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Jürgen K

PS: Mitglied

  • »Jürgen K« ist männlich

Registrierungsdatum: 18. März 2006

Wohnort: Frankfurt am Main

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21

Samstag, 20. Mai 2017, 08:16

Hallo,

die High-End-Trommeln werden tatsächlich meist aus nordamerikanischem Ahorn oder skandinavischer Birke
gefertigt, für die Einstiegs- und Mittelklasse bis hin zu recht beliebten Produkten, wird aber tatsächlich
Ahorn und vor allem Birke gerne aus Fernost genutzt. Die Birke vom Drumcraft kam aus Sibirien.
Anscheinend ist es zumindest dem jeweiligen Hersteller nicht egal, wo er sein Holz bezieht.
Ob das am Preis liegt, weiß ich nicht, ich kenne die Furnierpreise leider nicht, wenn der Preisunterschied
aber nahezu irrelevant wäre, warum kam dann die Drumcraft-Birke aus Sibirien?

Man kann lange hin und her diskutieren, ich hatte schon bunt gemischte Sets und keiner hat mich darauf
aufmerksam gemacht, dass irgendeine Trommel aus der Reihe getanzt wäre.
Von der Fahrerposition aus kann ich immerhin preiswerte Trommeln von hochpreisigen Trommeln unterscheiden,
das ist ja schon mal was.

Grüße
Jürgen

Moe Jorello

Mitglied

  • »Moe Jorello« ist männlich

Registrierungsdatum: 28. Dezember 2013

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22

Samstag, 20. Mai 2017, 12:23

wenn der Preisunterschied
aber nahezu irrelevant wäre, warum kam dann die Drumcraft-Birke aus Sibirien?

Bei einem Einzelset fällt der Preisunterschied nicht ins Gewicht. Stimmt. Nimmt man aber die Gesamtproduktion in den Fokus, so wird jeder Cent, der gespart wird, in der Summe wichtig für Unternehmen. Ist ja nicht nur beim Trommelbau so. Auch in anderen Branchen werden Einsparungen im Centbereich als enorm wichtig angesehen (Schönes Beispiel: Ikea). Nehmen wir mal irgendein Regalprodukt, tauschen eine gute gegen eine billigere Schraube aus, verkaufen aber zum selben Preis weiter. Gewinnsteigerung bzw. Minderausgabe bei der Einzelschraube evtl. 4 Cent. In dem Produkt sind 10 solcher Schrauben drin. Macht schon mal 40 Cent. Bei einem Absatz von 20.000 Exemplaren pro Jahr macht das dann 8000 Euro Gewinnsteigerung. ;)
"Producers want you to play songs, they want you to play feel and they’re not interested in how fast you can get round the kit." - Ash Soan

dideldidel

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23

Samstag, 20. Mai 2017, 13:44

Ich spiele auch ein Birke/Ahorn Mixset und mir ist es schon zwei mal vorgekommen,daß der Tonmensch mich auf meine 14x12/16x16 Kombi,die ich beide in Stimmung und Position als Floortom nutze angesprochen hat. Beides mal nicht negativ,sondern des etwas anderen Charakters.Einmal im Studio,wo das 14er ins Ohr gefallen ist und einmal Live wo das 16er im Focus stand.Jedesmal musste ich nichts verändern und das Set hat nach vorne raus bzw Aufnahme so geklungen wie ich es wollte.Das 14er ist ein 5mm Birke Designer ohne Verstärkungsringe und das 16er ein 4mm Ahorn Delite mit Verstärkungsringen.Und für mich sind es die Ringe,die den Unterschied machen.Allerdings auch nur mit guten Mic's und Kopfhörer beim Soundcheck wenn nix anderes drumherum passiert.Letztendlich spiele ich aus platztechnischen Gründen beim Transport und Bühne eh nur noch eins von beiden.Also 13/16, wobei das 13er wieder Birke ist. :D
Edit: das 14er ist zudem ein Hängetom

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dideldidel« (20. Mai 2017, 13:56)