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MKDrummer

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1

Donnerstag, 31. August 2017, 16:43

E- Percussion

Mit unserem Orchester sind wir auf der Suche nach einer neuen Alternative um den vielen Krims Krams zu ersetzen. In einer Sitzung haben wir beschlossen, da wir aktuell 3 Schlagzeuger sind, mehr Percussion einzusetzen. Da bei vielen Auftritten und Proben deshalb immer 2 Schlagzeug da sind und der Aufbau einer Percussion Ecke sich als sehr aufwendig erweist, soll eine Neue Lösung her. UNSERE IDEE: ein Rack Frontteil oder ein großer Ständer auf dem montiert wird - 2 Becken
- ein kleiner Tisch für Shaker Tamborin und Co
- Bongos
- Elektronik Modul
- evlt. ein Halter für Konzertbecken

Bei dem Modul hat wir an ein Roland SPD-S-X gedacht. Auf das Modul soll selber dann die Perkussion Sounds geladen. Welche qualitativ ebenbürtigen Produkte gibt es noch. Das Buget selber ist offen, da der Verein lieber in qualitative Instrumente investiert.

MFG aus dem Königreich

Korki

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2

Donnerstag, 31. August 2017, 18:04

Das kommt darauf an, was und wie ihr es spielen / elektronisch ersetzen wollt.
SPD-S(X) geht sicher gut. Mit dem Sample-Pad hat man alle Möglichkeiten offen. Ab Werk sind da allerdings soo viele schöne Percussion-Sounds auch noch nicht drauf. Cowbell, Shaker, etc. und Effekte kann man damit aber super bedienen. Es gibt noch Percussion Pads, aber zumindest die, die ich angespielt hatte, klangen ziemlich nach 80er Synthetik. Eine Alternative wäre noch ein Drum-Modul, z.B. das Roland Td-12, mit angeschlossenen Pads am Rack. Die haben meistens mehr Percussion-Sounds und die Pads sind besser spielbar.
Wenn es authentischer sein soll und Conga, Bongo, Djembe etc. gespielt werden sollen, könntet ihr euch den Handsonic von Roland mal anschauen.
"Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke."

Nick74

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3

Donnerstag, 31. August 2017, 18:12

Es gibt das Yamaha DTX-MULTI 12. Dies ist auch gut für's Hand/Finger-Spiel geeignet, da die Pads sehr weich sind, und es hat insgesamt 3 Pads mehr.

Wenn's was Umfangreiches sein muß und was Teures sein darf gibt es das Alternate Mode TrapKat XL als Midi-Controller - beispielsweise zum Spielen von sowas oder dieses oder jenes (sind alle von den Sounds her sehr empfehlenswert...)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nick74« (31. August 2017, 18:20)


MKDrummer

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4

Donnerstag, 31. August 2017, 18:42

Von Haus aus müssen nicht so viele Sounds auf dem Gerät sein. Man kann sie ja beliebig erweitern. Unser Anreiz war es auch viele der alten Percussion Sachen zu verkaufen und davor noch aufzunehmen... Das Alternate Pad ist zu groß. Bei uns muss es viel und schnell auf und abgebaut werden. Transportiert soll es in einer Box in einem Autoanhänger, wo auch Anlage und Schlagzeug untergebracht werden. Ersetzen soll es z.B. : Kastanjetten, Triangel, Kesselpauken, Congas, Roto Toms und viele andere Sachen wo mir der Name nicht einfällt :D

Korki

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5

Donnerstag, 31. August 2017, 19:26

Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass die Erweiterung mit eigenen Aufnahmen in der Theorie eine gute Idee ist, in der Praxis das Ergebnis aber vermutlich nicht an interne Sounds herankommt. Zumindest, wenn mehr als einzelne Effekte gespielt werden sollen.

Wenn die internen Sounds des SPD-S oder SX nicht reichen, würde ich wohl eher fertige Samples zusätzlich aufspielen, als Instrumente selbst aufzunehmen.
Man könnte sich auch mal das SPD-20 oder 30 anschauen. Das sollte genau für diesen Zweck da sein.


Und noch ein, höchstwahrscheinlich vollkommen unnötiger, Hinweis: Elektro-Percussion hört man auf der Bühne nicht. :D
Ich weiß nicht, wie ihr mit dem Orchester sonst fahrt, vermutlich gibt es für Gesang, Gitarre, etc. sowieso Monitoring. Falls nicht müsste das bedacht werden.
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MKDrummer

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6

Donnerstag, 31. August 2017, 19:44

Live spielen wir fast immer mit Anlage 48 Kanäle + 6 Schlagzeug Kanäle. D.h. jeder Musiker ist mikrofoniert. Gedacht ist das Pad neben Effekte auf für komplette Perkussion Stimme. Mit der Aufnahme mach ich mir da nicht so sorgen unser Tonmann hat auch ein Tonstudio und ist auch in der Lage am Mischpult gute Sounds zu produzieren!

Nick74

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7

Donnerstag, 31. August 2017, 20:02

Wenn die internen Sounds des SPD-S oder SX nicht reichen, würde ich wohl eher fertige Samples zusätzlich aufspielen, als Instrumente selbst aufzunehmen.
Man könnte sich auch mal das SPD-20 oder 30 anschauen. Das sollte genau für diesen Zweck da sein.

Ich würde sagen, es ist genau umgekehrt: SPD-30 hat 'ne Menge interner Sounds an Board, SPD-SX hat Sampling-Funktion und wenig interne Klänge.

Ansonsten kann ich dein "Bauchgefühl", was das Herstellen eigener (Multi?-)Samples mit Amateurmitteln anbelangt, bestätigen. Wenn man dann auch noch die Qualität mit guten, professioniellen, dedizierten Libraries und evtl. deren Engine vergleicht, wird man schnell zu dem Schluß kommen, daß man sich den Aufwand hätte sparen können, außer man hat wirklich die Instrumente, die es wert sind, und Mittel und Bock, eigene Qualitäts-Samples über eine gewisse Dynamik-Range herzustellen.

Korki

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8

Donnerstag, 31. August 2017, 20:11

Das hatte ich auch genauso gemeint:

"SPD-SX hat Sampling-Funktion und wenig interne Klänge."
- Wenn die internen Sounds des SPD-S oder SX nicht reichen, würde ich wohl eher fertige Samples zusätzlich aufspielen, als Instrumente selbst aufzunehmen.

"SPD-30 hat 'ne Menge interner Sounds an Board"
- Man könnte sich auch mal das SPD-20 oder 30 anschauen. Das sollte genau für diesen Zweck da sein.

War vielleicht unklar formuliert.
"Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke."

MKDrummer

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9

Freitag, 1. September 2017, 17:19

Ein TD 30 oder so wird es eher nicht werden, weil die Erweiterungsmöglichkeiten nicht so einfach sind wie beim spd sx. Was eher Interessant wäre ein Kommentar bzw. Erfahrungsbericht zu Konkurrenten wie Yamaha Dtx 12, Alesis samplepad pro, Clavia Nord Drum 3p, Roland Octapad, Roland Handsonic und Korg Wavedrum. Also schießt los!

trommla

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Samstag, 2. September 2017, 10:22

Ich hatte vor Jahren mal für Musiktheatergeschichten ein Oktapad plus Sampler am Start und stellte fest, dass mir doch sehr viele spielerische Feinheiten wie Dynamik, Finger- und Mutefunktionen fehlten und der Einsatz daher eher begrenzt war.

Einige Zeit später brachte Yamaha das DTX Multi 12 raus, welches genau diese Möglichkeiten bietet. Hätte ich mal wieder Bedarf, wäre das meine allererste Wahl, denn gerade das Muten braucht man im Orchester oft, z.B. bei Pauken, Glocken und anderen klingenden Sounds. Shaker und Kastagnetten gehen eher, weil sie nicht ausklingen.

Ich weiß nicht, ob es aktuell noch andere Modelle mit dieser Art Tongestaltung gibt, damals war das Multi 12 glaube ich weit und breit das einzige. Zudem ist es wirklich handlich.

Wenn ich mich recht erinnere, war der Speicher nicht gerade üppig bemessen, das müsstest du halt noch genau hinterfragen.

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11

Samstag, 2. September 2017, 18:15

Wie wäre es denn mit dem HPD-20:

Das Teil hat jede Menge Percussionsounds, außerdem kann man noch eigene Samples importieren.