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trommla

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41

Donnerstag, 14. September 2017, 08:05

Abgesehen von der Frage, wie es zu derartig schweren Schäden kommen kann, sollte man den Namen dieses Händlers eigentlich hier nennen, um zukünftige Kunden vor ähnlichen Erfahrungen zu bewahren. Mir fehlt jegliches Verständnis für derartig schlechte Reklamationsabwicklung.

Und wenn es glaubhaft nicht am Händler, sondern an Tama oder deren Vertrieb läge, gäbe es für die Zukunft noch viele andere Hersteller schöner Drums, denen man den Vorzug geben kann. Nach ICD-Klassifikation ist GAS nämlich unheilbar ;)

xeemingly

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42

Donnerstag, 14. September 2017, 09:54

Nein, ich möchte bewusst nicht den Händlernamen nennen, auch wenn dieser sich die letzten vielen Wochen nicht von der besten Seite aus gezeigt hat. Jede Partei (Händler, Versandunternehmen und Käufer) sind in einer beschissenen Situation und jeder versucht natürlich seinen Weg möglichst ohne Verluste durchzuprügeln. Vom Verkäufer kam nur der Vorschlag, auf die Schadensuntersuchung vom Transportunternehmen zu warten, was sich laut seiner Aussage noch über weitere Monate ziehen könnte.

Ja, im Prinzip ist die Sache mit dem Geld und der Abwicklung mit dem Versandunternehmen das Problem des Händlers. Das ist nur nicht ganz so einfach, wenn ich an einem Ende der Kette bin. ;) Letzendlich sitze ich auf kaputten Trommeln und ich hatte ehrlich keine Lust die Sache auszusitzen und wollte die Mangelware aus den Augen und aus dem Sinn kriegen. Da der Händler rechtlich der Auffassung war, dass er die Sache mit DPD aussitzen oder zumindest mehrere Monate herauszögern könnte und ich solange die Trommeln behalten müsste, habe ich ihm klar gemacht, dass ich weder Lust noch Zeit habe Monate lang auf eine Einigung und somit auf mein Geld zu warten. Darum bot ich ihm an "den Prozess ihm zu Gunsten" zumindest versandtechnisch zu regeln. Bis Oktober wurde mir dann versichert, dass ich den Kaufpreis erstattet bekomme.

Das direkte Anschreiben von Tama hat null gebracht - der Vertrieb hat meine Anfrage ignoriert, kann ich Tama aber auch nicht übel nehmen, da der Händler im besseren Kontakt mit denen steht.

Und nochmal: die Verpackung der Trommeln war exzellent - Fachkenntnis hin oder her. Darüber lässt sich auch absolut nicht diskutieren, es wurde explizit darauf geachtet, alles ruckel- und stoßfrei anzubringen. Die Verpackung war dick und dennoch mit großen Einschlaglöchern versehen. Wenn innerhalb des Pakets nichts da ist, was durch Bewegung so etwas verursachen kann, dann muss es ja ein Grobian der Versandfirma gewesen sein. ;)

Das Honk

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43

Donnerstag, 14. September 2017, 13:41

xeemingly stellt sich (erneut) vor [12.09 Aus der Wunsch vom neuen Set]

Ja, im Prinzip ist die Sache mit dem Geld und der Abwicklung mit dem Versandunternehmen das Problem des Händlers. Das ist nur nicht ganz so einfach, wenn ich an einem Ende der Kette bin. ;)

Leider jetzt nicht mehr, da du nicht von deinem 14-tägigem Widerufsrecht gebrauch gemacht hast. Den Händler bei dieser miesen Reklamationsabwicklung nicht zu nennen finde ich nicht gut.

orinocco

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44

Donnerstag, 14. September 2017, 14:02

Ja wenn die Absicht eines Rücktrittes nicht binnen der gegebenen Frist (gesetzlich 14 Tage) schriftlich erklärt wurde sieht das mit Rückgabe schlecht aus.

Da bleibt dann nur die Nachbesserung in diesem Fall ein Austausch der Trommel.

Wenn man selber zumindest noch auf Etwas hofft oder Erwartet wäre den Händler zu nennen aber evtl. auch nicht gerade dienlich. Muss man auch verstehen, selbst Wenn`s schon Interessant wäre, gebe ich zu.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

xeemingly

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45

Donnerstag, 14. September 2017, 14:03

Ja, im Prinzip ist die Sache mit dem Geld und der Abwicklung mit dem Versandunternehmen das Problem des Händlers. Das ist nur nicht ganz so einfach, wenn ich an einem Ende der Kette bin. ;)

Leider jetzt nicht mehr, da du nicht von deinem 14-tägigem Widerufsrecht gebrauch gemacht hast. Den Händler bei dieser miesen Reklamationsabwicklung nicht zu nennen finde ich nicht gut.
Widerruf wollte ich in Anspruch nehmen (habe ich auch direkt 1 Tag nach Empfang schriftlich erklärt) und man hatte mir garantiert, innerhalb der Widerrufsfrist eine Rückmeldung vom Versandunternehmen einzuholen (geschah nicht). War dann also außerhalb der Widerrufsfrist. Dennoch hätte ich selbst danach Garantieansprüche, in denen ich auch Versandkostenübernahme des Händlers gelten machen dürfte, da dieser Vertragspartner mit dem Unternehmen ist und für die entstandenen Problemchen (inkl. der Abwicklung) aufkommen müsste.

Ich belasse es dabei zu sagen, dass der Händler nicht aus Deutschland (aber aus der EU, wo die selbigen Widerrufs- und Garantieregelungen herrschen) kommt. :)

trommla

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  • »trommla« ist männlich

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46

Donnerstag, 14. September 2017, 14:37

Meines Erachtens hast du damit den Widerruf wirksam erklärt. Dass der Händler die 14 Tage nicht genutzt hat, ist nicht durch dich zu vertreten, wenn du nicht gleichzeitig deinen Widerruf schriftlich zurückgezogen hast. Insofern würde ich die mal (natürlich schriftlich) in Verzug setzen, also auffordern, die Angelegenheit innerhalb der nächsten 14 Tage endgültig in Ordnung zu bringen. Und bei Nichterfüllung dann gleich mal ankündigen, weitere Schritte dem Anwalt zu überlassen.

Bitte Widerspruch, falls die trommelnden Juristen hier im Forum das anders sehen.

Meine Geduld wäre jedenfalls schon lange erschöpft, egal wie groß die Vorfreude ist/war. Und wie schon gesagt, andere Mütter haben auch schöne Töchter, auf Tama würde ich in Zukunft gepflegt sch...

Edit: sehe jetzt erst, dass der Händler nicht in D sitzt. Das macht die Sache vermutlich nicht leichter und zeigt, dass Geiz wohl doch nicht zwingend geil ist. Umso mehr plädiere ich für die Nennung des Händlers. Sofern faktenbasiert, gibt es keinen Grund zur Zurückhaltung. Im Gegenteil, bei Versendern ist positives oder negatives Feedback die einzige Chance, die Seriosität allen (potentiellen) Kunden zugänglich zu machen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »trommla« (14. September 2017, 14:42)


Jürgen K

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47

Donnerstag, 14. September 2017, 14:46

Hallo,

dass es keiner der namhaften inländischen Händler ist, dachte ich mir schon,
dass er im Ausland sitzt, macht die Sache leider nicht einfacher.

Recht haben ist schön,
Recht bekommen noch viel schöner.

Da kann man nur die Daumen drücken und selbst im Zweifel eher um die Ecke
kaufen, wo man den Händler notfalls persönlich beim netten Gespräch überzeugen
oder notfalls beim Gericht um die andere Ecke klagen kann.

Was ist eigentlich der Stand der Kommunikation V-K?
Dass der Verkäufer den Transporteur verantwortlich macht, ist ja nachvollziehbar,
aber der wird am Ende (was dauern kann) bestenfalls Geld auszahlen, was will denn
der Käufer und was bietet der Verkäufer an?
Denkbar: Knete für neue Trommel und kaputte behalten oder auch nicht,
neue Trommel (dauert), neues/alternatives Set, eine Tube Ponal une eine Packung
Gummibärchen. Nicht alles davon ist akzeptabel.
Ich habe es so verstanden, dass der Verkäufer die Ware zurück nimmt und Kosten-
erstattung anbietet, allerdings mit Verzögerung (aus mir nicht so ganz nachvoll-
ziehbaren Gründen).


Ein Händler, der etwas auf sich hält, wird von sich aus Rückabwicklung ohne Gedöns
anbieten.

Grüße
Jürgen

Edith:
Bitte Widerspruch, falls die trommelnden Juristen hier im Forum das anders sehen.

Widerspruch.
Aus dem rudimentär öffentlich bekanntem Sachverhalt würde ich keine konkreten Handlungsratschläge erteilen wollen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jürgen K« (14. September 2017, 14:59)


orinocco

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48

Donnerstag, 14. September 2017, 14:52

Mit dem Anwalt drohen würde ich erst mal lassen. Recht haben und Recht bekommen sind immer zwei Paar Steifel.

Der Gerichtsstand (wo die Sache dann ausgestritten wird) liegt dann mit ziemlicher Sicherheit im Ausland. Und am ende wird so eine Sache wegen "Nichtigkeit" wegen zu gerigem Wert, Eingestellt oder erst gar nicht zugelassen etc.

Ein haufen Geld nur wegen Schriftverkehr etc. durch den Anwalt ausgegeben. Ohne Rechtsschutz und deren Abdeckungszusage (müsste unter allgemeinen Vertragsrechtsschutz fallen, prüfen ob vorhanden speziell auch für Auslandsgeschäfte)
nicht wirklich zu empfehlen.
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xeemingly

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49

Donnerstag, 14. September 2017, 14:57

Jedes Gemüt ist anders - ich geh die Sache lieber geduldig und freundlich an (auch wenn ich letzendlich selbst dafür draufzahlen muss und der Händler wohl mit den Händen reibt). Viele Wege führen zum Ziel - wenn ich mit Anwalt drohe, es ggf. eskaliert und ich dann noch irgendwo aufkreuzen muss um meinem Geld auf dem Weg hinterher zu rennen... ich bin kein Freund vom Drama. ;) Wer Bock und Zeit auf / für sowas hat, kommt damit sicher auch gut durch. Ich wollte die Sache einfach aus den Augen und aus dem Sinn haben.

Ich bin bereits 6 Wochen in der Geschichte verwickelt. Hätte ich früh mit dem Anwalt gedroht, wär das vielleicht auf die 2 Wochen Widerrufsfrist runtergebrochen. Wenn ich jetzt damit ankommen sollte, verzögert sich das noch mal um eine Ewigkeit und kostet ein Haufen Geld - davon bin ich überzeugt. Ich wollte nun einfach Geld zurück und fertig. Auf eine neue Trommel (da limitierte Serie, einzelne Trommeln nachkaufen geht in der Regel nicht) hätte ich vermutlich mehrere Monate warten müssen. Dieser Mehraufwand ist es einfach absolut nicht wert. Ich hatte das Set ja auch nicht dringend nötig.

Ja, aus der Sache gehe ich mit der Erfahrung, dass man vielleicht doch im Inland hätte kaufen sollen. Es wäre auch nicht so viel teurer gewesen - ich dachte lediglich, dass der Laden auswärts fortschrittlich und seriös rüber kam. Mir wurde ja auch versichert, dass man bereits oft ins Ausland versendet hätte. Ist alles nicht so dramatisch wie es scheint. Zumindest seh ich das nicht so. :) Die Dummen lernen eben aus eigener Erfahrung! :P

Drumstudio1

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50

Donnerstag, 14. September 2017, 15:06

Wie heißt es so eindrucksvoll warnend am Schwimmbeckenrand: "Niet van de rand springen"

Auch wenn es nicht konstuktiv ist:
Wegen solcher Risiken bin ich bei Orderungen aus dem Ausland immer höllisch skeptisch.
Selbst wenn Morgen ein neues Set vor Deiner Tür steht, dürfte der bisherige Verlauf schon ein paar Atemzüge von Deiner Lebenserwartung abgezogen haben.

Ich drücke fest die Daumen, dass die Sache bald gut ausgeht.

Jeder hat zuweilen eine eigene Philosophie. In solchen Fällen bin ich nicht dafür das "Glück" oder "Schicksal" zu Bemühen, sondern für engagiertes Handeln und lieber 5 mal zu oft nachgefragt als einmal zu wenig. Ich würde in jedem Fall die Kommunikationsfrequenz zum Händler (und gegebenenfalls Kontakt zum Inlandsvertrieb suchen) erhöhen.

Übrigens: ich habe den Status Quo der Story immer noch nicht vollends verstanden. Dies kann daran liegen dass...
a.) ich zu blöd bin (seltenst der Fall... hahaha)
b.) Du aus Anonymisierungsgründen nicht alle Details nennen willst (ist natürlich Dein gutes Recht)
c.) wirklich diverse Dinge des Ist-Zustandes oder gar die weiteren Ablaufschritte der Mängelbeseitigung zwischen Kunde und Händler und/oder Dritter unklar bzw. undefiniert sind.

Und gerade Punkt c.) würde eigentlich Handeln erwarten/erfordern (wenn nicht Punkt a. gilt :D )

Viel Erfolg!

xeemingly

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51

Donnerstag, 14. September 2017, 15:10

Zwischen mir und Händler ist alles klar und ich schreibe ihm auch, sobald es zweckdienliche Dinge zu verkünden gibt. ;) Stand ist nun wie gesagt, dass ich die intakten Trommeln mit Hardware raus geschickt habe und die defekte Bassdrum vom Transportunternehmen auf Kosten des Händlers (vorerst) Montag bei mir abgeholt wird. Kommt dann vielleicht in einem Depot zur Prüfung an, mir eigentlich egal hehe. Sobald alles beim Laden / Depot angekommen ist, bekomme ich mein Geld zurück.

Ihm jeden Tag zu schreiben dass ich mein Geld möchte bringt nichts, das hat er beim ersten Mal schon verstanden. ;)

Danke noch mal für die Meinungen und Hinweise! Lehrgeld ist gezahlt und gut. :)

PS: Wie gesagt - der Inlands- und Auslandsvertrieb hält sich aus der Sache einfach raus und ignoriert entweder Anfragen oder meint, dass das Sache des Händlers ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »xeemingly« (14. September 2017, 15:13)


Jürgen K

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52

Donnerstag, 14. September 2017, 15:13

Hallo,

es ist durchaus möglich bzw. evtl. machbar, dass der Gerichtsstand am Ort des Käufers
stattfindet, aber dazu weiß man zu wenig vom konkreten Fall.

Eine Nichtzulassung bei Zivilgerichten wegen zu geringen Wertes ist mir hierzulande
nicht bekannt.

Grüße
Jürgen

PS
@xeemingly: danke für die Klarstellung, mir war es auch etwas schummerig zuvor,
Gutes Gelingen!

PPS
Das Set ist dann auf jeden Fall schon mal weg und man müsste im schlimmsten Fall
dann nur noch auf das Geld klagen, das ist überschaubar.

Drumstudio1

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53

Donnerstag, 14. September 2017, 15:21

Zitat

@xeemingly: danke für die Klarstellung, mir war es auch etwas schummerig zuvor,
Gutes Gelingen!


+1

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Drumstudio1« (14. September 2017, 15:24)


orinocco

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54

Donnerstag, 14. September 2017, 17:34


Ja, aus der Sache gehe ich mit der Erfahrung, dass man vielleicht doch im Inland hätte kaufen sollen. Es wäre auch nicht so viel teurer gewesen - ich dachte lediglich, dass der Laden auswärts fortschrittlich und seriös rüber kam. Mir wurde ja auch versichert, dass man bereits oft ins Ausland versendet hätte. Ist alles nicht so dramatisch wie es scheint. Zumindest seh ich das nicht so. :) Die Dummen lernen eben aus eigener Erfahrung! :P

Mal im ernst so etwas, kann dir im Innland genauso passieren. Und wenn man mal die ganzen privat Käufe anschaut, wo ja meist jegliche Gewährleistung ausgeschlossen ist, könnten die Dinge ähnlich ungünstig ablaufen. Aber insgeheim hofft oder geht jeder davon aus, wird schon irgendwie trotzdem Gut Gehen.

Wenn man dann entsprechend unschöne Dinge am eigenen Leib selbst erfahren hat, überlegt man halt zweimal ob man Gewisse Risiken in Zukunft, so eingeht.
Als Dummheit würde ich es jetzt nicht bezeichnen.

Viel Erfolg das noch ALLES zumindest einigermaßen befriedigend über die Bühne geht.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

Cubanjazz

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55

Donnerstag, 14. September 2017, 17:56

Hi,

Ich ueberlege gerade, ob es klug war, die nicht beschaedigten Trommeln zurueckzuschicken. Bei einem Verhalten des auslaendischen Haendlers, wie beschrieben,
ist m. E. auch vorstellbar, dass am Ende Geld und drums futsch sind.
Bezueglich der defekten bassdrum koennte ich mir auch eine Reparatur im Hause Stegner, Pirmasens vorstellen,
Dennoch: Ab jetzt MEHR GLUECK

Walter

xeemingly

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56

Donnerstag, 14. September 2017, 18:13

Also ich bin jetzt nicht kritischer mit dem Kauf im Ausland - das hat sich eher darauf bezogen, wie weit die Wege vom Shop zum Käufer sind. Ich würde demnächst - wenn überhaupt - einfach deutlich näher einkaufen (unabhängig ob Grenze überschritten wird oder nicht).

Ich stehe mit dem Händler im guten Kontakt (gerade, weil ich gelassen geblieben bin) trotz nicht gerade kulanter Handhabe und ich halte es für extrem unwahrscheinlich ohne Geld und ohne Set am Ende dazustehen. ;) Sowas kann ich mir einfach nicht vorstellen - das wäre gewerblicher Selbstmord. Die Reparatur kommt für mich von vorn herein nicht in Frage. Ich habe für ein neuwertiges Produkt bezahlt und erwarte entsprechend eins. Hätte ich den Schaden selbst verbrochen, wär die Situation eine ganz andere.

Jürgen K

PS: Mitglied

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57

Donnerstag, 14. September 2017, 18:20

Hallo,

so etwas, kann dir im Innland genauso passieren. Und wenn man mal die ganzen privat Käufe anschaut, wo ja meist jegliche Gewährleistung ausgeschlossen ist

Grundsätzlich ja, aber:
1. im Inland sind die Wege kürzer, insbesondere dann, wenn man dem Händler schon mal in die Augen gesehen hat und
2. sind erklärte "Ausschlüsse" oftmals so wirksam wie die Unschuldsbeteuerungen von Straftätern im entsprechenden Verfahren,
es gibt Dinge, die man wirksam (!) nicht ausschließen kann, wer das dennoch tut, haftet im Zweifel mehr, als er gedacht hat.

Dennoch: je kleiner der Weg, desto leichter das Geschäft.
Wenn man vor Ort schon den Riss sieht, nimmt man die Trommel erst gar nicht mit,
wohnt der Händler in derselben Stadt oder im nahen Umland, fährt man ihm den Schrott
halt eben mal schnell vor die Tür und hält dann direkt die Hand auf.
Dummerweise wohnt nicht jeder in der Stadt und dummerweise gibt es viele leckere
Angebote halt nicht um die Ecke, irgendeinen Kompromiss muss man immer machen und
wenn einem dann auf der Fahrt vom Händler zum Proberaum noch ein Depp hinten rein
fährt, ist möglicherweise auch ein Riss drin, Papierkram und so dazukommend ...

Grüße
Jürgen