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Jürgen K

PS: Mitglied

  • »Jürgen K« ist männlich

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41

Mittwoch, 14. Februar 2018, 13:42

vor allem eines wichtig: Zeit um zu üben

Guten Morgen,

in der Tat kommt es darauf an, zusätzlich eben auch den Ort und
dann sollte es auch noch effektiv sein.

Anfangs war das bei mir mal so und mal so, lange Zeit hatte ich nur
ein Set, das stand halt irgendwo und irgendwann hatte ich daheim
mal ein Übeset aus Gummi zusammengestellt, da war auch mal ein
Autoreifen dabei und es taugte auch mal der beteppichte Fußboden
als Pedalersatz, alles ist kein Grund für Nicht-Üben.

Nach einer Schaffenspause ging bei mir dann der Trend zum Zweit-Set
los, ein Übeset daheim, wegen der Lautstärke gibt es Mittel, die
auch angewandt werden, dass die meisten Leute für diesen Zweck
sich mit künstlichen Klängen berauschen, kann ich nicht verstehen,
ich setze auf den Originalklang, natürlich angemessen abgedämpft,
aber eben so, dass man hört, was man da wirklich tut.

Platz ist in der kleinsten Bude, jedenfalls dann, wenn man 4 qm Fläche
hat. Es geht auch weniger, aber ich habe halt alles andere beiseite
geschoben, hier regiert nur das Schloss Superstar.

Deshalb übe ich derzeit jeden Tag ein geplantes Programm aus
Teenager-Traum-Meditation (zum Aufwärmen, Runterkommen und
einfach für das Ego), Hausaufgaben aus dem Nachhilfeunterricht
(nur damit habe ich es geschafft, dass ich mir die Bands aussuchen
kann und nicht umgekehrt (in der Kreisliga) und dann noch, was
so an Details bei den Bands zu üben ist, eventuell auch mal eigene
Kreationen.
Ansonsten gibt es Proben, aktuell zwei mal die Woche für zwei
Kapellen, das wird sich aber hoffentlich bald etwas ändern.

Zu den Sachen für Bands:
in der Tat muss man das auf seine eigenen Fähigkeiten anpassen,
es gibt Sachen, die kann man irgendwann tatsächlich, meistens
muss man aber hinter den Originalen weit zurück stecken.
Im Falle des vermeintlich einfachen Nemo hieße das beispielsweise
für mich zu überprüfen, ob der Übergang von Takt 69 zu 70
wirklich sauber kommt (als Anfänger hätte ich das nicht geschafft
und vermutlich einen Doppelvorschlag daraus vereinfachend gemacht).
Ansonsten würde ich wohl Takte 73 bis 80 sowie 89 bis 96 üben. Wenn
das rund läuft (nach ein bis zwei Wochen) würde ich ein paar Tage
das ganze Stück üben und dann ablegen.

Grüße
Jürgen

PS
Wenn ich das Lied in zwei Wochen spielen sollte, würde ich notfalls
die zu übenden Passagen so vereinfachen, dass ich sie direkt spielen
kann.

PPS
So viel zur Theorie, in der Praxis geht dann sowieso alles schief.

noPsycho

Therapie erfolgreich beendet

  • »noPsycho« ist männlich

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42

Mittwoch, 14. Februar 2018, 23:21

Ich stimme Dir zu, noPsycho, aber ich würde es mehr organisch sehen. Mehr "sowohl - als auch", weniger "entweder - oder".


ich hab eigentlich eher den Eindruck, dass die Beratung hier insgesamt eher anorganisch ist, da keiner auf die Idee kam, den Tipp zu geben, gleich mal was neues zu suchen. Aber natürlich darf man auch ernsthaft üben ohne Band.

Mit sowohl als auch kann ich mich aber gut arrangieren :)

Zitat

Nach 6 Monaten hatten wir unseren ersten Gig auf einem Abifest vor immerhin 400 Leuten. Von da ab waren wir nicht mehr aufzuhalten :)
Das bleibt natürlich eine tolle Leistung ^^


Du kennst das Ende der Geschichte noch nicht. Etwa 4 Jahre später stand ein Exekutionskommando der Band vor meiner Studentenbude.
Da hieß es: Hallo noPsycho, die Band hat sich entwickelt, du aber leider nicht. Und tschühüssss ...

Wieder 4 Jahre später hatten die alle die ersten Plagen und ... Frauen (mein neuer Gitarreiro hat damals immer gesagt "pfui deibel, sind die häßlich") und wir tourten rum :D

Außer mir macht heute übrigens keiner mehr von denen Musik.

Der erste Gig auf der Abifete, das war 1983.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »noPsycho« (14. Februar 2018, 23:25)


MS-SPO

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  • »MS-SPO« ist männlich

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43

Donnerstag, 15. Februar 2018, 08:04

Mit sowohl als auch kann ich mich aber gut arrangieren :)
Null-Problemo ^^
Du kennst das Ende der Geschichte noch nicht. Etwa 4 Jahre später stand ein Exekutionskommando der Band vor meiner Studentenbude.
Da hieß es: Hallo noPsycho, die Band hat sich entwickelt, du aber leider nicht. Und tschühüssss ...

Wieder 4 Jahre später hatten die alle die ersten Plagen und ... Frauen (mein neuer Gitarreiro hat damals immer gesagt "pfui deibel, sind die häßlich") und wir tourten rum :D

Außer mir macht heute übrigens keiner mehr von denen Musik.

Der erste Gig auf der Abifete, das war 1983.
So kann's geh'n. Womit man wieder sieht: Das Gute überlebt und entwickelt sich weiter ^^

ich hab eigentlich eher den Eindruck, dass die Beratung hier insgesamt eher anorganisch ist, da keiner auf die Idee kam, den Tipp zu geben, gleich mal was neues zu suchen. Aber natürlich darf man auch ernsthaft üben ohne Band.
Na ja, vielleicht hat's keiner so ganz direkt gesagt. Aber Hinweise aller Art gab es ständig in diese Richtung von vielen Beitragenden: von "sprecht 'mal drüber" bis "Ende Gelände".

Das Wichtige ist hier ja: Alles zusammen half gtx, für sich eine Entscheidung zu treffen, und seinen Schwebezustand zu beenden.


(Wofür das Herz schlägt ...)

In diesem Sinne,
Grüße, Michael
(Ehemaliger) td-30 Nutzer ; -)

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