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winalf

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  • »winalf« ist männlich
  • »winalf« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 23. April 2010

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1

Sonntag, 18. Juni 2017, 12:54

Live Minimal Mikrofonierung

Hi, ich bin bislang immer vom Bandtechniker abgenommen worden und hatte mir nie einen Kopf um Mikros etc. machen müssen. Jetzt: Neue Band, keiner hat know how oder auch Mikros.

Ich würde gerne für die ca. 10 Gigs im Jahr vor max. 100-500 Leuten eine absolute Minimalkonfi nutzen und suche nach Ideen.

Wichtigste Frage: Reicht es aus, 2 Overheads (welche?) und 1 AKGD112? Ich bräuchte einen Mixer (welchen?) der auch flexibel ist, falls ich mal mehr Mikrofone nutzen will. Die Summe vom Mixer gebe ich dann an meinen Fischer inear amp, der mir zusätzlich klick und bass shaker gibt.

Danke für Eure Kommentare!

diekoh

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  • »diekoh« ist männlich

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2

Sonntag, 18. Juni 2017, 13:31

So wie ich verstanden habe, willst du dich live selbst abmischen! ?
Das wird schwierig, da du ja den Sound vor der Bühne nicht hörst!

Wenn du den Mischpult nur als Monitor mix verwenden willst,
Dann reicht auch ein kleiner Behringer Mixer ( ich habe einen 6 Kanal ,
Der hat reverb, kompressor und EQ ) kleine Mixer gibts natürlich auch hochwertiger,
Es ist nur die Frage wie viel Geld du ausgeben willst?

Für ganz kleine Gigs nehme ich manchmal nur Die Bassdrum ab.
Ansonsten funktionieren 3 Mikros auch gut! Bassdrum , Snare und ein Overhead

DBDDW

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  • »DBDDW« ist männlich

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3

Sonntag, 18. Juni 2017, 13:35

Die Frage ist:

Geht es hier lediglich um eine InEar-Lösung für dich oder auch darum, wie du dein Schlagzeug für's Publikum verstärkst?

k.drums

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  • »k.drums« ist männlich

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4

Sonntag, 18. Juni 2017, 13:38

Ich bin auch gerade am suchen nach so ner Lösung und hab nen ganz guten Kompromiss gefunden:

4 Mikros, als Ideallösung, notfalls halt nur ein Overhead.

Ein Oktava Kleinmembran Paar als Overheads.
Sm 57 an der Snare.
Audix D6 an der Bassdrum, hab mit dem Echt gute Erfahrungen gemacht...

LG Konstantin

5

Sonntag, 18. Juni 2017, 20:04

Bei bis zu 500 Pax gehe ich mal davon aus, dass Dein Setup nicht nur für Deinen eigenen IEM Mix sein soll, sondern auch für den PA-Sound genutzt werden soll.
Meine Minimalkonfig wäre:
- Kickmikro
- Snaremikro
- Ein Mikro pro Tom
- Live kann ich bei kleinen Gigs gut auf Hihat und Overhead Mikrofone verzichten, um einen "Pop-Rock-Standardsound" zu bekommen.

Welche Mikrofone? -->
Standard-Drum-Mics, mit denen man wahrscheinlich nichts falsch macht

Mixer:
Würde ich ehrlich gesagt zu einem X Air raten:
https://www.thomann.de/de/behringer_x_air_xr16.htm
oder halt ne Nummer größer:
https://www.thomann.de/de/behringer_x_air_xr18.htm
Braucht halt zur Bedienung noch n Notebook oder Tablet.

Aber damit hat man meines Erachtens als Trommler etwas mit dem man sehr viel anstellen kann:
- Multichannel Recording
- IEM Sound für sich selbst
- IEM/Monitorsound für ne ganze Band
- Proberaummix für ne ganze Band
- Mixer für kleine Gigs für die ganze Band

Natürlich kann man auch 1 Bassdrummikro, 2 Overheads und ein kleines analoges 4 Kanalmischpult nehmen. Wäre aber nicht meine Empfehlung. ;)

k.drums

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  • »k.drums« ist männlich

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6

Sonntag, 18. Juni 2017, 20:42

- Kickmikro
- Snaremikro
- Ein Mikro pro Tom
- Live kann ich bei kleinen Gigs gut auf Hihat und Overhead Mikrofone verzichten, um einen "Pop-Rock-Standardsound" zu bekommen.
Also ich wollte nicht auf Overhead verzichten... die machen bei mir den Hauptsound!
Toms kommen ja auch über die OH's. Aber das kommt halt auf die Musikart an.
Willst du einen natürlich Drumsound, lege lieber wert auf Overheads.
Mixer:
Würde ich ehrlich gesagt zu einem X Air raten:
https://www.thomann.de/de/behringer_x_air_xr16.htm
oder halt ne Nummer größer:
https://www.thomann.de/de/behringer_x_air_xr18.htm
Braucht halt zur Bedienung noch n Notebook oder Tablet.
Ist halt etwas unpraktisch übers iPad auf der Bühne und ist kein iPad vorhanden, lieber gleich ein X32 Producer als ein CR18 + iPad Abschaffungen.
Natürlich kann man auch 1 Bassdrummikro, 2 Overheads und ein kleines analoges 4 Kanalmischpult nehmen. Wäre aber nicht meine Empfehlung.
Das bringt ja auch nur was, wenn PA vorhanden ist und du nur mit der Drumabnahme unzufrieden bist, Simon Phillips macht das manchmal auch so... wenn du es nur für deine inEars wills, musst du ja die Band trotzdem abnehmen.



LG

Drummer2010

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  • »Drummer2010« ist männlich

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7

Sonntag, 18. Juni 2017, 21:17

Aber damit hat man meines Erachtens als Trommler etwas mit dem man sehr viel anstellen kann:
- Multichannel Recording


.. aber nur mit dem Xair 18!!!

LG Ferdl
"Bei Facebook eine große Anzahl Freunde oder Likes zu haben, ist wie bei Monopoli reich zu sein." (AAXplosion) :thumbsup:

  • »Der Kritische« ist männlich

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8

Montag, 19. Juni 2017, 13:32

Ich bin da ganz bei Seven.

Overheads brauch man bei der Größe nicht, denn man hat genug Mics am Set um die Becken ab zunehmen (gegebenenfalls etwas anders ausrichten) das Mic des Sängers, der oft direkt vor dem Set steht.


Im Großen und Ganzen sehe ich das Problem aber auch nicht in der Technik, sondern in: "... keiner hat know how..."
Nun gut, das kann man sich erarbeiten, aber es wird sicher etwas dauern bis es auch gut wird.
"Man muss das Grundgesetz vor seinen Vätern schützen und die Verfassung vor ihren Schützern."
"Der Faschismus ist eine Spielart der freien Marktwirtschaft."
Wolfgang Neuss

fnarz

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9

Montag, 19. Juni 2017, 22:41

Drei Miks reichen mir oft

Ich spiele selber oft mit nur einem AKG 112 in der Bassdrum und zwei OH Rode NT5. Für das Publikum würde vermutlich das Mik in der Bassdrum ausreichen aber auf meinen InEARs klingt es insgesamt einfach natürlicher, weil mehr Rauminformation.

Mischpult habe ich kein separates für die Drums, sondern nur eins für die gesamte Band. Verstehe auch den Sinn mehrere Mischer bei einem minimal Setup nicht. Das macht doch alles komplexer.

Grüße
Thimo

winalf

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10

Donnerstag, 22. Juni 2017, 21:25

Danke für die vielen Antworten.....und unterschiedlichen Meinungen...den Mixer wollte ich für mich nutzen aber so wie ich das jetzt sehe habt ihr völlig Recht, ich brauche die Signale 3 Mikros (oder wieviele auch immer) eigentlich nicht, solange ich eine GUTE Summe zurückbekomme, die ich dann in meinem Fischer inear regeln kann, also kann ich mir den Mixer eigentlich sparen und muss nur mal experimentieren, wie ich den besten natural Sound sowohl fürs Publikum aber auch für mich hinbekomme. Blöd ist immer nur, wenn ich dann die summe der drums bekomme und der Band bin ich beim Fischer inear amp schon durch mit den Eingängen und kann keinen click mehr einschleifen....hmmmm....

TiBen

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11

Freitag, 23. Juni 2017, 09:19

Blöd ist immer nur, wenn ich dann die summe der drums bekomme und der Band bin ich beim Fischer inear amp schon durch mit den Eingängen und kann keinen click mehr einschleifen....hmmmm....

Aus genau dem Grund habe ich mir statt dem Fischer-Teil das hier gekauft:
https://www.thomann.de/de/ld_systems_hpa_1.htm
Da kann man an den AUX-IN (zusätzlich zu den 2 XLR-INs) jedes beliebige Metronom anschließen, das einen Kopfhörerausgang hat.
Meine Band: Ravenaugh

Jürgen K

PS: Mitglied

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12

Freitag, 23. Juni 2017, 09:40

Guten Morgen,

irgendwie stehe ich auf dem Schlauch:
wozu braucht man denn für sich selbst Mikrofone?
Ich höre das, was vor mir steht, wenn ich drauf haue,
was ich nicht so gut höre und hören muss oder sollte,
damit die Veranstaltung gelingt, sind die anderen.

Was die Public Adress betrifft, hängt es von den
Örtlichkeiten und der Musik ab.
Für Rock denke ich auch zuletzt an Overheads.

Minimal ist Null,
danach kommt Eins für die Fußhupe,
dann (bei Rock) Zwei für die Kleine
und schließlich die Toms,
bei Jazz könnte man je nach verwendeten
Becken (manche Jazzer nehmen ja projektionsarmes
Blech) durchaus auf die Idee kommen nach der Hupe
direkt mit Overheads weiterzumachen und eher die
Toms verarmen lassen.

Grüße
Jürgen
old school

winalf

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13

Freitag, 23. Juni 2017, 15:06

Guten Morgen,
irgendwie stehe ich auf dem Schlauch:
wozu braucht man denn für sich selbst Mikrofone?
Ich höre das, was vor mir steht, wenn ich drauf haue,
was ich nicht so gut höre und hören muss oder sollte,
damit die Veranstaltung gelingt, sind die anderen.
......für mich brauche ich keine Mikrofone, ist für den Sound draussen, aber wenn er schon mal da ist dann hole ich mir den auch auf die inears
Was die Public Adress betrifft, hängt es von den
Örtlichkeiten und der Musik ab.
Für Rock denke ich auch zuletzt an Overheads.
...mag sein, ich hab da noch zuwenig mit experimentiert
Minimal ist Null,
danach kommt Eins für die Fußhupe,
dann (bei Rock) Zwei für die Kleine
und schließlich die Toms,
bei Jazz könnte man je nach verwendeten
Becken (manche Jazzer nehmen ja projektionsarmes
Blech) durchaus auf die Idee kommen nach der Hupe
direkt mit Overheads weiterzumachen und eher die
Toms verarmen lassen.
...also bevor ich die Toms mike, dann lieber mit Overheads probieren, ist doch viel weniger Aufwand...
Grüße
Jürgen
old school

winalf

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14

Freitag, 23. Juni 2017, 15:08

Blöd ist immer nur, wenn ich dann die summe der drums bekomme und der Band bin ich beim Fischer inear amp schon durch mit den Eingängen und kann keinen click mehr einschleifen....hmmmm....

Aus genau dem Grund habe ich mir statt dem Fischer-Teil das hier gekauft:
https://www.thomann.de/de/ld_systems_hpa_1.htm
Da kann man an den AUX-IN (zusätzlich zu den 2 XLR-INs) jedes beliebige Metronom anschließen, das einen Kopfhörerausgang hat.
...ja aber da kann ich den shaker nicht drüber laufen lassen......daher der Fischer amp

trommla

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15

Samstag, 24. Juni 2017, 15:36

Ich würde gerne noch einmal auf Anfang gehen und fragen, wie ihr grundsätzlich bislang bei Gigs arbeitet. Wie sieht die bisherige PA aus und welche Vocals/Instumente werden damit abgenommen? Welche Art von Musik macht ihr überhaupt? Und in welchem Rahmen finden Konzerte statt?

Ich persönlich bin immer bestrebt, den geringst möglichen Aufwand zu betreiben, da ich schon zu oft erlebt habe, dass technische Basteleien auf der Bühne aus den absonderlichsten Gründen nicht oder nicht gleich funktionieren. Wenn Techniker vor Ort sind, deren Job es ist, Fehler zu finden und auszumerzen, ist mir das herzlich egal, weil die Show im schlimmsten Fall verspätet beginnt. In dem Moment, wo ich als Musiker selbst anfangen muss zu rennen, um alles klar zu bekommen, stresst mich dass vor dem Konzert massiv, und ich gehe nicht entspannt auf die Bühne.

Unter der Annahme, dass die Band-PA über genügend Schub, also Leistung und Membranfläche, verfügt, funktioniert nach meiner Erfahrung BD und 2 Overheads durchaus gut und macht einem nicht das Leben schwer. Die würde ich aber persönlich aus o.g. Gründen lieber ins Band-Pult stecken und mich um nix weiter kümmern müssen. So habe ich das schon oft praktiziert, funktioniert zumindest bei Rock/Pop, Funk und Jazz gleichermaßen. Bei richtig lauten, harten Stilen kenn ich mich nicht aus.

In-Ear und Bass Shaker halte ich auf kleinen Bühnen vor wenigen Leuten für völligen Bullshit, sofern die Band diszipliniert spielt. Da reichen zur Not schon zwei Wedges rechts und links, wobei ich ein Drumfill schon immer komfortabel finde. Setzt natürlich voraus, dass ich das Programm kenne, auch wenn ich nicht jeden Ton akkurat höre.

Click hat (für mich) auf der Bühne nur was verloren, um mit Samples oder Sequenzern zu arbeiten, sonst darf das Zusammenspiel ruhig etwas "atmen".

Also: Keep It Simple!!!

16

Sonntag, 25. Juni 2017, 09:42

Ich würde gerne für die ca. 10 Gigs im Jahr vor max. 100-500 Leuten eine absolute Minimalkonfi nutzen und suche nach Ideen.


meine live-auftritts-erfahrung ist nicht der rede wert, aber zuletzt bin ich mit meinem eigenem "old-school"-gereffel (grüße an jürgen k) ganz gut zurecht gekommen. soll heißen, mein set (hatte das kleine besteck mit snare, bass, einem hänge, einem standtom sowie hihat, ride und zwei crashes dabei) wurde mit fünf mikros (zwei overhead und jede trommel allein) abgenommen und über meinen achtspurmixer als stereosumme (also ähnlich unserer probenraumkonstellation mit dem e-drum) an die saalanlage ausgegeben. klangqualität soll sehr gut gewesen sein ... und mit sicherheit viel besser als mein spiel. ;)

winalf

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17

Sonntag, 25. Juni 2017, 15:17

Ich würde gerne noch einmal auf Anfang gehen und fragen, wie ihr grundsätzlich bislang bei Gigs arbeitet. Wie sieht die bisherige PA aus und welche Vocals/Instumente werden damit abgenommen? Welche Art von Musik macht ihr überhaupt? Und in welchem Rahmen finden Konzerte statt?
bin grade in eine neue band rein und hab da noch keine Erfahrungswerte, wir machen Coverrock
Ich persönlich bin immer bestrebt, den geringst möglichen Aufwand zu betreiben, da ich schon zu oft erlebt habe, dass technische Basteleien auf der Bühne aus den absonderlichsten Gründen nicht oder nicht gleich funktionieren. Wenn Techniker vor Ort sind, deren Job es ist, Fehler zu finden und auszumerzen, ist mir das herzlich egal, weil die Show im schlimmsten Fall verspätet beginnt. In dem Moment, wo ich als Musiker selbst anfangen muss zu rennen, um alles klar zu bekommen, stresst mich dass vor dem Konzert massiv, und ich gehe nicht entspannt auf die Bühne.
absolut !
Unter der Annahme, dass die Band-PA über genügend Schub, also Leistung und Membranfläche, verfügt, funktioniert nach meiner Erfahrung BD und 2 Overheads durchaus gut und macht einem nicht das Leben schwer. Die würde ich aber persönlich aus o.g. Gründen lieber ins Band-Pult stecken und mich um nix weiter kümmern müssen. So habe ich das schon oft praktiziert, funktioniert zumindest bei Rock/Pop, Funk und Jazz gleichermaßen. Bei richtig lauten, harten Stilen kenn ich mich nicht aus.
so werde ich es wohl auch machen und mal schauen ob ich dann mit der summer happy bin, komfortabler ist es natürlich wenn du selbst eingreifen kannst
In-Ear und Bass Shaker halte ich auf kleinen Bühnen vor wenigen Leuten für völligen Bullshit, sofern die Band diszipliniert spielt. Da reichen zur Not schon zwei Wedges rechts und links, wobei ich ein Drumfill schon immer komfortabel finde. Setzt natürlich voraus, dass ich das Programm kenne, auch wenn ich nicht jeden Ton akkurat höre.
da ich schon eine Senke in einem Ohr habe (vermutlich wegen der Snare) spiele ich nicht mehr ohne inear, das hat nix mit der Bühnengröße zu tun, habe ich auch im proeraum, da es ansonsten einfach viel zu laut auf den Ohren ist. Den Shaker habe ich eh ins inear eingebunden, also warum nicht ein bisschen Spass zusätzlich haben :)
Click hat (für mich) auf der Bühne nur was verloren, um mit Samples oder Sequenzern zu arbeiten, sonst darf das Zusammenspiel ruhig etwas "atmen".
absolutely!
Also: Keep It Simple!!!
weniger ist mehr....

18

Sonntag, 25. Juni 2017, 19:57


...In-Ear und Bass Shaker halte ich auf kleinen Bühnen vor wenigen Leuten für völligen Bullshit, sofern die Band diszipliniert spielt.
...Da reichen zur Not schon zwei Wedges rechts und links, wobei ich ein Drumfill schon immer komfortabel finde. Setzt natürlich voraus, dass ich das Programm kenne, auch wenn ich nicht jeden Ton akkurat höre.
...Click hat (für mich) auf der Bühne nur was verloren, um mit Samples oder Sequenzern zu arbeiten, sonst darf das Zusammenspiel ruhig etwas "atmen".

Das sind aus meiner Sicht sehr subjektive Aussagen, wo ich mich vom Prinzip einmal auf die jeweils andere Seite stellen würde:
- In Ear senkt gegenüber Wedges und Fills die Bühnenlautstärke, was fast immer zu einem besseren Sound im Publikumsbereich führt. Also aus meiner Sicht alles andere als Bullshit.
- Ein Bass Shaker kann manchem Drummer ein besseres Spielgefühl verleiten. Und wer sich beim Trommeln wohl fühlt, dürfte mehr Spaß haben. Eventuell sogar besser spielen.
- Das mit dem Click kann man aber auch anders sehen. In populärer Musik sehe ich es mittlerweile als Standard. Aber es gibt auch Songs/Stilrichtungen wo ein Click weniger Sinn macht. Das hat aber nicht unbedingt was mit Samples oder Sequenzing zu tun.

BTT:
Solange Du nicht weißt wie es in der Band normal läuft, würde ich nichts anschaffen :)
Cover-Rock wäre für mich weiterhin eher Close-Miking von Toms als Overheads. Was nicht bedeutet, dass das nicht auch funktionieren kann.
Fairerweise sollte man bei der Kick-2xOH Lösung auch erwähnen, dass dies für die "interne Dynamik" des Trommlers besser ist.