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HevyDevy

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1

Freitag, 20. August 2004, 12:09

verkrampfte Spielweise

Morgen erstmal.

Die Frage die wurde sicherlich schon zig mal so oder so ähnlich formuliert, ich machs aber trotzdem nochmal :P

Ich spiele nun seit ca. einem Jahr Schlagzeug und irgendwie schaffe ich es einfach nicht meine verkrampfte Spielweise los zu werden.

Ich versuche immer alles so exakt wie möglich zu spielen, bin dabei aber fast immer verkrampft und dadurch groovt es quasi nie.

Es gibt 2 Situationen in denen es sich bessert:

1. Ich habe schon 2-3 Stunden gespielt, dann werde ich lockerer und alles geht viel einfacher von der Hand.
2. Ich habe Alkohol intus … aber ich denke das zählt nicht, weil man in dem Zustand Spielfehler nicht mehr merkt, bzw. merken will.


Ein weiteres Problem ist meine Bassdrum-Technik.
Ich kann mich nicht so recht entscheiden, wie ich spielen will Heel-Up oder Heel-Down und so spiele ich immer mal beides, was sicherlich nicht schlecht ist, mich aber nicht wirklich weiterbringt.

Hinzukommt, das wenn ich schnell spiele, ich immer weniger Druck auf das Fußpedal lege und die Bassdrum so immer leiser wird (ist schwer zu erklären).

Das zusammen mit meinem verkrampften Spiel ist irgendwie scheiße und ich würde gern etwas daran ändern…

Ich bin für jeden nützlichen Tipp dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Chris

PS. Schönes Forum übrigens :)

Axel2803

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  • »Axel2803« ist männlich

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2

Freitag, 20. August 2004, 12:25

Hi,

ich kenne dieses Problem, konnte es aber durch gezieltes Aufwärmen abstellen. Vor dem Spielen solltest du dir die Zeit nehmen um deine Gräten an das bevorstehende Spielen zu gewöhnen. Versuche es mal mit leichten Dehnübungen etc.
Bevor du anfängst, schüttelst du deine Hände (als wenn du Wasser von den Händen schlägst), dehnst deine Finger (mit der anderen Hand nach hinten biegen und halten, danach wieder lockern. Das ganze dann auch mit der ganzen Hand. Die Spannung sofort lösen, falls Schmerzen auftreten. Fang nie direkt mit einem komplizierten Groove an, spiel dich langsam warm.
Versuche immer aus dem Gelenk zu spielen und nicht mit dem ganzen Arm. Wenn du beim spiel bemerkst, dass deine Arme verkrampfen, höre sofort auf und lockere dich auf, sonst wirds immer schlimmer. Viele Drummer meinen auch, wenn sie schnell spielen müssen, dass sie dann automatisch mehr "reinhauen" müssen. Das muss nicht sein.
Halte die Sticks richtig (nicht zu weit hinten oder vorn).
Überprüfe deine Sitzposition (gerader Rücken).

Sebomaniac

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  • »Sebomaniac« ist männlich

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3

Freitag, 20. August 2004, 12:30

Hi
1.: üben, üben, üben
2.: Setaufbau auf Ergonomie überprüfen, keine extra Wege etc.
3.: Sitzhaltung beobachten (möglichst grader Rücken, Schultern zurück)
4.: Technik überprüfen -> üben, langsam anfangen, wenn Du gleich Dinge probierst, die viel zu schnell sind, wirst Du immer verkrampfen.....auch mit Click üben.....
5.: Wie Du selbst schon festgestellt hast, bringt aufwärmen wohl was...also bischen "padden" vorm drumset....
6.: Allgemeine Fitness steigern, bringt nich nur fürs Drummen was ;)
7.: Üben, üben, üben

Denke das sollte ersmal reichen......falls Du keinen Lehrer hast, solltest Du ernsthaft über den Besuch bei einem ebensolchen Nachdenken....dieser sollte Dir auch helfen können.......

Viel Erfolg !!

Grtz

Seb
Hilf Dir selbst, dann hilft Dir das DF.....

DF-Neulinge lesen ZUERST HIER

Schwatvogel

Käsefondue-Spezie, formerly known as Schwallvogel

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4

Freitag, 20. August 2004, 12:40

Ich denke auch, dass Üben der richtige Schlüssel zu dem Problem ist. Deine Verkrampftheit kommt wohl daher, dass du alles exakt timen willst und halt noch unsicher mit den Grooves bist. Wenn du viel übst, bekommst du irgenwann ein feeling für die Grooves und alles geht dir leicht von der Hand, dann brauchst du nicht überlegen und auch nicht verkrampft um Timing zu mühen - es fängt im Optimalfall an zu grooven ;)
Die Trommel ist rund, ein Solo dauert 90 Minuten, das ist schonmal klar; der Rest ist Theorie.

Mein Set

Zitat

*zeigt auf mich* "Und das ist sowas wie der Münsteraner Berserker..." (Rastahfahrii, 4.6., MS Stammtisch)

seelanne

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5

Freitag, 20. August 2004, 13:43

alles eigentlich schon gesagt

hier, vielleicht dieses noch als Abrundung:

An der falschen Stickhaltung oder Sitzhöhe wird es wohl nicht liegen, sonstg würde die Verkrampfung mit der Zeit schlimmer werden.

In dem umgekrhten Fall, also deinem, liegt es zumeist daran, dass entweder keine vernünftige Auflockerung vorher passiert und sich die Sehnen erst mit der Zeit dehnen, sodass du dann lockerer wirst.

Dass die Sehnen vorher nicth locker genug sind, liegt in 99 Pozent der Fälle daran, dass sie nicht genügend im Training sind und so jedesmal überforderts sind, wenns denn dann auf der Probe losgeht. Sehr selten liegt es auch daran, dass vorher Tätigkeiten ausgeübt werden, die der Lockerheit konträr laufen (langes Arbeiten am PC oder schweres Heben oder Tragen)

Ich meine mich aber zu erinnern, dasses zu dieser Problematik bereits ein ausführlicher Thread existiert, bitte mal danach suchen, bevor alles doppelt geschrieben wird.

Seelanne
"Pommes/currywurst hat einfach seine eigenen Gesetze."
(c) by frint / 2008

"Es macht so viel Spaß, ein Mann zu sein, das können sich Frauen gar nicht
vorstellen!" (c) by Lippe / 2006

Schwatvogel

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6

Freitag, 20. August 2004, 14:52

[anmerkung]
Wenn ich das richtig verstanden habe, meint er nicht, dass er Krämpfe kriegt oder hat, sondern, dass er einfach zu steif spielt.
[/anmerkung]
Die Trommel ist rund, ein Solo dauert 90 Minuten, das ist schonmal klar; der Rest ist Theorie.

Mein Set

Zitat

*zeigt auf mich* "Und das ist sowas wie der Münsteraner Berserker..." (Rastahfahrii, 4.6., MS Stammtisch)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schwatvogel« (20. August 2004, 14:52)


HevyDevy

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7

Freitag, 20. August 2004, 16:13

Also erstmal vielen Dank für die Antworten...

Zitat

Original von Schwatvogel
[anmerkung]
Wenn ich das richtig verstanden habe, meint er nicht, dass er Krämpfe kriegt oder hat, sondern, dass er einfach zu steif spielt.
[/anmerkung]


Das trifft den Nagel auf den Kopf.

Insgesamt ist aufwärmen sicherlich keine schlechte Idee, zumal ich wirklich den ganzen Tag vorm Rechner sitze (Arbeitsbedingt).

Allerdings denke ich nicht, das das mein Hauptproblem ist, ich denke eher das es sich um psychisches Problem handelt.

Wahrscheinlich fehlen mir einfach das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit und genau aus diesem Grund denke ich das Üben wohl doch die einzige Lösung ist.

Na ja wie auch immer, ich werd mich wohl nachher gleich mal wieder hinsetzten und auch das mit dem Dehnen werde ich mal testen.

metalfusion

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8

Freitag, 20. August 2004, 17:14

Versuch doch mal, eine Stunde lang nur zu Platten zu spielen, wo Du total Bock drauf hast. Bei soviel Spielfreude wirst Du bestimmt lockerer, denn dann hast Du gar keine Gelegenheit, über das Verkrampfen nachzudenken. Ansonsten kann ich auch wirklich Sport empfehlen (Laufen, Schwimmen, Radfahren). Dabei kann man wirklich den Kopf abschalten und locker werden.

Awake

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9

Freitag, 20. August 2004, 17:24

dere tip von metalfusion ist echt gut. spiel mal zu platten, die du gerne magst und versuche dabei auch nicht unbedingt alles exakt nachzuspielen, sondern lass es schön grooven (in time natürlich :D )

was du sonst noch machen kannst, dass du lockerer -also nicht im sinne von krämfen in den armen und beinen, sondern im sinn von der körperhaltung und dem stil - wirst:

kontrolliere deine bewegungsabläufe genau, übe wenn möglich mit spiegel und versuche möglichst locker zu trommeln.
natürlich kommt die lockerheit auch (hauptsächlich) durch das Üben, denn dann versteifst du dich nicht mehr so, da die grooves nicht mehr so unbekannt sind.

Morningstar

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Registrierungsdatum: 7. Juni 2004

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10

Donnerstag, 26. August 2004, 13:09

Hatte das problem auch einige Zeit, da ich mir das Drummen komplett selbst beigebracht hab. Als Lösung hab ich anfangs dann so 5-10 minuten irre schnellen billigen Offbeat rhytmus gespielt, welcher durch eben diese verkrampfung so anstrengend wurde, dass ich danach automatisch locker wurd *g* mittlerweile hat sich das aber gelegt ... einfach üben, da kriegst das mit der Zeit schon selbst raus.,.. oder wenns schnell gehen soll such dir halt n Drumlehrer

ElEhnez

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11

Donnerstag, 26. August 2004, 13:58

Ich denke auch, dass die Verkrampfung mehr psychisch bedingt ist.
Bist du sonst im Umgang auch eher schüchtern oder verhälst dich anfangs mehr "normgerecht" denn nach deiner eigentlichen, eigenen Fasson?
However, ich will und kann jetzt nicht in dein innerstes leuchten, aber ich würde dir auch einfach zu Training raten. Durch viel Auftreten oder auch viel Sessions mit dir wenig bekannten Musikern, wechselnde Sets, neue Bekanntschaften, Gäste im Proberaum etc. wirst du im Laufe der Zeit daran gewöhnt und lockerer werden. Das Musik machen muss einfach selbstverständlich für dich werden, so wie Essen oder Fernsehen schauen. Du darfst nicht mehr darüber nachdenken müssen. Das ist eine langsame Entwicklung, sie kommt mit der Zeit, wenn du auch ein bisschen was dafür tust.
Die Arbeit am Rest deiner Persönlichkeit bleibt deshalb nicht aus, aber vielleicht kommst du über den Umweg Musik machen deinem Ziel näher und entwickelst dich auch persönlich weiter. Das ist aber eine Sache, die über Jahre geht (und hoffentlich nie endet!).

Versuch bei allem, was du spielst, auch immer gut zu Atmen. Das heißt hauptsächlich auch gut ausatmen, dadurch atmest du automatisch auch tiefer ein. Flaches Atmen ist schlecht für die gesamten Körperfunktionen und die Sauerstoffversorgung der Muskeln.
BORIS.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ElEhnez« (26. August 2004, 14:03)


Morningstar

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12

Donnerstag, 26. August 2004, 14:05

Zitat

Original von ElEhnez
Ich denke auch, dass die Verkrampfung mehr psychisch bedingt ist.
Bist du sonst im Umgang auch eher schüchtern oder verhälst dich anfangs mehr "normgerecht" denn nach deiner eigentlichen, eigenen Fasson?
However, ich will und kann jetzt nicht in dein innerstes leuchten, aber ich würde dir auch einfach zu Training raten. Durch viel Auftreten oder auch viel Sessions mit dir wenig bekannten Musikern, wechselnde Sets, neue Bekanntschaften, Gäste im Proberaum etc. wirst du im Laufe der Zeit daran gewöhnt und lockerer werden. Das Musik machen muss einfach selbstverständlich für dich werden, so wie Essen oder Fernsehen schauen. Du darfst nicht mehr darüber nachdenken müssen. Das ist eine langsame Entwicklung, sie kommt mit der Zeit, wenn du auch ein bisschen was dafür tust.
Die Arbeit am Rest deiner Persönlichkeit bleibt deshalb nicht aus, aber vielleicht kommst du über den Umweg Musik machen deinem Ziel näher und entwickelst dich auch persönlich weiter. Das ist aber eine Sache, die über Jahre geht (und hoffentlich nie endet!).

Versuch bei allem, was du spielst, auch immer gut zu Atmen. Das heißt hauptsächlich auch gut ausatmen, dadurch atmest du automatisch auch tiefer ein. Flaches Atmen ist schlecht für die gesamten Körperfunktionen und die Sauerstoffversorgung der Muskeln.


Genau das Problem hab ich auch. Als ich noch auf Bandsuche war hab ich beim Vorspielen etwa 5% meines könnens gezeigt und konnte keinen simplen Rhytmus halten. Als dann mit Kumpels ne neue Band gestartet hat war dieser Faktor nicht mehr vorhanden und dann dem lieben Allohol verlief unser Gig auch geilstens ;)

Joeys Café

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13

Donnerstag, 26. August 2004, 16:08

Ich kenne das auch ein bisschen ...

Ich war mal in nem fremden Übungsraum spielen ... und dann kamen einige leute die ich nicht kannte! die haben sich allerdings gefreut das da einer am schlagzeug sitzt und so wollten die das ich mitspiele! Ich spielte noch nicht lange uind hatte angst mch zu verspielen oder schlecht zu spielen usw ... folglich spielte ich dann auch schlecht! Aber dann als ich ganz draußen war hab ich einfach mal aufgehört zu spielen und mir nur angehört was die anderen machten! So kam ich in den groove rein ... man fühlt es ... und dann hab ich nach und nach wieder mitgespielt ...
Nach und nach im sinne von : erstmal was passendes mit der Hi-Hat gemacht dann mit der Snare dann BD und dann alles zusammen ...

Am ende hats ganz gut geklappt! waren auch nette kerls die mich überhauptnicht doof angeguckt haben! aber wie gesagt am ende wars ziemlich locker! Vielleicht nicht gut oder so aber locker!!!
so it shall be writen and so it shall be done

Lupi

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14

Sonntag, 29. August 2004, 14:39

Ich denke jeder von uns (einschliesslich mir) ist nervös sobald "Fremde" Leute ihm zuhören.Ob im Proberaum oder im Gig.Man will sich ja nicht blamieren (hoffentlich verspiele ich mich nicht).Im grossen und ganzen,kann man davin ausgehen,dass diese LEute selber nicht spielen können und ein ganz simpler Rythmus mit eine oder zwei Fills die LEute schon ins staunen (je nach Altersklasse) versetzt,weil sie es selber nicht können.Dies wäre vielleicht eine HIlfe,dieser "LEck mich am Arsch" GEdanke kann manchnal ganz nützlich sein.
Auf ein Drummertreffen würde ich nie gehen,weil ich imer den Gedanken,man die sind alle viel besser als ich die lachen dich aus.Aber egal.
Zur Verkrampfung bzw. Steifigkeit:
Die Idee mit den Platten is sone Sache,weil wenn Du zwar die Platten gut findest diese aber nicht genau spilen kanst,frustriert das nur.
Probiere mal verschiedene Stickhaltungen.Leg den Stick nur zwischen Zeigefinger (Fulcrum) und Daumen.Jetzt wipp ihn einfach hin und her,ganz locker.Halt den Stick an unterschiedlcihen Punkten.Dann gehste hin und lässt den Stick immer aufs Fell schlagen und drückst ihn mit dem Mittelfinger wieder auf,dann den Ringfinger,dann den kleinen Finger und wieder von vorn.Nutze den Rebound.So merkst du wie du den Stick am besten unter Kontrolle bekommst (mein kleiner Finger ist absolut unbrauchbar :D )
Dann probiere verschiedene Sitzhöhen,wenn schon das sitzn anstrengt (mir tat auch oft genug der Rücken oder der Hintern weh) dann is es schon schwierig.
Zu den Füssen.Ob jetzt Heel up oder Down,is immer abhängig von dem was du spielst.m Endeffekt is das ja egal.ich glaube aber auch,dass jeder Drummer mal so mal so spielt.

Setz dich ganz alleine in den Proberaum und dängel einfach durch die Gegend,spielen,spielen,spielen,egal was,nichtmal unbedimgt nen Rythmnus oder irgendwas.Entwickel ein GEfühl,für die Sticks,für das Set und Dich selbst.

Vielleicht bringt dir das ja was.
So long
Gruss LUPI
Mein Baby,die MS LUPI
Meine Band

Ich bin kein Klugscheisser,ich weiss es wirklich besser! ^^

Rak

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  • »Rak« ist männlich

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15

Samstag, 2. Oktober 2004, 21:41

Zitat

Original von Morningstar
Hatte das problem auch einige Zeit, da ich mir das Drummen komplett selbst beigebracht hab. Als Lösung hab ich anfangs dann so 5-10 minuten irre schnellen billigen Offbeat rhytmus gespielt, welcher durch eben diese verkrampfung so anstrengend wurde, dass ich danach automatisch locker wurd *g* mittlerweile hat sich das aber gelegt ... einfach üben, da kriegst das mit der Zeit schon selbst raus.,.. oder wenns schnell gehen soll such dir halt n Drumlehrer


Kann ich nur bestätigen. Total zu schnell spielen. Da reichen schon simple LRs auf allem, was Du da rumstehen hast. Wenns zu anstrengend wird, kurz aufhören. Dann noch mal. Hat zwei Vorteile: Dir wird die eigentliche "Zielgeschwindigkeit" relativ lahm vorkommen. Und durch das schnelle Trommeln trainierst Du die notwendigen Muckis. Du wirst mit der Zeit immer schneller spielen können, bevor es anstrengend wird :)
"Eine Synkope ist eine kurz anhaltende Bewusstseinsstörung, die durch einen vorübergehenden Sauerstoffmangel im Gehirn verursacht wird. Es besteht keine direkte Lebensgefahr." :D

vandroiy

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  • »vandroiy« ist männlich

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16

Sonntag, 3. Oktober 2004, 19:01

Zitat

Original von Rak

Zitat

Original von Morningstar
Hatte das problem auch einige Zeit, da ich mir das Drummen komplett selbst beigebracht hab. Als Lösung hab ich anfangs dann so 5-10 minuten irre schnellen billigen Offbeat rhytmus gespielt, welcher durch eben diese verkrampfung so anstrengend wurde, dass ich danach automatisch locker wurd *g* mittlerweile hat sich das aber gelegt ... einfach üben, da kriegst das mit der Zeit schon selbst raus.,.. oder wenns schnell gehen soll such dir halt n Drumlehrer


Kann ich nur bestätigen. Total zu schnell spielen. Da reichen schon simple LRs auf allem, was Du da rumstehen hast. Wenns zu anstrengend wird, kurz aufhören. Dann noch mal. Hat zwei Vorteile: Dir wird die eigentliche "Zielgeschwindigkeit" relativ lahm vorkommen. Und durch das schnelle Trommeln trainierst Du die notwendigen Muckis. Du wirst mit der Zeit immer schneller spielen können, bevor es anstrengend wird :)


99% der Lehrer würden davon abraten, interessanter Ansatz trotzdem....
Yamaha DTXtreme 2.0 zu verkaufen.
ebay

Rak

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17

Sonntag, 3. Oktober 2004, 19:17

Zitat

Original von vandroiy

Zitat

Original von Rak

Zitat

Original von Morningstar
Hatte das problem auch einige Zeit, da ich mir das Drummen komplett selbst beigebracht hab. Als Lösung hab ich anfangs dann so 5-10 minuten irre schnellen billigen Offbeat rhytmus gespielt, welcher durch eben diese verkrampfung so anstrengend wurde, dass ich danach automatisch locker wurd *g* mittlerweile hat sich das aber gelegt ... einfach üben, da kriegst das mit der Zeit schon selbst raus.,.. oder wenns schnell gehen soll such dir halt n Drumlehrer


Kann ich nur bestätigen. Total zu schnell spielen. Da reichen schon simple LRs auf allem, was Du da rumstehen hast. Wenns zu anstrengend wird, kurz aufhören. Dann noch mal. Hat zwei Vorteile: Dir wird die eigentliche "Zielgeschwindigkeit" relativ lahm vorkommen. Und durch das schnelle Trommeln trainierst Du die notwendigen Muckis. Du wirst mit der Zeit immer schneller spielen können, bevor es anstrengend wird :)


99% der Lehrer würden davon abraten, interessanter Ansatz trotzdem....


Weswegen?

Gruss
Rak
"Eine Synkope ist eine kurz anhaltende Bewusstseinsstörung, die durch einen vorübergehenden Sauerstoffmangel im Gehirn verursacht wird. Es besteht keine direkte Lebensgefahr." :D

matzdrums

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18

Sonntag, 3. Oktober 2004, 19:24

weils unsinn ist ? empfiehlt irgend ein trainer : greif dir die schwersten gewichte ! kontrolle und muskulärer aufbau bedingen einander. geschwindigkeit bedingt kontrolle. muskeln haben ein gedächtnis. geschwindigkeit ist die folge von automatisierung. semmeln wie ein gestörter mag unter umständen mit viel aussdauer zu ergebnissen führen,sinvoll und gesund ist das keineswegs.

rootheart

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19

Sonntag, 3. Oktober 2004, 20:21

Ein vielleicht saublöder tipp:
Setz dich auf einen Küchentisch (nicht wie ein Frosch auf einen Lowrider-drum-hocker), so dass die Beine locker runterhängen, dann lege eine CD auf, und TANZE heelup zur Musik auf den Fussballen. Put your hands in the air (Beweg die Pfoten zu Musik (ohne Sticks), oder "snap your fingers to the music"... und vergiss einfach mal für 1 Stunde irgendwelche Noten und sowas.

Rak

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Wohnort: Aus dem Bett.

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20

Sonntag, 3. Oktober 2004, 20:24

Zitat

Original von matzdrums
weils unsinn ist ? empfiehlt irgend ein trainer : greif dir die schwersten gewichte ! kontrolle und muskulärer aufbau bedingen einander. geschwindigkeit bedingt kontrolle. muskeln haben ein gedächtnis. geschwindigkeit ist die folge von automatisierung. semmeln wie ein gestörter mag unter umständen mit viel aussdauer zu ergebnissen führen,sinvoll und gesund ist das keineswegs.


Thema verfehlt. Von Gewichten hab ich nicht geredet. Es soll ja Leute geben, die welche an die Sticks machen oder die Sticks am Kopf greifen und mit dem dicken Ende spielen. Nebenbei: in der Tat würde ein Trainer empfehlen, die Muskeln relativ kurzzeitig mit grossen (nicht ZU grossen) Gewichten bis zum Erschöpfungszustand zu belasten, denn dadurch erhalten sie maximale Wachstumsimpulse. Aber um Wachstum geht es hier kaum. Ich red nicht von "Semmeln" und schon gar nicht "wie ein Bekloppter", sondern davon, bis an die kontrollierte Geschwindigkeits-Grenze des Möglichen zu gehen. Wie willst Du sonst die Grenze weiter hinaus schieben, Du Schlaumeier? Spielst Du langsam, um schnell zu werden?
"Eine Synkope ist eine kurz anhaltende Bewusstseinsstörung, die durch einen vorübergehenden Sauerstoffmangel im Gehirn verursacht wird. Es besteht keine direkte Lebensgefahr." :D