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steve46

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1

Mittwoch, 30. Juni 2010, 13:03

Wie lang halten eure Sticks???

Hallo

Ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen.
Ich heiße Stefan bin 13 Jahre alt und komme aus Österreich.

Jetzt aber zu meinem Problem:

Ich hab 24.02.2010 das Schlagzeugspielen angefangen, meine Drumsticks haben vom 24.02.2010 - 01.06.2010 gehalten.
Hab mir dann gleich ein neues paar gekauft und das hielt nur vom 01.06.2010 - 25.06.2010

Beidemale waren es VICFIRTH 5A Sticks

Warum sind die so schnel kaputtgegangen???

lg steve46

yoyogun

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2

Mittwoch, 30. Juni 2010, 13:09

:D Die waren morsch!

Im Ernst, die Haltbarkeit von Sticks kann man sicher nicht am Kalender festmachen. Es genügt u.U. doch ein falscher Schlag und so ein Stock bricht. Vermutlich gibt es an deiner Technik auch noch vieles zu verbessern, ist ja auch logisch, du spielst ja erst ein paar Monate. Ich hoffe du hast einen Lehrer der dir die richtigen Techniken zeigt.

Edit: in der Suche wird man auch fündig z.B.: Stickverschleiß

Edit 2: Herstellerfehler oder spiel ich falsch

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »yoyogun« (30. Juni 2010, 13:19)


Jürgen K

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  • »Jürgen K« ist männlich

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3

Mittwoch, 30. Juni 2010, 13:13

Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht

Hallo,

bevor die Post abgeht:

meine Stöcke halten zwischen fünf Minuten und dreißig Jahren.
Man kann bei einem baugleichen Modell Pech haben, Holz ist ja ein Naturprodukt und in der Endkontrolle (sofern es sie gibt), kann auch mal was durchrutschen oder es kann auf dem Transport, beim Groß- oder Kleinhändler zu ungünstigen Lagerbedingungen kommen.
Der Hauptgrund ist aber die Spielweise. Mit dem genannten Stock haue ich pausenlos wie ein Berserker auf den Rand meiner Kleinen Trommel (richtig heftiger Rock halt), dann gibt es schnell Spliss und Bruch. Nehme ich den Stock und spiele zehn Jahre Combo Jazz damit (natürlich fast ohne rim shot), dann hält der eben entsprechend länger.
Für einen jungen Burschen, der moderne Musik macht, ist es vollkommen in Ordnung, wenn auch ein Markenstock nach ein paar Wochen bis Monaten bricht.

Grüße
Jürgen

PS
Ich hatte Zeiten, da habe ich binnnen 90 Minuten einen 5 B geschrottet und gleichzeitig 7 A jahrelang gespielt. Alles Markenware.

PPS
Für den Sachverständigen: am Bruchbild kann man erkennen, woran der Stock gestorben ist. Dazu ist allerdings die Leichenschau erforderlich. Beschreibung à la "ist kaputt" reicht natürlich nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jürgen K« (30. Juni 2010, 13:16)


rlp

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  • »rlp« ist männlich

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4

Mittwoch, 30. Juni 2010, 13:20

... der Jürgen hat recht. Die Lebensdauer von Stöcken ist nicht vorhersehbar - leider. Ich nehme bei Auftritten grundsätzlich ein frisches Paar. Aber auch damit hatte ich schon Pech. Arbeite weiter an Deiner Technik und ärgere Dich nicht über brechende Stöcke.
Saludos,
Rainer

Mein Zeugs ...

steve46

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  • »steve46« ist der Autor dieses Themas

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5

Mittwoch, 30. Juni 2010, 13:40

Und wie ist das bei euch mit der Hi-Hat wird der Stock auch so schnell bei euch dünn auf dem Schaft

rlp

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  • »rlp« ist männlich

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6

Mittwoch, 30. Juni 2010, 13:43

... ich habe damit kein Problem. Ich schlage die HiHat auch eher in einem flachen Winkel. Hast Du einen Schlagzeuglehrer?
Saludos,
Rainer

Mein Zeugs ...

Pressroll

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  • »Pressroll« ist männlich

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7

Mittwoch, 30. Juni 2010, 13:52

... der Jürgen hat recht. Die Lebensdauer von Stöcken ist nicht vorhersehbar - leider. Ich nehme bei Auftritten grundsätzlich ein frisches Paar. Aber auch damit hatte ich schon Pech.


Wie so vieles in der Natur ist auch die Stockhaltbarkeit abschätzbar. Dazu muss man die Stöcke aber auch spielen. Ich benutze grundsätzlich keine neuen Stöcke für Gigs weil ich eine Bekannte gesehen hat der die guten VF 5a beim einzählen brachen. Frisch aus der Packung. Wenn die Sticks eine Probe durchhalten ist die Wahrscheinlichkeit eines "Materialfehlers" gering und der Gig sollte zumindest gut anfangen. Ich habe aber auch Drummer gesehen die bei einem Gig 3Paar 5b durchgeknüppelt haben. Ja, da hilft auch das vorspielen nichts.
:!: Schlagzeug Lieber Bettelstudent als ohne dw!

Suche Band, oder Musiker im "Studentenmilieu" die gern und viel auftreten und 'nen Drummer suchen, Proberaum vorhanden. Wenn ihr jemanden (in Dresden) kennt der mich gebrauchen könnte, dann lasst es mich bitte wissen. Ideal wäre eine Kombo die dem Gitarrenrock im Stile von Refused oder The (International) Noise Conspiracy frönt.

yoyogun

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  • »yoyogun« ist männlich

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8

Mittwoch, 30. Juni 2010, 13:55

Wie so vieles in der Natur ist auch die Stockhaltbarkeit abschätzbar

?( Wie machst du das? Verrat mir das Geheimnis!

Catzzzpaws

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  • »Catzzzpaws« ist männlich

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9

Mittwoch, 30. Juni 2010, 14:02

Es ist erstaunlich wie kontrolliert und (vergleichsweise) sanft die professionellen Heavy Hitter auf Trommeln und Becken schlagen. Das sieht zwar oft aus, als würde Holz gehackt - soll es ja auch - aber letztlich sind die Treffer eben "genau richtig" hart und sehr präzise.

Wenn Du zu viele Sticks auf den Rims durchprügelst - und sich die Becken durchs Holz fräsen, solltest Du ein bisschen an der Technik feilen. Dennoch ist der Verschleiss natürlich nicht zu verhindern. Es müssen ja nicht ständig die doppeltteuren Signature-Modelle sein.

crudpats

unregistriert

10

Mittwoch, 30. Juni 2010, 14:31

Richtig gut erklärt das Jojo Mayer in seiner DVD. Es kommt darauf an, den Stock nach dem Auftreffen so freizugeben, dass die Schlagenergie nicht in eine Belastung des Materials und der Hand umgesetzt wird (weitere Details dazu besser direkt bei Jojo gucken - die DVD sollte sich sowieso jeder Trommler reinziehen). Hilfreich finde ich auch den Gedanken, dass man nicht auf die Trommel schlägt, sondern nur den Arm fallen lässt und durch die Körpermechanik eine Peitschenbewegung des Stocks erzielt (Stichwort Moeller-Stroke). Das funktioniert auch für perverse Lautstärken und kostet wenig Energie. Ich selbst z.B. hab eher das Problem, dass ich zu laut spiele, zerstöre aber vergleichsweise wenig Felle und Becken; die Sticks gehen zwar kaputt, aber nicht wegen der Rimshots, sondern wegen der HiHat.

.

  • »viktorwdrums« ist männlich

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11

Mittwoch, 30. Juni 2010, 14:33

der hauptgrund sind denke ich die Becken!

Allerdings habe ich gemerkt, in letzter zeit gehen immer weniger sticks kaputt... aber wenn, dann so:


Der stick bricht nicht durch, sondern von der kuppel oben, dort der ansatz zum eigenltichen stick... von dort geht ein riss quer in den stick rein.

mir is auch schonmal einer so gebrochen, als hätte ich ihn mit den händen durchgebrochen. also einfach 2 holzstücke, die an den enden, an der stelle wo sie durchgebrochen sin, einfach nur gesplittert sind oder so...
14" Hihat von Zultan Rockbeat zu verkaufen, pn!!!

abbot

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12

Mittwoch, 30. Juni 2010, 14:34

nicht mal bei mir halten die 5A ewigs, weil nach ein paar monaten die amerikanische flagge und der schriftzug verschwunden ist. :P

Delbert

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  • »Delbert« ist männlich

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13

Mittwoch, 30. Juni 2010, 15:20

Ich schaffs noch nicht mal, dass meine Snare ringsrum am Rim entlang mit Holzspänen gefüllt ist, geschweigeden auf dem Boden Späne liegen! ;( Nur die Köpfchen der Barreltips der Vic Firth SD 4 Combo lösen sich in Wohlgefallen auf... 8|
Für jedes Problem gibt es eine schnelle, einfache und falsche Lösung!

flo1102

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  • »flo1102« ist männlich

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14

Mittwoch, 30. Juni 2010, 15:28

Wenn ich es nicht übersehen habe, dann wurde in keinem der Ratschläge auf die entsprechende Holzart (Ahorn, Hickory, Eiche) des Sticks eingegangen, die ja auch entscheidend für die Haltbarkeit ist.

Die leichten Ahorn-Sticks halten bei mir noch nicht mal eine Probe (bei normalem kräftigem Snare-Rim-Spiel). Schwere Eichen-Sticks halten (fast) ewig, sind aber sauschwer.

Ich bevorzuge seit Jahren Hickory's (Nussbaum). Die sind mittelschwer, und durch das langfaserige Holz wesentlich widerstandsfähiger. Die Sticks, die mir in den letzten 20 Jahren effektiv gebrochen sind, kann ich an beiden Händen abzählen. Dafür haben diese den Nachteil, das sie "ausfransen" bedingt durch die "faserige" Beschaffenheit. D.h., wenn sie zu sehr ausgefranst sind, dass der Stock keine gute Spielbarkeit mehr aufweist, kommt er auch weg, obwohl er nicht gebrochen ist. Je nach Hersteller kann der zeitpunkt, wann dies eintritt variieren.

Ich "verarbeite" ungefähr pro Jahr 5 Paar Sticks, bei wöchentlichem Spiel in den Stärken 5B (für Rock, wenn's lauter oder kräftiger sein soll) und 7A. Welcher Stock einem am Besten liegt, kann man nur durch ausprobieren herausfinden. Da müssen es nicht immer die teuren (Signature)-Markenmodelle sein.

Achso, ganz wichtig: Die Stöcke sollten nicht krumm sein (beim Kauf drauf achten)!!!!

  • »viktorwdrums« ist männlich

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15

Mittwoch, 30. Juni 2010, 15:49

Achso, ganz wichtig: Die Stöcke sollten nicht krumm sein (beim Kauf drauf achten)!!!!

Am besten auf dem tisch rollen, so isses am einfachsten und sichersten.

Allerdings is mir noch nie ein krummer stick untergekommen oO
14" Hihat von Zultan Rockbeat zu verkaufen, pn!!!

Pressroll

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16

Mittwoch, 30. Juni 2010, 16:08

Wie so vieles in der Natur ist auch die Stockhaltbarkeit abschätzbar

?( Wie machst du das? Verrat mir das Geheimnis!
Wie erwähnt kann man in kurzem Zeitrahmen den Stock einschätzen und ich bezog mich speziell auf den Beitrag von rlp, ausschliesslich neue Sticks für Gigs zu benutzen. Im Zusammenhang gelesen liest du schnell heraus das ich nicht auf Monate abschätze sondern eher im Nahbereich bleibe. Und wenn man Holz generell nicht einschätzen könnte würden alle Dächer einstürzen.
:!: Schlagzeug Lieber Bettelstudent als ohne dw!

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Jürgen K

PS: Mitglied

  • »Jürgen K« ist männlich

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17

Mittwoch, 30. Juni 2010, 16:37

Und wie ist das bei euch mit der Hi-Hat wird der Stock auch so schnell bei euch dünn auf dem Schaft


Hallo,

früher sah das bei mir auch wie nach der Behandlung durch ein Sägewerk aus, heute ist das Problem entschärft. Seit einiger Zeit habe ich die Hi-Hat-Becken niedriger, so dass auch der Winkel von Stock zu Becken flacher ist, das hilft. Bei mir ist das aber auch relativ gut möglich, weil ich durch die offene Spielweise (Hi-Hat mit links, normalerweise kein Überkreuzen von rechtem und linkem Stock) die Hi-Hat-Becken auch sehr niedrig einstellen kann.

Hickory ist im Werkzeug- und Trommelstockbereich grundsätzlich erste Wahl. Ahorn (englisch: maple) ist leichter, bricht aber auch schneller, Eiche (englisch: oak) ist sehr schwer, Weißbuche (englisch: hornbeam) ist auch leichter und bricht relativ schnell.
Ich habe immer ein Paar Ersatzstöcke dabei, bei Auftritten noch mehr. Sicher ist sicher.

Grüße
Jürgen

frenkie

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  • »frenkie« ist männlich

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18

Mittwoch, 30. Juni 2010, 17:28

Hallo,

ich kann mich nicht mehr erinnern, wann mir zuletzt ein Stick gebrochen ist. Bin zwar kein "Heavyhitter", aber gestreichelt wird bei mir das Schlagzeug auch nicht. Wenn die Sticks abgenutzt sind (absplitterungen, Kopf nicht mehr rund,...) werden sie ausgetauscht, es kommt also nicht zum bitteren Ende.

Es gibt zwei Punkte, worauf ich beim Kauf achte: zum einen ist es die Geradlinigkeit, der zweite Punkt ist, dass die Holzfasern nicht irgendwo "querlaufen", sprich, die Fasern von Stickanfang bis zum Ende durchgehen. Dieses Querlaufen der Fasern vermindert die Haltbarkeit deutlich. Man sollte meinen, dass solche Stöcke bei der Qualitätskontrolle sowieso nicht durchkommen, trotzdem habe ich schon bei nahezu jeder Firma solche Modelle entdeckt.

Mein hoher Stickverschleiß ergibt sich eher dadurch, das sie in jedem Raum verstreut sind, auch im Auto ist nicht nur ein Paar vorhanden, so quasi überall und jederzeit bereit ...

mfg frenkie

  • »TheAndyDrummer« ist männlich

Registrierungsdatum: 6. Februar 2010

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19

Mittwoch, 30. Juni 2010, 18:06

Also mir ist in meinem 1 Jahr Spielerfahrung kein einziger Stick gebrochen, und ich spiele fast ausschließlich Punk und im Proberaum bin ich Dauerryhmshotter. Und ich spiele 7A ;)

"Blackout"

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  • »"Blackout"« ist männlich

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Wohnort: 64546 Mörfelden-Walldorf Luisenstraße 10

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20

Mittwoch, 30. Juni 2010, 18:10

Ich spiele durchaus härtere Musik sprich Hardcore/Metalcore.

Innerhalb des ersten Jahres habe ich eine halbe Klappbox mit gebrochenen Sticks gefüllt. Mein letzter Bruch ist nun aber schon wieder bald ein JAHR her.
Die Sticks sehn zwar durch Rimshots auch nicht wirklich gut aus aber sie sind nicht gebrochen. Die Kuppe sieht noch gut aus.

Liegt wohl alles daran dass ich zumindest eine "Verdammt-ich hab-kein-Geld-mehr-Stick-bleib-bloß-ganz-Technik" entwickelt hab wenn es auch an sämtlicher anderer Technik mangelt.

Demnach am besten einen Lehrer suchen falls noch keiner vorhanden ist und sich ein bisschen was zeigen lassen, selbst wenn es nur Basics sind.

Gruß


Edith fügt hinzu dass ich etwa alle 2 Tage eine Stunde spiele

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »"Blackout"« (30. Juni 2010, 22:45)


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