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SonorDelite

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Freitag, 13. Oktober 2017, 17:26

DIY E-Drum, Modul, Fragen

Hallo Leute, bin eigentlich Akustikdrummer mit einer größeren Auswahl an Oberklasse- und Mittelklasse-Sets. Bisher war ich von E-Drums weniger begeistert, selbst das TD-50 hatte mich beim Rumdaddeln im Laden nicht überzeugt. Anders ein YT-Video mit Superior Drummer 3. Klingt echt gut. Will ich mal ausprobieren. Ich bin gerade dabei ein E-Drum aufzubauen, habe günstig ein Pearl Forum geschossen und bearbeite gerade die Kessel. Ist ein 20/10/12/14/14-Set. Erst wollte ich alle Trommeln verwenden, doch aufgrund der Portabilität und da scheinbar kleinere Kessel problemfreier seien wird aus dem 14" Tom die BD, 10er Tom halbiert werden die Hängetoms, aus einer Hälfte 12" wird das "Standtom", die andere Hälfte wird die Snare. Alles schön foliert in Violet-Sparkle von St-Drums. Sollte gut aussehen. Jetzt einige Fragen zum Aufbau:
  • Ich orientiere mich grob an den Pearl Traveller-Videos auf YouTube von V-Drums-Tips. Statt der Blechplatte benutze ich runde Platten aus Birkenmultiplex in 6mm. Ist diese Vorgehensweise gut? Das Holz macht einen stabilen Eindruck.
  • Ich werde wohl die Trigger von R-Drums kaufen. Kann das Entkopplerkissen direkt auf das Holz geklebt werden oder muss es zwingend auf Metall angebracht werden?
Nun zum Modul: Erst dachte ich: Alesis iO oder das Pendant von Ddrum. Soll aber nicht so gut funktionieren, weshalb ich davon Abstand halten möchte, auch wenn es das Alesis fast geschenkt gibt. Werde wohl ein TD12 nehmen müssen, auch wenn mir +/- 500 Euro eigentlich zu viel sind, nur damit ich SD3 antriggern kann. Hab ein RME UCX Audiointerface und ein Macbook Pro, sollte eigentlich recht zuverlässig funktionieren, doch für den Fall der Fälle wären einigermaßen vernünftige Modul-Sounds auch gut. Fällt euch sonst eine Alternative ein? TD-11 würde ja eigentlich auch reichen, aber da hast dann diesen Kabelbaum. Becken werde ich vmtl. VH11, CY14 & CY15 nehmen müssen. Aber vielleicht stolpere ich noch über vernünftige Anleitungen für DIY-Projekte, die am Ende eine ähnliche Funktion vorweisen. Schließlich ist ein CY14 von 2001. Ich würde mich über eine kurze Antwort freuen, was ihr so von meinem Projekt haltet. Bilder vom Umbau versuch ich noch zu machen. ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SonorDelite« (13. Oktober 2017, 17:30)


gwmatthias

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2

Freitag, 13. Oktober 2017, 19:58

Ich finds super :-)
Du wirst viel fluchen, aber viel Spass haben und viel lernen!
Holz wird funktionieren für den Aufbau des Triggers - dafür gibt es einige Beispiele im Netz.
Deine Shell-Größen find ich persöhnlich zu klein, aber das ist ja Geschmacksache ... von Weitem wird es dann halt gar nicht wie ein Umbau ausschauen, sondern wie ein normales e-drum ... dafür wär mir das zu viel Arbeit, aber der Kostenfaktor bleibt ja noch übrig - die Pads sind ja auf jeden Fall deutlich günstiger als vergleichbare hochwertige E-Drum-Pads.
Um ein Modul wirst du nicht drum rum kommen - auch hierzu gibt es haufenweise Info im Netz von Leuten die daran gescheitert sind es ohne Modul zu versuchen.
Auch ein Roland-Modul ist wohl zu empfehlen, da du in SD3 einiges rausholen kannst mit positional sensing.
Von dem her würde ich vermutlich an deiner Stelle auch beim TD-12 landen - Vorteil: Das Ding hat den Preis über die letzten Jahre ganz gut gehalten und wird auch in ein paar Jahren noch was wert sein.
Becken DIY ist nach meiner Einschätzung schwierig - viele sind an der Trennung der Zonen oder der Choke-Fähigkeit oder dem Dynamikumfang schon gescheitert ...
Roland ist hier immer noch mit Abstand vorn - auch wenn die Produkte nicht wirklich neu und überteuert sind - sie sind einfach sehr gut. Ich hab fasst alle Becken bei Ebay geschossen.
Tipp: Versuch ein komplettes gebrauchtes E-Drum mit TD-12 Modul und ein paar Becken die du haben möchtest zu finden - du kannst dann die einzelnen Pads für gutes Geld verkaufen und kommst so evtl noch etwas günstiger.
Die neuen Cymbals von ATV schauen extrem geil aus - sind aber auch sehr teuer - könnten aber tatsächlich Roland übertreffen ... hab ich aber noch nicht selber ausprobiert.
Ich fände ja auch die Becken des Alesis Strike Pro nicht verkehrt - sind günstiger und scheinen gut zu funktionieren - evtl ne Überlegung wert.

Ich bin Gespannt, wie es bei dir weiter geht!
Infos zu meinem "Custom E-Drum Projekt"

Nick74

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3

Samstag, 14. Oktober 2017, 01:15

Wenn du SD3 voll auskosten willst, würde ich auch wenigstens das "kleine" Positional Sensing Ride-Cympad (CY-15R-MG) nehmen und dann natürlich dazu ein TD30/25/20. Das funzt aber leider nicht mit TD12. ;)

SonorDelite

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4

Samstag, 14. Oktober 2017, 12:13

Schon mal vielen Dank für die Antworten. Die neueren Module wie TD 20/25/30 sind mir zu teuer. Ich werde das mit den E-Drums und SD3 mal ausprobieren, vielleicht auch mal live E-Drum statt Akustik, doch die meisten Gigs werde ich weiterhin akustisch spielen.
Deine Shell-Größen find ich persöhnlich zu klein, aber das ist ja Geschmacksache .
Optik find ich hier jetzt auch zweitrangig. Soll schön kompakt sein, da ich nicht so viel schleppen will. Und sonst benutz ich eh mein Ludwig oder Sonor. Wird dann eben wie ein kompaktes HipGig aussehen. Und falls das mit dem TD10 nicht so gut funktioniert, kann ich es (repariert) wieder veräußern. Ich werde berichten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SonorDelite« (16. November 2017, 12:10)


SonorDelite

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5

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 22:55

So Freunde, aktuell sieht es so aus: Kessel bereit zum Folieren, Folie da und sonst ist alles da für den Umbau, nur auf die Dual Trigger Sets & den Monogon BD Trigger von r-drums warte ich noch. Becken noch keine.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SonorDelite« (16. November 2017, 12:11)


SonorDelite

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6

Sonntag, 12. November 2017, 11:15

Mein DIY-Set ist fertig. Es gibt noch etwas Feintuning, aber an einem TD9 funktionieren die Pads schon mal auf Anhieb recht gut. Mir fehlt nur noch ein Bauteil, bei dem ich nicht weiß, wie es genau heißt und woher ich es bekommen soll. Die Kollegen von r-drums oder V-Drum-Tips verwenden ähnliche Gummipuffer um die obere Plattform zu entkoppeln. Ich habe es mit Druchgangstüllen aus dem Conrad probiert, was schon ganz ok funktioniert, geht aber besser.
Vom Spielgefühl ist das Set echt gut und dass es etwas kompakter als ein Akustik-Set ist, ist mir gerade recht.
Hier ein paar Bilder von meinem Set und den Gummipuffern:
Mein Trigger-System:

Das komplette Set. Aufbau und Hardware noch nicht komplett:

Wie heißen diese Gummi-Puffer und wo kann man diese kaufen?
Hier r-drums:


Hier V-Drum-Tips aus Youtube:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SonorDelite« (16. November 2017, 12:11)


zwaengo

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Montag, 13. November 2017, 10:21

Mein DIY-Set ist fertig.


Respekt!!!

gwmatthias

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8

Montag, 13. November 2017, 18:33

Wow - sehr geil!
Infos zu meinem "Custom E-Drum Projekt"

ribfreak

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9

Donnerstag, 16. November 2017, 18:53

Sieht gut aus, sehr saubere Arbeit! Ist aber "Hardware-Overkill"- wie in letzter Zeit fast immer...... ;)

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