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zorschl

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  • »zorschl« ist männlich

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21

Samstag, 24. Dezember 2005, 14:14

Wie die Meisten ja schon geschrieben haben: Regel Nummer eins ist "divide and conquer" (teile und herrsche).

Teil Deine Songs erst in sinnvolle Abschnitte (Intro, Strophe, Break, Chorus, etc.), und diese dann in Pakete (siehe Seppels Ausführung). Diese Pakete heissen bei uns dann Durchgänge und orientieren sich an den Gitarren, da diese meist zwei- oder viertaktige Muster spielen. So hat man dann schon mal den Ablauf drauf.

Bei straighten Sachen kommen die Fills dann meist in den vierten Takt (nicht danach!) und sind in der Regel eine halbe Note, drei Viertelnoten oder eine ganze Note lang und schliessen mit dem Crash auf der 1 des 1. Taktes des nächsten Durchganges ab. Bis Du ein Gefühl dafür entwickelt hast, wann der vierte Takt des Durchganges kommt, in dem Du Dein Fill spielen willst, kannst Du auch mal diese Zählvariante ausprobieren:

1 + 2 + 3 + 4 +
2 + 2 + 3 + 4 +
3 + 2 + 3 + 4 +
4 + 2 + 3 + 4 +

An Stelle der eins zählst Du also die Nummer des Taktes. Ist etwas gewöhnungsbedürftig und muss man üben, hilft aber zumindest mir ganz gut.

Gruß

Alex
"Ich verlor bisher Filze, Sticks und einen Bassisten. Weiß der Geier was man damit will."
Barumo, 2008

HVLi

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  • »HVLi« ist männlich

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22

Sonntag, 25. Dezember 2005, 09:24

Ich bin ebenfalls der Meinung dass mitzählen sehr viel bringt - und je genauer (am besten 16tel), desto besser.

Das Problem, wie so oft, der Anfang! Da habe ich auch gedacht "was soll der Scheiß?", weil es doch zunächst sehr ablenkt und einen durcheinander bringt. Wenn meine Tochter dann aber ihre Übungen machte und es mit den Takten und dem Timing nicht so klappte, habe ich sie laut (wichtig! wie auch schon das Schaf erwähnte) mitzählen lassen und habe es mir dabei selber unbewusst angeeignet.

Irgendwann hast du ein automatisches inneres Metronom das viel besser funktioniert als das natürliche Taktgefühl. Vor allem das Umsetzen neuer und vor allem komplizierter Übungen klappt viel besser und schneller. Und da wird auch nicht die Kreativität eingeschränkt.

Ich weiß nicht mehr wie lange es bei mir gedauert hat bis das Zählen automatisch ging, aber es waren sicherlich einige Monate, weil ich da nicht so diszipliniert rangegangen bin wie meine Tochter.