Billige Aufnahmelösung zum Üben

  • Hallo,
    zu Übungszwecken möchte ich mich selbst aufnehmen. Die Qualität darf bescheiden sein, es ist nur zur Selbstkontrolle gedacht.
    Soundkarte mit guten Wandlern habe ich, jetzt bräuchte ich nur ein Mikrofon, das ich da direkt anschließen kann, also ohne Mischpult oder Verstärker dazwischen.
    Budget ist ~150€
    Könnt ihr mir für diese Zwecke was empfehlen oder mich auf passende Threads verweisen?
    lg Tubos

  • Ein USB-Mikro ist eine Möglichkeit.
    Eine andere wäre das Swissonic vom großen T (derzeit 85,- EUR glaube ich).
    Einfach mal die Suche benutzen. "Cross-Stick" (?) hat so ein Gerät.

    Le roi - c'est moi! :saint:

    Der Gesunde Meschenverstand liegt bei den Dinosauriern.

  • Mit einem Koppelstück Switchcraftbuchse auf 3,5 mm Klinke kannst du jedes gute Mikrofon an den Mikrofoneingang deiner Soundkarte anschließen (dieser Eingang ist aber, glaube ich, nur Mono).

  • was ist mit diesen handyrecorder dingern? in dem schmidkonz flyer war einer für knappe 200

    Diplomatie ist die Kunst mit eintausend Worten zu verschweigen, was man mit einem sagen könnte.


    Real- ( ;) ) Satire vom Feinsten gibt es hier

  • ... das Swissonic ...; "Cross-Stick" (?) hat so ein Gerät.


    Hab' ich, ganz ohne Fragezeichen. :D
    Wenn du es wirklich nur zur Selbstkontrolle brauchst, und auf die Klangqualität keinen so großen Wert legst, reicht es für den von dir beschriebenen Zweck aus. Das Handling ist simpel. Das Gerät nimmt im MP3-Format auf. Es hat integrierte Mikrofone, die schon mal ganz okay sind (wie gesagt: für den beschriebenen Zweck); es sind auch noch zwei kleine Mikros dabei, die zusätzlich angeschlossen werden können. Außerdem kann man per Klinke ein Stereosignal einspeisen.
    Das Gerät hat einen kleinen integrierten Lautsprecher, der allerdings nur dazu taugt zu hören, ob es überhaupt was aufgenommen hat, und dazu muss man sich das Gerät schon direkt ans Ohr halten. Natürlich kann man Kopfhörer anschließen, oder über einen Lineout in ein Wiedergabegerät (Aktivboxen, Stereoanlage etc.) gehen.
    Ich selber mache es aber so, dass ich mir die Dateien auf den Computer ziehe (geht per USB-Kabel oder über Kartenleser) und dort anhöre.


    Großes Manko des Swissonic: Es kann nur per Batterien oder Akkus betrieben werden; ein Netzteil kann zwar dazu gekauft werden, das funktioniert aber nur als Ladegerät - während des Ladens schaltet das Swissonic in einen Standbymodus und kann weder aufnehmen noch abspielen.


    Ansonsten kann ich es für das von dir beschriebene Aufgabengebiet nur empfehlen. Es kann natürlich nicht soviel wie das H2, kostet ja aber auch nicht mal die Hälfte ... Im Vergleich zu einem PC mit Mikro sind beide Geräte einfach viel felxibler - und nebenbei auch noch als portable (wenn auch vergleichsweise sperrige) MP3-Player nutzbar.


    Viele Grüße, Kai

  • Zitat

    Im Vergleich zu einem PC mit Mikro sind beide Geräte einfach viel felxibler - und nebenbei auch noch als portable (wenn auch vergleichsweise sperrige) MP3-Player nutzbar.

    Klingt gut! Ich habe allerdings ein Notebook und möchte das zum Aufnehmen verwenden, weil ich da sofort zu Playalongs dazu aufnehmen und ähnliche Spielereien machen kann.


    Da die Wandler meine externen Soundkarte (M-Audio Transit) ganz in Ordnung sind, möchte ich einfach nur ein Mikrofon. Wäre da also ein gewöhnliches Mittelklasse-Overhead-Mikro passend? Und wenn es Phantomspeisung benötigt, muss es natürlich Akkubetrieb bieten.

  • Du kannst mit einem Zoom H2 natürlich auch aufnehmen, was Du zu Playalongs übst. Und: es gibt keine "Overhead-Mikro(s)", wahrscheinlich meinst Du also Kondensatormikrofone, was nahelegt, dass ein Mikrofonvorverstärker nötig ist. Vom Kauf eines USB-Mikrofons mit eingebautem Wandler, sollte man eher Abstand nehmen, wenn das Budget für einen mobilen Recorder ausreicht. Gute Kondensatormikrofone, die sich Batteriespeisen lassen sind auch selten. Am ehesten fällt mir da die Allzweckwaffe AKG C 1000 ein. Unter dem, landest Du eher im Consumer-Bereich.

  • Klingt gut! Ich habe allerdings ein Notebook und möchte das zum Aufnehmen verwenden, weil ich da sofort zu Playalongs dazu aufnehmen und ähnliche Spielereien machen kann.


    Da die Wandler meine externen Soundkarte (M-Audio Transit) ganz in Ordnung sind, möchte ich einfach nur ein Mikrofon. Wäre da also ein gewöhnliches Mittelklasse-Overhead-Mikro passend? Und wenn es Phantomspeisung benötigt, muss es natürlich Akkubetrieb bieten.

    ... Rode M3 für 99,-- ... gutes Mikro, klingt sehr geil und verträgt auch hohen Schalldruck.

  • Zitat

    wahrscheinlich meinst Du also Kondensatormikrofone, was nahelegt, dass ein Mikrofonvorverstärker nötig ist.

    Dynamische Mikrofone kommen ohne Verstärker aus?


    Am einfachsten wäre es natürlich ohne Phantomspeisung und somit ohne Batterie. Gibt's da auch passende Modelle?


    Werd mich noch ein wenig auf homerecording.de umsehen, bin mir nur nicht sicher welche Suchbegriffe ich da verwenden soll?

  • ... Deine M-Audio Transit hat "nur" einen Line-In. Je nachdem wie empfindlich der ist könnte auch ein Mikrofon daran funktionieren - vermutlich aber nicht. Ergo benötigst Du einen Mikrofonvorverstärker oder ein kleines Mischpult.

  • Kauf dir einen Zoom H2!
    Das ganze Gefummel mit Rechner und Mikros ist viel zu aufwendig, um sich beim Üben oder Proben mitzuschneiden.
    Einen H2 stellt man hin, drückt auf Aufnahme und fertig.
    Das Teil nimmt als mp3 oder unkomprimiert auf, wenn man will sogar 4 Kanal Surround...
    Später zieht man die Aufnahmen einfach per uSB auf nen Rechner, wenn man will, und gut ist.
    Seitdem ich so ein Teil habe, weiß ich gar nicht mehr, wie ich vorher überhaupt existieren konnte :D
    Die Klangqualität ist beeindruckend für so ein kleines Gerät!


    Ich hab letztens aus Zeitvertreib in meinem Unterrichtsraum in der Musikschule Drums aufgenommen, diese Aufnahmen in meinen Mac gepackt, etwas EQ und ein wenig Hall drauf und dann jemand vorlaufen lassen. Der Kollege war dann der Meinung, ich hätte das Set komplett abgenommen :D
    Vorraussetzung für so ein Ergebnis ist allerdings, das es im Raum auch gut klingt.
    Jedenfalls ist das Gerät astrein und würde ich der Computer + mikro Lösung immer den Vorrang geben.
    So hab ich die letzten Jahre auch öfters Mitschnitte von Proben gemacht, was nie so gut im Endergebnis und vor allem nie so umaufwendig wie der H2 war.
    Natürlich gibt es womöglich noch das eine oder andere Gerät, das vielleicht auch etwas besser ist als der H2 (z.b. mit einem Display, wo man auch was erkennen kann...), aber eben nicht zu diesem Preis.
    Ich würde jedenfalls eher Geld in so etwas stecken, als für 200€ zwei Mikros zu kaufen, die dann auch nicht besser klingen und mehr Arbeit machen...

    Einmal editiert, zuletzt von drumdidi ()

  • Drumdidi´s Gedanken waren/sind auch meine, wollte mir zu Weihmachten ein Zoom H2 schenken, nun ist es aber Dank DF ein H4 geworden.
    Ich überlegte einige Monate, aber ich hätte die Mikros, Kalbel, Laptop oder so und Mischpult oder ähnliches gebraucht. Das ist für mich als Amateur und "nur" zum Üben schlicht und ergreifend einfach zu teuer.


    Wenn dann meine Karriere durchstartet werde ich eh bezahlt das gute Zeug zu verwenden. =-)



    stiegl

    Denk mal nach!


    Und, heute schon geübt? =)





    Meins

  • der h2 ist ein tolles und unkompliziertes (!) kleines gerät und macht für den preis erstaunlich gute aufnahmen.


    Das ist auch meine Meinung. Ich hatte das H2 nur nicht empfohlen, weil es aus dem vom TS genannten Preisrahmen von 150,-€ fällt.


    nun ist es aber Dank DF ein H4 geworden.


    Warum? Bitte um Erläuterung.

    Le roi - c'est moi! :saint:

    Der Gesunde Meschenverstand liegt bei den Dinosauriern.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!