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noVocals

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1

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 14:51

Cajon lernen mit "Cajon Styles for Drummers" von Martin Röttger

Da ich mich in nächster Zeit in einem eher akustischen Umfeld bewegen werde, habe ich beschlossen Cajon spielen zu lernen.
Kennt jemand oben genanntes Buch und kann etwas dazusagen?
Ist es eurer Meinung nach überhaupt empfehelenswert Cajon autodidaktisch zu erlernen? Als relativ erfahrener Drummer kommt man schnell auf den Gedanken "so schwer kann das ja nicht sein..." -- trügt der Schein?

drumsandbeats

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2

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 16:25

Moin,

ich kenne drei Cajon Bücher. Das von dir genannte, sowie die von Mathias Philipzen und Conny Sommer. Ich habe mich nicht wirklich tief mit den Büchern auseinandergesetzt, würde sie aber in folgender Reihenfolge bewerten:

1. Conny Sommer
2. Mathias Philipzen
3. Martin Röttger

Das Buch von C.Sommer befasst sich am umfangreichsten mit dem Cajon.
Mathias Philipzen behandelt in seinem Buch auch lauter andere Cajon-ähnliche Kisten von Schlagwerk, was den eigentlichen cajon-Teil etwas kleiner werden lässt.
Herr Röttgers Buch scheidet bei mir aus, weil er in den Notationen für die Playalongs ca. einen Takt pro Zeile notiert, was bedeutet, dass ein Song sich auf 5-10 Seiten (aus dem Gedächtnis) erstreckt, was in der Praxis sehr unpraktikabel ist.

Viel Spaß beim Lernen. Ein Lehrer, der einem ein wenig auf die Finger schaut und auch was zum Sound sagen kann, wäre natürlich super. Autodidaktisch geht aber wohl auch, wenn man nur streng genug mit sich selber ist und weiß, wo man sich richtige Technik und guten Sound auf dem Instrument abschauen kann.

Gruß
Sven
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Savage

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3

Mittwoch, 21. Oktober 2009, 22:54

also ich besitzte das Röttger buch auch und muss sagen:

An und für sich für anfänger ganz gut gemacht, aber wenn man ein relatives verständnis von groove und möglichkeiten hat töne aneinander zu reihen (sprich weiß was musik ist xD) stößt man im buch schnell an seine grenzen.

ich würds mir aber persönlich wieder kaufen, da es mich wieder drauf gebracht hat zu üben xD

Gsälzbär

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4

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 12:44

Möglicherweise interessiert dich dann das hier: Workshop. Ist gut, war im Frühjahr bei ihm.
Gruß Gerd
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noVocals

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5

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 13:09

Super Tipp, danke! Das klingt echt interessant :)

drumsandbeats

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6

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 13:12

Den Workshop des Herrn Philipzen gucke ich mir heute Abend in Göttingen an. Bin schon gespannt.
"If you don't feel it, don't play it." James Jamerson

Gsälzbär

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7

Donnerstag, 22. Oktober 2009, 16:54

Er hat, finde ich, eine nette und mitreisende Art zu Unterrichten. Ich wünsche dir viel Spaß.
Gruß Gerd
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DerNeue

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8

Montag, 9. Oktober 2017, 08:49

Das Buch von C.Sommer befasst sich am umfangreichsten mit dem Cajon.
Mathias Philipzen behandelt in seinem Buch auch lauter andere Cajon-ähnliche Kisten von Schlagwerk, was den eigentlichen cajon-Teil etwas kleiner werden lässt.
Herr Röttgers Buch scheidet bei mir aus, weil er in den Notationen für die Playalongs ca. einen Takt pro Zeile notiert, was bedeutet, dass ein Song sich auf 5-10 Seiten (aus dem Gedächtnis) erstreckt, was in der Praxis sehr unpraktikabel ist.
Habe das Buch von Martin Röttger und finde es in Ordnung. Die DVD ist allerdings relativ steif und uninspirierend. Ist das Buch von Conny Sommer da etwas lockerer und gibt es auch Hinweise auf Fingertaps und ähnliches, was über Bufftack hinaus geht?

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