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Schoppe

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1

Dienstag, 5. Dezember 2017, 15:08

In Ear für Kind; was beachten, aktuelle Modelle; Alternativen .....

Hallo.

Die Nichte einer Feundin von mir lernt Schlagzeug. Da Weihnachten vor der Tür steht und man ja was sinnvolles kaufen möchte, hatte Sie wohl mal mit ihr gesprochen und sie wollte zunächst einen Verstärker.

Ihr Schlagzeuglehrer hat ihr nun zu einem In Ear geraten.

Meiner Meinung nach ist ein Verstärker (zum "Krach" den das Set bereits macht)
auch nicht sinnvoll, bzw. ist ja mit dem In Ear auch gleichzeitig der
notwendige Gehörschutz verbunden.

Allerdings habe ich damit (mit den In Ear's) keine
Erfahrungen (bin da noch irgendwie Old School :S ).

Ich vermute mal das Kind will zu Playalongs, Youtube Videos, Metronom etc. spielen, also die ganz normale Palette.

Was sollte man bei einem In Ear für Kinder (11 Jahre) beachten, welche "empfehlenswerten" Modelle gibt es aktuell und ist nicht z. B. ein Kopfhörer sinnvoller (oder gibt es andere Alternativen) ?(

Gruß
Ralf

(Ich hab hier schon recherchiert [mit Hilfe des großen G's], aber nur ältere Artikel gefunden)
Bier und die Pfalz, Gott erhalt's ;)

orinocco

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2

Dienstag, 5. Dezember 2017, 15:36

ein ähnliche Thema gab`s hier schon mal

Gehörschutz für Kind beim Trommeln?
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

Jürgen K

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3

Dienstag, 5. Dezember 2017, 15:49

Hallo,

"In-Ear" heißt nur "im Ohr" und das haben diese Kinder schon,
denn es ist als Zubehör beim telefonino beigelegt.

Ansonsten geht es bei Kopfhörern ganz unabhängig von der
Bauform um Klang und ggf. Dämpfung, was dann aber je nach
Form der Rübe unterschiedlich sein kann.
Da es letztendlich aber auch auf den Tragekomfort ankommt,
wird die Sache höchstindividuell, es gibt Menschen, die kotzen,
wenn sie was im Ohr stecken haben, andere laufen so den
ganzen Tag umher.

Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, wofür man beim
Schlagzeug einen Verstärker braucht, abgesehen von ganz
großen Auftritten war meins immer laut genug, wenn ich
drauf gehauen habe. Da brauche ich Gehörschutz.

Grüße
Jürgen

Schoppe

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4

Dienstag, 5. Dezember 2017, 16:37

Danke für die bisherigen Antworten

@orinocco: Danke für den Link. Ich habe das Thema überflogen und da geht es m. E. eher darum ob Gehörschutz oder nicht. Die (zum Teil ja etwas ausgeartete) Diskussion will ich nicht (wieder) lostreten.
Aber z. B. der Hinweis, dass die Kinderohren ja noch wachsen und ein jetzt passendes In Ear in zwei Jahren vielleicht nicht mehr passt, sind hilfreich (hätte man ja auch selbst drauf kommen können;-))

@Jürgen K: Ja, dass ist auch ein Punkt. Ich persönlich z. b. tue mir schwer wenn ich "etwas im Ohr stecken habe". Musste früher beruflich das ein oder andere mal Gehörschutzstöpsel "einschieben" und das war mir immer ein Graus (deshalb scheue ich mich wohl vor In Ears und nehme zum üben lieber einen Kopfhörer).
Erkenntniss 8o Das Kind soll entscheiden mit was es sich besser fühlt.
Der Verstärker war übrigens nicht fürs Set sondern für die Playalongs etc. gedacht :)

Gruß
Ralf
Bier und die Pfalz, Gott erhalt's ;)

redsnare

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5

Dienstag, 5. Dezember 2017, 17:20

Der Verstärker war übrigens nicht fürs Set sondern für die Playalongs etc. gedacht

Das ist - würde ich behaupten - keine gute Idee, weil es dann ohne Ende laut wird. Das Schlagzeug ist schon laut, der Verstärker müsste entsprechend lauter sein... ein Teufelskreis, der am Ende bestimmt keinen Spaß macht.

Ich würde diese Shure InEars empfehlen. Günstig und recht gut dämmend in Bezug auf einen Schutz des Gehörs. Durch die diversen Passstücke sollte auch für ein Kind was geeignetes dabei sein. Ansonsten gäbe es noch im Zubehörsortiment solche "Tannenbäumchen", sogar ebenfalls von Shure. Damit sollten die Hörer auf jeden Fall im Ohr halten, auch bei einem Kind. Ich nutze sie (die Shure InEars) selbst und habe festgestellt, dass ich Playalongs bei weitem nicht mehr so laut vom Handy o.ä. abspielen lassen muss, um ordentlich was vom Playalong zu hören und mein Getrommel ebenfalls noch gut bis sehr gut hören zu können. Ich fahre gut mit den Teilen.

Eine Alternative wäre dann noch ein Kopfhörer a la Vic Firth SIH1 oder noch besser der Beyerdynamic DT 770 M. Aber ob die bei einem Kind so gut halten? Wenn, dann schon eher der Vic Firth. Ich fand ihn aber immer schrecklich...

Frohes Fest! :thumbsup:
Kashooga
...ich...
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Jürgen K

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6

Dienstag, 5. Dezember 2017, 18:04

Hallo,

wenn es um die Playalong-Verabreichung geht, würde ich immer auf einen geschlossenen und ohrumschließenden Kopfhörer setzen,
der passt auch noch, wenn die Ohren gewachsen sind und klingt im Zweifel (Preis/Leistung) besser.
Ich persönlich nutze seit 29 Jahren einen DT-100, der DT 770 sieht viel moderner aus, ist ansonsten ebenso
empfehlenswert.

Ich habe damals (1988) übrigens ein Tape Deck mit regelbarem Kopfhörerausgang verwendet, letzteres war
mich wichtig, denn Verstärker waren damals teuer und schwer.

Playalongs über das telefonino (mp3) in Kombination mit solchen Ohrenstöpseln machen mir keinen Spaß, da ist
mir die Außendämmung zu schlecht. Bessere Außendämmung sorgt dafür, dass man drinnen das Playalong besser
hört und somit nicht so laut fahren muss. Noch ein Argument für klassischen Kopfhörer.

Grüße
Jürgen

Das Honk

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7

Dienstag, 5. Dezember 2017, 21:47

In Ear für Kind; was beachten, aktuelle Modelle; Alternativen .....

der DT 770 sieht viel moderner aus, ist ansonsten ebenso
empfehlenswert

Weder der DT770M wie auch der DT770Pro sind was die Dämmung anbelangt empfehlenswert. Die Dämmung ist meiner Meinung nach zu gering und kann mit dem Vic Firth, einem Peltor o.ä. auch nicht ansatzweise mithalten. Bei einem kleinen Kopf werden die beiden DT770 auch nicht sehr fest sitzen und noch einen Teil ihrer Dämmung verlieren.

Sebomaniac

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8

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 11:08

Uh, Kinder sollten ohne Gehörschutz kein Schlagzeug spielen.

Günstigste Möglichkeit bei geringem Invest wären Ohrhörer im Ohr und "Mickeymäuse" drüber... die gibt es auch für Kinder, mit entsprechend niedrigerem Anpressdruck, für Kinderköpfe geeignet...
Das blöde ist halt dass dadurch der Sound des Natursets nicht mehr so dolle ist, auch wieder ein Teufelskreis...meinem Junior ist das allerding echt ziemlich egal - oder nicht bewusst...
von daher...

Gruß
nosig

Jürgen K

PS: Mitglied

  • »Jürgen K« ist männlich

Registrierungsdatum: 18. März 2006

Wohnort: Frankfurt am Main

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9

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 15:25

Das blöde ist halt dass dadurch der Sound des Natursets nicht mehr so dolle ist

Hallo,

ich fand früher mein Set besser klingend, wenn es in den Höhen dank Kopfhörer gedämpft wurde.

Kinder sollten ohne Gehörschutz kein Schlagzeug spielen

Das gilt auch für Erwachsene, es sei denn, sie sind bereits nahezu taub und hören es sowieso nicht mehr.

Weder der DT770M wie auch der DT770Pro sind was die Dämmung anbelangt empfehlenswert.

Ok, das werde ich demnächst mal ausprobieren, bisher hatte ich die Dinger nur ohne Schlagzeug drumherum mal auf den Ohren.
Wobei Kind hin oder her es immer auf die individuelle Kopfform und auch das haptische Empfinden an, ich persönlich habe mit dem Zeug kein Problem, andere werden verrückt.

Es muss passen.

Grüße
Jürgen

Schoppe

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10

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 15:35

Hallo.

Zunächst mal Danke an alle "Antworter".

Ja, das mit dem Verstärker und den Playalongs erinnert mich an früher, links und rechts von der Bühne je eine (eigentliche "Front-Box") als Monitor auf den Ständer, in Richtung Bühne gedreht, und dann "Feuer frei" :rolleyes:

Die Shure In Ears machen einen ganz guten Eindruck und auch die Hinweise auf die Kopfhörer finde ich gut.

Ich denke, dass das Kind sich überlegen und entscheiden soll was ihr am besten "liegt" (der finanzielle Rahmen ist hier nicht sooo eng gesetzt; ist ja die liebe Tante =) )

Gruß
Ralf
Bier und die Pfalz, Gott erhalt's ;)

implied

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  • »implied« ist männlich

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11

Freitag, 5. Januar 2018, 15:44

Da ich auch gerade hier reinschaute.

Ich selber habe eine zeitlang mit dem DT 770 gespielt, weil ich mir gerne den klick gebe. Bei den Kopfhöhrern störte mich aber immer mehr der etwas "wummernde Basscharakter" von Bass und Bassdrum, der unter dem Kopfhöhrer durch die Dämmung "übrigbleibt". Also Mitten und Höhen werden gut gedämmt, der Bassbereich überzeugte mich nicht und ich empfand diesen auf Dauer sogar störend.

Ich bin dann umgestiegen auf Shure in-ear SE215-CL, ein Einsystem-Höhrer der bei mir über ein LD Systems MEI 1000 G2 läuft. Ok, dem fehlt es ein wenig an Bassdurchsetzung im Klang, was man aber über Equalizer etwas ausgleichen kann, sofern man einen vorgeschaltet hat.
Bei diesen in-ears sind ja diverse Aufsätze dabei, die wohl einige Ohrgrößen gut abdecken können und insgesamt - so finde ich - auch gut dämmen. Was den Sound betrifft, für mich ganz klar die bessere Lösung.
Dazu habe ich gerade gesehen, dass die scheinbar etwas günstiger wurden und jetzt bei 95,- liegen. Leider ist ein Ersatzkabel mit 50,- irre teuer, sollte mal eins notwendig werden. Mein in-ear ist nun aber auch schon gute 4 Jahre im Einsatz, das Kabel schon sichtbar oxidiert, aber es hält noch durch.
Wenn Kohle da ist, könnte man natürlich auch auf die besseren Modelle der Shure zurückgreifen, das geht bis fast in den 4-stelligen Bereich mit 4-Wege-Systemen hoch :-)

Und natürlich: "Niemals ohne Gehörschutz spielen" (oder auch auf Konzerte oder Disco gehen) – ein Mann mit Tinnitus weiß Bescheid ;-)

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