Die Drummerforum-Trickkiste ist ein Thread vom 6. Januar 2009 von Cuzendrums. Er wurde im alten Wiki erstellt. Im Startpost wurden kleinere Kniffe vom Starter aus dem Thread zusammengetragen und bezüglich der Orthographie korrigiert. Eine weitere Überprüfung wurde bei der Erstellung dieses Artikels durchgeführt.


Die Tipps und Tricks sind keine Maßregelung, nachder sich jeder User zu richten hat, vielmehr dient diese Zusammenfassung zur Lösung individueller Probleme, und zu hilfreichen und nützlichen Sachen, die
des Drummers Alltag erleichtern KÖNNEN! Ich verstehe alle Angeben ohne Gewährleistung auf Erfolg, ich distanziere mich, bis auf meine eigenen Tipps und Tricks, von allen T&T der anderen User und auf deren
Richtigkeit oder Garantie auf Funktionalität ;)

Ich hoffe hier finden sich einige Tipps, die euch den Alltag erleichtern, und euch Spaß am Fellschläger-Dasein beschert :)

Hardware, Sticks, Felle:

Gegen sich dauernd lockernde Stimmschrauben:
a) (Burning)

Gegen sich dauernd lockernde Stimmschrauben hilft es, diese mit ein klein wenig Teflondichtband (gibts im Baumarkt für schmales Geld, auf Rolle wie Isolierband) um das Gewinde zu wickeln. Man sollte hier
allerdings das dünnere Band nehmen (in meinem Obi gab es zwei Stärken), sonst kann es sein, dass die Schrauben schwergängig werden.

b) (Pressroll)

Zahnseide ist überall leicht aufzutun und funktioniert ähnlich. Zahnseide ist stabil und sehr dünn.

6cm davon abzupfen und 4fach so in die in die Hülse des Böckchens gesteckt das noch 2-3 mm überstehen und dann wie gewohnt die Stimmschraube eindrehen. Der Widerstand beim drehen ist nun etwas größer was natürlich im Umkehrschluss auch Stimmstabilität erhöht. Mit einem Stimmschlüssel lässt sich die Schraube immer noch weich eindrehen und das Fell bewahrt auch bei tiefer Stimmung lange seinen Ton. Etwas experimentieren sollte man schon nicht das man seine Böckchen sprengt wenn man die Schraube eindreht, eine gute Gewindehülse sollte das aber ohne weiteres abkönnen. Die "Stärke" kann über die Anzahl an Lagen reguliert werden.


Hardwarebag Alternative: (miles_smiles)

Wenn ihr gute Taschen sucht für Kleinkram (Tape, Stimmschlüssel, Bierdosen etc), geht in ein Fotofachgeschäft. Die Kollegen von der fotographischen Abteilung haben Taschen mit einer Millionen Unterteilungen, die zum Teil mit Klettverschluss variabel sind.


Schneller Schrauben: (KicksomeAzz)

Für alle, die so faul sind wie ich und sich nicht gerne beim Fellwechsel lange mit Schrauben losdrehen aufhalten wollen (oder die öfters RMV Tomhalterungen auf- und abbauen müssen), für die ist Folgendes
vielleicht interessant.

Man braucht für diese Idee zwei Dinge: Einen (überflüssigen) Stimmschlüssel und einen herkömmlichen Akkuschrauber. Man sägt von dem Stimmschlüssel per Eisensäge (oder Winkelschleifer, wer hat) die beiden Flügel ab.

Idealerweise lässt man einen kleinen Rest der Flügelreste stehen, sodass die Klauen der Bohreraufnahme des Schraubers etwas Fläche als Halt haben. Dann schraubt man das Ganze in den Akkuschrauber.

Bevor man den Stimmschlüssel zersägt, sollte man aber gucken, ob er ungefähr in die Bohreraufnahme passt, sonst macht es natürlich keinen Sinn. Beim Anziehen von Schrauben mit den Akkuschrauber ist es sehr ratsam, die Drehmomentbegrenzung (die Ratsche) zu nutzen, sonst reißt einem unter Umständen eine Schraube ab.

Auch beim Fell draufziehen kann man mit der Drehmomentbegrenzung arbeiten. Bei der Snare z.b. stelle ich die Begrenzung auf 2, ziehe alleSchrauben fest und stimme dann von Hand weiter. Funktioniert
erstaunlich gut, halbwegs gleich gut drehende Gewinde natürlich vorausgesetzt.


Markierungen: (KicksomeAzz)

Markierungen mit Edding sind bei Stativen sinnvoll, baut man sein Set woanders (auf der Bühne) auf. Ich markiere mir vor allem von den Stativen, wo die Toms dranhängen die Länge, wie weit sie ausgezogen sind und in welcher Höhe die Tomhalterungen drankommen. Das vereinfacht doch vieles, da einfach ein schnellerer Aufbau möglich ist. Lackstifte und Marker tun dasselbee


Hilfe... Wo ist mein Stimmschlüssel: (DukeNukan)


Viele Stimmschlüssel haben ein kleines Loch. Da einfach ein Stück Draht durch und zu einer Schlaufe formen und an eine beliebige Schraube eines Beckenständers hängen. Damit der bei Schwingungen nicht dagegen schlägt oder mitvibriert, den Drah einfach ein Stück mehr nach außen biegen, dass der Schlüssel nicht anliegt.
Nach Gebrauch einfach zurückhängen!


Teppich: (RocK)
a (RocK)
Viele Schlagzeugteile, insbesondere die Fussmaschine hinterlassen Eindrücke im Teppich. (Ungefähr so wie ich beim Publikum ;) )

Wenn man also einen ganzen Teppich für's Set hat, kann man die als Referenz gebrauchen, so wie der Trick mit den Klebebändern. Nur mit Physik anstatt Klebeband.

Hat man das Set allerdings in einem Raum mit Teppich aufgebaut, den man nicht ruinieren möchte, kann man solche Abrücke vermeiden, indem man einfach ein Stück Teppichrest unter die Fuma legt.
Ganz Wichtig: Keine Holzbretter, diese haben zu grosses Eigengewicht, ausserdem kann die Fuma darauf rumrutschen!
Falls keine Teppichreste vorhanden sind, geht auch eine alte Kellogsschachtel.


B) (r37)

3-4mm starkes, sehr zähes, löcheriges Gummimaterial. Kostet als Matte von 1 x 2 Meter zum Zuschneiden für den Kofferaum etwa 6 bis 8 Euro. Reicht für die Grundfläche von Bassdrum, Hocker und Hihat locker aus, läßt versabberte Getränke einfach so abfließen, wiegt fast nichts und läßt sich - im Gegensatz zum Teppich - winzig klein zusammenfalten. Paßt locker in das kleinste Fach vom Hardware-Caddy.


Für die Feuchten.../Schwitzige Hände: (Tobiós)

Ich rauhe die Grifffläche meiner Sticks immer ein bisschen mit Schleifpapier auf. Ist für mich immer besonders hilfreich wenn die Hände noch trocken sind.


Gegen zu lauten Wisch-Sound: (drumsandbeats)


Ich mag es nicht, wenn Besen auf dem Snarefell zu harsch kratzen. Wenn ich ein neues Fell auf die Snare ziehe, gehe ich immer mit feinem Schleifpapier ein paar mal leicht darüber um das Coating etwas samtiger zu machen.


Alte Sticks, neues Leben: (josef)


Alte, abgespielte Sticks sind prima Markierungsstäbe für den Garten. Man kann damit auch Astlöcher stopfen. Ich habe sie auch schon benutzt um überflüssige Bohrlöcher an Trommeln zu schließen: Stick ins Loch stecken bis zum Anschlag, drum herum absägen, und man hat den absolut passenden Pfropfen, bissle Holzspachtel dazu, fertig.


Rutschige Fußmaschine: (Borsti)

Ganz einfach: Ein wenig Griptape auf das Pedal kleben. Für alle die nicht wissen was Griptape ist: Ähnlich Schleifpapier, zum Halt klebt man das normalesweise auf Skateboards.
Man rutscht 100% nicht mehr ab!


Kleinkram: (Awake)

Für Kleinkram aller Art empfehlen sich auch die Köfferchen im Alu-Style aus dem Baumarkt. In diesem Köfferchen befindet sich bei mir übrigens auch immer eine Mini-MacLite. Kann auf dunklen Bühnen sehr hiflreich sein.


Mikrofonständer zu groß?: (Hille)


Wer den Mikro-Ständer-Verhau um sein Schlagzeug herum verkleinern möchte und zufällig noch einen kaputten Mikroständer und 'ne Multiklammer überhat, dem kann folgende Methode empfohlen werden: (Bild zeigt ein Mikrofongalgen, der mit einer Multiklammer am Beckenständer befestigt ist!)


Besseres Spielgefühl nachdem man mit Rods gespielt hat: (Seelanne)

1. Wegen des schlechteren Rebounds ist man gehalten, in der ersten halben Stunde alles besser auszuschlagen, sodass man dann beim Wechsel auf Sticks einen schönen Erleichterungs-Effekt zu verzeichnen hat.


2. Wegen der von Anfang an geringeren Lautstärke drehen die anderen Bandmitglieder nicht so auf und wenn man dann mit Sticks spielt, hat man bedeutend mehr Dynamik-Reserve und ein entspannteres Drummin'.


Rack-Tipps: (nolimitdrums)

An alle, die ihre Becken, Toms, ... an einem Rack montiert haben und Probleme mit all zu großer Schwingungsübertragung auf die anderen Becken oder Trommeln haben bzw. Mikros am Rack befestigen möchten:

In den Baumarkt gehen, den billigsten "Bauschaum" (zum Fenster ausschäumen...) kaufen den ihr bekommt und die kompletten Rackrohe, Cymbal-Booms, .... ausschäumen.

Wenn das immer noch nicht hilft, einfach (soweit möglich) an alle Toms und sonst. Trommeln Rims montieren und Tomhalter von Sonor oder Tama verwenden (nur Beispiel), auf jedenfall sollten die Tomhalter ein Kugelgelenk (Kunststoff) haben.


Verdrecktes Coating: (rockabilly1)

Wer ärgert sich auch manchmal über verdreckte Felle?

Nach einiger Zeit sind die Coated-Felle durch verqualmte Räume, auch mal verkippte Getränke, und vor allem dem draufgespielten Tipdreck (Staub wird von den Sticks aufgenommen und haftet sehr gut auf der angerauhten Fläche der Felle) unangenehm dreckig - (Festkleb ;) Ääägs)
Das Coating ist aber noch nicht abgespielt und die durchschnittlichen zwei Haltbarkeitsjahre noch lange nicht ereicht.
Einfach mal abziehen, in die Badewanne und mit den üblichen Reinigungsmitteln abschrubbeln.
Sieh aus wie neu, das Coating nimmt keinen Schaden und sie klingen wieder viel besser. (Erprobt!!!!!)


Rimclick Sound: (rubeatz)

Einen gut klingenden Rim Click muss man von Trommel zu Trommel immer wieder neu entdecken, denn der Klang des Clicks hängt von mehreren Faktoren ab: vom Stock und seiner Anschlagsposition, sowie vom Kessel-Material, Abmessungen und Stimmung der Snare.

Also schlägt und verschiebt man die Stockschulter so lange auf dem Spannreifen, bis der Sound der persönlichen Idealvorstellung entspricht und somit der optimale Stock-Auftreffpunkt gefunden ist.

Um im Laufe einer Performance aus den verschiedensten Bewegungen heraus immer wieder genau diesen ausgewählten Stockbereich zu treffen, male ich mit einem wasserfesten Stift eine Markierung auf den Stock.
INFO meinserseits: Oli hat in der Zeit einen Stick mit IceStx produziert, indem das Problem halbwegs gelöst wird!


Problem mit fehlender Halterung für die Feder an der FuMa: (Drumstudio1)

Wenn der Clip oben an der Feder die kleine Halterung für die Achse an der Bassdrum fehlt, dann kan man dafür den kleinen Abrissdeckel von Getränke, Peanutsdosen verwenden! Hält wirklich.


Billiger Falam: (freak-928 )

Billige Falam, aus alten Fellen schneiden und mit Doppelseitigen Klebeband auf der BD befestigen.


Fellriss-Notlösung: (freak-928 )

BD-Fell reisst. Wenn der Riß noch nicht zu groß ist und man keine Zeit zum wechseln hat. Kann man mit einem von Reifen befreiten alten Fell und Gaffa es über den Riß kleben (Vorher die BD etwas entspannen) und nachher wieder spannen (aber vorsichtig). Damit kann man bis zur nächsten größeren Pause oder Ende durchspielen.


Becken:

Rasselnde Beckenschrauben:
a) (drumsandbeats)


Ich hatte früher oft Probleme mit Beckenschrauben, die entweder rasselten oder sich beim Spielen einfach lösten. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, das Gewinde mit etwas Plastikfolie zu umwickeln, bevor
ich die Schraube aufdrehe. Die Folie sollte weich sein. Was auch "on the road" immer aufzutreiben ist, ist die Folie einer Taschentuchpackung. Frischhaltefolie tut es aber genauso.


b) Josef

Preiswerte Lösung für das Problem: Wenn man als Beckenloch-Schutz (tolles Wort...) so ein erwähntes Stück Baumarkt-Schlauch verwendet, kann man diesen ein Stück länger wählen, so dass es oben in etwa mit dem oberen Filz abschließt. Dann kann man die Flügelmutter bis zum Anschlag drehen und dann einfach ein Stück weiter. Das Stück Schlauch ist flexibel und hält die Mutter in Position wie eine gummierte
Kontermutter. Bei mir funktioniert das zumindest prächtig.

Erwähnt wurde auch das Problem der endlosen Zu- und Aufschrauberei beim Auf- und Abbauen. Wenn das Gewinde, wie bei moderneren Ständern ohnehin üblich, nicht ganz bis nach oben geht und ordentlich läuft, dreht sich eine Flügelmutter auch mit einem leichten Anschubser von selbst raus, ohne anschließend einen Abgang Richtung Boden zu machen. Bei älteren Ständern oben ein bisschen mit der Metallfeile ran, und das geht auch.


Zu viel Sustain bei den Becken: (Cuzendrums)

Das Becken auf der Unterseite mit Gaffa bis zum gewünschten Klang abtapen!


Gerissene Becken:
a) (josef)


Nein, ich weiß auch keinen Weg, sie wirklich zu retten. Aber mir dienen sie als höhen- und lautstärkereduzierte Becken im Proberaum. Also Risse aussägen, -feilen oder besser, so wie ich, mit einer starken
Metallschere (geht zumindest bei B8-Becken) mit großer Hebelwirkung ausschneiden. Entgraten und abfeilen. Diese Becken reißen meist an weiteren Stellen ein, ich habe aber schon welche mit bis zu fünf
Reparaturen benutzt, die immerhin bis zu zwei Jahren gehalten haben. Wenn man oft neue Songs mit einem oder zwei Mikros live im Proberaum aufnehmen will, helfen diese kastrierten Crashes sehr gut bei dem ewigen Problem, dass die Becken alles zudecken. Außerdem schonen sie die Ohren der Musiker. Nicht jedermanns Sache, aber ich mache das seit Jahren so.


b) (Skinthinner)

Grissene Becken die evtl. noch nicht so sehr weit eingerissen sind dienen manchmal sehr gut als evtl. Splash Becken und hören sich manchmal supi an.
Also nur den demolierten und eingerissenen Teil abschweißen oder irgendwie anderst auf -sanfte- Art :) lösen und testen.

c) Ralli Son
Laserschweißen


Gegen Keyholes: (Mean Ingredient)

Im Baumarkt gibts Plastikschläuche für wenig Geld. Einfach ein kleines Stück Schlauch über die Beckenhalterung stülpen. Wenn der Schlauch nicht drüber passt, kurz in Wasser aufkochen, dann passt es!


Hihat-Clutch Gewinde: (Awake)

Die oftmals fehlenden Gewinde-Aussparungen in den Hi-Hat-Clutches verschiedenster Hersteller kann man gut auch selbst ausfeilen und das ausgefeilte Stück mit etwas gaffa oder auch Tesafilm umwickeln.
So vermeidet man nervige Keyholes in HiHat-Tops.


Sizzle Ride: (bob)

Ridebecken selber sizzeln geht mit einer Abflussstöpselkette aus dem Baumarkt. Kette um den Zentrierdorn des Beckenständers wickeln oder Öse einhängen, Kette in gewünschter Länge runterbaumeln lassen.


Schwinungsverhalten besser: (Simon)

Meist klingt das Becken mit mehr sustain und fülliger, wenn man das obere Filz weglässt. Nicht empfohlen bei zu harter Spielweise!


Cymbalsclamps: (mario)

Wenn man solche Sonor Cymbalclamps (http://www.thomann.de/prodbilder/sonor_c…pimx_159054.jpg) besitzt, kann man mit Kabelbinder den Gummiring einfassen und zusammenziehen. So ist die Sache weiterhin flexibel, kann jedoch fester auf das Gewinde des Dorns geschraubt werden.


Alternative für Beckenfilze: (Guido Reichert)

Anstatt der Beckenfilze verwende ich seit einiger Zeit Kabedurchführungstüllen.

Dabei ist die Auflagefläche der Becken wesentlich geringer als bei den Filzen, sie werden also wesentlich weniger abgedämpft. Insbesondere die Höhenwiedergabe wird dadurch gesteigert. Bei allen meinen Versuchen habe ich dadurch klanglich ein wesentlich besseres Ergebnis erzielt, selbst Laien haben den Unterschied gehört.

Die Tüllen sollten einen Aussendurchmesser von ca. 20-25mm, einen Innendurchmesser von ca. 11mm und eine Dicke von ca. 10mm haben. Die Kanten sollten abgerundet sein. Die Tüllen gibt es z. B. von der Firma Hellermann-Tyton und heißen da HV1101. Sie sind allerdings im Einzelhandel schwer zu bekommen und kosten ca. 50 Cent/Stück. Wer will, fragt einfach mal bei den Elektrofirmen vor Ort nach. Wenn einer ein Quelle aufgetan hat, dann kann er sie mir gerne nennen, ich benötige nämlich auch noch welche.


Fußmaschine am Teppich befestigen: (Mephistow)

Wo wir grad bei den Fumas sind, guter Trick der bei der Janus ergo angewandt wird is einfach an der Unterseite der Bodenplatte Kletverschluss ankleben, der verhakt sich super mit dem Teppich und aus
ists mit der Rutscherei.


Anderes Reboundverhalten bei unterschiedlichen Tips: (DukeNukan)



Technikübungen auf der Snare spiele ich immer mit Sticks mit Nylontyp, da diese absolut rund bleiben und der Tip nicht splittert.
Bei normalen Holztipps passiert es öfters, dass ein Stück raussplittert und der Stock, wenn man diese Stelle trifft, ein anderes Reboundverhalten hat.


Billige Emad Alternative: (HiLite Freak)


Ich habe heute mittag aus einem alten Remo CS Bassdrumfell und einem der beiden Dämpfungsringe, welche jedem neuen Emad Bassdrumfell beiliegen, ein Pseudo Emad gebastelt.

Das alte CS Fell habe ich auf die Bassdrum aufgezogen, dann habe ich von aussen den bisher nicht benötigten "breiten" Emad Dämpfungsring mit Sekundenkleber einfach aufgeklebt.

Erster Test:
Klar entspricht der Sound nicht 100% dem eines Original Evans Emad, Punch und Bässe dieser selbstgebastelten Kombi sind gegenüber dem Serien CS Fell allerdings deutlich, wie beim Original Emad Fell,
hervorgehoben.

Sollte eigentlich auch mit allen anderen einlagigen Fellen funzen (ohne Gewähr!).


Schlagzeug:
Zu viel Tom-Sustain: (Mean Ingredient)

Die beste Art unerwünschte Obertöne zu eliminieren: Einfach ein kleiner Streifen Gaffa in Wellenform an den Rand des Fells. Je mehr Wellen, umso stärker der Effekt.


Cowbell auf der Bassdrum: (DukeNukan)


Unter Cowbellhalter, die auf der BD festgemacht werden, am besten eine dünne Schaumstoffmatte druntermachen. Vorteil: Die BD zerkratzt nicht. Beim Tempo verruscht der Cowbellhalter nach einer Zeit.


Tipp fürs Caseschleppen: (Rockpommel)

im Baumarkt 2 lenkbare und 2 nichtlenkbare Röllchen kaufen, ans Case nieten oder schrauben, das macht das Leben sehr viel leichter.

Um alle Case-Griffe habe ich die Reste einer alten Isomatte gewickelt und diese mit Gaffa umklebt. Sehr komfortabel zum tragen.


Bassdrumrosette: (Anthrax)

Ihr wollt ein Beckenrohr in die Halterung der Bassdrumrosette einsetzen, diese ist aber zu groß?

Abhilfe schafft hier ein enstprechend zugeschnittenes Stück Gummi. Ich hab mir ein Stück von einer Rohrschelle abgeschnippelt und dazwischen gestopft.
Zwar keine professionelle Vorgehensweise, aber es hält und bleibt stabil.


Pearl-Tomarme zu wackelig: (chesterhead)

Einfach eine Multiklammer zwischen die beiden Arme bauen, das sorgt für enorme Stabilität.


Bassdrum rutscht weg: (nimrod)


Die Fussmaschine via Flugzeuggurt mit dem Hocker verbinden, lässt sich leicht ein und ausklinken und wenn, dann rutscht die Kiste höchstens mit euch weg = Stagediving mal anders!


Schrauben fester drehen: (Simon)

Je einen Stick links und rechts von der Schraube ansetzen, mit je einer Hand vorne und hinten den Stick greifen, die Hebelwirkung tut sein übliches!


Sandpapier: (Simon)

Wenn mal in moderenen Stücken "Sandpapers" drin steht, einfach in den Baumarkt rennen und 2 Schleifblöcke kaufen und dazu Schleifpapier. Die kann man nnicht nur gut halten, sondern auch das Schleifpapier für andere Sounds auswechseln....!


FuMa-Spuren am am Spannreifen der Bass: (Awake)


Durch die FuMa verursachte Spuren und Kratzer an lackierten Bassdrum-Spannreifen vermeide ich seit Jahren, in dem ich mir im Baumarkt diese selbstklebenden Filzplatten (zum zuschneiden) hole, die
man normalerweise unter Stuhl- oder Schrankbeine klebt, damit diese nicht den Boden zerkratzen.

Einfach zwei Stückchen in Form der beiden unteren FuMa-Teile, auf der die Bassdrum aufliegt, sowie eines unterhalb der Feststellschraube aufkleben. Hält durch das Zudrehen der FuMa-Schraube bombenfest.


Snare stimmen: (Skinthinner)


Beim stimmen von dem Snare z.B. kann man die einzelnen Schrauben mit Zahlen markieren.

Vorallen beim Snare ist das meist sinnvoll, denn man kann beim Stimmen schnell durcheinander kommen welche Schraube man nun schon angezogen/gelöst hat und welche nicht.


Plastikunterlagen für Stimmschrauben: (bob)


Und wenn man schon im Baumarkt ist: (natürlich auch gleich den Benzin-oder Aquariumsschlauch für die Beckenarmgewinde besorgt) nehmt noch ein Päckchen Plastikunterlegscheiben zum Austauschen der
Metallunterklegscheiben an den Stimmschrauben mit. Preis für die Originalaustauschteile der Fa. xy:5,99 €, die gleichen Dinger im Baumarkt:0,99 €


Drums während des Spielens umstimmen: (Nils)


Man besorge sich Plastikschlauch für Aquarium-Filteranlagen. Den steckt man in das seitliche Lüftungsloch am Tom. Dann muss man nur noch während des Spielens hineinblasen und den Druck halten, schon wird die Trommel höher gestimmt. Gibt man den Schlauch wieder frei, sinkt der Ton auf normales Niveau zurück.

Den Schlauch muss man im Mund behalten solange der Ton erhöht sein soll. Man kann ihn aber z.B. mit der Zunge dichthalten um nicht permanent pusten zu müssen. Wenn dann die Luft trotzdem schnell entweicht, muss die Gratung vermutlich nachgearbeitet werden.


Bassdrum zu leise DW-Woofer zu teuer?: (Nils)

=> Schraub einfach 2 hintereinander. Das macht richtig Bumm und ist billiger (ausser Du hast EXTREM teures Equipment).


Fell für gleiche Stimmung zentrieren: (Chuck-Boom)

Felle sollten möglichst immer an der gleichen Stelle aufliegen, da sie sich den feinen Kessel- und Gratungsunebenheiten anpassen.

Das erreicht man, wenn man das Logo vom Fellhersteller immer an einem markanten Punkt des Kessels ausrichtet, z. B. der Halterung oder (bei ungebohrten Kesseln) dem Luftloch oder dem Badge.


Spannreifen wachsen: (DODO!!)

Wer von euch mal mit Pauken arbeiten muss und dann die Felle wechseln muss , folgendes: Macht nach den Fellwechsel den Spannring mit Glasreiniger sauber und dann streicht mit Bienenwachs darüber,eine Kerze geht auch. Dies bringt folgendes: Das Fell kann mann auf härtere Spannungen eingehen lassen.

Diesen trick könnt ihr auch bei Snares verwenden , wenn ihr eine härtere Fellspannung bevorzugt.


Anti-Kratzer Methode-auf Bassdrum: (KicksomeAzz)

Falls jemand folgendes Problem kennt: Dellen im oberen Bereich des BD-Kessels/Spannreifen durch beim Schnellumbau "heruntergesauste" Hängetoms, vorwiegend bei Gigs wegen anderer Schlagzeuger, denen man das eigene Set zur Verfügung gestellt hat oder durch Schüler. Hier gibt's Abhilfe: Die berüchtigten Filzplatten mit selbstklebender Unterseite im Baumarkt besorgen, bogenförmig mit einem Cutter ausschneiden (am besten das zu versorgende Tom als Schablone auf die Filzplatte stellen) und dieses Kreisbogensegment auf den unteren Spannreifen des Toms kleben, also da, wo es auf die BD bumsen würde. Eine Sorge weniger.


Percussion, Mallets, Orchster:



Daumenwirbel auf Tambourin: (Simon)

Kauft euch Colophonium. Das Zeug, was die Geiger auf ihren Bogen schmieren. Mahlt es zu Staub und drauf aufs Tambourin und auf den Daumen. Damit kommt der Daumenwirbel wie von selbst...


Schwergängige Ludwig Pedalpauken: (Simon)


Wer öfters auf den alten Ludwig Pedalpauken spielt und mit der Skala arbeiten will, hier folgender Tipp: Die Skala ist schwergängig. Da ist es meist besser einfach ein Stück Klebeband drüber zu kleben und da dann seine Töne drauf zu schreiben.


Orchester-Mallets Tipps: (Simon)

Auf Orchesterablagen sollte man immer ein Stück Noppenschaumstoff legen. Dann rollen die Schlägel nicht mehr und das Ablegen geht auch leiser.

Vor dem Pauke spielen (wenn man teure Schlägel hat) sollte man das Fell kurz mit nem Taschentuch abwischen. Dann bleiben die Schlägel länger neu.


Längere Haltbarkeit bei Mallets: (Cuzendrums)


Bei Beckenrolls werden die Mallets stark beansprucht! Sprüht man sie am Tag vorher einmal mit Haarspray ein, halten sie ca.1/4 x länger als ohne, und grade bei teuren Mallets rechnet sich das schnell!


Cowbell: (DukeNukan)

Es gibt meines Wissens nach 2 Arten von Cowbellmontageschrauben:
Die erste ist eine einfache Schraube, die direkt auf die Halterungsstange drückt, diese wurde vor allem bei älteren Cowbells verbaut. Ein ähnliches System findet sich bei günstigen (älteren) Beckenständern, wo die Schraube direkt auf das Rohr drückt.

Die 2. Schraube ist ein Ring, der um die Stange geht und dann durch Anpressdruck festgezogen wird. Diese Halterung hat sich mittlerweile (glücklicherweise) im Markt etabliert.

Sollte man jedoch noch über eine der alten Halterungen verfügen, sei einem folgendes ans Herz gelegt:
Man demontiere die Cowbell und bringe von der Innenseite eine Mutter, die auf das Gewinde (sind alle metrisch!) passt an, so dass diese mit dem Ende der Schraube abschließt.
Dadurch wird die Auflagefläche an der Haltestange vergrößert.

Man kann den Sound der Cowbell mit in die Innenseite eingeklebten Gaffa verändern ...

Wem die ansprache seiner Cowbell zu hart oder direkt ist kann auch auf die Schlagfläche Gaffa kleben aber auf der Schlagseite wäre ich eher Vorsichtig sonst geht der Attack zu schnell verloren ...


Sonstiges:


Leedsheets: (drumsandbeats)

Wer sich eigene Leadsheets zu Songs erstellt, sollte sich eine Notiz machen, wenn die Drums alleine anfangen. Es ist schon etwas peinlich, wenn man alle anschaut, ob sie bereit sind, laut und deutlich einzählt
und dann doch alleine losspielt...