche unterscheiden
sich dann doch marginal.

Bei Ahorn gibt es ja auch die aus den bergigen Bergen und die von einem Land vor dem Sonnenaufgang
und sogar beim Stiefel soll schon welches gesehen worden sein. Ob die Sonne die Bäume alle gleich verwöhnt
hat oder der ein oder andere Rotwein doch anders schmeckt, das weiß nur der Sommelier.

Manche Leute können ja in der Blindverkostung einen Rotwein nicht von einem Weißwein unterscheiden.
Alles relativ, deshalb kaufe ich nur noch reinen Ethylalkohol, färbe ihn mit Lebensmittelfarbstoff und
schreibe mir dann das aufs Glas, was ich gerne hätte.

Prosit
Jürgen

  • »drumrumköln« ist männlich

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13

Samstag, 13. Mai 2017, 18:06

Ich erinnere mich spontan an Pearl mit MLX (maple) und BLX (birch) und auch später die Master-Serie MMX (maple) MBX (birch).
Von Yamaha gab es Maple Custom Advantage Nouveau und Birch Custom Advantage Nouveau. Bei diesen Modellen war Ahorn immer ein paar Hundert DM teurer

Moe Jorello

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14

Samstag, 13. Mai 2017, 20:46

Okay, dann hab' ich das wohl falsch in Erinnerung. :)
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nils

Trommelstimmen

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15

Montag, 15. Mai 2017, 14:11

Klanglich ist das ziemlich Banane, die Unterschiede sind wirklich minimalst.

In diesem Zusammenhang verweise ich gern auf das Drummerforumtreffen in Bremen im März diesen Jahres, bei dem wir eine Blindverkostung zweier baugleicher Toms vorgenommen haben, die sich lediglich bei der Holzsorte unterschieden. Der Klangunterschied war denkbar klein und statistisch betrachtet war es den anwesenden Trommlern kaum möglich, diesen auch noch den korrekten Holzsorten zuzuordnen.
Ich kann fast nix - aber das richtig.

Das 2. Buch: Drum Recording Guide
Das Buch: Drum Tuning

trommeltom

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16

Montag, 15. Mai 2017, 14:55

Wie immer gilt auch hier: Entscheidend für den Sound sind die Felle, die Stimmung, die Stöcke bzw. der Fußmaschinen-Beater und der Trommler himself.
Mich persönlich würde es nicht stören, ein Birkenset zu spielen.
Wenn es also günstiger ist, dann.....

Grüße!
Tom
(spielt ein Set in Ahorn-Birke-Mix...)

Beeble

Beckenpolierer

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17

Montag, 15. Mai 2017, 15:59

Ist es ganz einfach so, dass Birke nicht mehr produziert wird und die sozusagen Restposten verkaufen
Birke wächst fast überall auf der Welt,aber in unterschiedlicher Dichte ( jetzt nicht Baum zu Baum ) ,sondern Holzdichte.Ahorn wächst aber nicht überall
woher habt ihr das denn?

Birke und Ahorn gehören zu den beliebtesten und preiswertesten Hölzern und sind weder vom Aussterben bedroht noch sonstwie selten.
Birke liegt derzeit bei etwa 4 Euro/m², Ahorn bei ca 4-7 Euro/m² je nach Herkunft und Qualität.

Mal für Spass eine kleine Rechnung:
gehen wir mal großzügig davon aus das ein Kesselsatz 5m² Furnier verschlingt.
Das wäre ein Unterschied von vielleicht 20 Euro ob Ahorn oder Birke Verwendung findet.
Beim teuren europ. Kirschbaum liegt der Unterschied gerade mal bei 80 Euro.

Der Arbeitsaufwand ist bei allen Furnieren gleich.
Hebbes BD hat einen Preisunterschied von 220 Euro nur durch die Verwendung von Furnier welches einige Cent teurer ist.
Der Preisunterschied kommt also nicht durch unterschiedliche Furniere.


Edith will noch anmerken das sich die Rechnung rein auf das Deckfurnier in 1. Wahl bezieht. Die Zwischenlagen sind deutlich preiswerter und haben noch weniger Auswirkungen auf die Produktionskosten.
All the gear, no idea

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Beeble« (15. Mai 2017, 16:04)


dideldidel

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18

Freitag, 19. Mai 2017, 13:59

@ Beeble,
Natürlich hast du recht,daß es mehrere hundert Sorten Ahorn/Birke gibt.Ich hatte vermutlich eher die Verfügbarkeit und Verarbeitung dabei im Kopf.In Deutschland gibt es drei? Sorten,wovon eine für den Instrumentenbau geeignet wäre? Wenn sie den in ausreichender Zahl zur Verfügung stände.Und wenn man dann noch richtig Zitiert ergibt sich auch eine andere Aussage. 1. Shanara stellte eine Frage und kein Statement. 2. ist das entscheidende, das ende meines Satzes.Wenn man sich anschaut welches Ahorn die großen Marken nutzen,ist das Bild schon deutlicher.Soweit ich das richtig sehe kommt es aus Kanada,eben wegen der Dichte und des reichlichen Vorkommens.Jetzt kaufen aber ,na sagen wir mal alle,da.So gibt das natürlich ein gerangel um Preis und bestes Wachstum.lg

Beeble

Beckenpolierer

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19

Freitag, 19. Mai 2017, 14:47

naja, die Verfügbarkeit bzw die Preisschwankungen bei Furnieren rechtfertigen aber noch keine Preisunterschiede von mehreren hunder Euro bei einer Trommel.
Auch ist die Wahl des Furniers nicht technisch bedingt sondern eine Modeerscheinung, die Optik und was gerade "in" ist bestimmt das Marketing des Herstellers.

Aus einem Baum können bis mehrere tausend Quadratmeter Furnier hergestellt werden, so groß ist der Schlagzeugmarkt auch nicht das er verantwortlich für eine Verknappung ist.
Wenn es zu Lieferengpässen kommt werden die Trommelbauer schon auf andere Sorten ausweichen. Ich beziehe mich auch hier in erster Linie auf das Deckfurnier, das auf den Klang sowieso keine Auswirkungen hat.
Aber eine Trommel 200 Euro teurer zu verkaufen weil man 5 Euro mehr fürs Holz bezahlt ist nicht nachvollziehbar.
All the gear, no idea

dideldidel

Mitglied

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20

Freitag, 19. Mai 2017, 18:43

Ja natürlich,daß Stichwort ist hier sicherlich "Marketing" und wenn die Hersteller sich rechtfertigen müsten,würden sie bestimmt etwas finden.Ein gutes Marketing ist immer,das einfachste und günstigste zu produzierende Produkt dem Kunden exklusiv zu verkaufen.Es wurde hier schon erwähnt,daß auch in den achzigern ein unterschied im Preis war.Auch ich dachte ahnungslos wie ich war das Ahorn besser ist als Birke.Und scheinbar hält sich das bei Neulingen ja.lg