Anstrengungsgefühl=falsch und schlecht?

  • Schönen guten Morgen!


    Ich habe vor kurzem wieder angefangen zuhause zu üben. Also nicht nur ein bisschen rumdaddeln sondern auch einfach Handübungen usw.


    Nun habe ich eine Zeit lang gespielt und fange dann an meine linke Hand zu "merken". Ich frage mich nun ob denn jedes Gefühl der Anstrengung gleich schlecht ist. Ich kenne das Gefühl bei echten Krämpfen und Symptomen einer Sehnescheidenentzündung schon ein bisschen. Aber kann es auch einfach sein das in meiner linken Hand die Muskeln einfach so gezielte einzelübungen nicht gewohnt sind? Ich würde sonst wohl kaum richtig weiterkommen da ich die ganze Zeit nurnoch meine linke beobachte und versuche die Bewegung der rechten nachzumachen.


    Bin nämlich etwas verunsichert und möchte nicht durch Heimübungen meine Hände verkrüppeln, das mach ich dann lieber bei nem Auftritt oder so :P


    mfg und falls diese Frage schonmal gezielt beantwortet wurde so tut's mir leid ich konnte den Thread nicht finden :)

  • Also, da Du vermutlich Rechtshänder bist, ist Deine rechte Hand von aus aus mehr gewohnt. Das gilt für alles. Schreib mal ne Zeit mit links, da dürftest Du dann auch was merken. Einfach, weil die beanspruchten Muskelpartien diesen Bewegungsablauf nicht kennen/gewohnt sind. Wenn das nicht in ein paar Wochen besser ist, dann sollte das zu denken geben. Also, fang lieber langsamer an, das Tempo kommt eh von selbst. Achte drauf, daß Du mit der linken Hand genauso spielst wie mit rechts(damit mein ich Stockhaltung, Schlagbewegung), nicht daß Du die fehlende Technik versuchst mit Kraft auszugleichen, dann is der Krampf vorprogrammiert. Grüße

    Wer beim Üben gut klingt, wird nicht besser. - Sinngemäß nach Jojo Mayer



    Meine Spielsachen

  • Lieber ein paar Stunden bei einem guten Lehrer absolvieren und sich sicher sein dass man auf dem richtigen Weg ist. Eine kompetente Lehrkraft kann persönlich auch besser checken wo die Probleme sind... schriftlich ist das immer ein bischen schwierig....


    Viel Spass


    Gruss


    Sebo

    nosig

  • joa ich spiele ja schon etwas länger, habe aber in den letzten 1-2 Jahren stark nachgelassen... Unterricht hatte ich in meinen ersten 5 Schlagzeugerjahren. Ich würde auch gern wieder unterricht nehmen, klappt aber leider Finanziell nicht wirklich, also versuche ich mir selber wieder auf die Sprünge zu helfen. Die Theorie ist auch nicht das Problem, ich glaube auch das ich die Bewegungen richtig mache. Ich wollte nur mal wissen was von dem Gefühl in meiner Hand zu halten ist :) Ich danke euch für die Hilfe.

  • Zitat

    Original von Randgewebe
    ich glaube auch das ich die Bewegungen richtig mache


    Den Glauben überlass mal der Kirche ;) Wissen ist immer besser.... solange es nicht wirklich schmerzhaft ist, sondern eher so wie Muskelkater sollte es kaum ein Problem sein, zumindest nicht gefährlich .... aber trotzdem aufpassen..wie gesagt, schon mal eine Kurze Stunde zum Checkup kann helfen.... :)

    nosig

  • Schmerzen sind immer ein Zeichen dafür, dass in der Bewegung etwas nicht stimmt.


    Es ist besser, langsam, kontrolliert und genau zu üben anstatt schnell und verkrampft. Beim Spielen sollten alle Muskeln möglichst locker sein, auch und gerade bei hohen Tempi.

  • Hi,


    nach 5 jahren dürfte schon nichts mehr weh tun obwohl eigentlich nie schmerzen oder ziehen etc. auftreten dürften, wenn man die stockhaltung bzw. die bewegung richtig ausführt.


    die arbeit sollte der stock machen die hand gibt eigntlich nur die richtung an und hat etwas überspitzt formuliert nur eine haltefunktion. aber genau da ist das problem manche halten den stock wie einen hammer und machen so die ganze arbeit, das geht natürlich auf die muskeln bänder gelenke etc. daspassiert oft unbewusst wenn man schneller wird.


    es gibt viele gute videos gruber, pope usw. über stockhaltung. schau dir diese an und hol dir einen spiegel um dich zu kontrollieren, natürlich wäre ein lehrer besser aber wenn du es dir finanziell nicht leisten kannst, musst du dir einen anderen weg suchen. wenn man aber was lernen will sollte oder man muss sich sogar freagen , ob man nicht lieber auf was anderes verzichtet um die kohle aufzubringen für einen lehrer. obwohl wenn du schon 5 jahre bei einem lehrer warst und er dich auf fehler noch nicht aufmerksam gemacht hat, dann frage ich mich ob dedr überhaupt weiss was er unterrichtet.


    bye
    cygnus

  • Ja meine Stockhaltung ist vielleicht nicht die Beste. Warum ich jetz meine Hände beim Spielen merke ist wohl, dass ich versuche anders zu spielen als bisher. Denn um (besonders mit der linken Hand) mal etwas schneller zu werden ohne nach 30 Minuten meinen Arm abschrauben zu können hab ich angefangen mehr aus den Fingern als aus dem Arm zu spielen. Das wird wohl dazu führen das ich merke das ich bisher mit wenig Hand-/Fingereinsatz gespielt habe (zumindest mit links^^).
    Als ich mich selber beobachtet habe beim spielen habe ich mich auch darüber geärgert wie sehr ich alle Bewegungen habe schleifen lassen und wie viele falsche Sachen ich mir angewöhnt habe. Hab nen dicken Berg vor Mir :)
    (Aber mein Schlagzeuglehrer war nicht schlecht. Habe mir nur totalen Stuss angewöhnt ohne drüber nachzudenken.)

  • Hi,
    :D ich bins wieder. keine angst ich habe mich nicht auf dich eingeschossen oder
    will dich ärgern.


    wenn du dein technik geändert hast auf finger und es tut trotzdem weh sind da auch in der ausführung wieder fehler drin. denn gerade die fingertechniken haben so einen minimalen kraftaufwand, dass da nichts wehtun kann bzw. soll.


    viele machen den fehler, dass sie die finger zunm schlagen benutzen, oder dass sie anfangen zu pressen, duamen auf zeigefinger drücken um schneller zu werden, da sind schmerzen vorprogrammiert.


    die fingercontroltechnik ist nichts anderes als eine nachempfundene wippe.


    also geh french grip daumen zeigt nach oben......... jetzt such dir den punkt am stock wo er am besten federt , das ist dein greifpunkt für daumen und zeigefinger. dann nimmst du daumen und zeigefinger und schlägst auf die trommel und lässt den stock ausfedern. so bekommst ein gefühlwie locker du den stock halten musst damit er reichtig gut federn kann.
    dann nimmst du den stock in die hand und führst einen richtigen schlag aus und ünterstützt wenn den restlichen fingern den rebound.
    du merkst am gefühl wann du den rebound unterstützt und wann du anfängst sozusagen mit den finger zu schlagen.


    aber jetzt nur fingercontrol mit links halte ich für nicht gut, da gibt es weitaus bessere techniken die auch wenig kraftaufwand haben aber man s wesentlich controlierter sopielen kann als fingercontrol, gerade in der dynamik kannst du mit der fingercontrol arbeiten, weil du ja nur den rebound verlängerst und das immer in einem level bleibt.


    beschäftige dich mit stockcontrol moeller und push pull ,


    hier video stickcontrol http://www.vicfirth.com/educat…els_beginner-lessons.html


    Moellertechnik
    http://www.vicfirth.com/educat…/drumset/domfamularo.html


    oder http://www.drummerworld.com nach pope oder Jo Jo mayer


    push pull auch bei drummerworld pope, http://www.vicfirth.com/education/drumset/dom famularo.html auch wieder


    oder schau mal hier im forum gibt es auch glaube gute sachen zu push pull


    viel spass
    bye
    cyg

  • Vielen Dank Cygnus. Ich werd mich da mal reinwurschteln. Schon lustig wenn man mehrere Jahre Schlagzeug spielt und man bei der richtigen Stickhaltung probleme hat/bekommt. Wenns nunmal gar nicht klappen mag ist es vielleicht auch einfach zu spät für mich es richtig zu machen (oder wieder richtig zu machen ^^) oder ich nehm wieder Unterricht :D
    Es ist tatsächlich so das meine Probleme eigentlich nur mit der Linkne Hand zusammenhängen. Die Rechte macht das alles richtig und ich habe auch keine Ermüdungserscheinungen. grmbl
    Und geärgert fühl ich mich nicht^^ bin für jede Hilfe dankbar. fehlt nurnoch jemand der mir verbal in den Hintern tritt (bin so ein Faulpelz :P)


    mfg

  • Hi,


    lötzinn, schmeiss mal nicht die flinte ins korn, der user Moby Dick hat jetzt erst mit 40 jhr. angefangen zu spät ist es nie. jeder war mal an diesem punkt oder wird an diesen punkt kommen, wo es irgendwie nicht weitergeht und man anfängt zu zweifeln.


    das gleiche erlebnis hatte ich damals bei den südamerilkanischen und afro rhythmen, bis ich dann gemerkt hatte,dass ich erstmal anders an die sache rangehen muss, durchzufall hörte ich dann von einem buch das eine gewisser chester geschrieben hat was sich hauptsächlich mit unabhängigkeits und independentübungen befasst. dieses buch habe ich mir dann besorgt und
    damit geübt, auf einmal kamen mir dinge zugeflogen die ich niemals erwartet hätte und dann hat es auch wieder spass gemacht.


    was ich damit sagen will ist. in so einem moment muss man sein spiel oder seine art zu üben überdenken. also bei dir ist die linke hand die schwäche und wahrscheinlich auch die stockhaltung, also musst du daran arbeiten.
    aber nicht zu verbissen sondern ruhig und locker.
    alsoback to the roots und zieh dir das rein
    http://www.vicfirth.com/educat…lessons/INTRODUCTION.html
    dann kommt das was du willst wie von selbst.


    bye
    cyg

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