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orinocco

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21

Samstag, 6. Januar 2018, 13:15

@ implied

Ich bin da manchmal ähnlich kleinlich speziell das rein akkustische betreffend.

Was die Stockwahl angeht, spielt auch viel die Holzsorte (Härte) eine Rolle, speziell die "Geschichten" wo über Stockschulter angeschlagen wird. Weicheres Holz kann da schon etwas an schärfe Rausnehmen.

Mit StockKopf angeschlagen, natürlich Holzhärte und vor Allem auch KopfForm, aber da reagiert auch jedes Becken unterschiedlich, teilweise gegensätzlich darauf.

Auf meiner HH z.B. klingt ein 5A/N weiches Holz, eher rundlicher Nylontip sowohl mit Kopf als auch Schulter angeschlagen weniger höhenlastig und weicher, als der 7A m. länglicherem Holzkopf, härteres Holz.

Auf dem dem Crash und Ride hingegen, klingt der 5A/N Auf Kopf, Fläche gespielt, wiederum höhenlastiger und schärfer, auf Schulteranschlag selbstverständlich nicht, weil weicher.

Ich spiel z.B. manchmal wenn ich sehr auf Klang bin auch schon mal Gemischt. Also den 5AN auf der HH, also links, den 7A Rechts.

In bestimmten Situationen gefällt mir sogar auch der Sound mit den Rods extrem gut. Oder auch hier gemischt Stick für HH und Rod für den Rest.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

arti

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22

Samstag, 6. Januar 2018, 18:50

Mit Monstrum meinte ich einfach nur, dass, hmmm, zum Beispiel: an meinem Set, im Probenraum, war damals mal ein Surrrrrren zu hören gewesen, wenn ich - ich habs vergessen, sagen wir, es war zu hören, wenn ich das 10er Tom spielte. Surrrrrr! Ich machte das Übliche, nahm mir das 10er Tom zur Brust, danach dämpfte ich nacheinander die anderen Toms ab, während ich das 10er anspielte, dann die Becken, etc. Fehlersuche. Nix gefunden. Irgendwann dann doch: Es war eine [Edit: lockere] Rändelmutter an einem der Beine der Kick, ne Mutter, mit welcher der Dorn festgestellt wird. Die surrrrrrte.

Alles resoniert mit allem. Monströs im Sinne von „überakustisch“, zu resonant; jedenfalls bei grossen Sets, viele Trommeln, resonant gestimmt, viele Becken und so. Gerade das ist einfach die Natur des Schlagzeugs, [Edit: die sozusagen gezähmt werden muss. die Berücksichtigung erfordert.]

[Edit: Dies alles im Vergleich zum Beispiel zu einem Satz Congas. Diese akustischen Eigenschaften und „Phänomene“ machen natürlich einen Grossteil der Anziehungskraft und des „Spasspotentials“ eines Schlagzeuges aus.]

:)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »arti« (6. Januar 2018, 20:13)


implied

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23

Samstag, 6. Januar 2018, 20:15

5A oder 7A spiele ich am liebsten den runderen, nicht länglichen Kopf. Nylon hatte ich auch mal probiert, aber das ist gar nichts für mich.

Ja, das eigentlich "ungewollte" mitklingen der einzelnen Instrumente in einen Kontext zu bringen ist ein heikle Arbeit. Vor allem wenn man wie ich einen sehr kompakten Aufbau hat. Dazu noch alles auf Rack.... Das einzige, was mir immer mal in die Quere kommt ist ein mitsurrender Teppich bei Schlag auf das 10". Aber auch da reicht meist ein kleiner Dreh an der Snarestimmung oder auch mal am Tom.
.... wir driften ab, aber macht Spaß

orinocco

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24

Samstag, 6. Januar 2018, 20:34

@ implied

mit den Sticks geht mir genauso, den Nylon mag ich eigentlich nur auf der HH, den hatte ich damals nur weil er Er sehr günstig war mitgenommen damit mal einen Nylon hatte so zum Vergleich.

Der 7A mit länglichem Kopf ist für mich so ein guter Allrounder (Rohema 7 LRA , Light Rock A), aber der längliche Kopf macht dann im Speziellen einen weniger schönen Stockanschlag (weniger klar gut defieniert) auf den Becken, speziell bei leiser Spielweise, wo man das einigermaßen doch ganz gut differenzieren kann. Ich tendier sonst auch zu eher rundlichen Köpfen. Wie gesagt aber als absoluter Allrounder find ich den ganz gut.
Ich höre immer, du must..., du brauchst..., "in", "out", "trendy" ... und so

Ich mache das so wie mir es zusagt, Schei.. auf die Säue die laufend sinnbefreit durch die Dörfer getrieben werden.

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