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Drumm.er

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  • »Drumm.er« ist männlich

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21

Donnerstag, 7. September 2017, 21:53

Bin seit 2 Jahren mit zwei XLR Kabelcores unterwegs.
Habe immer den gleichen Aufbau und die Stagebox steht immer bei der HH.
Das eine Core deckt alles links von der Bass und das andere alles rechts von der Bassdrum.
Da ich beim Drums 14 Kanäle fahre, spare ich beim Auf- und Abbau recht viel Zeit, da ich mir ewiges hin und her laufen erspare.
Außerdem sieht es auf der Bühne immer schön aufgeräumt aus!
Es handelt sich um selbst gebaute Kabel in einem Gewebeschlauch.
Gute beschriftete Neutrick Stecker und Klotz Kabel... nicht billig, aber sehr zuverlässig!





Hier geht's zu meiner Vorstellung mit schönem Birch Infinite, S-Classix, SQ2 und so :love: Drumm.er stellt sich mal vor :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Drumm.er« (7. September 2017, 22:03)


  • »DerSteffenTrommelt« ist männlich

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22

Sonntag, 10. September 2017, 14:42

Und ich dachte, ich wäre mehr oder weniger ein Einzelfall, der so etwas nutzt.
Ich habe Kabelware Multicore gekauft und den Gummischlauch entfernt, sofern es für die Verteilung notwendig ist. In Verbindung mit schicken, schwarzen Neutriksteckern, wenn passend abgewinkelt, ist das eine richtig amtliche Lösung. Man spart Zeit beim Auf- und Abbau, hat immer schicke Stecker (das Auge isst ja bekanntlich mit), hat immer genügend Kabel dabei, auf meinem Riser liegt ein Kabelschlauch.

Auf der anderen Seite ist ein Multipinstecker, in den noch ein zweites Multicore führt. Das kommt aus meinem Rack: hiermit bekomme ich zwei Monitorwege, schicke mein Gesangs- und Talkbacksignal, eine Stereosumme mit Playback, sowie einen Klick und eine Pilotspur zum Mischpult. Zusammen mit letzerem liegt dann noch ein Stromkabel mit Powerconanschluss. Für insgesamt 20 Kabel lege ich also insgesamt 1 Kabel und stecke insgesamt 14 mal: 1 mal am Mischpult, einmal am Rack, bis zu 12 Mikros.

Genutzt wird es bei mir jedoch nur, wenn ich mit eigenen Mikros spiele, sowohl mit eigenem Mischer als auch mit fremden (hierfür habe ich einen Adapterbaum, um wieder einzelne XLR Strippen auszugeben.
Bei Festivals, bei denen man ja oft auch fremde Sets spielt, ist mir die Verkabelung egal.

Insgesamt ist es ein teurer Spaß und eine Menge Arbeit, aber auch eine ungemeine Erleichterung und Verschönerung des eigenen Arbeitsplatz.
Let the Drums speak...

Meine Vorstellung

Modscarlet_fade

W.D.P. Chief Inspector

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23

Dienstag, 10. Oktober 2017, 10:48

So die ersten 5 oder 6 Gigs mit der folgender Lösung gespielt:

2 Stück hiervon: https://www.thomann.de/de/the_sssnake_sxx8100.htm
Ich habe die Enden an der Mikrofonseite um ca. 2,5 Meter den Spliss aufgemacht. Stecker sind an beiden Seiten beschriftet, so kann ich die Strippe ziehen.
Unsere Sängerin ist so gebrieft das sie an der Set-Seite verkabelt, dem Techniker schmeiß ich es einfach an der Stagebox hin, der verkabelt dann selbst, und ich kann mich um den weiteren Aufbau kümmern.

Eins komm quasi links unter der HiHat an. Dort liegen an.
InEar l+r (hab bei zwei Stecker hierfür umgelötet)
Sampler
Vocals
HH
Snare Top
Snare Bottom
Overhead rechts

Das andere kommt rechts unterm Ride raus, dort sind:
Kick
Toms 1-3
Overhead links
3 freie Strippen

Insgesamt ist die Zeitersparniss sehr postiv. Vor allem durch die Beschriftung. Das kann einer alleine machen und man muss nicht einzeln Kabel ziehen.
Robust ist es (bis jetzt) auch sehr.

Doof ist noch das sich die aufgesplissten Kabel leicht verheddern. Wenn die Saison rum ist und ich die Zeit hab wird das Set im Keller aufgebaut, und die Kabel werden auf vernünftige längen gekürzt. Dann ist das auch weniger der Fall...

Aber für 70€ war das echt ne schlaue Entscheidung.
Freizeit Moderations-Arschloch

24

Dienstag, 10. Oktober 2017, 11:36

Klingt doch ganz schlau soweit.
Würde dann noch überlegen, ob ihr die Aufspleisung an der Stagebox zum FOH durch einen Multipin-Stecker ersetzt. Das spart auch gerne nochmal Zeit und vor allem Fehler beim Verkabeln. Dazu ist jedes Aufstecken und Abziehen schlecht für den Stecker. Da ist Multipin im Vorteil.

Modscarlet_fade

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25

Dienstag, 10. Oktober 2017, 11:41


Würde dann noch überlegen, ob ihr die Aufspleisung an der Stagebox zum FOH durch einen Multipin-Stecker ersetzt. Das spart auch gerne nochmal Zeit und vor allem Fehler beim Verkabeln.


Grundsätzlich richtig....
Nur oft spielen wir mit vom Veranstalter gestellten PA. Da weiß man nie wie man mit Multipin rauskommt.
Freizeit Moderations-Arschloch

egnever

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26

Dienstag, 10. Oktober 2017, 11:47

Also so was Ähnliches hat mein Mike für unsere Duo-Geschichte gemacht. Vom Pult zu den Boxen inkl. Power.
Is ne feine Sache, wenn alles so aufgeräumt is.

Hab jetzt net alles verfolgt, aber falls Du niemand findest müsst ich mal mit Mike reden.

LG Marc
Page of: MARC SAINT Mein Arbeitsplatz: TAMA STARCLASSIC MAPLE MARC ON FACEBOOK

Modscarlet_fade

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27

Dienstag, 10. Oktober 2017, 12:59

Hab jetzt net alles verfolgt, aber falls Du niemand findest müsst ich mal mit Mike reden.


Alles schon im Einsatz
Freizeit Moderations-Arschloch

28

Dienstag, 10. Oktober 2017, 13:05

rundsätzlich richtig....
Nur oft spielen wir mit vom Veranstalter gestellten PA. Da weiß man nie wie man mit Multipin rauskommt.

Habt ihr nicht auch ein eigenes IEM Pult am Start und einen analogen Split davor?
Dann kann man Multipin->Auflösung->Split doch fertig machen.
Und aus dem Split raus dann eben mit einzelnen Strippen auf die Stagebox zum FOH.

Modscarlet_fade

W.D.P. Chief Inspector

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29

Dienstag, 10. Oktober 2017, 13:26

Das ist der nächste Schritt... eigenes IEM-Pult. Dann wird das wohl so gelöst werden.
Freizeit Moderations-Arschloch

30

Dienstag, 10. Oktober 2017, 13:31

Ach guck. Ich dachte ihr hättet das längst. Dann war das wohl Deine letzte Kapelle.

frenkie

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31

Dienstag, 10. Oktober 2017, 22:32

Klingt doch ganz schlau soweit.
Würde dann noch überlegen, ob ihr die Aufspleisung an der Stagebox zum FOH durch einen Multipin-Stecker ersetzt. Das spart auch gerne nochmal Zeit und vor allem Fehler beim Verkabeln. Dazu ist jedes Aufstecken und Abziehen schlecht für den Stecker. Da ist Multipin im Vorteil.

Wie sieht das in der Praxis aus, die multicore Variante benutze ich. Müsste ich hier die xlr Stecker durch diesen Stecker ersetzten , und der Gegenstecker ist dann wieder mittels Xlr direkt im Mischpult eingesteckt? Wird bei dem Stecker gelötet oder geklemmt?

Mfg Frenkie

32

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 08:48

Korrekt. Du ersetzt zB 12 XLR Stecker beispielsweise durch einen 40poligen Stecker.
Eine Seite könnte dann so ausschauen: https://www.thomann.de/de/the_sssnake_mts_124_sb.htm
Als Leitung dann eventuell folgendes: https://www.thomann.de/de/the_sssnake_mts_165_15.htm
Und als Auflösung am Pult/Splitter/Stagebox: https://www.thomann.de/de/the_sssnake_mt…t_mts_354367_27

Drei wichtige Vorteile aus meiner Erfahrung:
- Es geht schneller einen Stecker zu verbinden als 8, 12 oder 40 einzelne Leitungen.
- Das Risiko von Fehlern beim Verkabeln (unter Zeitdruck) wird minimiert.
- Die mechanische Belastung von Steckern wird reduziert und damit das Risiko von kaputten Steckern.

Meines Wissens gibt es für die Konfektion verschiedene Optionen. Üblich ist hier nach meiner Einschätzung die Crimpanschlusstechnik:
http://www.harting.de/fileadmin/harting/…_HARTING_DE.pdf
--> Seite 46. Zitat: "Eine perfekte Crimpverbindung ist gasdicht und damit korrosionsfest. Sie wirkt wie eine Kaltverschweißung."
Crimpen --> https://www.youtube.com/watch?v=inwXYxWu7MY

frenkie

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33

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20:53

Danke für die detaillierten Informationen dazu, früher hab ich das ab und zu gesehen , aber wieder komplett aus den Augen verloren. :thumbsup: bin immer wieder auf der Suche nach Zeitersparnis bzw vereinfachen beim aufbauen :thumbup:
Mfg Frenkie