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MG GROOVE GANG

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1

Montag, 1. August 2011, 03:26

Euere Einschätzung dringend erwünscht- Drums-Einsteiger zu alt oder nicht?

Hallo Musikerkollegen,

Ich bin neu hier und möchte zum folgendem Thema um eure Einschätzung bitten.

Meine Frage hier bezieht sich darauf, dass ich mich seit einigen Wochen ernsthaft mit Fragen und Zweifel herumschlage, ob ich mit meinen 46 Jahren nicht doch schon "zu alt" bin um das Schlagzeug spielen richtig und vernünftig zu erlernen.

Hier ein paar Hintergrundinformationen und Eckdaten, die euch vielleicht helfen meine Situation besser einschätzen zu können:
PS: (Möchte hier nicht angeben, sondern es soll nur Einblicke in meine musikalischen Fähigkeiten erschaffen.)

1. Ich Spiele seit ich 8 Jahre alt bin E- und A-Gitarren und auch E-Bassgitarre
(in fast allen modernen Musikrichtungen).

2. Bin Gitarrist und Leadvocalist in diversen Bands seit ich 14 bin und das bis zum Heutigen Tage fast ununterbrochen.

3. Von 1991 bis 2003 spiele und singe ich in diversen Profi-Coverbands im In- und Ausland für den Lebensunterhalt (Also Vollzeitmusiker wenn man so möchte).
Bin während dieser gesamten Zeit meist als Bandleader unterwegs und auch als Komponist/Produzent tätig in vielen Studios. Schwerpunkte und Vorzüge sind die 80er und 90er Old School Funk/Soul/Latin/Dance/Reggae aber auch Rock und Pop.

4. Offenbar habe ich ein ausgeprägtes Rhytmusgefühl. Zumindest sagen mir das viele Schlagzeuger und Percussionisten wenn wir im Studio oder Live zusammenarbeiten.
(Ich habe u.A. auch viel mit Jung-Schlagzeugern gearbeitet die einen bestimmten groove oder Muster nicht ganz drauf hatten oder diesen nicht nachvollziehen konnten.
Kann zwar keine Drums spielen aber war meistens fähig solche patterns und groooves u.s.w.. auf ein Pad oder sogar einen blöden Küchentisch vorzutrommeln und es dan zu vermitteln). Ich dies spricht dafür das ich mich mit Schlagzeugbezogenen Sachen etwas auskenne).

5. Ab 1993 habe ich ein eigenes Studio und produziere dort -nebst eigene Songs und Songs für die Band- auch komplette Songs und Alben für andere Bands und Artisten in Auftragsarbeit. Das heißt, ich arrangiere und produziere Songs oftmals von A-Z (also auch die gesamten Drumsparts ). Diese spiele ich meist per Midi-Keyboard, per Software, oder andere Hilfsmittel wie Drumcomputer ein.


Und genau da möchte ich bald einen anderen Weg gehen!
Denn nach so vielen Jahren von Drumparts die zwar "im Kopf swingend sind", per Finger einzeln "eintippen" und dann versuchen in viel Nacharbeit einen Live Feel hinzubekommen, bin ich es leid. Um so mehr die 80er und 90er Style Songs und Beats gefragt sind komme ich zu der Meinung, dass nur ein live eingespielter Drumtrack auch wirklich Live klingt und vom Feel und Groove her authentisch sein kann.
Am meisten spüre ich dass, wenn ich z.B, an einem Tag einen echten Schlagzeuger aufnehme und dann später bei einer anderen Produktion auf elektronischem Wege eingespielten Drumstracks bearbeiten möchte. Da ich mich ja hauptsächlich mit den obengenannten Musikrichtungen beschäftige, ist groove und feel so ´ne Sache und ich denke, dass können viele von Euch echten Drummer bestätigen oder?

Nun zum Punkt (sorry für das längere ausholen aber ihr seht ich nehme es sehr ernst -:)

Ich kam also auf den Gedanken, , dass sogar ein (gutes) E-Drumset -worauf man immerhin live mit Drumsticks einspielt- dann doch einen besseren groove und feel ermöglichen müssten als ein Midi-Masterkeyboard. Also kam mir auch der Gedanke das ich lernen möchte wie man Basic Patterns spielt. Von meinem musikalischen Verständnis her und vom Rhythmusgefühl her, dürfte es doch keine große Probleme geben, aber, Drummer sind wie ich meine, echte Multitalente denn Sie können immerhin mindestens 4 rhythmische Bewegungen gleichzeitig machen (Bewundernswert !! ) wirklich ich beneide euch denn ich kann es (noch) nicht!

Im Ernst, ich denke ich bin doch schon zu alt um das zu lernen oder was meint ihr dazu? Ich kann natürlich einen Profidrummer anmieten die mir -was ich für eine Aufnahme brauche- einspiele, aber wenn ich neue Songs komponiere und den groove erst mal suchen oder "erfinden" muss, dauert es meist viel zu lange und wird es zu teuer einen pro im Studio herumsitzen zu haben.
Ist auch keine Dauerhafte Lösung denke ich denn ich möchte meine Ideen umsetzen und experimentieren können so wie ich es auch mit Gitarre oder Vocals mache aber dabei stets einen life Drumtrack als Grundlage für einen Song zur Hand haben.

Was ich nun erreichen möchte ist folgendes:
In absehbarer Zeit (max. ca.2 Jahre mit 30-45min. am Tag üben ? ) erlernen, wie man Basis Grooves und gängige Patterns für meine Musikrichtungen spielen kann auf ein E-Drumset, und zwar so, dass es einigermaßen Studiotauglich ist. Mein Spiel soll nicht als Drumtrack für eine Endproduktion eines Songs dienen, sondern nur um meine Drumtracks genügend "Leben" einzuhauchen sodass die nachfolgende Aufnahmen -wie E-Bass und Gitarre und Keys- nicht länger mehr auf einen "leblosen" Drumcomputer-track eingespielt müssen.

Wie gesagt, ich möchte "nur" den Feel einer echt gespielten Drums-Aufnahme zur Verfügung haben um den Song darauf aufzubauen. Einige würden evtl. sagen: Geht auch an der Tastatur. Ich sage jedoch NEIN weil ich das seit Jahren vergleichen kann und immer wieder merke das etwas fehlt. Sogar die besten Drum-Maschienen und Software können keinen realen Menschen am Schlagzeug (ob Akustisch oder an E-Drums) ersetzen. Ich denke u.A. Bassgitarristen können dieses bestätigen wenn sie auf einen per MIDI generierten Drumtrack einspielen sollen.

Eure Einschätzung als Drummer ?
Wäre mein hier definiertes Ziel unter den hier beschriebenen Umständen und meinen musikalischen Hintergründen als realistisch anzusehen? Oder eher als Wunschdenken eines möchte-gern drummer?
Mal ganz Ehrlich Leute,... euer Feedback als Drummer und Musiker ist mir wichtig, da ich ja selber kein Drummer bin und auch nicht weis, worauf ich mich da einlasse.

Denn bevor ich mir ein Studiotaugliches Roland E-Set kaufe, möchte ich meine realen Chancen auf Erfolg einigermaßen einschätzen können.

Frage nebenbei:
Besser E-Drum mit Mesch-Fellen oder klassiche Gummipads?
Empfehlung E-Drumset ?

Ich wäre für eure sachkundige Einschätzung sehr dankbar. Bitte erlöst mich aus meinen Zweifeln? ?(


Vielen Dank schomal für Eure Hilfe!

Mit musikalischen Grüßen

Antony

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freak-928

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  • »freak-928« ist männlich

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2

Montag, 1. August 2011, 03:34

Du bist nie zu alt um mit etwas zu beginnen.

Nein, du wirst nicht so weit kommen wie ein 7-Jähriger der startet.

Wie weit du kommst hängt von deinem Übungsehrgeiz ab.

Starte und habe SPaß!!!
Alles wird gut

MG GROOVE GANG

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3

Montag, 1. August 2011, 03:44

Hallo Freak,

danke für deine Antwort!
Der Grundsatz "man ist nie zu alt" stimmt natürlich. Sehe ich auch so und wenn z.B. ältere Anfänger/Schüler zu mir kommen für Gesangs- oder Gitarrenunterricht sag ich das gleiche wenn sie mich fragen.

Klar das ich in diesem Leben niemals ein Dave Wackel oder Simon Phillips werden kann, egal wie viel ich übe, die Zeit wird nicht reichen vermute ich - :)
Aber das muss auch nicht sein. Denn ich möchte "lediglich" Basic grooves so spielen lernen, sodass sie vom feel her ECHT wirken

Spaß haben an Musikmachen und an neues entdecken ist natürlich auch sehr wichtig, aber ich möchte diese Sache nicht als Spielerei angehen.
Dafür hätte ich keine Zeit. Es geht mir darum, dass ihr Drummer, wo ihr doch schon Erfahrung habt, viel besser einschätzen könnt was (bei maximalen Übungsreiz und Engagement) Realerweise erreichbar wäre und was Träumerei wäre. Bin Realistisch eingestellt den ich weis wie lange ich gebraucht habe auf meinem jetzigem Nivo singen und Gitarre spielen zu lernen. Von daher meine Zweifel ob es machbar ist was vorhabe.

Gruß
Antony

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MG GROOVE GANG« (1. August 2011, 03:58)


drumrookie

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4

Montag, 1. August 2011, 06:13

Das man nie zu Alt ist hatten wir ja schon. ;)

Also, ich habe vor ca. 10 Monaten mit dem Schlagzeug angefangen.
Ich bin 36 Jahre alt und habe Erfahrung mit E-Gitarren, seit ich 16 bin.

Letztes Jahr habe ich mich dann dazu entschieden mit dem Schlagzeug anzufangen und habe es bislang nicht bereut.
Zum einen hat mir das nochmal einen ganz nueen Blickwinkel auf die Musik gegeben und vor allem hat es mir die Notenwelt nahe gebracht, vor der ich mich als Gitarrist bislang gefürvhtet hatte. ;)

Nach den 10 Monaten, die ich bislang spiele, kann ich die Basics und traue mir durchaus zu "normale" Sachen zu spielen.
Bei mir ist es ein wenig ein hobby geworden, während des Musikhörens zu analysieren, ob ich das Schlagzeug des Stückes, das ich gerade höre, auch spielen könnte. ;)

Trau Dich !

Schmatzi80

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  • »Schmatzi80« ist männlich

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5

Montag, 1. August 2011, 06:49

Hallo Anthony,
erst mal Willkommen hier im Forum.... Ich habe deine beiden Posts gelesen und kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, dass es nie zu spät ist drummen zu lernen. An deinen Ambitionen und deiner Vita kann ich rausfiltern, dass du halt auch weißt, was es bedeutet etwas (musikalisch) neues zu erlernen. Eine 100% Erfolgsgarantie für dein Vorhaben kann dir keiner geben, denn mitwippen und Vorstellungen von Beats und Grooves zu haben ist das Eine, dies aber (präzise) umsetzen zu können was wirklich ganz Anderes....
Eine unbeantwortete Frage ist, wie genau du vor hast das Schlagzeuspielen zu lernen. Auto-didaktisch wird es in meinen Augen schwer innerhalb kurzer Zeit eine fundiertes Drumming zu lernen. Die Vermittlung von Stickhaltung und Konzepten für Grooves und Beats und das Eingehen auf Schwächen, die du selber vielleicht gar nicht siehst oder hörst, kann nur ein guter Lehrer rüberbringen.
Persönlich bin ich auch ein Verfechter des Akkustik-Drumings, da gerade am Anfang ein E-Drum kein reales Spielgefühl vermitteln kann. Der Dynamik-Bereich ist sehr eingeschränkt und gerade bei den oben genannten Musikstilen ist genau das der "Groove", der den Unterschied zu nem "sterilen" E-Drum oder auch per Computer generierten Schlagzeug macht.
Abschließend kann ich dich nur ermutigen unter guten Rahmenbedingungen das Projekt Schlagzeugspielen-lernen anzugehen. Je durchdachter das Konzept ist, um so höher sind die Chancen deine ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Wie oben schon angedeutet gibt es aber auf der anderen Seite keine Garantie und Verbissenheit kann auch sehr schnell zu Frustration führen.
Gruß,
S.

Nicky2506

Mitglied

  • »Nicky2506« ist männlich

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6

Montag, 1. August 2011, 08:33

Ui......
Erstmal. Ja, fang an zu lernen und zu spielen. Egal ob Du in 2 Jahren immer noch spielst oder nicht. Das was Du bis dahin gelernt hast, kann Dir keiner mehr nehmen und bei all Deinen Projekten wird es Dir weiter helfen können. Egal ob an den Knöpfen vom Pult, beim Rhytmus am Bass oder dem Soli an der Gitarre. Deine komplette musikalische Motorik wir einfach freier und lockerer werden. Versprochen. (Ich Spiele selber mehrere Instrumente).
Ob Du es in 2 jahren schaffst, Grundrhytmen "richtig" zu grooven, wirst nur Du in 2 Jahren beantworten können. Manche lernen es in 20 Jahren nicht, obwohl sie technisch bereits auf hohem Level spielen.

Gruß
Dat Nicky

Psycho

Therapie erfolgreich beendet

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7

Montag, 1. August 2011, 09:25

da du ja schon Musiker bist, wird dir vieles leichter fallen. Ein paar Tipps:

E-Drum sind für Aufnahmen nicht sehr pfelgeleicht, denn man hört jeden Verspieler, jede Stickschwankung beim Anschlag sofort. Präszision ist also angesagt und die bekommst du nur, wenn du ausnahmslos mit click übst, auch wenn du schon meinst, du hast ein gutes timing.

das edrummen besser klingt als ein drumcomputer liegt am humanfeel, kleine natürlichen Schwankungen beim drummern, die die Maschine logischerweise nicht hat (ausser der R8 drumcomputer von Ronald, da kann man kleinen Schwankungen einbauen, damit es natürlocher klingt).

Humanfeel bei Aufnahmen heißt nicht nur, das im timing nicht ganz präzise klingt, sondern dass man auch nicht immer direkt auf den click spielt, sondern mal ein bisschen davor oder dahinter, dass nennt man laid back (vorwiegend bei Balladen) oder "straight forward", wenns richtig grooven soll.

sowas sollteste meiner Meinung nach bei deinen basics üben, wenn du dein Ziel mit nem E-Drum erreichen willst. Mit nem A-Drum wäre es einfacher, weil man da mehr pfuschen kann, ohne dass es einer auf den Aufnahmen merkt

Grüße und viel Erfolg

Timlod

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  • »Timlod« ist männlich

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8

Montag, 1. August 2011, 10:29

In zwei Jahren ist es sicher nicht einfach, studiofähige Aufnahmen hinzukriegen. Aber bei deinem musikalischen Hintergrund denke ich, du schaffst das. Go for it! Allerdings wollte ich noch fragen, ob in deinem Studio nur mit E-Drums aufgenommen wird?
Am A-set lernen halte ich für sinnvoller, und für lebendigen Klang auf der Aufnahme würde ich auch zu einem lebendigen Set raten.

trommla

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  • »trommla« ist männlich

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9

Montag, 1. August 2011, 10:53

Hallo Antony,

bei deinem musikalischen Hintergrund kann ich mir nicht recht vorstellen, dass es für dich ein größeres Problem sein würde, das Schlagzeug für das von dir angestrebte Ziel ausreichend spielen zu lernen, zumindest solange sich deine Musik in "normalen" bereichen bewegt. Klar, bei Free Jazz sieht das vermutlich anders aus ;-)

Als Gitarrist/Bassist bist du ja ebenfalls nicht gerade unerfahren mit Rhythmik und hast vermutlich ein größeres musikalisches Grundgerüst als manch anderer Schlagzeuger, da sollte sich das leicht übertragen lassen. Einen guten Lehrer zu suchen, halte ich auf jeden Fall für sinnvoll.

Also ran an die Sticks und viel Spaß,

Grüße
Jan

Rampen

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10

Montag, 1. August 2011, 11:13

Ich habe auch viele Jahre Klavier, Gitarre und Bass gespielt, ehe ich mich letztes Jahr mit 38 dem Schlagzeug zugewendet habe. Genau wie Du habe ich vorher Schlagzeugbegleitungen für Eigenkompositionen per Keyboard oder Zendrum eingespielt. Dann habe ich angefangen, Schlagzeug zu spielen und habe innerhalb von 1,5 Jahren folgendes erreicht:

  • ein wesentlich besseres Verständnis für Schlagzeugrhythmen und Fills, das es mir ermöglicht, weitaus bessere Schlagzeugtracks zu komponieren
  • die Tracks, die ich an meinem Akustikset aufnehme, klingen für mich deutlich besser, als was ich vorher eingespielt habe. Das liegt zum einen daran, dass mein Set so zusammengestellt und gestimmt ist, wie ICH es mir vorstelle und nicht wie die Leute von Toontrack ;) . Zum anderen groovt es natürlicher, als die mit dem Finger eingespielten Tracks. Ob das allerdings auch nur im weitesten Sinne studiotauglich ist, sei jetzt mal dahingestellt. Ich vermute aber, dass Du Deine bisherigen Tracks auch noch nachbearbeitet haben wirst, das geht mit den per E-Drumset gespielten Daten natürlich genauso. (Edit: Geht ja aus Deinem Post hervor, sorry, Lesen müsste man können... :whistling: )
  • Durch die Kenntnis aller beteiligten Instrumente haben sich meine Kompositionen insgesamt verbessert.
Wenn Du so umfangreiche musikalische Vorkenntnisse hast, glaube ich, dass Du mit dem Übungsaufwand in 2 Jahren schon viel erreichen kannst. Gut bezahlter Studiodrummer wirst Du aber vermutlich nicht werden :D . Eine meiner Erkenntnisse bei der Analyse von Drumtracks war aber, dass im Studio weniger oft mehr ist und es manchmal auch einfach ein Bumtschack sein darf.

Meine Empfehlung: tus einfach, in irgendeiner Form wirst Du sicher davon profitieren.
Nix da.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rampen« (1. August 2011, 11:24)


11

Montag, 1. August 2011, 11:34

Man ist nie zu alt, man muss es nur wollen.

christianh

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  • »christianh« ist männlich

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Wohnort: 13189 Berlin

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12

Montag, 1. August 2011, 12:42

Zu alt gibt´s eigentlich nicht, nur was will ich noch erreichen
Gruß aus Berlin
Christian

egnever

Mitglied

  • »egnever« ist männlich

Registrierungsdatum: 6. September 2006

Wohnort: Schorndorf

Endorsements: Agner Drumsticks

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13

Montag, 1. August 2011, 12:46

Man ist nie zu alt, man muss es nur wollen.


Wollt ich eben auch schreiben - und ganz wichtig: SPAß HABEN!!!!!! :thumbup: Wenn Du Bock drauf hast mach es!!!
Page of: MARC SAINT Mein Arbeitsplatz: TAMA STARCLASSIC MAPLE MARC ON FACEBOOK

Fl0gging

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  • »Fl0gging« ist männlich

Registrierungsdatum: 20. Juli 2007

Wohnort: Chemnitz

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14

Montag, 1. August 2011, 12:49

Es ist nie zu spät anzufangen! Man sollte nur nicht erwarten genauso gut zu sein wie Drummer die schon 20 Jahre Erfahrung im Kreuz haben :)
Lies die FAQ und benutze die Suchfunktion!

Bawitdaba

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  • »Bawitdaba« ist männlich

Registrierungsdatum: 23. Mai 2011

Wohnort: Buhn

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15

Montag, 1. August 2011, 12:58

Hi Groove ...



Ich bin zwar noch ca. 10 Jahre Jünger als Du, ansosnten geht es mir ähnlich. Ich hab mein Leben lang irgendwie Musik gemacht, erst Klavier, dann Keyboard, Bass, Gitarre ... und nu hab ich mir was Handfestes gesucht. Hab dann inner Musikschule angerufen und nach Schlagzeuguntericht gefragt ... ob die auch Mitt30er nehmen. Als Antwort kam das ich da auf keinem Fall der älteste wäre ... Also sollte alles im grünen Bereich sein!?!



Bawi!!!

MG GROOVE GANG

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16

Montag, 1. August 2011, 13:36

Hallo an Alle,

woww!!! mit sovielen Antworten in so kurzer Zeit, habe ich nun wirklich nicht gerechnet -:) Bin doch sehr beindruckt wie ihr alle seriös versucht mir Rat zu geben!
Echt toll Leute!!! Und vielen dank an euch Allen ..die Musikerwelt is doch eine große Familie, sieht man immer wieder. :)

Ich stelle fest das der Großteil von sehr positiv eingestellt is gegenüber meinen Plan. Beim Lesen eurer Beiträge, kommt es mir vor, als hätte ich perönlich mehr Zweifel ob es altersbedingt geht, als ihr. Vielleicht steckt es is nur in meinem Kopf drinn das ich zu alt währe dafür.
Dazu kommt, ich habe mir gestern wie so oft in letzter Zeit, so viel wie möglich Drum-Videos angesehen um herrauszufinden wie schlimm es mich erwarten könnte wenn mein Plan daneben geht und ich als miserabeler Drummer enden werde nach zwei Jahren. Ich weis man kann nichts vorhersehen aber eine "Risikoanalyse" wäre doch machbar.
Leute, was ich da teilweise gesehen habe, also Drummer die nach 2-3 Jahren Untericht dermaßen schamhaft schlecht spielen, dass schreckt mich so richtig ab. :cursing:

Ich will niemanden heruntermachen, auch keine Einsteiger oder Hobby-Drummer. Ich sehe aber das es bei einigen offensichtlich an der Körperkoordination und Motorik fehlt.
Man sieht die haben Spass, keine Frage, aber wie ihr wisst hege ich diesen Plan nicht nur aus Spass sondern als Ergänzung meiner Beruflichen Fähigkeiten als Musiker/Producer usw.

Nun gut, ihr sagt eigentlich doch alle, "Mach es einfach/ leg los/ hab Spass / usw.... und einige sagen, es wird mein Verständnis für Schlagzeug ussw. bereichern.
Das sind dann schon Gründe die mich positiv stimmen :thumbsup:

Wo ich zZt. mit kämpfe ist jetz fogende Frage, ?(
wie kann man einschätzen ob ich (soweit gesund) die körperlichen Grundfähigkeiten besitze um irgendwann -mit viel Übung- die notwendige Köperkontrolle zu erlangen die ein lockeres und lebhaftes Drummen ermöglichen. Also,,,, wie findet man das zuerverlässig und aussagekräftig herraus? Bei meinen neuen gitarrenschühlern, habe ich Übungsaufgaben die sie machen können um zu sehen ob die Grundfähigkeiten vorhanden sind. Aber bei Drumms, KEINE AHNUNG.
Idieeen?

PS. Einer meiner favoriten Drummer:
Ich mag den Spielstyle von Chester Thompson, also die Art und Technik wie er Drums spielt, tight, groovy aber dennoch locker und nicht abgehakt. Und vor Allem, er strahlt so eine Ruhe und Lässigkeit beim Spiel aus die einem Das gefühl gibt,,,,,DA SPIELT EIN MEISTER.
Seine beats für die von mir bevorzugten Musikrichtungen, sind für mich einer der sehr guten Bespiele für straight forward und tight Drumming.
Nicht das ihr jetzt denk ich hätte vor so wie er drummen zu lernen....ich bitte euch :D :D

Gruss

Nachtrag:
Nochmal zum Veständnis meine Zielsetzung.
1. Wie finde ich zuevrlässig herraus ob die notwendigen Körperlichen Grundeigenschaften bei mir vorhanden sind (oder zumindest anzulernen sind)
2. Ich möchte vorerst "nur" lernen wie man grundlegende und straight forward basic beats spielt, ohne komplizierte fills usw. aber mit überzeugendem groove und feel.
Diese Fundamente sollen nur dazu dienen um darauf andere instuemente einzuspielen (bzw. einspielen zu lassen). Bei der Endproduction wird sowiso ein Profi engagiert für den meine Vor-Aufnahmen nur als eine Art beschreibung der beats und grooves dienen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MG GROOVE GANG« (1. August 2011, 13:46)


mc.man

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17

Montag, 1. August 2011, 13:44

wie kann man einschätzen ob ich (soweit gesund) die körperlichen Grundfähigkeiten besitze um irgendwann -mit viel Übung- die notwendige Köperkontrolle zu erlangen die ein lockeres und lebhaftes Drummen ermöglichen. Also,,,, wie findet man das zuerverlässig und aussagekräftig herraus?

Durch die Meinung eines Dritten, der Dir objektiv sagt, ob das funktionieren kann oder nicht. Und das geht meiner Meinung nach nur mit einem erfahrenen Trommellehrer, der nicht auf das Folgegeschäft aus ist.

Zu Deinen Einschätzungen zu den Trommlern, die nach 2-3 Jahren nicht das von Dir anvisierte Ziel erreicht haben, nur so viel. Sie fangen i.d.R. bei Null an, da bist Du mit Deiner Erfahrung weit drüber hinweg und das verschafft Dir einen Vorteil.
Ich gehöre auch zu den Späteinsteigern und kann Dich nur ermutigen, wir "Älteren" lernen vielleicht langsamer, aber dafür sind wir häufig viel selbstkritischer als deutlich jüngere und damit auch sehr viel zielführender.
Gruß vom Mc.Man

trommla

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18

Montag, 1. August 2011, 13:48

Du redest bzw. schreibst, wie wenn du planst, in deinem biblischen Alter ;-) noch Fußballprofi zu werden.

Natürlich spielt körperliche Fitness auch eine Rolle, aber das was du brauchst, ist vor allem das Körperbewusstsein, deine Bewegungsabläufe zu analysieren und zu optimieren. Das hat nicht unbedingt was mit Drumming zu tun. Der Rest - Koordination, Lockerheit und so - ist Kopfsache.
Da du selbst Schüler unterrichtest, vermute ich, dass du dir dieser Dinge an sich bewusst bist. Warum also solche Zweifel?

Man kann auch den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, wenn man sich zu viel Stress macht, also hübsch locker bleiben. Wahrscheinlich bist du in ein paar Monaten, vielleicht nicht technisch, aber musikalisch besser bzw. ausdrucksstärker als viele andere "Freizeitdrummer". Und wenn es doch länger dauert, spielt das auch keine Rolle.

Oder planst du, demnächst bei DSDSD (Deutschland Sucht Den Super Drummer) mitzumachen?

Grüße
Jan

Schmatzi80

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19

Montag, 1. August 2011, 14:10

Ich persönlich kann diese Herangehensweise verstehen.... Wer das drummen-lernen nicht als Freizeitbeschäftigung sondern als kalkulierten Gewinn, sowohl musikalisch als auch im Studiotechnischen Bereich (<-Sorry, grausames Wort, aber ich kann es nicht besser beschreiben) sieht muss sich genau die Fragen stellen um nicht in 2-3 Jahre völlig desillusioniert von diversen YouTube-Videos die Stöcke in den Mülleimer wirft.
Beantwortet hast du leider nicht, ob du auto-didaktisch oder mit einem Lehrer lernen willst.
Vorbilder sind auch immer schön und gut solange Sie nur der Motivation dienen und nicht zu Frust!

1. Wie finde ich zuevrlässig herraus ob die notwendigen Körperlichen Grundeigenschaften bei mir vorhanden sind (oder zumindest anzulernen sind)

Wie oben angedeutet: nen Lehrer

2. Ich möchte vorerst "nur" lernen wie man grundlegende und straight forward basic beats spielt, ohne komplizierte fills usw. aber mit überzeugendem groove und feel.

Groove und Feeling sind ja praktisch das, was nach den Basics kommt.... Das dauert meistens, bis man sich musikalisch überzeugend ausdrücken kann. Aber wie von mir oben angedeutet: nen Lehrer und üben üben üben!

MG GROOVE GANG

unregistriert

20

Montag, 1. August 2011, 14:58

Hallo mc. man

Danke für die Antwort.

Ja....es macht Sinn was du sagst. (Ich wollte das mit der Erfahrung selber nicht so hervorheben im Vortext da ich nicht angeberisch klingen möchte).
Aber jetzt wo du es sagst. Ja...ich glaube auch das ich einen ziemlichen großen "Koffer voller Erfahrung" mit ans Schlagzeug mitbringen würde wenn ich da einsteige.

Aber das er mir einen Vorsprung beschaffen würde beim erlernen, hätte ich jetzt so nicht gedacht. Zudem ich doch immernoch meine es geht doch beim Schlagzeug erstmal ganz um die Motorik und die Körperliche Kontroller über Arm/Hände und Beine/Füsse.

Auch denke ich, dass das Rhytmisches Verständnis und musikalische Erfahrung mich eher hindern würden beim Schlagzeug lernen, da ich ja schon "verseucht" bin nach so vielen Jahren in der Musikbranche.

Das meist frustrierende für mich ist, dass ich schon mehrere mehr- oder weniger, erfolgreiche Produktionen erstellt habe, wobei sämtliche Drumbeats von mir erdacht sind.

Einige würden sogarvon renommierten Profidrummer als Grundlagen verwendet um darauf aufzubauen oder zu erweitern.

Schon komisch das mir das Rhythmische so im Blut liegt und ich auf Gitarre und Percussion-Instrumente ich keinerlei Probleme habe das umzusetzen. Eben nocht nicht auf echtes Schlagzeug.


Gruss