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Sonntag, 17. Januar 2010, 23:55

Arme Platin Schlagzeuge.... immer werden sie gehänselt

Ich habe im Forum viele Threads gesehen indem Platin als "billig" und "Qualitativ schlecht dargestellt werden. Jetzt muss ich hier mal aufräumen ^^!!!

Ich spiele seit jahren (4 jahre) TÄGLICH (ab und zu mal ein tag pause zwischendrin) auf einem Platin Classic Schlagzeug....... Und ratet mal in was für nem Zusatand es ist?!?!?! Es hat sich so gut wie nicht verändert. Die hardware ist noch vollkommen in ordnung, Die gratung war noch nie beschädigt oder gar krum xD.

Wenn ich mal Mein set mit anderen Einsteigersets vergleichen darf. z.b. Basix: Das Platin hat dan jeder spannschraube unterlegscheiben zum hoopschutz, und an jedem böckchen gummischeibchen zum kesselschutz, was man vom Basix nicht behaupten kann (Ich was leider nich mehr welche serie das basix war). Über den Sound der ja individuell gefällt ist nicht zu diskutieren, und über die schrecklichen werksfelle beider sets sowieso nicht...

Eines muss ich dem Platin aber anmerken: Der verstärkungsring im bass resonanzfell war nicht richtig verklebt und hat daher bei jedem kick gekratzt, so musste ich auch dieses austauschen. Fußmaschine ist schrecklich xD



Ich werde demnächst mal reinstellen was man aus einem Platin set alles so zaubern kann ;-)

Basix fans seit mir nicht böse: Als ich im musikgeschäft das 12" tom des basix sets am spannreifen packte und hochgehoben habe ist ein böckchen abgerissen :D mit dieser erfahrung war basix für mich außer frage

Hammu

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2

Montag, 18. Januar 2010, 08:13

Ich stimme dir im Prinzip voll zu.
Ich besitze/besaß auch schon längere Zeit ein Classic Cantabile (quasi baugleich mit Platin - in allen Serien) und Basix Concept/Custom Drumsets und war/bin immer noch zufrieden mit den Teilen.

Das Problem bei diesen Sets ist natürlich eben immer die, durchaus mögliche, schlechtere Verarbeitung (fehlende Endkontrolle, B-Sets der verschiedensten Markenbrands (also Sets, die im Auftrag für bekannte Marken in China zusammengebaut werden). Bisher habe ich Glück gehabt, d.h. alle evtl. aufgetretenen Fehler konnten mit Bordmitteln repariert werden.
Aber dafür haben die Sets auch immer nur einen Bruchteil der Markensets gekostet und klingen, mit guten Fellen, trotzdem gut.

Allerdings nur für Einsteiger/Fortgeschrittene ohne Angeber Ambitionen geeignet :D .

Andererseits bleiben sie genau dadurch auch preiswert und sind eine gute Alternative für alte, abgewrackte Proberaumsets.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Hammu« (18. Januar 2010, 08:59)


esCo_LA_

... in erster linie großkotz

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3

Montag, 18. Januar 2010, 08:33

Die Frage ist auch, zu welchem Zweck man sich so ein Set Kauft.

Wenn ich als Anfänger ein Schlagzeug fuer den heimischenkeller benötige, wo es 4 Jahre an seinem Platz steht, mag auch ein Platin in Bezug auf seine Verarbeitungsqualitaet ein langes Leben haben.
Sollte ich allerdings den Wunsch hegen das Schlagzeug für den Livegebrauch zu benutzen, also on the road, wo es mehrmals im Monat (evtl. sogar in der Woche) auf und abgebaut wird, so treten da schon erhebliche Qualitative Unterschiede (oder Mängel...) ans Tageslicht.

Pauschal zu sagen "das ist schlecht" oder "ich muss hier mal aufraeumen, das ist gut" geht also nicht!

Wie sagt das BaFoeG-Amt sogern:" Das ist Einzelfall abhaengig" ;)
Evil Jared's Rock-Drinks.de - Sex, Drinks & Rock n Roll

HOHK

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Montag, 18. Januar 2010, 09:23

Sollte ich allerdings den Wunsch hegen das Schlagzeug für den Livegebrauch zu benutzen, also on the road, wo es mehrmals im Monat (evtl. sogar in der Woche) auf und abgebaut wird, so treten da schon erhebliche Qualitative Unterschiede (oder Mängel...) ans Tageslicht.

Zitat



Andererseits sind sie ja so billig, dass man sich für gut bezahlte Gigs einfach jeweils ein Set zum Auftrittsort bestellt und es nach dem Gig einfach stehen lässt... 8)
.
Schöne Grüße - Rainer K. aus B. an der W.

Pitters

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5

Montag, 18. Januar 2010, 11:46

Ich konnte vor einiger Zeit einige Erfahrungen mit einem Platin De Luxe ( Lackierung Sunburst ) machen. Das gab`s nagelneu und ungebraucht für schlappe 360.- Euro.

Ich kann absolut nichts negatives über das Set sagen. Lackierung und Verarbeitung einwandfrei, viele feine Detaillösungen. Ich hatte allerdings ein Problem mit dem Sound der Bassdrum, da kam wenig raus. Nachdem der Händler die Bassdrum ausgetauscht hatte, war alles okay. Lag also wohl am Kessel.

Die Hardware ( speziell die beiden Beckenständer und die HiHat Machine ) sind suberstabil verarbeitet, da gab es überhaupt nichts zu meckern. Fussmaschine mit Doppelkette und schwerer Bodenplatte, alle Feinjustierungen möglich. Ebenfalls klasse.

Lediglich der Snareständer fiel qualitativ deutlich ab. Auch die Lackierung der Spannreifen war mies, die bröckelt schon beim strengen Hinschauen ab.

Gratungen super, gummiunterlegte Spannböckchen, HiHat mit drehbaren Beinen, gummiunterlegten Spannklammern der Bassdrum, Hocker auch noch dabei.

Mit neuen Fellen ( wir hatten hier Remo Emperor und ein Ambassador für die Snare) steht da ein super klinges Set, dass zudem auch noch sehr gut ausschaut.

Ich denke, dass das Setwird wohl eher von Anfängern gekauft wird, die nicht jede Woche einen Gig spielen. Die sind mit diesen Sets hervorragend bedient, das ist Fakt.

Bevor jetzt hier wieder eine aufgeregte Diskussion hochköchelt: Ich denke, dass man nur dann eine konkrete Aussage machen kann, wenn man so ein Set selber schon einmal gespielt und aufgebaut hat. Ich kann es vorbehaltlos z.B. Eltern empfehlen, die ihrem Nachwuchs den Zugang zum Schlagzeug ermöglichen wollen.

Ansonsten bin ich der Meinung, dass es ausserordentlich ist, was hier für diesen geringen Preis geboten wird. Da habe ich schon Sets unter den Fingern gehabt, die deutlich teurer waren und weniger Qualität geboten haben. :whistling:

Best
-Pitters

HOHK

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6

Montag, 18. Januar 2010, 12:25

Dass Du Dich als Besitzer eines Sonor Phonic ( 80er Jahre Set) / Mapex M Pro - Sets lobend über so einen Klumpatsch auslässt, ist ein Witz...
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Schöne Grüße - Rainer K. aus B. an der W.

yoyogun

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7

Montag, 18. Januar 2010, 12:38

Dass Du Dich als Besitzer eines Sonor Phonic ( 80er Jahre Set) / Mapex M Pro - Sets lobend über so einen Klumpatsch auslässt, ist ein Witz...

Ich mach dann auch mal einen Witz und schliesse mich vorbehaltslos den positiven Meinungen an. Habe mich ja schon desöfteren als Freund des chinesischen Billigprodukts geoutet. Einen Witz finde ich eher das die Leute die das Zeugs noch nie gesehen, schon gar nicht gespielt haben immer ihre Expertenmeinung zum Besten geben und alles zerreisen was nicht in ihr Schlagzeugweltbild passt.

Hammu

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8

Montag, 18. Januar 2010, 12:42

Dass Du Dich als Besitzer eines Sonor Phonic ( 80er Jahre Set) / Mapex M Pro - Sets lobend über so einen Klumpatsch auslässt, ist ein Witz...
.


Was soll daran ein Witz sein, wenn man, wie "Pitters", trotz guter eigener Drumsets auch die anderen preiswerten Sets mal positiv erwähnt? Wenns fundiert ist, d.h. man diese Sets auch schon selbst über längere Zeit bespielt hat, finde ich es durchaus legitim und auch richtig, Anfängern (aber auch preisbewußten Fortgeschrittenen) diese Möglichkeit des preiswerten Einstiegs mal aufzuzeigen.
Ich besitze (und spiele) auch seit Jahren ein Pearl MMX (besaß sogar vorher auch ein Sonor Phonic, ein Sonor Phonic Plus und ein SonorLite (in dieser reihenfolge) - fand aber das MMX schöner im Klang - bin ich jetzt auch ein Drumbanause?).
Nebenbei habe ich aber auch noch ein Basix Custom, ein Basix Concept und besaß ein Cantabile Session Stage in Benutzung (Proberäume) - und mit allen habe ich auch schon diverse Gigs absolviert, ohne, dass etwas kaputtging.
Klar, es sind nur Einzelgigs und keine Tourneen, aber ich denke, wenn einer eine ganze Tournee durchzieht, hat er eigentlich auch Sponsoren und muß vllt nicht auf jeden Cent achten, den sein Handwerkszeug kostet.
(Analogie: Wäre ich professioneller Handwerker, hätte ich auch ein Hilti Bohrhammer und keine Maschine vom Aldi, aber bei mir tuts die auch.)
Jeder Hobbyist muß sich aber schon Gedanken über die Finanzierbarkeit machen.
Und ich habe auch schon mehr, sehr gute, Drummer mit relativ einfachen/billigen Sets gesehen, die musikalisch besser waren, als viele Blender mit ihren teuren Nobel-Kisten.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hammu« (18. Januar 2010, 12:48)


HOHK

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9

Montag, 18. Januar 2010, 13:05

Und ich habe auch schon mehr, sehr gute, Drummer mit relativ einfachen/billigen Sets gesehen, die musikalisch besser waren, als viele Blender mit ihren teuren Nobel-Kisten.

Ich auch.
Ich habe aber auch schon in unzähligen Proberäumen solche Drumleichen rumstehen sehen.
Die sahen schauderhaft aus und klangen noch schlimmmer als sie aussahen.
.
Schöne Grüße - Rainer K. aus B. an der W.

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Montag, 18. Januar 2010, 13:17

Man kann natürlich jede x-beliebige Ausnahme, Vorausetzung und Sonderfall diskutieren. Purdie spielt auf seinem Basix Custom auch besser als ich und sogar der Mensch der in Amiland auf der STraße sitzt und auf Eimern dengelt. Und? Ich hab trotzdem die geileren Buden bei mir im Proberaum stehe. Und ich gehe damit nicht auf Tour. Bin ich jetzt ein Blender?
Es soll sogar Bands geben und davon ziemlich viele, die nicht endorsed werden und trotzdem auf Tour gehen. Manche von denen haben sogar Charthits und machen Hallen mit 1000 Menschen voll! So what?

Unterm Strich ist die Güte eines Platins nicht mal ansatzweise mit dem eines Phonics, Designers, Starclassics oder Masterworks zu vergleiche. Egal wer dahinter sitzt.
"I'd rather eat my own shit than do a duet with James Blunt" (Paul Weller)

Hammu

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11

Montag, 18. Januar 2010, 13:18

Genau deshalb ist es ja so wichtig, dass man die "Perlen" unter den Billigdrums (also die wirklich Brauchbaren) mal ein wenig beleuchtet.
Aber ich muß dir Recht geben, es gibt auch eine Menge Schund im Billigsektor, auch heute noch - oder besser gesagt, schon wieder.
Schönes Beispiel (etwas OFF-TOPIC): Habe letztlich ein Paar 15" Paiste 404 HiHats von einem Kollegen hier gekauft und war überrascht, wie relativ gut diese Teile klangen (schließlich waren diese 404 Becken in den 70ern mal die zweitbilligste Serie von Paiste).
Aber klanglich garkein Vergleich zu den neueren 402, die fürchterlich klingen. Von PST3 ganz zu schweigen.
Die 404 Serie liegt imo näher an den 2002ern, als die ganzen heutigen Paiste "Billig"serien.

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12

Montag, 18. Januar 2010, 13:22

Ich kann bei dem Schund wie cantabile, Platin, Hohner und Doppler leider keine Perle entdecken.
Vielleicht bin ich ignorant, aber ich kaufe gerne Image mit.
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HOHK

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13

Montag, 18. Januar 2010, 13:26

Auf Qualität zu achten, ist nicht ignorant.
Billig-Klumpatsch zu preisen ist verbohrt.
.
Schöne Grüße - Rainer K. aus B. an der W.

Hammu

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14

Montag, 18. Januar 2010, 13:28

Man kann natürlich jede x-beliebige Ausnahme, Vorausetzung und Sonderfall diskutieren. Purdie spielt auf seinem Basix Custom auch besser als ich und sogar der Mensch der in Amiland auf der STraße sitzt und auf Eimern dengelt. Und? Ich hab trotzdem die geileren Buden bei mir im Proberaum stehe. Und ich gehe damit nicht auf Tour. Bin ich jetzt ein Blender?
Es soll sogar Bands geben und davon ziemlich viele, die nicht endorsed werden und trotzdem auf Tour gehen. Manche von denen haben sogar Charthits und machen Hallen mit 1000 Menschen voll! So what?

Unterm Strich ist die Güte eines Platins nicht mal ansatzweise mit dem eines Phonics, Designers, Starclassics oder Masterworks zu vergleiche. Egal wer dahinter sitzt.


Dass das Platin (und Ähnliche) nicht in die gleiche Kategorie wie die Nobelteile gehören steht doch auch ausser Frage - nur die guten Billigteile reichen dem normalen Hobbydrummer völlig (Liebhaberei mal aussen vorgelassen).
Ich komme mit meinem Renault auch trocken von A nach B, da brauche ich keinen Mercedes für.
Warum also mehr ausgeben als nötig? Gute Becken sind da eigentlich viel wichtiger - die kann man leider nicht mal eben pimpen.
Und nicht jeder, der ein tolles Set hat, ist ein Blender (aber jeder zieht sich den Schuh an, der ihm passt :D ).
Und Purdie auf dem Basix Custom habe ich mal live auf der Messe am Basix Stand gesehen - bei seinem Spiel klang das Teil einfach umwerfend.
Aber leider klinge ich auf meinem Baix Custom (aber auch auf dem Pearl MMX ) nicht annähernd so gut, leider - aber ich gebe nicht auf :D .

@ HOHK: Relativ gute "Billig" Sets zu erwähnen ist nicht verbohrt, sondern aktive Drummer-Lebenshilfe - nicht jeder hat das Geld für Spitzenqualität und Schlagzeugspielen soll ja nun auch nicht nur ein Vergnügen für Reiche sein, oder?
Deshalb "preise" ich eben gerne mal preiswerte Kisten/Hardware (die ich selbst in Benutzung habe), was natürlich nicht heißt, dass alle Billiggeräte gut sind - da gibt es auch viel Schund, man muß schon gut hingucken.
Und der Themenstarter sieht das scheinbar genauso.
Die Umschreibung mit "Perlen" ist natürlich relativ zu sehen, vllt eher sowas wie Zuchtperlen (sehen an der richtigen Frau auch schön aus, sind aber viel billiger als Echte).
Und es wird ja hier auch niemand gezwungen, solche Drums zu kaufen - erlaubt ist, was Spass macht und mir machen eben meine Billigteile Spass.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Hammu« (18. Januar 2010, 13:45)


yoyogun

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15

Montag, 18. Januar 2010, 13:30

Vielleicht bin ich ignorant, aber ich kaufe gerne Image mit.

Wenn irgendso ein Billigheimer das gleiche Geld wie manche der etablierten Hersteller in die Hand nehmen würde und sich mal so richtig ordentlich mit namhaften "Endorserhuren" X eindeckt gibt es innerhalb kürzester Zeit mordsmässiges Image, leider kann dann der Preis nicht mehr gehalten werden, gibt aber wiederum Raum für neue Billige ohne Image :rolleyes:

X die natürlich möglichst viel Schwachsinn in der Öffentlichkeit verzapfen(wie z.B. Peter Erskine zu Wechsel Yamaha/DW)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »yoyogun« (18. Januar 2010, 13:48)


crudpats

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16

Montag, 18. Januar 2010, 13:35

Wird echt Zeit für den großen Hörtest mit Augenbinde. Je mehr ich von diesen Threads lese, desto stärker wird mein Wunsch, sowas mal zu organisieren. HOHK bekäme von mir als erster die Binde um - Lights, camera, embarrassment, sag ich nur...

:whistling:

.

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17

Montag, 18. Januar 2010, 13:48

@Yoyogun

Leider geht das nicht mal eben. Siehe OCDP.

@crudpats

Mach das, ich stelle alles zur Verfügung was ich an Geraffel da habe.
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HOHK

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18

Montag, 18. Januar 2010, 13:50

Ich glaube nicht, dass es darum geht.

Bei der Beurteilung von Drumsets sollte immer die Langzeit-Haltbarkeit berücksichtigt werden, und da schneiden die Billigheimer nun mal nicht gut ab - vornehm ausgedrückt.
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Schöne Grüße - Rainer K. aus B. an der W.

Pitters

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Montag, 18. Januar 2010, 13:52

" Unterm Strich ist die Güte eines Platins nicht mal ansatzweise mit dem eines Phonics, Designers, Starclassics oder Masterworks zu vergleiche. Egal wer dahinter sitzt."

Das habe ich ja auch gar nicht behauptet. Es ist auch klar, dass derjenige, der schon länger ambitioniert spielt, sich ein ein anderes Set kauft.

Was anderes ist es aber, wenn Du z.B. Kinder hast, die Schlagzeug lernen möchten. Das ist für viele Eltern eine fette Anschaffung, zumal wenn Du nicht weisst, ob der begeisterte Nachwuchs auch bei der Stange bleibt. Diese Zielgruppe ist z.B. mit dem Platin exzellent bedient, für den geringen Preis gibt es ein ordentliches Set. Nachdem was ich hier gesehen habe, sogar ein sehr ordentliches Set. Ich konnte es z.B. direkt mit einem PDP 805 vergleichen. Da machte das Platin Set eine deutlich bessere Figur.

Das Preis - Leistungsverhältnis beim Platin ist grandios, im Unterschied zu den meisten anderen Postern kann ich mir das Urteil erlauben. Yoyogun kennt das Set auch und findet es auch okay. Eine sinnvolle Diskussion ist meiner Meinung eigentlich nur dann möglich, wenn man das Set auch selber einmal gesehen und genauer unter die Lupe genommen hat. Das ist doch bei den meisten hier gar nicht der Fall.

Best
-Pitters

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Montag, 18. Januar 2010, 13:53

Wie gesagt auch Image zählt. Ich gebe gerne viel aus und freue mich ein teures Set zu haben, auch wenn das im Blindtest schlechter abschneidet. Ich finde es ist nichts verwerfliches dran für Namen zu bezahlen, obowhl das in Deutschland ja gerne mal als negative Eigenschaft aufgefasst wird.
"I'd rather eat my own shit than do a duet with James Blunt" (Paul Weller)