Sie sind nicht angemeldet.

st4rr

Mitglied

  • »st4rr« ist männlich
  • »st4rr« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 20. Mai 2007

Wohnort: Heidelberg City

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 23. November 2017, 21:09

Erste Versuche Homerecording

Hallo liebes Forum,

ich habe gerade eine Aufnahme in meinem Proberaum gemacht - bitte um Kritik, vor allem was den Sound der Drums angeht.
Habe das Playalong nach der Hälfte komplett ausgemacht, um euch besser hören zu lassen, wie die Drums klingen.
Der Aufnahmeraum ist relativ trocken (ist ein 10qm2 Kabuff) und ich habe ein Problem mit dem Sound der BD. Sie klingt mir zu weich und hat zu wenig Attack. Kann ich da was machen?

SoundcloudLink

Viele Grüße,

Jonas
Neid ist die aufrichtigste Form von Anerkennung!

Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

Registrierungsdatum: 15. November 2007

Wohnort: Düsseldorf

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 23. November 2017, 21:31

Kann ich da was machen?
ja, das Material ist nicht so schlecht. Du hast aber gar nichts bearbeitet?
Mach mal ein Foto von deinem Setup, damit man sieht wie du mikrofoniert hast.
Wenn du willst gib mir mal die Tracks und ich mix das mal.
Dieser Beitrag beinhaltet gefährliches Halbwissen!

panikstajan

Mitglied

  • »panikstajan« ist männlich

Registrierungsdatum: 30. Juli 2003

Wohnort: Leipzig

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 23. November 2017, 22:11

An für sich, klingt die Aufnahme garnicht so übel.

Jedoch müsste man wissen, mit welchen Mitteln und unter welchen Vorraussetzungen sie entstanden ist.

Ich finde den Klang der einzelnen Instrumente nicht schlecht, empfinde aber die Hi Hat als etwas zu laut und bissig. (Geschmacksfrage)

Registrierungsdatum: 22. März 2016

Wohnort: Pfaffenhofen

  • Nachricht senden

4

Freitag, 24. November 2017, 00:20

Klingt doch schonmal GEIL!!! Was hast Du denn verwendet ... ich wollte mir jetzt auch etwas einrichten daheim. Mit nem Zoom Hr XXX und meinem iPhone oder MacBook, das sollte auch sehr gut funktionieren. Und dann Overheads und BD/Snare Mikro ....

st4rr

Mitglied

  • »st4rr« ist männlich
  • »st4rr« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 20. Mai 2007

Wohnort: Heidelberg City

  • Nachricht senden

5

Freitag, 24. November 2017, 08:37

Ich mache wenn ich zu Hause bin (also i.wann heute Abend) mal ein paar Fotos zu den Positionen der Mikrofone.
Ich habe zu wenig Erfahrung mit Mikrofonierung etc. und würde gerne so weit kommen, dass ich zu Hause Aufnahmen machen kann, die verwendbar sind für Demos.

Aufgenommen wurde mit:

Rode NT-5 Paar
Sennheiser E602 BD Mikro
und für die Snare ein Mikrofon das aussieht wie ein SM57, nur ohne Beschreibung

Dazu ein Mackie Onyx 1620 mit FIrewirekarte.

Habe das ganze mit ein bisschen Hall bearbeitet, mehr nicht.

Viele Grüße und Danke für das Feedback.
Neid ist die aufrichtigste Form von Anerkennung!

  • »DeadEternity« ist männlich

Registrierungsdatum: 13. Februar 2007

Wohnort: Mutterstadt

  • Nachricht senden

6

Freitag, 24. November 2017, 10:41

Für die BD wirklich ein e602 ? Meinst Du nicht vielleicht ein e902 ? Wenn du jedenfalls einen modernen Bassdrumsound haben möchtest, mit viel Attack und ordentlich Wumms, dann kann ich Dir das Sennheiser e902 nur sehr ans Herz legen. Wo ist das Mikro positioniert ? Vor der Bass ? In der Bass ? Denn das macht auch einen gewaltigen Unterschied.

Des Weiteren könntest Du die Bassdrum etwas komprimieren mit einem Kompressorplugin, da gibts viele gute kostenlose. Du könntest weiterhin mit nem Analyzer Plugin schauen wo die Frequenzen des Attacks liegen und dann diese mittels EQ boosten. Mit Hall würde ich maximal nur auf der Snare arbeiten.
Da gibts wirklich sehr viele Möglichkeiten und alle davon sind auch definitiv Geschmackssache, bevor mir jetzt einer von der Soundpolizei kommt. Je nachdem was man erreichen will, kann die Vorgehensweise sehr unterschiedlich sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DeadEternity« (24. November 2017, 12:20)


st4rr

Mitglied

  • »st4rr« ist männlich
  • »st4rr« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 20. Mai 2007

Wohnort: Heidelberg City

  • Nachricht senden

7

Freitag, 24. November 2017, 12:17

Ja, habe ein e602 benutzt - leider habe ich im Moment kein 902er zur Verfügung.
Neid ist die aufrichtigste Form von Anerkennung!

8

Freitag, 24. November 2017, 14:32

Ich mag das 602 teilweise auch lieber als das 902. Teurer ist nicht unbedingt besser ;)
Bassdrum findest Du selbst nicht so schön und wäre auch mein Kritikpunkt.
Als erstes würde ich hier mit der Positionierung des Bassdrummikrofons arbeiten/experimentieren.
Wenn Du ein Loch in der Bassdrum hast kannst da mal versuchen von vorm Loch, über "im Loch" bis hin zu immer näher an den Anschlagspunkt des Schlegels in der Bassdrum zu gehen.
Damit sollte der Attack immer mehr werden, aber auch das Volumen abnehmen. Dann kann man noch experimentieren, das Mikro Richtung Anschlagspunkt auszurichten oder eher Richtung
Fellauflagekante.

Wenn Du dann eine Position gefunden hast, die schon mal besser als jetzt klingt würde ich als nächstes einen EQ einsetzen, wenn Du noch weitere Optimierungen machen möchtest.
Da bietet das Onyc 1620 schon ganz gute Möglichkeiten:
Probiere mal mit dem unteren Mittenband eine Absenkung von 6-10 dB einzustellen und dann mit dem Frequenzregler zwischen 150 und 600 hz zu spielen bzw. eine Frequenz zu suchen,
die bei einer Absenkung den Sound verbessert.
Anschließend kannst Du entweder gegen 1500 hz oder gegen 4000 hz mit dem oberen Mittenband noch dezent anheben. Das verstärkt den Attack.
Last but not least kann man auch mit dem Höhenregler noch etwas Attack reindrehen.

Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

Registrierungsdatum: 15. November 2007

Wohnort: Düsseldorf

  • Nachricht senden

9

Freitag, 24. November 2017, 16:53

Hier von klingt schon ganz gut oder dies und das ist zu bissig zu sprechen ist doch quatsch.
Es sind lediglich unbearbeitete Rohspuren und in einer Qualität mit der ich zb. schon gut arbeiten könnte.
Bewerten kann man außer der Qualität der Aufnahme noch gar nichts-
Man geht ja auch nicht zum Holzhändler um sich ein Schlagzeug anzusehen mit den Worten:
"sieht schon ganz nett aus das Holz, ich würde allerding noch Kessel bauen und Felle aufziehen"

Ich kann dir nur anbieten mir die Rohspuren mal zum mischen zu geben und dir ein wenig mit den
Einstellungen für die Bearbeitung zu helfen.
Die Wahl der Mikrofone ist am Anfang nicht so entscheidend wie gerne geäußert wird.
Wenn man nicht weiß wie man die einzelnen Instrumente bearbeiten soll bekommt man auch mit
guten Mikros keinen guten Sound!
Wenn du alles im Griff hast wirst du wissen wie du dein Mikrofonsetup erweitern und/oder
verbessern kannst. Dein Setup ist schon ganz ok für den Anfang.
Welche DAW steht dir denn zur Verfügung?
Dieser Beitrag beinhaltet gefährliches Halbwissen!

st4rr

Mitglied

  • »st4rr« ist männlich
  • »st4rr« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 20. Mai 2007

Wohnort: Heidelberg City

  • Nachricht senden

10

Freitag, 24. November 2017, 20:55

Vielen Dank für die Hilfe.
Ich würde gerne möglichst viel lernen bei diesem Prozess, vor allem auch was die Stimmung der Trommeln betrifft und die Positionierung der Mikrofone. Spielt ja alles eine Rolle.

Im Anhang Bilder vom Setup. Ich habe versucht, den Abstand der Overheads zur Snare möglichst identisch zu zu halten. Als DAW nutze ich Ableton Live 9 (Suite). Da sind alle möglichen Effekte dabei, weiß nur nicht, wie es um deren Qualität steht.
Vielleicht schaffe ich es morgen, eine Aufnahme zu machen auf der ich auch mehr Becken und Standtom spiele.
Beeble - du kannst gerne meine Spuren haben und versuchen zu mischen, dann habe ich eine Referenz und weiß, woran ich arbeiten kann, bzw. dass nicht die Mikrofone/die Stimmung Schuld an meiner Unzufriedenheit ist.

http://www.directupload.net/file/d/4916/4hdgeg9a_jpg.htm

http://www.directupload.net/file/d/4916/fpspbsqi_jpg.htm

http://www.directupload.net/file/d/4916/f8bxudhm_jpg.htm

Prinzipiell habe ich zwei Ziele: Drums zu recorden, die man im Indie/Pop Kontext gut verwenden kann und dazu noch ein bisschen zu lernen, wie man einen guten Drumsound mit Hilfe von Effekten kreiert.

Viele Grüße

Jonas
Neid ist die aufrichtigste Form von Anerkennung!

Registrierungsdatum: 22. März 2016

Wohnort: Pfaffenhofen

  • Nachricht senden

11

Freitag, 24. November 2017, 22:10

Ah, interessant, dann werde ich auch mal die Rode oder so besorgen, eventuell mit dem Zoom H6 oder so, das finde ich als tragbares Gerät auch recht interessant um mal seine Drums zu Recordern. Was wir früher alles an Technik benötigt haben usw. mein Gott, die ersten ProTools Systeme da haben nur die Wandler 8.000 Mark gekostet ...

Denke auch noch etwas an den Positionen drehen und vielleicht noch etwa EQ, aber klingt wirklich schon recht sauber.

st4rr

Mitglied

  • »st4rr« ist männlich
  • »st4rr« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 20. Mai 2007

Wohnort: Heidelberg City

  • Nachricht senden

12

Sonntag, 26. November 2017, 22:35

Hallo,

ich habe das Bassdrummikrofon circa 5cm entfernt vom Resonanzfell innerhalb der BD positioniert. Das hat schon einiges bewirkt, und ich komme dem gewünschten Sound schon deutlich näher - auch ohne Bearbeitung. Vielen Dank für den Tip!
Neid ist die aufrichtigste Form von Anerkennung!

Hajo K

Mitglied

  • »Hajo K« ist männlich

Registrierungsdatum: 24. Juni 2007

Wohnort: Hamburg

  • Nachricht senden

13

Montag, 27. November 2017, 01:03

Ich mag das 602 teilweise auch lieber als das 902. Teurer ist nicht unbedingt besser
+1

Ich hatte das 902 mal testweise und fand es bei weitem zu "designed" in Richtung Attack. Aber zum Glück ist das ja Geschmackssache. St4rr hat's ja schon mit der Positionierung verbessert - je näher am Schlagfell, desto mehr Attack (und weniger Bass).

Gruß
Hajo K

P.S.: @St4rr ... der "Igoe" klingt wirklich schön rund und entspannt bei Dir!
Meine Allmächtige Birke :) | Mein zweites Demo | DF-Suche mit Google - so geht's
"If we surrender the thing that separates us from machines, we will be replaced by machines." -- Jojo Mayer

st4rr

Mitglied

  • »st4rr« ist männlich
  • »st4rr« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 20. Mai 2007

Wohnort: Heidelberg City

  • Nachricht senden

14

Mittwoch, 29. November 2017, 22:20

Guten Abend,

ich habe jetzt eine zweite Aufnahme gemacht, auch unbearbeitet - ich würde gerne wissen, was man da rausholen kann (also mixtechnisch).
Hat jemand Lust einfach mal einen Mix zu machen? Ich würde ihm die Spuren zukommen lassen. Er kann es gerne auch hier posten, dann haben wir einen Direktvergleich.

soundcloud 2

Fand es im Übrigen schwierig zu diesem Playalong tight zu trommeln...ist mir auch nicht wirklich zufriedenstellend gelungen. Aber geht ja erstmal nur um den Sound ;)

Auch die Stimmung der Snare ist mir zu metallisch. Ich probiere diese Woche mal die Snare tiefer zu stimmen.

P.S.: @St4rr ... der "Igoe" klingt wirklich schön rund und entspannt bei Dir!


Danke, das neue leider nicht, ist auch bisschen anders aufgebaut. Ich mag einfach 16tel auf der Hihat :)

Viele Grüße,

Jonas

PS: Was sagt ihr zu dem Sound von Ride und Crash? Habe mir am Freitag diese beiden gekauft und bin begeistert.
Neid ist die aufrichtigste Form von Anerkennung!

Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

Registrierungsdatum: 15. November 2007

Wohnort: Düsseldorf

  • Nachricht senden

15

Donnerstag, 30. November 2017, 00:30

Hat jemand Lust einfach mal einen Mix zu machen?
dann leg die Spuren mal in die cloud. Auch das Playalong dazu.
Dieser Beitrag beinhaltet gefährliches Halbwissen!

st4rr

Mitglied

  • »st4rr« ist männlich
  • »st4rr« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 20. Mai 2007

Wohnort: Heidelberg City

  • Nachricht senden

16

Donnerstag, 30. November 2017, 20:17

Guten Abend,

Soundcloud 3

habe bei diesem Track selbst versucht zu mischen und mit Kompressor, EQ und Gate gearbeitet.

Wie findet ihr es? Ich denke, ich brauche noch Mikrofone, um die Toms abzunehmen, sind etwas "schwach".

Viele Grüße

Jonas
Neid ist die aufrichtigste Form von Anerkennung!

Hajo K

Mitglied

  • »Hajo K« ist männlich

Registrierungsdatum: 24. Juni 2007

Wohnort: Hamburg

  • Nachricht senden

17

Freitag, 1. Dezember 2017, 00:24

Hi Jonas,

klingt insgesamt doch schon mal gut. Im Detail: HH und Ride sind schön klar, mir ist allerdings die HH deutlich zu weit vorne (aka zu laut) im Mix, die BD ist mir zu schwach. Den Snaresound finde ich persönlich zu metallisch, aber das ist ja Geschmackssache. Die Toms höre ich in der Tat kaum, ich vermute aber, Du wirst mit geschickter Mikropositionierung und angepasster (Lautstärke-) Balance im Deinem Spiel noch eine Menge rausholen. Falls Du's noch nicht gemacht hast, schau mal unter dem Begriff Glyn-Johns (oder Glyn Johns) hier im Forum. (Z. B. in diesem Thread bzw. im Soundbeispiel vom Threadstarter oder in meinem Mikrotest-Link am Anfang des Threads). Ich hatte anfangs auch noch kein Geld für große Mikroausstattung und hab mit dem Glyn-Johns-Aufbau (3 bzw. 4 Mikros) tolle Ergebnisse erzielt.

Viel Erfolg,
Hajo K
Meine Allmächtige Birke :) | Mein zweites Demo | DF-Suche mit Google - so geht's
"If we surrender the thing that separates us from machines, we will be replaced by machines." -- Jojo Mayer

Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

Registrierungsdatum: 15. November 2007

Wohnort: Düsseldorf

  • Nachricht senden

18

Freitag, 1. Dezember 2017, 03:14

ja, das sind schon ganz gute Ausgangsbedingungen.
Hör dir mal an was da schon geht. Ich habe jetzt nicht sonderlich viel Zeit in den Mix investiert, es soll nur mal veranschaulichen
in welche Richtung dein Setup geht.


Dein BD Mikro steht schon ganz ok.

Die BD lässt sich sowohl sehr tief mit sustain als auch kurz mit etwas mehr Kicksound mischen.

oder eben wie hier mit beidem.

Die Snare hat zu wenig Teppich und klingt mir persönlich zu metallisch, die könnte etwas fetter sein.

Ich habe hier noch etwas Teppich zugemischt.

Die HH klingt auch gut.

Da du nur mit 2 OH arbeitest und kein close micing für die Toms benutzt solltest du versuchen die Toms

mit den OHs (besser) zu erreichen ohne aber die HH zu verlieren.



Mach dir keinen Kopf das die OH symetrisch zur Snare sein müssen. Das klappt eh nicht und ist nicht wichtig.

Je näher die OH desto weniger Raumanteil bekommst du. Wenn du eine gute Raumakustik hast kannst du weiter weg.



Die Glyn Johns Methode kannst du auch mal ausprobieren, allerdings wird dann alles eher offener und nicht so knackig.

Wenn du viel Attack, Druck und einen klaren Sound willst, wirst du um Mikros für die Toms nicht rumkommen.

Auch ein 2. Mikro für die Snare hilft.

Aber so wie du es jetzt hast ist schon mal ein guter Ansatz.

Mit etwas rumexperimentieren findest du noch bessere Positionen für deine OHs.
Dieser Beitrag beinhaltet gefährliches Halbwissen!

st4rr

Mitglied

  • »st4rr« ist männlich
  • »st4rr« ist der Autor dieses Themas

Registrierungsdatum: 20. Mai 2007

Wohnort: Heidelberg City

  • Nachricht senden

19

Samstag, 2. Dezember 2017, 08:11

Das klingt wirklich deutlich besser, als ich erwartet hätte. Vielen Dank für das mischen.

Vielen Dank für die Anmerkungen,

was bedeutet "Teppich" zumischen? Wie bekomme ich mehr Teppichsound in meine Aufnahme?

Werde mich mal mit der Methode beschäftigen und mich auf die Suche nach Tommikros begeben.

Grüße
Neid ist die aufrichtigste Form von Anerkennung!

Beeble

Beckenpolierer

  • »Beeble« ist männlich

Registrierungsdatum: 15. November 2007

Wohnort: Düsseldorf

  • Nachricht senden

20

Samstag, 2. Dezember 2017, 19:15

Wie bekomme ich mehr Teppichsound in meine Aufnahme?
ich benutze dafür das kostenlose Plugin SnareBuzz von Wavesfactory. Es wird ein Teppichrauschen hinzugemischt was manchmal praktisch ist
wenn man die Snare nur mit einem Mikro von oben abnimmt.
Vielleicht ist dein Teppich auch nur zu stramm? und/oder hat zu wenig Draht. Auch scheint mir die Stimmung deiner Snare nicht optimal.
Je besser dein Set klingt desto weniger Arbeit hat man mit der Nachbearbeitung.
Auch ist die Wahl der Mikrofone nicht überzubewerten wenn man mit dem recorden und mixen anfängt.
Allerdings werden deine skills schnell besser und das 200 Euro Thomann Mikroset wandert in den Müll.
Ich bin eher ein Freund von gutem Equippment auch wenn man es noch gar nicht voll ausschöpfen kann, allerdings kauft man dann nicht zweimal.

Die Glyn Johns Technik kannst du ruhig mal probieren. Ich denke aber nicht das du damit für deine Zwecke glücklich wirst.
Für Rock und Pop wirst du die Instrumente individueller bearbeiten wollen.

Bei den Toms habe ich mich für die e604 von Sennheiser entschieden weil die ganz ok klingen aber vor allem schön klein sind und sehr schön zu befestigen sind
und schlagfest sind die auch ;-)
Dieser Beitrag beinhaltet gefährliches Halbwissen!